Ist das Licht aus?


Good bye


stand-by.


© WWF
Unsere Erde ist bald am Ende: Alle müssen mitmachen, um sie zu retten


von GreenpointX
17.10.2009
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Eigentlich ist es doch so leicht unsere Erde zu schützen. Einfach das Licht im Nebenzimmer ausschalten, die Heizung beim Lüften ausmachen, den Wasserhahn bei Zähneputzen nicht laufen lassen, Recycling-Papier aus 100% Altpapier kaufen, Produkte mal beim heimischen Bauer kaufen,... . Es gibt natürlich auch einige, die das machen, aber warum so wenige? Es ist doch nicht schwer, und kostet nicht mehr. Selbst wenn es beim Bauern mal teurer ist, wie beim Supermarkt kann man doch beim Wasser und Strom sparen. Oder mal mit dem Fahrrad, statt mit dem Auto fahren. Viele sind dafür einfach zu faul, unsere Erde ist zu technisiert, man hat sich eben an das gewöhnt, was zwar leicht ist, aber unseren Planet zerstört.


Aber es fing ja schon im Mittelalter an, als für Kriege riesige Waldflächen gerodet wurden. Und mit der Industrialisierung ging es dann so richtig los. Erst Maschinen, irgendwann dann rußende Autos, dieselbetriebene Schiffe und Züge, Flugzeuge, und immer mehr Wald wurde gerodet, immer mehr Abwasser und Giftstoffe wurden in die Gewässer gelassen, und fast niemand interessierte es, was mit der Erde passiert. Bis die ersten merkten, was los ist, waren viele Tierarten schon ausgestorben, viele Wälder schon gerodet und viele Flüsse begradigt und vergiftet. Der Naturschutz fing zu spät an, mittlerweile gibt es viele umweltfreundliche Technologien, aber sie sind noch nicht optimal. Sie werden noch zu wenig eingesetzt.


Alle müssen zusammenarbeiten, um noch schlimmeres zu verhinder. Man könnte sagen, dass China gerade erst mit der Industrialisierung anfängt. China wird verschmutzt, es werden gerade über 10 Atomkraftwerke gebaut, immer mehr Billig- und Markenprodukte werden in China oder Taiwan hergestellt, auf Kosten der Umwelt. Wir merken zwar davon nicht so viel, doch wenn die Produkte in Deutschland hergestellt würden, gäbe es auch wieder mehr Arbeitsplätze, man könnt hier in einem technologisch hochentwickeltem Land umweltschonend Produkte herstellen und die deutsche Wirtschaft stärken.


Ein weiteres Problem: Es gibt zu viele Menschen. Die 6,8 Milliarden Menschen brauchen Platz, und dass auf Kosten der Erde. Asien ist „überfüllt“ von Menschen, allein in Indien und China leben 2,4 Milliarden Menschen, viel mehr als in ganz Europa. Auch hier ist die Hauptsaison vorbei, jetzt, nach dem es so viele Menschen gibt fängt man an, dass zu verhindern.


Viele Menschen erkenne einfach nicht, wie schön die Natur ist, was für ein besonderer, wunderschöner Planet die Erde ist. Jährlich verschwinden 13 Millionen Hektar tropischer Regenwald, so viel, wie ein drittel von Deutschland. Unsere Erde ist bald am Ende: Wir müssen anpacken!
 

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Kommentare (6)
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21.10.2009
Cata hat geschrieben:
hey,
ich finde deinen Beitrag total klasse. Du hast auf jeden Fall recht.
Leider haben auch die Chinesen ein Recht darauf in einem Industrieland zu leben, Auto zu fahren und Strom zu verbrauchen, wie wir es die letzten Jahre lang gemacht haben. Wir können ihnen leider nicht verbieten so zu leben wie wir es auch getan haben.
Ich denke, das Problem an der ganzen Sache ist, das vor allem die Menschen und auch Tiere am meisten betroffen sind, die gar nichts getan haben. Wie zum Beispiel die Leute in Afrika. Die Erde wird wärmer, doch die Leute da unten, haben größtenteils noch in einem Auto gesessen, noch zu viel Wasser verbraucht, doch sie müssen leiden!!!
Ich denke, man muss den Leuten klar machen, dass sie egoistisch denken, wenn sie sagen, ich brauche aber meine 20 Minuten Dusche pro Tag und mein viel zu warmes Haus im Winter.
Wir haben bei uns zu hause letzten Winter die Heizung 2 Grad runtergestellt. Es war am Anfang eine Gewöhnung, doch mit einem extra Pulli sehr leicht auszuhalten.
Wir müssen es nur schaffen mehr Leute dazu zu bewegen, mitzumachen!!!
18.10.2009
joslas hat geschrieben:
meiner meinung nach ist der vergleich mit amerika in diesem fall nur schwer heranzuziehen: die amerikanischen haushalte sind zum größten teil komplett ausgestattet, sprich die amerikaner sind schon am maximum des co2-pro-kopf-ausstoßes angelangt, china hingegen befindet sich noch im aufschwung. die bevölkerung soll bis 2030 von 1,3 auf 1,5 milliarden menschen ansteigen und die haushalte warten noch auf die bestückung mit klimaanlage, fernseher, computer... Es wird also im gegensatz zu amerika ein deutlicher anstieg des co2ausstoßes zu verbuchen sein. Ich will hiermit auf keinen fall amerika hochloben....aber china trägt einen großen teil zur klimaerwärmung bei und muss sich deshalb endlich mal bereit erklären etwas gegen dagegen zu machen.
ich denke das einzige was wir machen können, ist, dass wir mal unsere lebensweise überdenken. andere länder zu kritisieren ist leicht, aber selber mal auf ein steak verzichten oder mal das auto stehen zulassen, fällt den meisten dann doch viel schwieriger. werbung für die umwelt zu machen ist natürlich immer gut, aber ich glaub die beste werbung ist, wenn die anderen sehen wie glücklich und gut man umweltfreundlich leben kann!
18.10.2009
MJ1499 hat geschrieben:
An alle die das Problem auf China schieben müsste ich eine Sache sagen: Es ist zwwar richtig, dass ich China ein Problem besteht. Andererseits stossen da die Menschen aucvh deutlich weniger CO2 aus als in vielen anderen Industrie und Entwicklungsländern. So stösst ganz China in etwas so viel CO2 aus, wie die gesamte USA-ein einziger Bürger von China aber nur 1/3 eines Bürgers der USA. Nun werden einige vielleicht sagen, dass die USA kein Beispiel ist, aber ein Bürger aus China hat in etwa ein Mittelding des CO2 Ausstosses eines Bürgers eines schlecht entwickelten, nicht industriellem Landes und einem aus einem europäischen Kleinstaates(z.B. Malta), was immer noch knapp die Hälfte dessen ist, was ein Deutscher ausstösst. Also mäkelt nicht an China rum, sondern spart erstmal selber oder bringt ndere Deutsche zum Sparen(ich glaube ja auch, dass ihr schon spart,...). Ausserdem: Welche Alternativen hat China? Soll man zurück zur Ein-Kind-Politik? Wo man sein zweites Kind einfach mal umbringt? Dann ist man auf dem Niveau eines Mörders, und auch auf dem eines tiermörders, was viele von euch hier immer so verurteilen(ich bin auch einer davon) Also macht das Problem nicht an China fest, die sind sogar eigentlich noch Vorbilder, sondern macht das Problem an uns allen fest-auch an euch!!!

Ach ja, Politiker machen immer das, wofür die meisten leute sind, schließlich wollen sie wiedergewählt werden...und glaubst du wirklich, dass Naturschützer in Deutschland mehr als eine Randgruppe sind? Wenn ich da schon allein an den Aufstand denke, als in hannovber es jemand gewagt hatte gegen den Bau eines Tierversuchslabors zu protestieren...ich glaube, dass der Weg zu einem nachhaltigen Naturschutz nur über Gewinn des breiten volkes durchzuführen ist...und dafür muss man die Erziehung wahrscheinlich umstellen...also macht nicht immer nur alles an Politikern fest, die können auch nicht immer viel dagegen tun. Es kommt auf jeden normalen Menschen an. und deswegen muss man von unten heraus Überzeugungsarbeit leisten, nicht von oben...also sorgen wir dafür, dass sich alle Menschen für Naturschutz interessieren, dann sind auch die Politiker die grössten Vwerfechter davon^^
18.10.2009
franzi94 hat geschrieben:
Finde ich auch. Ich fahre eigentlich nur mit dem Fahrrad in der Nähe herum, und wenn ich mal in die nächstgrößere Stadt muss, nehm ich die Bahn. Nur wenn es regnet, schneit doer hagelt lass ich mich mal fahren. Und wir bekommen jeden Donnerstag eine Biokiste von einem Hof aus unserer Nähe. Und sogar in der Schule gibt es ein Projekt, bei dem man Geld bekommt, wen man in einem Jahr eine bestimmte Menge Strom, Wasser oder Heizungenergie gespart hat. Aber es stimmt schon: Die Politiker sollten uns drängen, nicht wir die Politiker.
18.10.2009
Doro hat geschrieben:
Das Verrückte ist ja, dass vor allem Politiker, die ja eigentlich die Meinung des Volkes vertreten sollen bzw. alles tun sollen, damit das Volk in eine gute Zukunft gehen kann, zwar über das Thema reden, aber nicht wirklich etwas machen. Das ist doch total Paradox!
Eigentlich müssten sie uns den Umweltschutz aufdrängen und nicht umgekehrt, weil sie doch eigentlich nur das Beste für "ihre Leute" wollen sollten. Aber wahrscheinlich ist da einfach zu viel Geld im Spiel oder sie sehen ihre Machtstellung in Gefahr, wenn sie irgendwelche Konzerne mit Umweltauflagen verärgern sollten. Aber das ist doch nötig! Manchmal muss man Menschen zu ihrem Glück zwingen.
Ich versteh nicht, wie man vor all dem einfach die Augen verschließen kann.
"... und nach mir die Sintflut." Wie dumm ist das denn?!?
17.10.2009
Peet hat geschrieben:
Du sprichst das aus, was alle denken, das Problem ist, du bist einer von vielen die das machen. Taten folgen leider keine auch wenn ich dir 100%tig zustimme...! Allerdings hakt es beim Thema Überbevolkerung, wie will man das lösen?
Wir werden einfach zu viel in unserem Denken gelenkt und beeinflusst. Wir wollen Wohlstand und wenn wir ihn haben wollen wir ihn nicht verlieren. Auch der Kampf gegen den Klimawandel ist mit Geld verbunden...! Alles dreht sich ums Geld.

Der einfach Arbeiter in Brasilien, der den Baum fällt muss auch überleben. Ihm bleibt keine Wahl als diesen Baum zu fällen, er hat auch keine Ahnung welchen Schaden er damit anrichtet. Ihm ist es warscheinlich auch egal. An diesen Stellen müssen wir anknüpfen. Den Menschen eine Zukunft bieten, die weg führt vom Roden der Regenwälder.

Natürlich können wir in Deutschland oder sonst wo auf der Welt anpacken, indem wir Klopapier aus 100% Recycling-Papier kaufen oder unsere Nahrung vom Bauern aus unserer Umgebung. Wenn wir soweit sind, haben wir einen weiteren Schritt in die richtige Richtung getan. Allerdings sind die Mächte dieser Welt gefragt, unter anderem auch Deutschland, das Problem bei den Wurzeln zu packen. Wird das nicht getan, können wir nur weiter maulen, wie sich die Welt zum schlechteren wendet.
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