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Solarzellen aus dem Drucker – eine preiswerte und grüne Innovation


von Maide
11.02.2010
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„Atomkraft geht nicht. Im 21. Jahrhundert kommt der Strom aus Solarzellen.”


So sagte einst der Ingenieur Ludwig Bölkow. Wir hoffen natürlich alle, dass Bölkows Behauptung in naher Zukunft verwirklicht wird und der Großteil der benutzten Energie von den Sonnenstrahlen der für uns ewig brennenden Sonne stammen wird. Jedoch spielt hier auch das finanzielle Problem eine wichtige Rolle.

Solarzellen - Eine für die meisten Haushalte unbezahlbare Utopie?

Vielleicht bald nicht mehr! Es gibt in der Tat einige Konzerne, die bereits seit Jahren günstige Solarzellen herstellen. Dünnschichtsolarzellen, um genau zu sein. Inzwischen gibt es mehrere Techniken zur Herstellung von Dünnschichtsolarzellen, wie zum Beispiel durch die Kathodenzerstäubung oder der Aufdamptechnik. Die interessanteste ist dabei die Drucktechnik. Als Basis dient hier günstige Alufolie, auf die durch einen üblichen Druckvorgang eine Art ‚Tinte‘ bestehend aus verschiedenen metallischen Stoffen (beispielsweise aus Kupfer, Indium, Gallium und Selen) gedruckt wird, welche trotzallem auch durch die leichten Stoffe nicht an Stabilität verliert. Das gesamte Verfahren, vom reinen Rohstoff zur gebrauchsfertigen Dünnschnittsolarzelle, benötigt nicht allzu viele Schritte und demnach auch nicht allzu viele Maschinen. Die Ökobilanz scheint also zu stimmen und der Preis pro Modul ist dadurch doppelt so niedrig als bei üblichen Solarzellen, und zwar nur sechs bis acht Dollar pro Watt.

Dünnschichtsolarzellen - effienzt und günstig

Ein weiterer Vorteil daran: Die Dünnschnittsolarzellen aus dem Drucker sind effizienter als andere Solarzellen. Sie erreichen einen Wirkungsgrad von circa 16,4° pro Quadratzentimeter. Bei Vergrößerung der Fläche verkleinert sich zwar der Wirkungsgrad, aber unter anderem auch durch den günstigen Preis ist hier die Dünnschichtsolarzelle effizienter als herkömmliche Solarzellen.
Mit Hilfe er Drucktechnik lassen sich 1500 Meter Solarzellen in einer Stunde herstellen, über eine Millionen im Monat. Genug, um viele private Haushalte günstig mit grüner Energie zu versorgen.

 

Warum setzt sich der Trend aber nicht durch?

Ein konkretes Problem, warum bei Privathaushalten trotzdem teure Solarzellen bevorzugt werden, gibt es nicht. Die Herausforderung steht nur im Weg. Die Dünnschichtsolarzellenanbieter, wie zum Beispiel Nanosolar, stellen zurzeit lediglich Solarzellen für Konzerne und Solarzellenparks her. Aber Planungen für günstige Solarzellen für den Durchschnittshaushalt sind, laut Nanosolar, schon bis Ende 2010 zu erwarten.

Die Solarzellenkonzerne planen sogar ihr Produkt durch eine noch effizientere Herstellung noch kostengünstiger auf den Markt zu bringen, auf einen Preis von einem Euro pro Modul! Damit kommen wir einer grüneren Zukunft einen großen Schritt näher!
 

Quellen:

bild der wissenschaft    November 2009

Bildverzeichnis:

Danke an die Solarion AG für das Titelbild!

http://www.solarion.net/assets/images/content/solarion-home.jpg

http://eti-brandenburg.de/uploads/pics/Duennschicht-Solarzelle-Fraunhofer_ISE_01.jpg

http://www.uni-stuttgart.de/uni-kurier/uk100/thema/th50.html

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Kommentare (1)
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13.03.2010
Bohnenstange hat geschrieben:
na das wahr doch was eine Euro pro Modul =) ein echt Interessanter Bericht ;)
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