Ist das Licht aus?


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"Und es werde Licht"


von lolfs
01.06.2009
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Die Glühlampe, ein technisches Gerät, das die Welt revolutionierte. Doch wie funktioniert sie, und warum sollen nun bald die 100-Watt-Glühlampen vom Markt verschwinden?

Der Erfinder:
Thomas Alva Edison gilt als Erfinder der Glühlampe. 1881 bekam er sein Patent auf eine Glühlampe. Diese Glühlampe hatte mehr Leuchtvermögen als die Glühlampen, die es bis dahin gab.
Jedoch ging das erste bekannte Patent für eine Glühlampe im Jahre 1841 an Frederick de Moleyns.

Was macht eine Glühlampe aus?
Wenn die Glühlampe an ist, leuchtet sie. Genauer gesagt leuchtet der Glühfaden.
Beim Anschalten einer Glühlampe fließt ein hoher Einschaltstrom, der den Glühfaden schnell auf die Betriebstemperatur bringt. Dieser Einschaltstrom ist um das fünf- bis fünfzehnfache größer als der Nennstrom. Durch den hohen Einschaltstrom macht eine Glühlampe auch mal BANG, nachdem man eben den Lichtschalter drückte. Durch die Erhöhung der Temperatur steigt der elektrische Widerstand. Es fließt nun der sogenannte „Nennstrom“.
Der Glühfaden bestand früher aus Osmium, Platin oder Kohle. Heute besteht er meist aus Wolfram. Desto wärmer der Glühfaden ist, desto heller kann die Glühlampe brennen. Damit der Faden heißer wird, benötigt man eine höher Betriebsspannung. Desto höher diese Spannung ist, desto kürzer lebt diese Glühlampe. Die Höchsttemperatur des Fadens hängt von den Eigenschaften des verwendeten Materials ab, denn die Schmelztemperatur darf nicht überschritten werden.
Eine Lampe gibt außer sichtbarem Licht auch Wärme und Licht aus dem unsichtbaren Infrarotbereich ab.
Bei den Filmen für Fotoapparate gibt es verschiedene Empfindlichkeitsstufen. Je nach dem, ob man natürliches bzw. künstliches Licht hat, muss man sich für den richtigen Film entscheiden. Man merkt, dass es ein Unterschied zwischen diesen Lichtern geben muss. Das künstliche Licht hat einen gelblich-rötlichen Ton. Energiesparlampen hingegen besitzen einen bläulich-grünlichen Farbton. Den natürlichen Licht-Farbton zu imitieren ist bisher nicht möglich, da die erforderlichen Temperaturen zu groß sind.
Wie schon oben erwähnt, wirkt sich die Spannung auf Lebensdauer und Helligkeit der Glühlampe auf. Schaltet man zwei Glühlampen in Reihe verringert sich die Helligkeit ein wenig, jedoch erhöht sich die Lebensdauer enorm (mehr als das Tausendfache). Durch eine wärmere Umgebungstemperatur oder Vorheizen des Glühfadens wird der Aufheizungsprozess verkürzt und die Lebensdauer ebenfalls erhöht.
Eine Energiesparlampe benötigt weniger Zeit, jedoch dauert daher der Aufheizungsprozess dem entsprechend länger bis sie ihre volle Leistungskraft leistet. Die Lampe spart Energie, da sie produzierte Wärme und nicht sichtbares Licht nicht nach draußen durch lässt, sonder reflektiert

Glühlampen lassen sich in Hinsicht der Energieeffizienz unterscheiden:

Energieeffizienzklassen von Glühlampen:
 A : sehr Effizienz
 B bis F : absteigend Effizienz
 G : nicht Effizienz

Das Verbot von Glühlampen wird langsam durch gesetzt. Schon 2005 wurden in anderen Ländern diese Regelungen verwirklicht. Ende 2016 soll es nur noch Glühlampen der Klasse B und einige Ausnahmen von Halogenlampen der Effizienzklasse C geben. Ausnahmen dieser Regelungen bestehen für spezielle Lampen (Kühlschrank, Backöfen und spezielle Lampen, die noch keine Alternativen bieten).

Vor- und Nachteile:
Ein Vorteil der Glühlampe ist, dass sie sofort ihre volle Leistung erbringt. Dies ist im Treppenhaus, Küche und mehr vorteilhaft. Eine Energiesparlampe benötigt Zeit um auf ihre Betriebstemperatur zu kommen und kann nicht gedimmt werden. Wenn es welche gibt, sind diese zu teuer.
Ein Vorteil der Energiesparlampe ist, dass sie weniger Quecksilber besitzt, als bei der Stromerzeugung aus Kohle benötigt wird. Doch der Nachteil ist, dass Energiesparlampen in den Sondermüll gehören. Die normale Glühlampe ist hingegen Hausmüll.
Durch das Zerbrechen einer Energiesparlampe kann die Gesundheit des Menschen gefährdet werden.


Quellen:
Autor: Unbekannt: Glühlampe
  [http://de.wikipedia.org/wiki/Gl%C3%Bchlampe] Stand 01.06.09

P.S.: Wie viel Vertrauen Sie in diese Quelle und Ausarbeitung strecken, ist Ihnen überlassen.

 

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