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© WWF
2011 - Jahr des Waldes


von Peet
17.01.2011
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Jedes Jahr verschwinden unwiederbringlich rund 13 Millionen Hektar Wald. Das sind 36 Fußballfelder pro Minute und wir sind schuld. Brandrodung oder Umwandlung in Agrarland sind die Hauptursachen für das Verschwinden des Waldes. Die Entwaldungsrate geht so Jahr für Jahr ungebremst voran.

Der tägliche Coffee to go – Becher oder das Papiertaschentuch sind Produkte die aus dem geschlagenen Holz gemacht werden. Alltägliche Produkte wie diese sind es, die den Wald gefährden. Wegwerfartikel die Wald kosten. Dies sind nur einige wenige Beispiele von vielen. Auch unser Fleischkonsum geht auf Kosten des Waldes. Er muss Agrarland weichen, der für Rinder und andere Viehzucht verwendet wird.

Unser Konsum beeinträchtigt maßgeblich den Umgang mit den Wäldern dieser Erde. Dabei gibt es Möglichkeiten den Wald zu schützen. Achtet man beispielsweise auf das FSC-Logo und geht bewusster mit seinem Konsum um, so kann dies schon zum Schutz beitragen.

Die Wälder sind unsere grüne Lunge und Lebensraum für hunderttausende Tier- und Pflanzenarten. Sie sind damit die artenreichsten Lebensräume überhaupt. Zugleich sind sie auch Lebensraum für rund 1,6 Milliarden Menschen, die entweder direkt im oder vom Wald leben.

Außerdem säubern und speichern Wälder Wasser, schützen vor Überschwemmungen und bewahren den Boden vor Erosion. Es kommt immer wieder zu Katastrophen die durch Kahlschlag an Berghängen verursacht wurden – wie kürzlich in Brasilien, bei dem hunderte Menschen ums Leben kamen.

Der WWF weiß um dieses kostbare Gut und setzt sich deshalb besonders aktiv für den Schutz der Wälder ein. In mehr als 300 Projekten weltweit ist der WWF aktiv. Damit steuert er das größte Waldschutzprogramm der Welt. Bis heute stehen gerade einmal 10 Prozent aller Wälder unter Schutz.

Quelle: http://www.wwf.de/presse/details/news/wwf_zum_un_jahr_der_waelder_2011_waldretten_kann_jeder/

©John Mackinnon / WWF-Canon
 

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Kommentare (16)
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Sortieren nach Aktualität:
01.07.2011
LSternus hat geschrieben:
10% sind eine recht solide Grundlage um noch mehr Gebite unter Schutz zu stellen. Man könnte Wälder vielleicht schützen indem man sie legal kauft, denn dann wären sie Privatbesitz und dürften ohne die Einwilligung des Besitzers nicht betreten werden.
09.05.2011
Vegan21 hat geschrieben:
aber 10% sind wenigstens etwas... zwar schwinden die wälder von sekunde zu sekunde aber es ist schon ein großer erfolg zu wissen das wenigstens diese gebiete geschütz sind und noch mehr folgen werden ....solange mann etwas tut und aktiv dabei ist wird es immer weiter gehen und es werden irgendwann nicht mehr nur noch 10 % sein sondern weitaus mehr :)
15.04.2011
Oekojule hat geschrieben:
10%! Das ist echt wenig. Aber immerhin! Ich bin froh, dass es schon Besserung gibt.
12.02.2011
TobiS hat geschrieben:
Es ist eine gute Sache, dass 2011 das Jahr des Waldes es, weil dazu jeder Mensch etwas beitragen kann, indem er bewusst über seinen Konsum von Papier und anderen Produkten, die Holz verwenden, nachdenkt.
26.01.2011
Salissa hat geschrieben:
Holz ist schon ein wichtiger Rohstoff. Gerade weil mein Vater Zimmermeister ist, weiß ich, dass man oft nicht auf anderes Material zurück greifen. Nachgepflanzt werden die Bäume trotzdem, was auch wichtig ist.
21.01.2011
Xenia hat geschrieben:
Wenn die Menschen nicht über ihre Konsumgewohnheiten nachdenken, dann gibt es auch keine Fläche mehr, um neue Bäume zu pflanzen, da die freie Fläche für Felder genutzt wird. Was ist das denn für eine Einstellung zu sagen, dass man nicht versuchen soll, die Gewohnheiten zu ändern, weil der Mensch das doch eh nicht tut?! dann muss man gar nichts tun, nirgendwo
21.01.2011
Peet hat geschrieben:
Den Menschen wird automatisch bewusst, dass sie nicht weiter soviel verbrauchen können. Das merkt man an steigenden Preisen - gerade beim Öl oder auch aktuell Grundnahrungspreise. Wobei es da auch noch andere Faktoren gibt, warum sie so teuer sind. Allerdings gibt es durchaus Verbindungen zwischen der Flutwasserkatastrophe in Australien und dem weltweiten Getreidepreis. Du musst global denken, da tut sich einiges.

Natürlich will der Mensch auf nichts verzichten. Wird er aber in Zukunft machen müssen.
21.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
*Sorry, für Doppelpost*

Deshalb denke ich, dass wir uns auf die Suche nach unendlich vorhandenden Gütern umsehen müssen und das sind ebend halt Pflanzen.
21.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
Schön,
und wie willst du das der Menschheit klar machen?
Sorry Leute, aber ihr dürft nicht mehr so viel verbrauchen. wird langsam alles knapp?!
Fast alles menschen, die ich kennen, wollen auf nichts verzichten. Zurzeit sind halt noch Ressourcen vorhanden. Niemanden interessiert es, dass die nachfolgenden Generationen nichts mehr haben werden.
20.01.2011
Peet hat geschrieben:
@Julchen96: Weil "unwiederbringlich" nicht auf den Baum, sondern auf die gerodete Fläche bezogen wird. Wenn an dieser Stelle nun mal eben Plantage, ein Haus oder sonst was errichtet wird, ist es nun mal nicht machbar.

Zu deinen anderen Aspekten: Natürlich können die Menschen nicht so weiter leben wie sie es momentan tun. In keinster Art und Weise. Der Mensch steht in allen Eckpunkten im Mittelpunkt, die Natur außen vor. Das geht bei 6 Milliarden Menschen nicht. Alltägliche Sachen aus Holz ist ebenfalls keine Lösung. Verbrauchen wir weniger, benötigen wir weniger.

Holz muss jedes Mal geschlagen werden. Die Wälder, in denen das getan wird, sind somit keine Rückzugsgebiete für die dort lebenden Tiere. Ein Ökosystem geht verloren. Du musst dir immer im Klaren sein, dass geschlagenes Holz auch abtransportiert werden muss. Was meinst du wie ein Urwaldriese aus dem Regenwald von A nach B kommt? Dafür müssen Straßen gebaut werden etc.! Man muss immer einen Schritt weiter denken. Ganz abgesehen davon, dass ein einzelner Urwaldriese ein gigantisches Ökosystem an sich darstellt.

Natürlich ist Plastik nicht die Lösung aber unser Verhalten gegenüber dem Konsum. Wie schon gesagt, verbrauchen wir weniger, müssen wir weniger herstellen. Und unrealistisch ist es keinesfalls. Es gibt eine Art Trendwende - nicht vergleichbar mit einer Revolution aber Rohstoffe werden in jeder Hinsicht knapp. Folglich muss sparsamer mit ihnen umgegangen werden.
20.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
Ach so, aber jeder hat doch die Möglichkeit sich in der Politik zu engagieren. Schon durch die Stimme bei Wahlen entscheidet man über das Geschehen,

Eines verwirrt mich immer noch:
Wieso steht in der ersten Zeile "unwiederbringlich"?
Kann man nicht neue Bäume pflanzen?
19.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
...Das ist jedoch nicht unsere Aufgabe.

@Vespa
Doch, das ist unsere Aufgabe. Die Aufgabe jedes einzelnen von uns.
18.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
@Marco93

Und wie möchtest du das verhindern? Menschen abschlachten? Schlechtere Lebensbedingungen schaffen? Oder wie in China (oder war das Japan?) eine Höchstanzahl von Kindern zu verordnen?
Wie willst du verhindern, dass die WEgwerfgesellschaft sich weiterentwickelt?
18.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
Dein Vorschlag ist also, dass jeder Mensch den Schwerpunkt seines Konsum auf mehrfachbräuchliche Dinge legt?!
Finde ich doch eher unrealistisch, dass jeder Mensch seinen Konsum ändert. Es gibt halt fast nur Sachen im Alltag die man nicht öfters gebrauchen kann. Zum Beispiel: Taschentücher, Lebensmittelverpackungen, papier (okay, da kann man die Rückseite beschriften, aber trz. gibt es immer noch einen hohen Papierverbrauch)...und so weiter.

Wieso sollte das schlecht für das klima sein, die Wälder abzuholzen und wieder nachzupflanzen? Plastikherstellung ist jawohl viel umweltschädlicher, oder?!
Ja, bisher werden viele Ökosysteme zerstört, aber es gibt eine Möglichkeit Bäume abzuholzen, ohne die Umwelt zu schädigen. Den Plenterwald. Dort werden immer die ältesten Bäume abgefällt und dafür neue Bäume gepflanzt, so wird kein Lebensraum zerstört.
17.01.2011
Xenia hat geschrieben:
Plastik ist schon schlimmer, aber dennoch kann es nicht richtig sein, all die Wälder einfach abzuholzen. Dies ist schlecht für das Klima, für die Emissionen, für den Boden und natürlich werden so auch Ökosysteme zerstört. Alles gerät dadurch aus dem Gleichgewicht. Selbst wenn man nachpflanzt... es dauert lange bis die Bäume nachgewachsen sind und in der Zeit werden wieder viele gefällt. Bäume fällen geht eben viel schneller als dass sie nachwachsen. Der Schutz der Wälder ist der wichtig. Immer reden alle davon, jeder kennt die Folgen einer rücksichtslosen Abholzung und dennoch geht es immer weiter... man muss hierbei (wie heutzutage eigentlich bei allem) die übertriebene Masse reduzieren und mehr Wald am Leben lassen. Jeder Mensch sollte vielleicht auch einmal darüber nachdenken, wieviel er von solchen alltäglichen Produkten verwendet und ob er das nicht etwas einschränken kann und eher Sachen benutzt, die auch mehrfach verwendet werden können.
17.01.2011
Juliaaa hat geschrieben:
Es ist doch eig. gut, wenn alltägliche Dinge aus Holz gemacht werden statt Plastik. holz ist ein nachwachsender Rohstoff. Natürlich, werden die Bäume nicht nachgepflanzt ist das schon umweltschädlich, oder wenn die Tropen für Bäume abgeholzt werden..Aber ansonsten sehe ich Holz als ein sehr zukunftsreiches Material.
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