Ist das Licht aus?


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stand-by.


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Mein Haus kann mehr


von clarawest
02.12.2011
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Auf dem Gänsemarkt in Hamburg war plötzlich ein Iglu aus alten Kühlschränken aufgebaut - und darin eine Ausstellung zum Thema Energieverschwendung. Doch Haushaltsgeräte haben dazugelernt. Innovatives aus dem Labor für das schlaue Haus von morgen:

Vor ein paar Wochen berichteten wir über Häuser, die nicht nur klimaneutral sind, sondern sogar Energie erzeugen. Aber das Öko-Haus der Zukunft wird noch viel mehr können!

Wie wäre es denn, wenn deine Heizung automatisch ausgeht, wenn die Sonne scheint? Bislang hat man die Zeiten, in denen geheizt wird, fest eingestellt. Wenn das Wetter mal nicht so spielt, wie geplant, muss man die Heizung dann doch selbst auf- oder runterdrehen. In einigen Verwaltungsgebäuden des Landes Nordrhein-Westfalen wird gerade eine Technik ausprobiert, bei der die aktuellen Wetterprognosen die Steuerung der Heizung übernehmen. Sowohl die Energie zum Wärmen, als auch die zu Kühlen der Räume wird dabei genau so eingesetzt, wie sie wirklich gebraucht wird.

Oder wenn dein Kühlschrank weiß, gerade viel Windstrom gerade im Netz ist? Wenn in ein paar Jahren die letzten Atomkraftwerke vom Netz gehen, könnte es intelligentere Haushaltsgeräte geben, die wissen, ob gerade viel oder wenig Strom im Netz ist. Wenn viel Strom produziert wird, könnte dieser nicht nur intensiver genutzt, sondern auch gespeichert werden - bei einer Flaute würde die dann vorher gespeicherte Energie verbraucht. In Zukunft soll verstärkt daran geforscht werden, wie genau das möglich gemacht werden kann.

Oder dein Haus die Sommersonne einfach in den Dezember mitnimmt? Sonnenenergie passend zu nutzen, birgt bislang noch eine Schwierigkeit: Dann, wenn es heiß ist und die Energie da ist – d.h. im Sommer – wird sie nicht gebraucht. Im Winter es ist es genau umgekehrt. Daher haben Wissenschaftler der TU Berlin eine „Pflanzenheizung“ entwickelt, die die Sommersonne für den Winter speichern können soll. Sie soll dazu auch nur wenig Sonne brauchen, Wärmenergie aus Wasserdampf in einem Gewächshaus gewinnen und dann in Salzlake abspeichern.

Du hast selbst eine Idee, wie man in der Zukunft klimafreundlicher Wohnen könnte? Dann bewirb dich jetzt beim 2-Grad-Campus! www.2-grad-campus.de

Foto: © Mark Max Henckel via flickr, cc
 

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Kommentare (2)
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03.12.2011
LaLoba hat geschrieben:
Danke für den Bericht! Die meisten dieser neuen Technologien find ich irgendwie beängstigend. Ich möchte lieber selbst entscheiden, wann ich die Heizung aufdreh und wann lieber nicht. Da kann man doch viel leichter Strom sparen, oder nicht? Und was macht man wenn so ein Gerät mal verrücktspielt? Dann hat man plötzlich brütende Hitze im Sommer oder eiseskälte im Winter. Aber naja, wie bei allem anderen auch wird man sich wohl wieder das nützlichste und sinnvollste heraussuchen müssen. Von daher also danke für die Tipps. Ich werds mal im Auge behalten und sehen was in den nächsten Jahren so auf den Markt kommt ;-)
02.12.2011
FabianN hat geschrieben:
Danke für den informativen Bericht ;)
Hoffentlich wird es den Wissenschaftlern gelingen, auch etwas für die Umwelt zu entwickeln...
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