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H&M gets conscious!


von Laura619
13.08.2014
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Hallo ihr Lieben!

 

Ihr alle kauft sicherlich ab und zu bei H&M ein, einfach weil's günstig ist und die Sachen meist auch ganz schön sind. Ich persönlich hatte da bisher immer ein schlechtes Gewissen, weil Kritiker in Bezug auf H&M von Kinderarbeit und nicht umweltfreundlicher Herstellung der Kleidung  geredet haben.

Nun aber möchte H&M bewusster Mode designen und hat dazu einige Aktionen gestartet.

Zum einen kann man nun eine extra "Umweltbewusste Kollektion" erwerben (genannt "H&M conscious-> für mehr Nachhaltigkeit in der Mode"), die Kleidung ist dann auch entsprechend ausgezeichnet.

Zum anderen gibt es nun eine neue Initiative, die "Viel zu schade zum Wegwerfen" genannt wird und sich dafür einsetzt, dass die alte Kleidung von uns allen recycelt wird.

Unter dem Motto "Lang lebe die Mode" überlegte die Modemarke H&M sich ein Konzept, durch das die Tonnen von Textilien, die derzeit jedes Jahr auf dem Müll landen, reduziert werden. 95% aller Materialien und Kleidungsstücke, die wir alle pro Jahr entsorgen. könnten wiederverwendet werden. Deshalb nimmt H&M nun jegliche Kleidung an- unabhängig von Marke. Qualität und Zustand.
Wenn wir also etwas besitzen, das bereits getragen, zerrissen, befleckt oder aus der Mode gekommen ist, können wir eben diese gebrauchte Kleidung in allen (!!) H&M-Geschäften in Deutschland abgeben. Für jede Tüte mit Kleidung erhält man dann einen Rabatt-Gutschein für den nächsten Einkauf.
Die abgegebene Kleidung wird zu einer Aufarbeitungsanlage geschickt und dort nach Qualität sortiert. Das Ziel: kein Müll mehr. Kleidungsstücke, die zu verschlissen sind, um weiter getragen zu werden, werden recycelt und so zu Rohstoffen für neue Produkte verarbeitet. Mit der Abgabe alter Kleidung können wir also die Aktion unterstützen, natürliche Ressourcen zu schonen!
Die Kleidung wird also entweder wieder getragen, wieder verwertet, wieder verwendet oder aber zur Energiegewinnung verwendet.
Die Aktion gilt ab 18 Jahren (alle, die noch nicht volljärhrig sind, können ja ihre Eltern bitten, die alte Kleidung zu einem H&M-Geschäft zu bringen) und man erhält pro Tag maximal zwei Rabbatgutscheine.
Mehr Informationen erhaltet ihr unter
hm.com/longlivefashion oder ico-spirit.com

Alles Liebe, eure Laura xx

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Kommentare (13)
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22.09.2014
Laura619 hat geschrieben:
Da kann man sich leider nie zu 100% sicher sein... Aber es ist schonmal ein guter Schritt, hoffen wir, dass die Sachen da ankommen, wo sie sollen!
22.09.2014
Ria2000 hat geschrieben:
Gute Sache an sich, bin mir aber nicht sicher, ob da nicht doch noch ein Haken ist....
18.08.2014
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Ich bin ebenfalls skeptisch, aber finde es auch gut, dass H&M mal einen wenn ach kleinen Schritt in diese Richtung geht. Ich spende meine alten (gut erhaltenen) Kleider trotzdem lieber an Oxfam.
16.08.2014
Maike11 hat geschrieben:
Ich schließe mich midori an. Ich bin bei solchen Dingen eher skeptisch und kann mir genauso gut vorstellen, dass die noch tragbaren Klamotten in Afrika etc verkauft werden und H&M damit nur mehr verdient und sein Image verbessert. Das wiederum führt da zu, dass wieder mehr Menschen dort einkaufen und H&M noch mehr Geld einnimmt.

Trotzdem danke ich dir für deinen Bericht und letztendlich muss ja jeder selbst entscheiden, wie er mit dieser Aktion umgeht...
16.08.2014
Nick97 hat geschrieben:
nette idee, falls H&M wirklich umdenken möchte. habe aber schon viel zu oft erlebt, dass global player nur green washing betreiben, um ihr image aufzupollieren. wenn ihr wirklich ökokleidung haben wollt, dann schaut mal im avocadostore rein, die haben nur ökolögische kleidung im angebot. oder kauft second hand
15.08.2014
LenaLuchs hat geschrieben:
Ich stimme den Kommentaren hier voll und ganz zu. Es wäre wirklich schön, wenn H&M damit etwas bewirken kann, mal sehen...
14.08.2014
happyheart hat geschrieben:
Ich finde H&M macht damit auf jeden Fall einen Schritt in die richtige Richtung! Ich werde trotzdem kein totaler Fan ( wegen billigproduktion etc. ) , finde es aber trotzdem gut, da so ja auch Menschen, für die Umweltbewusstsein sonst ein Fremdwort ist, miteinbezogen werden.
14.08.2014
Laura619 hat geschrieben:
@Kathrin: Ich stimmt dir absolut zu!
@vicktoria: Ich verstehe, was du meinst, aber man kann sich schließlich nie zu 100% sicher sein, ob die Sachen, die man verschickt, da ankommen, wo sie es sollen.
Und es gibt eben auch Fälle, wo gespendete Sachen an Bedürftige verkauft werden, was einfach nicht sein kann.
Zu deiner Frage, wo diese Stoffe landen, sagt H&M, dass sie zu Aufbereitungsanlagen geschickt werden und je nach Zustand eben verwertet werden, also gute Kleidung kann nochmal getragen werden und wird an Organisationen geschickt, die diese verteilen. Textilien, die nicht wieder getragen werden können, werden zu Textilfasern oder zur Herstellung von Produkten wie Dämm- oder Isolierstoffen für die Autoindustrie verwendet. Oder sie werden zu anderen Produkten umfunktioniert, wie z.B. Putzlappen. Oder, wenn die Textilien weder wieder getragen noch wiederverwertet werden können, werden sie zur Energiegewinnung genutzt.:-)
14.08.2014
vicktoria hat geschrieben:
ich finde die idee auch cool. nur was ich wirklich viel besser finde ist wenn man es endlich schafft das es solche leidende Näherinnen gar nicht gibt. es ist zwar ein schritt,aber das macht die traurige wahrheit leider nicht unsichtbar. weiterhin weiß ich nicht was mit wiederverwertung WIRKLICH gemeint ist. wird es fuer uns wiederverwertet oder wo landen diese stoffe? ich schicke meine klamotten zum beispiel sofort nach afrika. dort gibt es märkte auf denen so etw. verkauft wird. Ich meine nur dass details wirklich hilfreich wären.
13.08.2014
Kathrin hat geschrieben:
Ich finde die Aktion von H&M gut und klar lässt der Laden in billiglohn Ländern produzieren aber welches Geschäft macht das nicht. Bei vielen Marken bezahlt man nur für den Namen und die Näherin von Boss sitzt neben der Näherin von H&M. Außerdem was sollen die Leute sagen, die für Primark produzieren wo viele so begeistert einkaufen gehen ?? Dein Bericht war gut und danke dafür :)
13.08.2014
Laura619 hat geschrieben:
Natürlich macht das vieles nicht wieder wett, aber es ist schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Außerdem beteuert H&M, nichts an der gespendeten Kleidung zu verdienen und gemeinnützige Organisationen zu unterstützen. Bleibt zu hoffen, dass das auch stimmt.
13.08.2014
midori hat geschrieben:
Prinzipiell eine tolle Idee, aber auch ich bin weiterhin skeptisch. War auch sehr geschockt, als ich erfahren habe, dass die Klamotten, die man in den Kleidercontainer vom DRK oder anderen Organisationen wirft, in Afrika und entsprechenden Entwicklungsländern an arme Menschen VERKAUFT werden.. Finde ich unerhört! Und wer weiß, ob H&M es nicht genauso hält. Würde mich wundern, wenn sie etwas tun, woraus sie keinen Gewinn ziehen können.
13.08.2014
LSternus hat geschrieben:
Nicht schlecht, das wiegt aber noch nicht die Kinderarbeit auf, ganz zu schweigen von weiteren Umweltsünden. Ich bleibe skeptisch.
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