Ist das Licht aus?


Good bye


stand-by.


© WWF


von wichtelhausbauerin
12.02.2010
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Jedes Jahr gehen Milionen von Menschen Ski- und Snowboard fahren. Doch nicht jeden Winter liegt genügend Schnee. Also kam die Schneekanone. Doch die Schneekanonne futioniert nicht von Solarkraft. Sie braucht eine Menge an Strom und Wasser.

Die etwa 3100 Schneekanonen in Europa verbrauchen pro Jahr und pro Hektar etwa eine Million Liter Wasser und 260.000 MWh Strom. Somit verbrauchen die Schneekanonen Europas jährlich soviel Energie wie eine Stadt von 150.000 Einwohnern und soviel Wasser wie eine Großstadt wie Hamburg. Dieses Wasser fehlt während den Wintermonaten in den Gewässern: Forscher haben festgestellt, dass seit Einführung der Schneekanonen bis zu 70 Prozent weniger Wasser in Bächen und Flüssen der französischen Alpen fließt.

Auch kurzfristige Umweltschäden sind dann zu beobachten, wenn für Beschneiungsanlagen eigene Stauseen in vorher unberührten Gebirgsgegenden errichtet und einmalige Ökosysteme zerstört werden, um dem Menschen das Skifahren zu ermöglichen.

Ironischerweise werden Schneekanonen vermehrt eingesetzt, um den zurückgehenden Schneemengen aufgrund der globalen Erwärmung (Klimawandel) entgegenzutreten – die Beschneiung trägt aufgrund ihres enormen Energieverbrauchs aber gleichzeitig zur Verstärkung des Klimawandels bei.

Als ich das gehört habe möchte ich nie wieder auf  Schnee seine der so hergestellt wurde.

 

 

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Kommentare (7)
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14.02.2014
LeaMeister hat geschrieben:
Hallo, sehr interessanter Beitrag:)
Kannst du mir sagen, wo du die Infos und Zahlen herhast?
Grüße
13.02.2010
TilmanFCC hat geschrieben:
ich bin begeisterter skifahrer, aber ich finde diesen aufwand auch schon krankhaft. sicherlich freue ich mich, wenn man eine super präparierte piste vor sich hat. aber wirklich absurd scheint mir, dass schneekanonen auch eingesetzt werden, selbst wenn es "natürlich schneit", weil kunstschnee "bessere(?!)" eigenschaften hat als der natürliche.kunstschnee ist nämlich wesentlich stabiler, so kann er sich nicht so leicht zusammenschieben/komprimieren lassen, was eine festere schneedecke und wenigere abrieb durch die skier zur folge hat. aber wie gesagt, ich finde diesen aufwand auch schon nicht mehr notwendig für winterspass
12.02.2010
Bluesky hat geschrieben:
echt übel, die dinger. ich versteh's echt nicht. und dann gibt's noch diese riesen skihallen in dubai oder so, wo man dann bei 35 grad lustig die rampe runtersausen kann! geht's noch!?!?
12.02.2010
WitchWars hat geschrieben:
das finde ich persönlich auch besser, da es gleichzeitig so etwas wie eine Versicherung für die Natur darstellt. Für das Wandern und bergsteigen, schätze ich mal, ist Natur erwünscht und wird deswegen gepflegt... Das mit den Schneekanonen habe ich immer noch nicht verstanden. Kommt da mehr soein riesiger Scheestrahl raus und man zielt damit von oben den Berg herunter oder kommt da nur Schnee raus und die müssen das dann verteilen?
12.02.2010
StrongBad hat geschrieben:
@Urmel

es muss leider nicht immer eine logik geben :(
wieder einmal muss man das realistisch sehen, die Leute machen sich nicht viel aus Umweltschutz, denn sie müssen ja irgendwie ihr geld verdienen.. die einfachste erklärung für diese unlogik :)
12.02.2010
wichtelhausbauerin hat geschrieben:
das kommt ganz auf die maschine wie immer gut oder schlecht= guter schnee oder sclechter schnee
und eigentlich fühlt er sich normal an
12.02.2010
WitchWars hat geschrieben:
Ich bin noch nie Ski gefahren oder hab generell noch nie irgendeine Wintersportart betrieben, demzufolge: kann mir mal jemand erklären, wie aus so einem Ding soviel Schnee kommen kann? Ich mein, fühlt sich der den auch echt an oder eher künstlich? Kann man dadraus auch Schneebälle machen?
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