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Schokoladensüchtige Aufgepasst


von Cata
18.05.2010
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Wir lieben sie alles so sehr, Schokolade, doch was ist da eigentlich drinne?

Ich habe einen erschreckenden Bericht in einem Greenpeace Magazine gelesen.

Nachdem Greenpeace diese Video ins Internet gestellt hat, beginnt für Nestlé ein Albtraum: Es zeigt einen Büromenschen, der sich eine Pause und ein vermeintlich leckeres Kitkat gönnt. Doch beim Reinbeißen spritzt Blut. Motorsägen heulen auf. Und der Riegel entpuppt sich als Finger eines Orang-Utans.  Denn Nestlé verwendet für seine Produkte Palmöl, und dafür werden in Indonesien Urwälder und die letzten Lebensräume der Menschenaffen zerstört.

Doch Nestlé reagiert sofort: Noch bevor 1000 Nutzer den Link angeklickt haben, sorgt der größte Lebensmittelkonzern der Welt dafür, dass YouTube das Video sperrt. Aber jetzt lässt die Empörungswelle erst recht nicht mehr auf sich warten. Im Gegenteil: Der Zensurversuch befeuert die Entrüstung in der Netzgemeinde erst recht: "Im digitalen Zeitalter lassen sich Verbraucher nicht mehr mundtot machen. Solange Nestlé nicht begreift, dass Dialog und Transparenz gefordert sind, wir der Konzern die Macht der Cybercommunity zu spüren bekommen." sagte Corinna Hölzer, Waldcampaignerin bei Greenpeace.

Doch via Facebook, das weltweit größte soziale Netzwerk, verbreitet sich die Botschaft dann in gut einem Dutzend Sprachen rasend schnell um den Globus. Binnen von nur 3 Wochen sehen mehr als eine Million Menschen das Video und erfahren, dass die Süßigkeit aus dem Hause Nestlé einen bitteren Nachgeschmack hat. In der ganzen Welt wird auf Internetseiten über diese Online-Kampagne berichtet. Dann springt der Funke über auf die Printmedien: Deutsche und internationale Zeitungen wie das Handelsblatt, Hamburger Abendblatt und sogar Vancouver sun berichten darüber. Im Netz kursieren inzwischen modifizierte Kitkat-Killer-Logos, Greenpeace legt ein weiteres Video nach und belebt so noch eimal die Blogger Debatte.

Obwohl billiges Palmöl auch in Waschmitteln und Kosmetika steckt, in Blockheizkraftwerken verbrannt oder Diesel beigemischt wird, knöpft sich Greenpeace Nestlé vor. Denn laut Greenpeace-Recherchen ist der Branchenriese einer der Großabnehmer von Palmöl. Pro Jahr verbraucht der weltgrößte und damit sehr einflussreiche Lebensmittelkonzern 320.000 Tonnen Palmöl. Einer der Lieferanten ist Sinar Mas, eine indonesische Konzerngruppe, die für Brandrodungen, illegalen Kahlschlag und agressive Expansionspläne berüchtigt ist. Zwar verspricht Nestlé in Folge der Proteste, die Verträge mit Sinar Mas zu kündigen, doch dadurch ändert sich so gut wie nichts. Denn über Zwischenhändler gelangt das Palmöl von Sinar Mas weiterhin zur Nestlé Fabrik.

 

Willst du noch mehr infos? : http://www.greenpeace.de/themen/waelder/publikationen

liebe Grüße

eure Cata

Infos aus einem Greenpeacemagazin.

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Kommentare (14)
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06.06.2011
Cata hat geschrieben:
ja das steht da drinne. leider in ganz verschiedenen namen. das kann man teilweise nciht mal als palmöl entziffern. im internet gibt es listen dazu.
23.07.2010
L0leka hat geschrieben:
Wow, habe grade Gänsehaut bekommen, ganz egal wo der Artikel her ist.
Das mit dem Palmöl wusste ich überhaupt gar nicht. Aber darauf werde ich in Zukunft achten! Steht das hinten bei den INGREDIENTS drauf?? Echt, ich bin froh hier beigetreten zu sein, wie viel Zeug man in so schneller Zeit lernt, Wahnsinn! Danke für den Artikel *.*
17.07.2010
MarcoS hat geschrieben:
Da hat Nestle ja vorbildlich reagiert XD einfach zu versuchen, das Video zu vertuschen.
Aber es ist immer wieder erstaunlich, was die Großkonzerne alles zerstören, um ihre Produkte zu entwickeln. Und deshalb muss man immer auf dem Laufenden gehalten werden. Gute Info!
26.05.2010
Janine hat geschrieben:
Eine gute Nachricht! Habe gerade den Newsletter von Greenpeace bekommen:

Nestlé will Urwald schützen!
Die Firma hat sich am 17.5.2010 verpflichtet, zukünftig kein Palmöl aus Urwaldzerstörung mehr bei seinen
Lieferanten zu dulden. Rund eine Viertelmillion Menschen haben die Kampagne seit Mitte März unterstützt und
gefordert: Nestlé, give the Orang Utan a break!

Endlich bewegt sich Nestlé in die richtige Richtung. Das ist ein sensationeller Erfolg für die vielen Menschen, die
sich an den Protesten im Internet beteiligt haben, sagt Corinna Hölzel, Greenpeace Waldexpertin. Auf Druck von
Greenpeace hatte Nestlé im März lediglich die direkten Verträge mit dem Palmölkonzern Sinar Mas, einem
Klimakiller erster Güte, gekündigt. Das Palmöl aus Urwaldzerstörung floss jedoch weiterhin über Zwischenhändler
wie Cargill nach Europa; konkrete Schritte Nestlés zum Schutz der Urwälder blieben aus.
http://www.greenpeace.de/themen/waelder/nachrichten/artikel/erfolg_nestle_will_urwald_schuetzen/
25.05.2010
Cata hat geschrieben:
so damit alles zu frieden sind, die keine anderen probleme haben als genau zu untersuchen wo man einen artikel her hat und ich kann im moment den bericht nicht korrigieren, es funktioniert an meinem pc nicht. ich habe ihn GRÖßTENTEILS aus einem Greenpeace magazin. was für mich ziemlich unwichtig ist, da ich die information die da drinne steht am wichtigesten finde aber es scheint leute zu geben denen das wichtiger ist.

so jetzt könnt ihr weiter disskutieren. und sagt eueren freunden bescheid über diese sache!!
22.05.2010
Taki hat geschrieben:
Warum schickt Ihr nicht ein so Interessantes Thema zum Aufklären der Menschen per Email an die Freunde die in Euer Emailverzeichnis stehen mit der Bitte Die Email weiter zuschicken an die Freunde in deren Email Kontakt Liste. Somit verbreitet sich eine so Wichtige Email sehr schnell und es werden viele Leute aufgeklärt, auch wenn die Medien darüber Schweigen. Einfach eine Email Aktion Starten.
22.05.2010
Taki hat geschrieben:
Seltsame Diskusion über Urheberrechte von irgend einen Text ohne Korekte Quellenangabe.
19.05.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Vielleicht würde ich aber trotzdem angeben, wenn ich wortwörtlich Text übernehme...
die Leute können da unter Umständen sehr empfindlich sein.
19.05.2010
Cata hat geschrieben:
Ja ich habe diese Zeitung auch im Abo. Und ich war bei einem Kreativ schreiben Nachmittag vom WWF Jugendbüro. Solange man sagt von wo man diesen Inhalt hat, und das habe ich eindeutig getan, darf man zitieren.
liebe grüße
cata
19.05.2010
WitchWars hat geschrieben:
Palmöl ist in ganz vielen Sachen drinne. Aber das Ding ist, dass man das nur auf manchen Verpackungen steht. Wenn "pflanzliche Öle" oder "pflanzliche Fette" drauf steht kann das auch Palmöl sein. Ich bin seitdem bei Schokoladensachen immer sehr vorsichtig.
19.05.2010
nera8 hat geschrieben:
Jaaa wahrscheinlich müssen sie die nächsten 5 Jahre lang erstmal einen Ersatz für das Palmöl suchen und können dann erst umstellen ... aber nach 5 Jahren hat das ja eh jeder vergessen ... also kann man es auch lassen!
So läuft es ja in den meisten Fällen 2 Wochen lang regt sich jeder drüber auf, und dann werden die Produkte wieder gekauft. Hoffentlich ist es in diesem Fall anders!
18.05.2010
midori hat geschrieben:
Ich habe an der Unterschriftenaktion teilgenommen und habe letztens bei Twitter gelesen, dass Nestlé in Zukunft kein Palmöl mehr verwenden will. Sie haben sich wohl geschlagen gegeben. Ist nur die Frage, ob sie sich daran halten werden. Ich bezweifel es...
18.05.2010
Cata hat geschrieben:
gibt auch ne facebook seite. Sucht einfach nach Greenpeace!!
18.05.2010
Cata hat geschrieben:
http://www.greenpeace.org/international/campaigns/climate-change/kitkat/

sry habe ich vergessen
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