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© WWF
Firmen mit Verantwortung - Teil V


von Maide
30.05.2010
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M wie Mars


Die Marke, die als größter Süßwarenhändler der Welt bekannt ist, versucht ebenfalls sich von ihrer grünen Seite zu zeigen. Nicht nur Schokoprodukte, sondern auch Marken wie Pedigree und Uncle Ben’s sind mit am Start, die Welt zu verändern.


Schokoriegel, CO2-neutral. Bis 2040 sollen alle Mars-Waren CO2-neutral hergestellt werden. Dafür steigt mal auf Maschinen mit einer höheren Energieeffizienzklasse und auf erneuerbare Energien um. In manchen Standorten wird zusätzlich auch noch Restenergie in die Produktion zurückgeführt, in anderen sorgen Solartubes für Licht. Auf diese Weise konnte Mars rund 750.000 kWh im Jahr an Energie sparen. Auch beim Transport wird nimmt man Rücksicht auf die Natur: Sinnloses Hin- und Herfahren und fast leere Transporter werden vermieden, indem man mit anderen Mitbewerbern wie Fressnapf oder Ferrero in Sachen Logistik kooperiert. Darüber hinaus sind 80 Prozent der Marstransporter mit Euro 5 zertifiziert. Gesetzlich geregelt müssten es 25 Prozent sein.


Geizig bei Wasser. In den letzten Jahren hat man bei der Produktion genau den Wasserverbrauch geachtet. Da man mit Wasser sparsam umgehen muss, werden vereinzelt in Standorten den Wasserverbrauch so verbessert, dass man z.B. in Minden seit Jahren 50 Prozent weniger benötigt. Andere Standorte werden angeblich folgen…


Baumfreundlich. 65 Prozent allen verwendeten Papieres sind Altpapier. Von diesem Jahr an sollen es sogar 80 Prozent werden. Die Verpackungen werden auf ein Minimum reduziert. Weißblechdosen für Pedigree-Hundefutter werden beim Gewicht immer wieder reduziert. Bei der Uncle-Ben’s-Verpackung konnte durch eine Neugestaltung 230 Tonnen Karton jährlich reduziert werden. Für die Uncle-Ben’s Saucen-Gläser können auf dieselbe Weise 450 Tonnen Glas jährlich eingespart werden.


Umweltfreundliches für das Tier. Pedigree-Fleisch für Hunde wird nur aus Fleisch gemacht, dass eigentlich für Menschen bestimmt war, aber durch unsere Essgewohnheiten nicht an die Fleischtheke geschafft hat. Für die Katze wird auch nur Fisch aus nachhaltiger Fischerei genutzt, wobei der WWF als Partner beim Einkauf hilft. Fische von der roten Liste werden nicht benutzt.


Fairer Kaffee. Bei Produkten mit Kaffee und Tee geht ein Teil der Einnahmen zurück in das Anbauland und fördert dort soziale und ökonomische Projekte, die die Arbeits- und Lebensqualität der Bauern verbessern soll. Flavia Kaffeeprodukte besitzen darüber hinaus den Gütesiegel Rainforest Alliance Certified, mit dem man mit gutem Gewissen seinen Kaffee genießen kann. Bis 2020 sollen auch alle anderen Kakaoprodukte zu 100 Prozent aus nachhaltigem Handel entstammen.


Kein Palmöl für Snickers und Co. Für die drei berühmtesten Schokoriegel vom Mars Unternehmen Snickers, Milky Way und Mars, bei denen eigentlich 92.000 Tonnen Palmöl fallen würde, benutzt man vorbildlich Alternativen, die aber den süßen Geschmack keineswegs verderben.

 

N wie Nivea


Die berühmte Creme-Marke vom Hause Beiersdorf, die nicht nur damit sympathisch wirkt, das sie keine Tierversuche betreibt, glänzt auch mit ökologisch richtigen Grundprinzipien.


Extra Gremium für die Umwelt. Seit 2005 hat der Konzern ein eigenes Gremium, die immer wieder neue Pläne schmieden, um der Umwelt einen für sie lebenswichtigen Gefallen zu tun. Die dort treffenden Reglungen sind nicht nur national Gültig, sondern sie reichen von Hamburg bis Brasilien und werden so gut es geht überall in die Tat umgesetzt.


Sparsam mit Wasser. Wenn möglich bildet man einen geschlossenen Wasserkreislauf, wenn nicht, dann wird benutztes Wasser wieder so weit aufbereitet, dass es mehrfach benutzbar ist. Abwasser, das nach der Produktion voll mit Fetten und Ölen sind, kommen in eine Abwasseraufbereitungsanlagen und werden soweit gereinigt, dass man sie an die örtlichen Kläranlagen ohne Bedenken abgeben kann. So eine Anlage haben alle Produktionsstellen. Seit 2005 konnte man so 19 Prozent Wasser sparen.


28 Prozent weniger Energieverbrauch. Ein Ergebnis, das sich sehen lässt. Umsteigen auf Maschinen mit höherer Energieeffizienzklasse ist auch gut für den Konzern, da man dadurch viel Geld sparen kann. Bei den Lüftungsanlagen konnten durch Wärmerückgewinnung sogar 60 Prozent an Energie gespart werden. Dadurch ist es dem Konzern auch möglich, 21 Prozent weniger CO2 auszustoßen.

 

O wie O2


Das Handy – in unserer heutigen Gesellschaft (fast) undenkbar. Auch hier kann man der Natur etwas Gutes tun. Zum einem kann man ein grünes Handy wie das Blue Earth von Samsung (dazu im nächsten Teil mehr) benutzen oder durch richtiges Recycling in jeden O2-Shop seines alten Handys das größte WWF Deutschland-Projekt ‚Mittlere Elbe‘ unterstützen.


Tschüss Handy, Halloooo Umweltschutz! Bei allen O2-Shops in Deutschland kann man sein Handy abgeben und so vernünftig und professionell entsorgen lassen, anstatt es zuhause unbenutzt verstauben zu lassen. Für jedes recycelte Handy geht ein Beitrag von 2,50 Euro an das Projekt ‚Mittlere Elbe‘ (Mehr zum Projekt gibt es hier).


Um mitzumachen: Altes Handy ohne Sim-Karte samt Zubehör im O2-Shop oder bei einem O2-Partner abgeben. Dann bekommt ihr einen frankierten Umschlag zum Verschicken. Die Handys werden dann zu dr. Handy verschickt, wo sie dann recycelt und wiederverwertet werden. Adressen und weitere Infos gibt’s in der Quelle unten!


Einen ausführlichen Bericht über Handy-Recycling für den guten Zweck findet ihr hier.


Nächste Woche Sonntag Teil VI der grünen Firmen.

Hier geht's zurück zu:

Teil I, Teil II, Teil III und Teil IV


Quellen:


http://mars.de/NR/rdonlyres/B4C3EC76-3DB0-4DF7-9885-C200D26E7F66/6624/NachhaltigkeitPositionspapier.pdf
https://www.regenwald.org/protestaktion.php?id=586
http://www.nachhaltigkeit.beiersdorf.de/
http://www.wwf.de/kooperationen/o2/
 

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Kommentare (8)
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30.07.2010
Lisa91 hat geschrieben:
hey,
danke für die tollen Berichte. Es ist echt mal interessant zu hören wie die einzelnen Großkonzerne mit dem Thema Umweltschutz umgehen. Doch meiner Meinung ist das nicht alles, was eine Firma beachten muss um politisch korrekt zu sein. Wie Mars zum Beispiel =). Auch bei H&M solltest du vielleicht noch hinzufügen das die in Bangladesh (House of Sunshine), China und Taiwan immernoch ihre Mitarbeiter ausbeuten, Auch Kinderarbeit ist im Programm. Im House of Sunshine müssen Näherinnen für einen Hungerlohn den ganzen Tag unter den härtesten Bedingungen arbeiten und werden sogar von ihren Vorgesetzten missbraucht. Ein Grund, H&M weiterhin unter die kritische Lupe zu nehmen und die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen.
Aber wie du bereits erwähnt hast, jeder Großkonzern hat wahrscheinlich auch eine dunkle Seite
01.06.2010
Maide hat geschrieben:
@Julchen96
Ja, da stimmt. Ich wollte es noch hinzufügen, hab's aber verpeilt. Die Schokoladen-Mars-Produkte werden nach Angaben von Peta an Tieren versucht. Dort werden die Blutgefäße vorallem bei Nagern nach dem Verzehr von Schokolade untersucht, um mögliche Schäden für die menschliche Gesundheit zu entdecken, was natürlich Quatsch ist, da Tiere auf Schokolade anders reagieren als Menschen und es klar ist, dass Schokolade nicht wirklich gesund ist. Den Peta-Bericht und ein Video zum Thema findet ihr hier: http://www.peta.de/web/mars.1292.html
01.06.2010
Juliaaa hat geschrieben:
...Mars führt Tierversuche durch -_-**
30.05.2010
PumaDani hat geschrieben:
Beiersdorf stand mal auf der Liste von PETA aber jetzt nicht mehr. Bei Deutscher Tierschutzbund ist es auch raus und bei Vier Pfoten stand es nie. Andrerseits steht auch bei keiner NGO das sie es tun.
30.05.2010
Maide hat geschrieben:
Kleine Anmerkung noch: Nivea steht wahrscheinlich auf der Liste, die keine Tierversuche führen. Aber dafür Beiersdorf ;)
30.05.2010
Maide hat geschrieben:
@PumaDani
Ich habe ein wenig recherchiert. Nach eigenen Angaben machen sie keine Tierversuche für ihre Produkte, was soweit auch stimmt. Aber, wie Nivea auch selber sagt, sind sie sich bei den gelieferten Stoffen nicht 100%ig sicher. Aber da kann kein Konzern sich 100% sicher sein. Jedoch wird durch den allgemein gesellschaftlichen Druck zu diesem Thema es hoffentlich bald so sein, dass weitgehend kein Konzern in jeglicher Art und Weise Tierversuche betreibt. Was Nivea aber macht, ist schonmal ein guter Schritt zu diesem Ziel.
30.05.2010
PumaDani hat geschrieben:
Bist du dir sicher wegen Nivea? Ich glaub nicht das sie keine Tierversuche machen, sonst würden sie auf irgendeiner Positivliste aufscheinen.
30.05.2010
yangki hat geschrieben:
I used Google Translate to read this blog.. hhee..
Nice article and I just realized that Mars and Nivea shows us how they responsible for our planet.. Keep going Maide.. Looking forward to read your another stories..
Cheers and good night from Indonesia..
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