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Über eine Flasche, die Leben retten kann!


von MarcelB
26.02.2011
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So schnell kann man zu einer weltverändernden Idee kommen: Karim Rashid hatte es satt, ständig am Flughafen den teuren Preisen der Geschäfte ausgesetzt zu sein. Nun hat der ägyptische Designer seine eigene Trinkflasche entworfen.

„Das paranoide Reisen mit diesen Sicherheitsvorkehrungen veranlasste mich, effizientes Reisegepäck zu kreieren“, kritisierte er.

Die „Bobble-Water-Bottle“ soll das reisen angenehmer und den Planeten grüner machen. Doch wie genau funktioniert die Wasserflasche und kann sie wirklich etwas weltweit verändern?

Ja, lautet die Antwort, die Flasche hat ein besonderen Filter. Dieser funktioniert wie ein völlig selbstreinigendes System. Über einen Kohlefilter, kann jederzeit, jegliches Wasser ohne Bedenken getrunken oder ein- und nachgefüllt werden. Gefährliche Bakterien hält die Flasche ab. Der Mensch trinkt also aus der Flasche ausschließlich sauberes und keimfreies Wasser.

Besonders nützlich ist diese Idee für Menschen in Entwicklungsländer, die keine ausreichende Versorgung zu sauberem Trinkwasser haben und meist Wasser aus irgendwelchen nahliegenden Tümpel trinken.

Die Flasche wäre deshalb eine echte Innovation und könnte dafür sorgen, dass schwere Krankheiten, wie z.B. Cholera die über Wasser übertragen werden nicht mehr gefährlich für Menschen sind.

Doch auch der Getränkeindustrie macht er damit Konkurrenz. Rashid meint, dass seine Flasche um die 300 Mal nachgefüllt werden kann, ohne das der Filter jegliche erregende Substanzen durchlässt. Seine Erfindung würde somit der Mülldeponie 300 Flaschen ersparen. Besonders von Vorteil wäre das auch für uns, den Verbraucher. Wir würde 25 Cent pro Flasche sparen, was sie bei unserem monatlichem Konsum extrem rentieren würde. Er sorgt damit also für ein erfolgreiches und deutliches Umweltbewusstsein bei den Menschen.

Der Designer hat sich bei der Form der Flasche etwas besonderes ausgedacht. Geformt hat er sie auf ausdrücklichen Wunsch wie eine Acht. Diese soll die Form des menschlichen Körpers darstellen.

Ich wollte die Verbindung zwischen Wasser und Körper herausarbeiten“, sagt er.

Zudem kann man die Flasche in unterschiedlichsten Farben kaufen. Erinnern tut Sie einen an die iPods, die heutzutage auch in jeder erdenklichen Farbe produziert werden.

Einziger Nachteil der „Bobble-Water-Bottle“ ist der Preis. Eine Flasche kostet zehn Dollar. Die Filter können für etwa sieben Dollar nachbestellt werden. Bislang kann man die Flaschen ausschließlich über das Internet bestellen. Wann und ob die Flasche auf dem deutschen Markt zur Verfügung steht ist noch nicht bekannt.  

 

Bilder:

http://ilovefreshmusic.files.wordpress.com/2010/03/water-bobble.jpg

http://www.inhabitat.com/wp-content/uploads/2010/03/bobble5.jpg

http://www.interiordesign.net/articles/blog/1860000586/20100313/Bobble-Water-Bottle.jpg

Quelle:

Berliner Zeitung vom 18. Februar 2011

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Kommentare (31)
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25.12.2014
TourYak hat geschrieben:
Grundsätzlich ist die Idee dieser Flasche auch eine super Sache! Aber halt auch nur die Idee...dieses youtube Video zeigt wie schlecht die Umsetzung tatsächlich gelaufen ist: https://www.youtube.com/watch?v=zvJsTYuT78c Braunes Wasser bleibt braunes Wasser. Im Vergleich dazu gibt es eine Filterflasche die aus braunem Wasser, klares Wasser macht...sachlicher kann man mit den mageren Infos aus dem Netz über diese Flasche leider nicht umgehen. Aber die bottle-Flasche kommt mir ohne einen vernünftigen Test auf keinen Fall an den Hals. Man sollte schon bei dem möglichen Wasserdurchsatz stutzen, dass schafft kein seriöser Filter dieser Größe. Auch ist das Design der Flasche meiner Meinung nach Unglücklich. Es hat seinen Grund warum andere Filterflaschen nicht über Kopf getrunken werden. Es wäre schön wenn Informationen von wwf besser recherchiert werden, denn dahinter steht ein Name! Keimfrei wird Wasser durch Einsatz von Aktivkohlefiltern auch nicht, dazu braucht es Silberionen u.ä. Riskiert nicht eure Gesundheit mit einem Produkt das dem Hersteller nur Geld einbringen soll. Ich habe bisher keine seriösen Nachweis über die Wirksamkeit dieser Filterflasche finden können, eher das Gegenteil. Frohe Weihnachtszeit!
12.10.2012
nbader hat geschrieben:
Also ich find die Bobble schon 'ne super Sache. Extrem leicht und immer gefiltertes Wasser dabei. Hab jetzt auch die neue Bobble Jug Karaffe. Die Filterkanne für zuhause. Hab das bei http://waterbottle-shop.de bestellt und übrigens ohne Versandkosten. Bei denen gibts auch die Bobble in 1L, die putzigen Reinigungsbürsten und natürlich auch die Ersatzfilter. Kann ich nur empfehlen!
18.03.2011
MarcelB hat geschrieben:
Natürlich geht es immer um Geldgeschäfte und ein tolles Design! Die Flasche muss sich ja auch irgendwie vermarkten. Sie soll anregen und Visionen verbreiten. Viele von denen die den Artikel gelesen haben, fanden doch bestimmt das Design der Flasche toll, das ist ja auch gar kein Verbrechen.
Die Flasche ist außerdem total umweltfreundlich, allein aus dem Grund, dass -wie im Bericht gesagt - sie 300 normale Plastikflaschen ersetzt! Damit sorgen wir also für einen globalen Abbau von Plastik.
Vielleicht reicht der Filter in der Flasche nicht ganz um wirklich aus einem Tümpel zu trinken, doch es reicht schon sie als Filterflasche zu benutzen, wenn man mal in Entwicklungsländern ist und nicht weiß wie gut die Wasserqualität aus dem Hahn ist. So kann man jede Menge Krankheiten vorbeugen. Wer wartet bis es die Flasche in Dtl. gibt, kann wartet bis er tot ist. SO schnell wird es sie hier nicht geben. Bestell sie übers Internet und probiert doch selbst aus. Es wäre eine gute Tat! :)
17.03.2011
kathat hat geschrieben:
Haha! Ja, dann vermute ich bei der Flasche geht es mehr um das tolle Design und vorallem ums Geldgeschäft als um was anderes. Äußerst schade! :(
15.03.2011
SirLovealot hat geschrieben:
Kannst du, kathat. Jedoch solltest du unmittelbar danach einen Arzt aufsuchen. Um Tümpelwasser trinken zu können kommst du um einen 'richtigen' Wasserfilter nicht herum. Diese gibt es jedoch schon ab 80Euro.
13.03.2011
kathat hat geschrieben:
Kann ich damit wirklich Wasser aus dem Tümpel trinken???
13.03.2011
gelöschter User hat geschrieben:
also wenn man sich jetzt direkt ne fladche von übersee bestellt ist das jetzt ja nich unbedingt umweltfreundlich oder??;)ich würde warten bis es die dinger in deutschland gibt...
13.03.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Habe den Bericht gerade über die Suchen-Funktion gefunden und finde ihn echt klasse. Aber die Flaschen ansich bestehen aus Plastik, oder nicht? Hast du darüber Informationen, ob es sich vielleicht ökologisch unbedenkliches Plstik handelt?
Habe nämlich schon öfters Berichte gelesen und Dokus gesehen, in denen erklärt wurde, dass sich durch das Wasser in Plastikflaschen das PVC und andere giftige Stoffe herauslösen und man diese direkt mitdrinkt.

Grüße,
Laura
11.03.2011
WolfsRain hat geschrieben:
das hört sich echt cool an!! der bericht ist super geschrieben!
05.03.2011
Firefly hat geschrieben:
Das klingt ziemlich cool! Aber ich glaube nicht, dass viele Leute bereit sind so viel für eine Flasche zu zahlen. Trotzdem cooler Bericht!!!
05.03.2011
Vickii hat geschrieben:
Das is ja ne witzige Idee :D
05.03.2011
kathat hat geschrieben:
Hält der Filter Bakterien auch zurück? Ich hab da widersprüchliches darüber gelesen.
@ SirLovealot: Woher weißt du, dass sie nicht effizient ist?
03.03.2011
anni95 hat geschrieben:
Ich finde die Idee klasse!! Will so eine Flasche :O

Der Bericht ist echt super geschrieben. Gute Arbeit!
01.03.2011
Nivis hat geschrieben:
Danke für den Bericht. Ich les momentan das Buch "Theos zweite Reise". Da ist das Thema Wasser der Welt an erster Stelle und ich hab mich gerade vor einigen Tagen ernsthaft gefragt, wie man das Problem angehen könnte. Und das scheint mir viel Potenzial zu haben!!! Ich bin wirklich gespannt
28.02.2011
UnsereGeneration hat geschrieben:
Schöner Bericht und eine tolle Idee.
Danke, dass du uns über dieses unbekannte Thema etwas aufgeklärt hast.
Ich habe an so etwas eigentlich noch nie gedacht.

:)
Unser Generation
28.02.2011
GruenerDrache hat geschrieben:
Wow die Erfindng ist echt cool, sie ist zwar meine Meinung nach kein Ersatz zum Brunnenbau und der langfristigen Aufarbeitung von Tinkwasser, vor allem in Afrika, aber auf jeden Fall sehr hilfreich :)
Vielleicht bringt das die Getränkekonzerne ja mal zum Nachdenken über umweltfreundliche Verpackungen :)
Ein toller Bericht!!
28.02.2011
SirLovealot hat geschrieben:
Julchen, das Prinzip mit dem Filter in der Flasche ist nix neues. Jedoch die Hersteller davor es wohl nicht so vermarkten gewusst und vorallem: Es funktioniert nicht. Laut Toxintests filtert die Kohle schon nach dem ersten mal nicht sehr effizient. Was aber bei dem geringen Preis nicht verwunderlich ist, der Preis macht sich übrigens auch an der Verarbeitung bemerkbar.
28.02.2011
haukelovesnature hat geschrieben:
krass danke für den bericht echt toll
28.02.2011
Franzi hat geschrieben:
Wow, das ist ja spannend! Toller Bericht, danke! :)
27.02.2011
Juliaaa hat geschrieben:
Frag mich, wieso da keiner früher drauf gekommen ist :D
27.02.2011
Karl hat geschrieben:
cool
27.02.2011
DanielEU hat geschrieben:
super
27.02.2011
umwelterfinder hat geschrieben:
ach so na dann hat diese erfindung bestes potenzial
27.02.2011
MarcelB hat geschrieben:
@umwelterfinder: Nein, denn ...
"Aktivkohle ist in der Lage, gelöste organische Spurenstoffe, wie z. B. Pestizidwirkstoffe und deren Metabolite oder Medikamentenrückstände durch Adsorption dieser Stoffe aus dem Wasser zu entfernen. Je unpolarer die Stoffe sind, desto besser werden sie an Aktivkohle adsorbiert. Ionische Substanzen, wie Mineralien, Salze und Kalk, verbleiben dagegen im Wasser."
27.02.2011
umwelterfinder hat geschrieben:
aber wenn die alles rausfilter,filtert die doch auch die gesunden stoffe raus die in anderem wasser das auch sauber ist enthalten sind,oder?
27.02.2011
MarcelB hat geschrieben:
Wikipedia zur Folge entfernt ein Aktivkohlefilter störende Stoffe wie Staub, Schwermetalle oder auch unerwünschte Chemikalien aus Gasen und Flüssigkeiten. Der Filter löst einerseits mechanische Partikel, weiterhin funktioniert er wie ein Reduktionsmittel und kann daher Oxidationsmittel wie Ozon und Chlor aus Abluft- und Brauchwasser entfernen. Adsorbtion spielt dabei auch eine große Rolle...aber dafür reichen meine Chemiekenntnisse nicht aus.
26.02.2011
Stoffie hat geschrieben:
ich finde die flasche gut! :) das die so viel müll spart ist praktisch
auf so ne idee muss man erst mal kommen!
aber mich würde mal interessieren wieder dieser filter wirklich funktioniert..
26.02.2011
Beverly hat geschrieben:
Find ich gut. :b
26.02.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Das ist eine gute Idee. Leider bedeutet keimfreies Wasser nicht, dass das Wasser gut ist...steriles Wasser hat keine Lebendigkeit. Da die meisten Menschen aber immerzu soches Wasser trinken, dürfte das für die meisten wohl kein Argument sein. Aber für mich wäre es nichts.
26.02.2011
SirLovealot hat geschrieben:
300 mal dem Bericht zu Folge, Gakje.
26.02.2011
SirLovealot hat geschrieben:
Naja, ob das wirklich so funktioniert wage ich zu bezweifeln. Ich besitze zum Verreisen einen der hochwertigsten Wasserfilter auf dem Markt. Ich filter mit Keramik, Kohle und einer menge Druck und dennoch musste ich mir nun noch angewöhnen das Wasser mit UV-Strahlen oder, wenn es die Zeit mitmacht, es abzukochen. Das wird ein Kohlefilter für ein paar Euro nicht besser machen.
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