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Nachsitzen!


von Marcel
17.07.2009
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Alles so schön billig hier! Ist das nicht toll, was manche Produkte nur noch kosten? In Billigläden und Discountern liegen tonnenweise Waren herum, die überall produziert, zusammengenäht, verschweißt und verfrachtet wurden - nur nicht in unserer Nähe. Und genau hier liegt das Problem. Wer noch nicht kapiert hat, wie unsere ganzen Konsumgüter die Welt verändern, sollte sich mal dringend einen Kompaktkurs "Gegenwart" gönnen und diesen Clip anschauen.

Können wir mit ein paar Euro alles bezahlen? Die Rohstoffgewinnung, die Herstellung, den Vertrieb - bis hin zum Kassierer, der das Zeug über den Scanner zieht? Wer bezahlt wirklich? Für die Umweltverschmutzung, die Löhne der beteiligten Arbeitskräfte - und auch für die Entsorgung?

Sie ging dem Konsum-Strom auf die Spur: Annie Leonard, Journalistin und Umweltaktivistin aus den USA. Ihre umfangreichen Recherchen hat sie in einen Kurz-Film verpackt, den inzwischen über 6 Millionen Menschen gesehen haben. Dabei zeichnet sie den kompletten Konsumkreislauf nach und zeigt: Der wirkliche Preis steht nie auf der Packung!

"The story of Stuff" (auf deutsch) von Annie Leonard (Teil 1):

(Teil 2):

(Teil 3):


Was ist eure Meinung? Kriegen wir's hin, den globalen Stoffkreislauf nachhaltiger, also gerechter und umweltschonender zu gestalten? Bei welchen Produkten würdet ihr anfangen? Auf welche könnt ihr sogar getrost verzichten - und auf welche auf gar keinen Fall?

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Kommentare (2)
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20.07.2009
Loba hat geschrieben:
Ich schließe mich den beiden und auch Annie Leonard an. Der Film ist aufrüttelnd und informativ. Meiner Meinung nach muss man bei der Einstellung vieler Menschen zu ihrem Leben etwas ändern. Ich sehe auf der Straße fast nur noch grimmige Gesichter. Bei Themen wie Umweltschutz höre ich, angefangen bei "Das interessiert mich nicht!" über "Kapier ich nicht!" bis hin zu "Das kriegen wir doch sowieso nicht hin!" ziemlich viel. Man muss den Menschen klar machen, dass sie mit ihrem Verhalten die Erde und ihr Leben zerstören. Mal ganz abgesehen von der nächsten Generation. Das mit der vergifteten Muttermilch fand ich am schockierendsten. Mit solchen Szenen kann man vielleicht auch diese eingestaubten Einstellungen erneuern und etwas sinnvolles erreichen. Wenn die Einstellung stimmt und der Wille, etwas zu verändern da ist, können wir gemeinsam an einem Strang ziehen. Trotzdem gehe ich jetzt zu einigen Leuten, die sich immer wieder alles mögliche aus euren Berichten ahören, und bertreibe "Aufklärungsarebeit". Danke für diesen tollen Bericht.
19.07.2009
Karl hat geschrieben:
Ein sehr guter Film. Er sollte im Fernsehen zur besten Sendezeit gezeigt werden. Er fasst zusammen, was wir wissen und fordert uns auf, zu handeln. There is a need of change. Obviously. Ein lineares system kann nicht endlos betrieben werden,die Rechnung wird nicht aufgehen. Doch eine Lösung präsentiert sie nicht wirklich. eher: wir sind menschen und können das, wenn wir nur wollen und jeder seinen beitrag leistet. Da stimme ich ihr nat. voll zu, aber ein bisschen konkreter hätte ihre Lösung schon ausfallen können, denn schließlich ist sie (immerhin) 10 Jahre um den Globus gereist. Hat sie wirklich 10 Jahre gebraucht, um das herauszufinden? Wahrscheinlich war sie zwischendurch fünf Jahre in Thailand oder so, dort beachlife scannen... :)
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