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© WWF
Firmen mit Verantwortung - Teil VI


von Maide
06.06.2010
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P wie Philips


Die Zeit wird knapp. Auch Philips als einer der weltgrößten Elektronikkonzerne hat dies begriffen und versucht bei der Produktion so energiearm wie möglich zu arbeiten.


Von der energiesparenden Beleuchtung bis hin zum recyclebaren Heimkino. Unter dem Namen „Grüne Produkte“ werden Gerätschaften verkauft, die mindestens einen der Schwerpunkte wie Energieeffizienz, Lebensdauer oder Recycling und Entsorgung möglichst energiearm decken.


Philips-Produkte, die das Logo „Eco-Flower“ tragen, versprechen, dass bei einer der Schwerpunkte ein besseres Ergebnis als andere Geräte derselben Kategorie erzielt (Das heißt aber auch, dass die Werte der anderen Schwerpunkte viel höher sein können, als bei anderen Geräten). Das Logo verdient man sich trotzdem nicht so leicht. Die Kriterien sind u.a. die Effizienzklasse B, leichte Recyclebarkeit oder keine Gebrauch von krebserregenden Stoffen. Sie werden von unabhängigen Stellen vergeben. Wenn ihr wissen wollt, ob eure Philips-Produkte auch dazugehören; hier könnt ihr nachschauen.


Höhere Effizienzklassen und weniger CO2-Ausstoß.
Bereits seit 1994 bemüht sich der Großkonzern zur Steigerung der Energieeffizienzklassen ihrer Produkte, mit dem Projekt „EcoDesign“, bei dem besonders auf die Weiterentwicklung der Produktion im Sinne der Natur geachtet wird (Wie genau das geschehen soll, konnte ich aber auch nicht herausfinden). Zudem hängt Philips zusammen mit anderen Großkonzernen wie hp an einem Projekt, wo man bessere Recyclingmöglichkeiten für Elektrogeräte herausarbeiten möchte.

 


R wie Rewe


„Rettet die Eisbären“, so das Motto, mit der am 1. Dezember 2008 die REWE Group zusammen mit dem WWF eine große Energiesparlampen-Aktion startete. In den zwei Wochen des Projektes sollten eine halbe Millionen Energiesparlampen des Typs „Ambience Soft T“ für 5,99€ in den rund 5.500 Märkten der REWE Group (wie zum Beispiel PENNY, toom oder Komet) verkauft und durch herkömmliche Glühbirnen ersetzt werden. Mit dieser Aktion zählte REWE Group auch als offizieller Projekt-Partner der Kampagne der europäischen Kommission „Nachhaltige Energie für Europa 2005-2008“.


Die erste Energiesparlampenaktion der REWE Group fand bereits 2007 statt
, natürlich wieder gemeinsam mit dem WWF. Hier wurden sogar eine Millionen Energiesparlampen verkauft. Dadurch können deutsche und österreichische Haushalte bis zu 180.000 CO2 jährlich einsparen.


Erdbeeren genießen mit gutem Gewissen. Seit 2008 hat die REWE Group nur Erdbeer-Lieferanten unter Vertrag, die die Mindeststandards der vom WWF mitentwickelten „Best Alliance“ erfüllen, die ökologische Nachhaltigkeit in den Anbauländern Spanien und Italien garantiert. Vor allem spielt Wasser eine große Rolle. In den kommenden Jahren sollen die Erdbeerplantagen in Südspanien 25 Prozent weniger Wasser verbrauchen und Wasser aus illegalen Brunnen bis 2009 vermeiden (was daraus geworden ist, konnte ich leider nicht herausfinden, sorry!). Dazu unterstützte die REWE Group ein WWF-Projekt für ein Naturschutzgebiet des Iberischen Luchses bis Ende 2008 mit einer viertel Millionen Euro. Da sagen wir nur: Danke!

 

S wie Samsung

Technik meets Umweltschutz. Das Umwelthandy „Blue Earth“ von Samsung ist technisch voll mit einer 3.2 Megapixelkamera, Touchscreen, Bluetooth, Multimediaplayer und Internetverbindung ausgerüstet. Aber auch in Sachen Umwelt bietet es viele Funktionen an, wie den Schrittzähler namens „Eco Walk“, der ermittelt, wie viel CO2 durch Laufen anstatt Autofahren gespart hat (Bei viele andere Handys ist aber diese Funktion auch enthalten, daher keine große Besonderheit).


Telefonieren mit Plastikflaschen. „Blue Earth“ hat nicht nur in Sachen Technik viel zu bieten, sondern punktet auch mit dem aus recycelten Plastikflaschen gefertigte Gehäuse. Für den Fall der Fälle, das der Akku plötzlich leer geht, befindet sich auf der Rückseite ein Solarpanel. Das Ladegerät (gefertigt aus ungiftigen Substanzen) ist aber nicht unvermeidbar, da das Solarpanel in einer Stunde Sonnenbad gerade mal Energie für 10 Minuten gewinnen kann.


Trotzdem kann man bei der Nutzung viel Energie sparen, indem man beispielsweise durch die Funktion „Eco Mode“ einschaltet. Funktionen wie Bluetooth, die wahre Stromfresser sind, werden ausgeschaltet, die Beleuchtung wird gedimmt und das Display schaltet sich nach kurzer Zeit von selber aus. So spart man viel Energie.


Mit dem Umwelthandy unterstütz Samsung den WWF bei der Waldbildung im Naturpark Uckermärkische Seen. Dieser 90.000 Hektar große Naturpark wird durch jedes verkaufte Blue Earth Handy unterstützt und fördert somit ihre eigendynamische Naturentwicklung.
Einen kompletten Bericht über das Handy findet ihr hier.


Übrigens kommt das Handy mit einer aus 100 Prozent recycelten Verpackung an.


Nächste Woche Sonntag Teil VII.
Hier geht’s zurück zu Teil I, Teil II, Teil III, Teil IV und Teil V.

 

Quellen:
http://www.philips.de/about/sustainability/index.page
http://www.wwf.de/kooperationen/rewe/
http://www.wwf.de/kooperationen/samsung/
 

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Kommentare (2)
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12.06.2010
Janine hat geschrieben:
Vielen Dank mal wieder für deine Aufklärungsarbeit! :)
Die Erdbeeren vom REWE mit dem Pandalogo hab ich auch schon oft gesehen.
12.06.2010
Janine hat geschrieben:
Vielen Dank mal wieder für deine Aufklärungsarbeit! :)
Die Erdbeeren vom REWE mit dem Pandalogo hab ich auch schon oft gesehen.
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