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ohne plastik leben


von mariaxd
30.10.2014
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1. Vorplanen

Am besten gelingt ein möglichst plastikarmer Einkauf, wenn man sich schon zuhause darauf vorbereitet. Diese Dinge sollten da unbedingt mit:

Eine große Einkaufstasche
Mehrere Baumwoll-Gemüsenetze und Beutel wie die tollen Re-Sack Beutel hier
1-2 Jausenboxen, gibt es z.B. auf beechange.com
Behälter wie Schraubgläser, ausgewaschene Gurkengläser, etc.2. Unverpackt kaufen!

Ideal haben es da die Wiener mit der Maß Greisslerei und auch in Berlin wird es hoffentlich bald den geplanten Original Unverpackt Supermarkt geben. Weitere Läden, die sich an der Zero Waste Philosophie orientieren, findest Du hier bei konsumfrau.de gelistet.

Gute Quellen für offene Lebensmittel sind (Bauern-)Märkte, Bioläden und Bäckereien: Hier bekommt man frisches Obst, Gemüse, Brot, Mehlspeisen, Gewürze, Nüsse, Samen, Oliven, Trocken- und Hülsenfrüchte. Offenen Tee bekommt man in Teefachgeschäften – nicht vergessen einen eigenen Behälter mitzunehmen!

Weitere Einkaufsmöglichkeiten:

Mitglied bei einer Food-Coop werden, z.B. der vegan food coop in Wien
eine Biokiste bestellen, hier findest Du die Anbieter für Österreich und für Deutschland gelistet
Mitglied werden bei einer kooperativen Landwirtschaft wie z.B. www.ochsenherz.at

3. Glas statt Plastik!

Bei Getränken ist es relativ einfach, auf Plastikbehältnisse zu verzichten: Bier, Saft & Wein idealerweise in Mehrweg- oder Pfandflaschen kaufen. Hilfreiche Infos zum Thema Mehrweg gibt’s hier.

Manche Sachen kann man sich auch ganz einfach sparen, so wie abgefülltes Wasser, solange es gutes Trinkwasser gibt. Da reicht eine wiederbefüllbare, schöne Glasflasche wie z.B. die von Retap aus. Hier ein lustiges Video über die Absurdität von gekauftem Wasser:Auch Süßes, Saures & Saucen, also z.B. Ketchup, Senf, Agavensirup, Aufstriche, eingelegte Hülsenfrüchte, Gemüsebrühe, Sojasauce, Essig, Öl, Schoko-Creme, passierte Tomaten, Apfelmus und Kompott bekommt ihr in Schraubgläsern zu kaufen.

Die leeren Schraubgläser eignen sich übrigens perfekt zur Aufbewahrung von übrig gebliebenen Speisen oder für selbstgemachte Delikatessen wie Pesto, Marmelade & Co.

Lasst Euch nicht täuschen! Auch Konservendosen sind innen mit Kunststoff beschichtet und daher keine Alternative!
4. Gutes altes Papier!

Bei Reis, Nudeln, Flocken, Zucker & Co. hat man meist die Wahl und kann ganz einfach zu Papierverpackungen greifen. Manchmal muß man hier Kompromisse eingehen und die kleinen Kunststoffsichtfenster in Kauf nehmen.
5. Selber machen bzw. kochen!

Auf Fertigprodukte soweit wie möglich verzichten
Frisches statt Tiefkühlgemüse verwenden
Pflanzliche Milchdrinks selber herstellen, Rezepte gibt´s hier
Weitere DIY-AnregungenKarin betreibt den Blog beechange.com/blog, wo sie über Müllvermeidung und Nachhaltigkeit schreibt, aber auch vegane Rezepte und Buchrezensionen sind dabei. Um zu zeigen, dass es viele schöne, nachhaltige, wiederverwendbare und plastikfreie Alternativen gibt, hat sie den Shop beechange.com gestartet

  von veganblatt.de

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Kommentare (3)
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03.11.2014
eatrica hat geschrieben:
Danke für die tollen Links! Das mit den Baumwollnetzen für Gemüse finde ich super, da wär ich nie drauf gekommen, dass es sowas vielleicht gibt. Das kommt gleich auf meine Einkauflliste! Ich hab meisten Papiertüten genommen, aber nur im Bioladen... und ich freu mich schon auf die verwunderten Blicke der Kassierer im Supermarkt :D
Hast du noch eine Idee wohin mit den ganzen leeren Schraubgläsern? Die Einmachzeit ist schon vorbei und die Gläser stapeln sich in meinem Regal... Schonmal Danke im Vorraus :)
01.11.2014
mariaxd hat geschrieben:
bitte wirst du tipps anwenden?? ich auf jeden fall!
01.11.2014
Ria2000 hat geschrieben:
Danke für die Tipps! :)
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