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Gute Vorsätze, schlechte Vorsätze


von Cookie
16.03.2016
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Das Jahr schreitet rasend schnell voran, so langsam wird es Frühling und ich wollte euch mal wieder daran teilhaben lassen, wie es mit der Einhaltung meiner guten Vorsätze klappt. Aber wie gut sind meine guten Vorsätze eigentlich? Besonders, was einen davon angeht, hatte ich neulich eine sehr interessante Diskussion, die ich ebenfalls mit euch teilen und zu der ich gerne eure Meinung hören möchte. Hier zur Erinnerung noch mal eine Vorsätze:

Was meinen Vorsatz, regional und saisonal zu essen angeht, halte ich eigentlich zumindest was Obst und Gemüse betrifft, recht gut durch. Was Obst angeht, habe ich das ganze Jahr noch nichts anderes als Äpfel gekauft. An Gemüse gibt es bei uns im Moment hauptsächlich Karotten, Kartoffeln, Kohl, Lauch und Pilze. Ich greife auch stets zu den Sorten, die mit "Hier aus der Region" gekennzeichnet sind, auch wenn die manchmal mehr kosten. Obwohl Karotten doch angeblich gut für die Augen sein sollen, hat mein Freund mir mehrfach versichert, dass er sie nicht mehr sehen kann. Da muss er wohl durch, denn der März ist bei Weitem der traurigste Monat im Saisonkalender. Da werde ich vermutlich noch öfter schummeln müssen, als ich es bisher schon tue. Neben der ein oder anderen Tomate ab und zu kaufe ich auch immer wieder passierte Tomaten, die leider meist aus Italien kommen, in der Glasflasche und eingemachtes wie Mais und Erbsen im Glas. Die sind allerdings auch mit "Hier aus der Region" gekennzeichnet und von daher hoffe ich einfach, dass sie saisonal und regional geerntet wurden. Ich beneide Menschen mit Garten, die selbst anbauen und für Wintermonate einkochen können. Wobei mir hierzu die Zeit fehlen würde. Ich nehme mir aber zumindest vor, wenn ich es schaffe, im Sommer selbst Tomatensoße, wenn auch aus gekauften Tomaten, einzukochen, und während der Tomatensaison lieber frische Tomaten für mein Essen zu benutzen als konzentrierte Italienische, die wenn auch keinen Plastikmüll aber dennoch Verpackungsmüll verursachen.

(c) www.pixabay.de Hans

Eigentlich bin ich ganz zufrieden damit, wie ich meinen Regional-und-Saisonal-Vorsatz in Sachen Obst und Gemüse einhalte. Nun hatte ich aber vor ein paar Wochen eine interessante Diskussion zu dem Thema. Eine Freundin hatte mich mit zum Planungstreffen einer Gruppe genommen, die nachhaltige Stadtpläne für Jena, Weimar und Erfurt erstellen will. Ganz zu Beginn ging es darum, was nachhaltiger Konsum für uns bedeutet und was deshalb auf so eine Karte sollte. Die meisten von uns nannten dabei Regionalität. Eine stellte jedoch in Frage, ob das denn wirklich so ein gutes Kriterium sei, denn es wäre ja auch wichtig, zum Beispiel den fairen Handel von Bananen zu unterstützen. Hm, beschwöre ich mit meinem Versuch, das Klima dadurch zu schonen, dass ich regional esse, also den Untergang fairer Bananen-Plantagen herauf? Aber mussten Fair Trade Bananen nicht erst deshalb eingeführt werden, weil wir Europäer beschlossen haben: "Bananen sind super, das wollen wir auch!" und Menschen anderswo dazu gezwungen haben, unter schrecklichen Bedingungen zu arbeiten, nur damit wir auch Bananen futtern können? Klar ist es besser, eine faire Banane zu kaufen, als eine "unfaire", aber das ändert nichts an der weiten Reise, die die Banane zurückgelegt hat. Meine Kenntnisse in Sachen Wirtschaft sind recht begrenzt, deshalb kann ich mir nicht so richtig vorstellen, was passieren würden, wenn wir einfach alle aufhören würden, Bananen zu kaufen. Würden wir damit für noch mehr Armut in den Anbauländern sorgen? Ich denke, ich bleibe dabei, weiterhin keine Bananen zu kaufen, aber das Argument hat mich dennoch nachdenklich gemacht.

Ebenso eine andere Diskussion, die die gleiche Person angestoßen hatte: Was ist besser: An Organisationen spenden oder durch gezieltes Kaufen Projekte zu unterstützen? Als Beispiel nannte sie faire selbstgemachte Ohrringe aus dem Weltladen. Meine Meinung dazu ist, wenn ich etwas ohnehin brauche, dann kann ich es bei solchen Projekten kaufen, aber wenn ich einfach Geld übrig habe und damit Gutes tun will, das, was das Projekt verkauft aber eigentlich überhaupt nicht brauche, spende ich das Geld doch lieber. Das hängt vermutlich damit zusammen, dass ich generell dafür plädiere, weniger zu kaufen. Sie meinte allerdings, dass es für die Projekte nicht förderlich wäre, wenn sie einfach Geld bekämen, aber niemand ihre Produkte kaufen würde. Mag sein, aber soll ich deshalb Dinge kaufen, die ich gar nicht brauche, und somit Ressourcen verschwenden und Müll produzieren? Gerade, wenn sie dann vielleicht noch aus weit entfernten Ländern kommen und einen weiten Weg hinter sich haben.

(c) www.pixabay.de gnxiong

Wo wir wieder bei der Sache mit der Regionalität sind. Sich daran zu halten, ist zwar mit Obst und Gemüse gar nicht so schwierig und führt dazu, dass man neue interessante Rezepte entdeckt (und sich unglaublich auf Juni freut, wenn endlich wieder Zucchini-Saison ist), aber es gibt einige Dinge, die so sehr zu meinem Alltag gehören, dass ich mir bis jetzt nie wirklich Gedanken darüber gemacht habe, dass sie eigentlich nicht regional sind. Dann hat mir das Buch "No Impact Man" von Colin Beavan deutlich vor Augen geführt, dass ja auch Kaffee, Reis und einige Gewürze alles andere als regional sind. Ich gehöre nicht zu den Menschen, die nur funktionieren, wenn sie morgens ihren Kaffee bekommen, aber ob ich die stressige Klausuren- und Hausarbeitsphase ganz ohne Koffein durchgestanden hätte? Ich frage mich, ob ich auf Kaffee verzichten könnte. Dabei fällt mir ein, dass ich eigentlich etwa zwei Jahre fast ohne Kaffee gelebt habe, in denen ich keine Kaffeemaschine hatte und nur in Cafés und zu Besuch bei Menschen mit Kaffeemaschine welchen getrunken habe. Aber nachdem mein Freund und ich uns eine gebrauchte Kaffeemaschine geleistet haben, hat sich mein Kaffeekonsum doch wieder erhöht.

Und dann habe ich gerade erst gelesen, was man mit Kaffeesatz alles tolles machen kann: Pflanzen düngen, Insekten fernhalten, eklige Gerüche im Kühlschrank loswerden und ihn als Haarspülung und Peeling verwenden. Anscheinend habe ich Spaß daran gefunden, mich mit Lebensmitteln vollzuschmieren, denn nach dem Essig-Gesichtswasser und dem Natron-Deo bin ich auch neugierig auf die Kaffeesatz-Dusche und sammele, während mein Freund nur den Kopf schüttelt, unseren Kaffeesatz getrennt vom restlichen Biomüll. Schließlich stehe ich mit meinem Döschen Kaffeesatz unter der Dusche. "In die Haare einarbeiten und 10 Minuten einwirken lassen", lautet die Anleitung, und so schmiere ich mir den braunen Matsch in die Haare. Es ist eine riesige Sauerei. Ich muss an ein Theaterstück denken, bei dem ich die Kinderdarstellerin betreut habe, und in dem Schlamm von der Decke auf eine weiß gekleidete Hochzeitsgesellschaft und eine mit weißen Decken ausgelegte Bühne fiel. So in etwa sieht es auch in meiner Dusche aus. Überall hängt Kaffeepulver und an mir selbst tropft braune Kaffeesoße hinunter. Was macht man zehn Minuten lang in einer komplett verdreckten Dusche? Gleich noch die Peelingwirkung von Kaffeesatz ausprobieren, indem ich mich mit Seife und Kaffeesatz einreibe. Garantiert mikroplastikfrei, aber genauso effektiv. Dann noch ein bisschen unter der Dusche singen und endlich piepst meine Handystoppuhr und ich kann das Zeug von mir abspülen. Die vielen kleinen Krümel lassen sich zum Glück leichter aus meinen Haaren entfernen, als ich dachte. Ob es für den Abfluss so gut ist, haufenweise Kaffeesatz hinunterzuspülen…? Für Haare und Körper scheint es jedenfalls ganz gut zu sein. Und vor allem duften meine Haare den ganzen Tag nach Kaffee. Da es in unserem Haushalt sehr wahrscheinlich weiterhin Kaffee geben wird, mache ich das sicher wieder.

(c) www.pixabay.de jarmoluk

Und gleich weiter mit den nicht-regionalen Lebensmitteln, die zu Kosmetikprodukten umfunktioniert werden: Nachdem das Apfelessig-Gesichtswasser bei meinem Freund im Geruchstest durchgefallen ist, bin ich weiterhin auf der Suche nach einem Wundermittel gegen Pickel. Nachdem ich schon etliche Male gelesen habe, dass Kokosöl nicht nur bei Pickeln, sondern auch bei so ziemlich allem anderen wahre Wunder bewirken soll, bin ich so neugierig, dass ich meinen Vorsatz, regional zu kaufen, ignoriere und im Bioladen ein Gläschen erstehe. Was den Geruch angeht, besiegt Kokosöl Apfelessig allemal. Nachdem ich abends mein Gesicht damit eingecremt habe, dufte ich so gut, dass ich mich am liebsten selbst aufessen würde. Allerdings ist mein Gesicht auch ganz schön ölig, also eher was für abends als für morgens. Aber als ich am Morgen erwache, ist alles Öl in die Haut eingezogen und sie fühlt sich unglaublich zart an. Die Pickel sind zwar nicht verschwunden, aber das ist für eine Anwendung vermutlich auch zu viel verlangt. Ich werde das Kokosöl weitertesten und wenn ich nicht zufrieden bin, kommt es dahin, wo es eigentlich hingehört: In die Küche.

Mit meinem Natron-Deo bin ich übrigens nach wie vor zufrieden. Von Julia angeregt, habe ich es auch mal mit der Version zum Sprühen versucht, aber das hat nicht funktioniert. Nach zweimal Sprühen kam nichts mehr. Anscheinend verstopft das Natron den Sprühkopf. Weil ich wegfahren wollte und es auf Reisen doch etwas nervt, den Deoroller immer aufschrauben zu müssen, den ich daheim einfach offen stehen lasse, um mich mit meiner Deopampe einzucremen, habe ich den Roller neu befüllt. Mit weniger Speisestärke klappt jetzt auch das Verteilen damit etwas besser.

(c) Anne Zeiß

Mein Fazit: Manchmal scheinen sich gute Vorsätze zu widersprechen und man ist gezwungen, abzuwägen, welchen Vorsatz man vorzieht. Auf jeden Fall ist es wichtig, sich Gedanken darüber zu machen, inwiefern es gerade wirklich nachhaltig ist, einen Vorsatz einzuhalten und seine Vorsätze auch hinterfragen. Oft gibt es dabei keine klare Antwort. Und: Auch wenn Kaffeesatz nicht regional ist, kann ich ihn auf jeden Fall als Peeling und Haarspülung empfehlen.

Meine Gedanken darüber, ob meine Vorsätze sowohl einhaltbar als auch bezahlbar sind und über die Vor- und Nachteile lokaler Läden sowie Details über meinen ersten Versuch, selbst Deo herzustellen, findet ihr hier.

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Kommentare (4)
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22.03.2016
Marcel hat geschrieben:
Absolut beeindruckend, Anne! Toll, dass Du so konsequent dabei bleibst. Das fällt den allermeisten sehr schwer. Und ich finde es supergut, dass Du mit den Leuten das Gespräch suchst und Dein Verhalten immer wieder hinterfragst. Es gibt immer lösungen, aber man kommt nur darauf, wenn man gründlich nachdenkt.

Der Saisonkalender im März ist tatsächlich etwas schmal, aber der Frühling kommt mit großen Schritten auf uns zu, und bis dahin kann man aus Champignons, Lauch, Wirsing und Rosenkohl immer noch echt vielfältige Gerichte zaubern - zahllosen Rezepten sei dank. Und: Der Spinat ist im März wieder da! :)
21.03.2016
BlueLikeTheSky hat geschrieben:
Wow, Anne, du bleibst echt fleißig dabei, das ist ja super! :))
Bei dem Bananenproblem bin ich in der gleichen Zwickmühle wie du und Puma. Wir kaufen noch Bananen, aber ich könnte glaube ich auch niemanden umstimmen Zuhause. Irgendwie finde ich es wie du es machst aber besser, weil wenn die Banennachfrage sinkt, werden weniger importiert und das ist besser für die Umwelt. Ohne dass das gemein oder grausam klingen soll, man muss da seine Prioritäten setzen, denn dass die Armut in den Regionen, wo Bananen angebaut werden steigt, wenn hier keiner mehr Bananen kaufen würde, stimmt wahrscheinlich. Aber durch die Folgen des Klimawandels wird es weit mehr Leiden und Armut und auch Klimaflüchtlinge geben, deshalb muss das jeder für sich entscheiden. Im Moment kann ich bzw. meine Familie aber leider noch nicht auf Bananen verzichten.
Bei der Spenden-Frage sehe ich das genau wie du: keine Ressourcenverschwendung, lieber direkt spenden :) Außerdem brauchen die für die Herstellung ja auch Geld und wenn du etwas für 5€ kaufst, das du nicht brauchst, gehen vielleicht nur 3 oder 4€ direkt an die Organisation und der Rest wurde für die Herstellung gebraucht. So denke ich zumindest immer, also bin ich auch für direkt spenden , wenn man es nicht braucht.
NoImpactMan, ich liebe das Buch *-* liest du das auf Englisch? (Vielleicht hat das auch nur noch einen anderen Titel, ich habe "Barfuß in Manhattan" gelesen). Auf jeden Fall nur zu empfehlen!! :)
Coole Sache mit dem Kaffepeeling und -shampoo! Würde ich Kaffee mögen, würde ich das auch machen :D Aber mit meinem Roggenshampoo bin ich auch zufrieden :)
Ich benutze auch das gleiche Kokosnussöl :DD Ich hatte das auch erst wie du, dass das zu langsam eingezogen ist, aber heute morgen hatte ich mal den Tipp ausprobiert, dass auf die nasse / feuchte Haut aufzutragen (also kurz Gesicht waschen / nur nass machen und nicht abtrocknen sondern sofort auftragen), dann ist das echt schnell eingezogen!! :)
Schade, dass das Deo zum Sprühen verklebt ist :/ ich bin noch nicht zum Ausprobieren gekommen, aber jetzt, wo heute die Ferien anfangen, schaffe ich das demnächst auch mal :) Mal gucken, ob das vielleicht besser klappt, sonst probier ich deine Rolldeoversion aus :)
Alles in allem, schöner, inspirierender Bericht, Anne! :)
17.03.2016
Puma hat geschrieben:
Ich finds gut, dass du deine Vorsätze weiter so konsequent umsetzt! Vor allem die selbstgemachte Kosmetik finde ich gut. Ich hätte nur ein Problem: Ich mag keinen Kaffee, sodass die Haarspülungs- und Peelingsache bei mir ein bisschen flach fällt.
Bei der Bananenfrage geht's dir genauso wie mir. Ich wüsste nicht, was ich machen sollte. Aber bei der Spendensache stimme ich mit dir vollkommen überein. Man muss nicht unbedingt Sachen kaufen, nur um die Menschen zu unterstützen. Da sind Spenden viel sinnvoller :)
16.03.2016
Johannisbeere1502 hat geschrieben:
Spannend! Das mit dem Kaffeesatz klingt auch wirklich interessant. Meine Erfahrungen mit selbstgemachter Kosmetik sind beschränkt; genauer gesagt habe ich erst einmal ein Peeling hergestellt aus Rapsöl, Kaffee und Salz. Aber selbst da war ich schon begeistert von dem langanhaltendem Kaffeeduft und der Weiche meiner Haut :-)
Ich finde es echt super, dass du dich weiterhin mit deinen Vorsätzen beschäftigst und du sie nicht mit der Zeit aus den Augen verlierst, wie das vielen Leuten *hust*mir*hust* manchmal passiert... :-)
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