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© WWF
Firmen mit Verantwortung - Teil IV


von Maide
16.05.2010
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J wie Jack Wolfskin


Energiesparen vor Ort. Die neuesten Jack Wolfskin-Standorte besitzen Photovoltaik-Anlagen auf dem Dach, alle herkömmlichen Glühbirnen wurden durch Energiesparlampen ersetzt, benötigtes Wasser wird über eine Solaranlage erhitzt und einige Zentralstandorte und Franchisenehmer von JK werden mit Ökostrom von Greenpeace-Energy versorgt. Dadurch kann jährlich 1302 Tonnen CO2 eingespart werden.


Energiearme Konferenzen. Seit 2009 laufen die Meetings von JK, bei denen normalerweise die Arbeiter von weither hergeflogen kommen müssen, nur noch virtuell über ein Video Conference System ab. Und wie man weiß, tut wenig Fliegen der Natur gut.
Stichwort: Fliegen. Für den In- und Export werden statt Luftfracht alternativen benutzt. Seit 2009 wird daher bei JK doppelt so wenig geflogen.


Die Sache mit dem Papier… scheint JK gut zu lösen. Fast alles genutzte Papier für Kataloge, Prospekte, Poster oder Verpackungen sind aus 100 prozentigen Recycling-Papieren. Falls das mal ausgehen sollte, wird nur auf FSC-zertifiziertes Papier zurückgegriffen.


Über die Filiale hinaus engagiert sich JK in vielen Projekten für mehr Umwelt- und Naturschutz. Einige davon: Seit 12 Jahren unterstützen sie das Projekt Arved Fuchs, die am Nordpol die Auswirkungen des Klimawandels dokumentieren, indem sie Kleidung und Ausrüstung zur Verfügung stellen. Auch als Gründungsmitglied der EOG Association for Conservation (EOG – European Outdoor Group) setzt sich JK dafür ein, dass mehr unberührte und wilde Natur in ganz Europa geschützt wird.


Wolfskin und ihr Wolfsprojekt. Damit man auch in Zukunft Wölfe beobachten und über sie staunen kann, unterstützte JK 10 Jahren lang ein Projekt namens Carpathian Large Carnivore Project in Rumänien (Wo übrigens auch der WWF mitgewirkt hat), dass seiner Zeiten eines der größten Forschungs- und Schutzprojekte in Europa war. Die Ergebnisse über das Verhalten und den Lebensraum der Wölfe macht sich der damalige Leiter des Projekts Christoph Promberger zunutze. In seinem neuen Projekt, das ebenfalls von JK unterstützt wird, wird ein ökologisches Modellgebiet in und um Sinca Noua in den Siebenbürgen in Rumänien errichtet.

K wie Kellogg’s


Leckeres aus der Recyclingpackung.
Schon die ersten maschinell gefertigte Kellogg’s Verpackungen aus den 30er Jahren waren aus wieder aufbereitetem Material. Heute sind 90 Prozent aller Kellogg’s Verpackungen aus recycelbarer Pappe. Nach eigenen Angaben versuche Kellogg’s, die Verpackungen zu verkleinern, damit möglichst wenig Material verloren geht.


Weniger Müll, mehr Müsli.
Viele ökologisches Zielsetzungen bis 2015: 15 bis 20 Prozent weniger Gesamt – Energie – und Wasserverbrauch, weniger klimaschädliche Abgase und weniger Abfallmengen bei der Produktion. Die Verwirklichung lässt aber noch auch sich warten – vereinzelt werden noch Untersuchungen gemacht, wo man was sparen kann.


Bremen macht das Rennen. Der in 1996 eingeweihte Bremener Standort von Kellogg’s besitzt eine eigene 9-Millionen Euro schwere Brauchwasser-Recyclinganlage, wodurch das von der Produktion entstandene Abwasser gereinigt und wieder benutzt wird. Dadurch konnte der Wasserbedarf auf mehr als die Hälfte reduziert werden.

 

L wie Langnese Honig


10 Cent für den Naturschutz. Da er logischerweise ohne Natur auch keinen Honig geben wird, unterstützt Langnese Honig den WWF in verschiedenen Naturschutzprojekten, mit 10 Cent pro verkauftes Produkt. Eines davon ist das Naturschutzprojekt "Ammerschlucht“. Das artenreiche und noch relativ unberührte Fleckchen Natur in den bayrischen Voralpen soll durch Gebietsbetreuer auch in Zukunft geschützt werden. Ein weiteres Großprojekt mit dem Namen „Mittlere Elbe“ umfasst einer der letzten Auenwaldbestände an der Elbe. Nicht nur glänzt das Gebiet durch eine ungeheurere Anzahl an Tier- und Pflanzenarten, auch dienen die Wälder als natürliche Überflutungsfläche für den Fluss. In den letztens 150 Jahren wurden fast 80 Prozent der Wälder vernichtet, wodurch das Hochwasserrisiko drastisch stieg und die Tiere ihren Lebensraum verloren. Der WWF, unterstützt von Langnese Honig, kaufte die Gebiete rund um den 33 Kilometer langen Fluss auf und Landwirte bewirtschaften diese nun naturnah.


160.000 Euro für die Ammerschlucht sind so Ende Dezember 2009 zusammengekommen und wurden dann Ende Februar dieses Jahren an den WWF überreicht worden. Für „Mittlere Elbe“ wurden Anfang 2009 sogar 200.000 Euro gesammelt und gespendet.
Da hoffen wir mal, dass sich die Bienen mit viel Honig bedanken werden.

 

ÜBERächsten Sonntag Teil V. (Ich will auch Pfingstferien ;D)
Hier geht es zurück zu Teil I, Teil II und Teil III

 

Quellen:

http://www.jack-wolfskin.com/desktopdefault.aspx/tabid-381/467_read-2365/page-4/
http://www.kelloggs.de/unternehmen/verantwortung/umweltschutz.html
http://www.wwf.de/kooperationen/langnese-honig/
http://www.langnese-honig.de/langnesehonig/index.php
 

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Kommentare (1)
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16.05.2010
Carina hat geschrieben:
der hammer wie viel arbeit du dir immer machst. aber ich finde es auch echt interessant! freue mich schon auf den nächsten bericht :)
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