Ist das Licht aus?


Good bye


stand-by.


© WWF
Planet Erde AG - für die Zukunft unseres Planeten


von straetsi
30.08.2010
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 Wie oft ertappen wir uns dabei, wie wir einen Raum verlassen und dabei vergessen die Lichter auszuschalten, das Fernsehgerät in Stand-by lassen oder uns mal schnell von Mama oder Papa zu Freunden fahren lassen, obwohl wir genauso gut, das Fahrrad nehmen könnten. Mir geht es dabei wahrscheinlich nicht anders, als vielen von uns. Klimaschützer zu sein ist ganz sicher nichts Einfaches. Im Gegenteil, es erfordert ein hohes Pensum an Aufmerksamkeit in unserem alltäglichen Leben.

Nehmen wir nun mal an, wir würden eine Woche lang, superaktiven Klimaschutz betreiben. Unsere Gewohnheiten genau unter die Lupe nehmen und versuchen sie zu ändern. Was wären wohl die Ergebnisse? Ist Klima schützen wirklich so schwer?

Schüler der Planet Erde AG haben sich eine Woche lang dieser Herausforderung gestellt. 10 Schüler haben eine Woche lang Klimaschutz betrieben und ihre Beobachtungen in einem Tagebuch notiert. Wir möchten euch eine kleine Auswahl an Tagebucheinträgen vorstellen:

Franziska (6. Klasse): „Heute gab es regionale Lebensmittel zum Mittagessen und ich habe nur öffentliche Verkehrsmittel benutzt. Die elektrische Zahnbürste und der MP3-Player blieben heute aus.“

Maria (5. Klasse): „Heute bin ich nach den Hausaufgaben bei einer Freundin gewesen und habe leider vergessen den Radio in meinem Zimmer auszuschalten. Als ich nach Hause kam, war er immer noch an. In Zukunft möchte ich daran denken, den Radio auszuschalten.“

Felix (5. Klasse): „Ich habe gelernt, dass beim Baden viel mehr Wasser verbraucht wird als beim Duschen. Deswegen habe ich heute auf das Baden verzichtet und stattdessen eine kurze Dusche genommen.“

Lena (6. Klasse): „Mir ist aufgefallen, dass wir auch Recyclingpapier zu Hause haben. In Zukunft werde ich nur noch das benutzen. Nebenbei kam mir die Idee, dass ich das Papier auch von beiden Seiten beschreiben kann.“

Vanessa (6. Klasse): „Manchmal musste ich mich dazu überwinden das Fahrrad zur Schule zu nehmen anstatt mich mit dem Auto fahren zu lassen.“

Fazit: Wer wirklich das Klima schützen will, dem wird es wohl nicht ausreichen, nur die Lichter auszuschalten oder nicht mehr die Stand-by Funktion zu benutzen. Wer wirklich das Klima schützen will, muss auch lernen zu verzichten, eben seine Gewohnheiten ändern. Mehr langlebige Produkte, weniger Billigware, fleischreduzierte Kost, mehr Fahrrad, weniger Auto. So kann man das Klima wirklich schützen. Ganz davon abgesehen hat ein nachhaltiger Lebensstil noch viele andere positive Auswirkungen auf unsere Natur, als nur der Klimaschutz.

*Da wir keine personenbezogenen Informationen der Schüler preisgeben möchten, wurden die Namen der Schüler und Schülerinnen in diesem Text verändert.

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Kommentare (6)
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31.08.2010
Morgan hat geschrieben:
mein Vater hat sein Auto bei einem Unfall aus versehen geschrottet,als ich 6 war...seitdem mussten wir überall mit dem zug/bus oder zu fuß hin...
31.08.2010
Nivis hat geschrieben:
Wie war das doch ist. Ich ertappe mich auch ständig wie meine eigene Faulheit mich wieder zu Dingen treibt, die ich eigentlich verhindern wollte. Aber es ist wirklich schwer alles komplett umzustellen. Mein Freund kommt mir zwar sehr oft entgegen und wir finden Kompromisse, aber manches kann man dann doch nicht radikal verändern...das muss man eben langsam angehen. Aber ich finde dieses Projekt der Schüler wirklich super. Sowas sollte jede Klasse mal machen. Coole Sache!
30.08.2010
straetsi hat geschrieben:
:)
30.08.2010
LaLoba hat geschrieben:
Ich reg mich immer auf, wenn meine Schwestern das Radio laufen oder das Licht brennen lassen. Das schalt ich dann immer aus. Bei mir achte ich generell auf so etwas. Das ist schon zur Gewohnheit geworden.
30.08.2010
midori hat geschrieben:
Den Radio?! ;o)
30.08.2010
MaRgIt hat geschrieben:
Meine Eltern haben von Anfang an gesagt das ich Fahrrad fahren soll wenn es nicht regnet und sonst den Bus nehmen soll, so dass sie mich nur fahren müssen wenn es wirklich nicht anders geht. Das war wohl eher auf Grund der eigenen Faulheit und Bequemlichkeit aber es hatte den positiven Nebeneffekt das ich bis heute von Ende März bis Mitte Oktober mit dem Fahrrad zur Schule fahre und im Winter den Bus nehme. Auch zu Freunden und zum Reiten, Querflöten, in die Feuerwehr und ins Turnen gehe ich meistens mit dem Fahrrad. Ich glaube dass Eltern ihren Kindern umweltbewusstes Denken "anerziehen" können und will deshalb später auch meine Kinder mit diesem Hintergedanken erziehen.
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