Fair, sozial, umweltbewusst!


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© WWF
Kleider machen Leute... und Ökoaktivisten!


von clarawest
10.02.2012
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In unseren bisherigen 2°Campus-Berichten ging es um Innovatives aus den Bereichen Energie, Mobilität oder Ackerbau, um Öko-Apps und Geistertaxis. Aber auch bei den "schönen Dingen des Alltags" ziehen immer mehr neue Ideen und Erfindungen, die das Klima schonen, ein. Hier mal etwas aus dem Bereich Mode - schon lange sind Öko-Fasern und Materialien nicht mehr nur Erscheinungen aus der Klamottenecke im Ökoladen, sondern werden alltäglicher und auch trendiger.

Gerade weil mittlerweile viele auch größere Bekleidungsketten Öko-Mode im Angebot haben, stellt sich die Frage, wie man in Zukunft auch für viele Menschen erschwingliche Kleidung anbieten kann, ohne dass es zu Lasten der Natur geht - beispielsweise was die nötige Anbaufläche bei pflanzlichen Fasern anbetrifft - oder zu Lasten von denjenigen, die die Kleidung herstellen. Problem ist hier vor allem der Wasserverbrauch, die Farbstoffe und die vielen Transportwege.

Hier also mal ein paar Tipps, für alle, die ökogisch, sozial und modisch im Trend liegen wollen.

Einfach mal (ökologisch korrekt) gut aussehen? Trendige Ökomode kann man bequem im Internet bestellen, z.B. bei www.gluecksstoff.de: Alle Kleidungsstücke werden aus zertifizierter Biobaumwolle hergestellt und rein pflanzlich bedruckt bzw. gefärbt.Geschneidert wird zu fairen Löhnen in Deutschland. Dabei wird eben nicht nur das Ökologische, sondern auch auf das Soziale wert gelegt.

Entspanntes Öko-Shoppen von zu Hause aus? Auf der Internetseite www.world-of-eco-fashion.de findet man ein Portal für nachhaltige Mode, wo über 500 Öko-Designer und -Marken durchstöbert werden können. Dazu gibt es aktuelle Berichte und Tipps rund um das Thema grüne Mode. Man kann dabei nach den Kriterien "Animal free, Fairtrade, Hand Made, Naturmaterialien, Organic Cotton, Projekte, Recycled, Vintage/Second Hand" frei suchen und diese dazu- und wegklicken, je nachdem, was man genau sucht.

Der Weg durch den Siegeldschungel? Was momentan noch fehlt, ist ein gesetzlich geschütztes Zertifikat für die Modebranche, was "öko" ist, es gibt stattdessen ganz viele, sehr unterschiedliche Siegel, wo es mal mehr oder weniger ums Ökogische und/oder Soziale geht. Die Internetseite www.modeaffaire.de möchte hier Abhilfe schaffen und stellt die wichtigsten Siegel, die es bislang gibt, mal ausführlicher vor: http://www.modeaffaire.de/ratgeber/zertifikate/

Was kann man sonst noch tun? Das Modelabel "LAC ET Mel" kam zur Fashion Week in Berlin mit einer klimaschonenden Kollektion auf den Markt – das Unternehmen kompensiert seinen CO2 Ausstoß durch Klimaschutzinvestitionen in Nepal. Das Projekt, bei dem Bauern bei Bau von Biogasanlagen geholfen wird, wird vom WWF unterstützt. Wenn man bei der Produktion den Fußabdruck nicht verringern kann, dann kann man zumindest seinen CO2-Ausstoß woanders kompensieren. Finden wir gut.

Zu guter Letzt: Und was ist mit Innvovationen? Die Designerin Anke Domaske aus Hannover beispielsweise hat eine Faser als Mich entwickelt, das laut ihren Angaben ganz ohne Chemie auskommt und die Ressourcen schont. Dafür wird aber trotzdem keine tierische Milch verwendet, sondern künstlich hergestelltes Milcheiweiss. Dieses wird erhitzt und zu Fäden verarbeitet, ohne, dass für die Produktion Erdöl nötig wäre. Möglich, dass hier vielleicht die Zukunft liegt?

Mehr Artikel und Interviews zum Thema Ökoinnovationen und Klimaschutzforschung gibt's auf unserer Internetseite: www.2-grad-campus.de

Foto: © Fernando de Sousa, via flickr / cc 

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Kommentare (1)
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10.02.2012
Josephine hat geschrieben:
Super, dankeschön!
Ich habe meinen Lieblingspullover bei Armedangels gekauft - dank des WWF-Rabattes ist der auch gleich ein bisschen billiger geworden. Und ich kann mich nicht beschweren: obwohl ich den echt sehr viel anziehe, zeigt er noch keine Spuren von Verschleiß :)

http://www.armedangels.de/
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