Ist das Licht aus?


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© WWF
Lasst uns Sammeln! Für und gegen Atomkraft!


von Cata
16.04.2011
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Hallo ihr da draußen,

ich wollte mal mit euch zusammen Argumente gegen und für Atomkraft sammeln. Damit wir alle gut argumentieren können, wenn wir in Diskussionen rund um Atomkraft kommen.

Was sagt ihr dazu?

Wir haben viele Artikel über Atomkraftwerke, gerade jetzt wo in Japan solch ein riesiges Unglück passiert ist. Vielleicht können wir hier sammeln, was wir darüber in Erfahrung gebracht haben. Damit wir alle auch richtige Argumente aufführen können und uns nicht peinlich machen.

Ich fange mal kurz an:

Was man auf jeden Fall auf der Seite gegen Atomkraft sagen muss ist,

- dass sie sehr gefährlich ist

- man nicht genau weiß, was mit dem Atommüll passieren soll.

 

dagegen fällt mir ein,

- man müsste Überlandleitungen und Windparks bzw. Wasserwerke bauen, das möchte nicht jeder Bürger

- es ist im Moment eine relativ billige Variante

- es müssten Arbeiter umgeschult werden, was kostet, denn sonst haben wir mehr Arbeitslose

 

 

Ich möchte euch bitten, alle Argumente der anderen sorgfältig zu behandeln, und selbst, wenn sie falsch sind, dies nett zusagen. Jedes Argument ist wichtig!!

 

Liebe Grüße

Cata

 

Bild:   http://www.fr-online.de/image/view/2011/2/18/-/8245350/highRes/5062236/-/maxh/480/maxw/480/-/71-17624106.JPG.jpg

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Kommentare (24)
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29.06.2011
EliHelp149 hat geschrieben:
Atomkraft - Nein, danke! Doch die herrschende Situation in Deutschland und
auch anderen Ländern macht es schwer den Atomausstieg schnell zu schaffen.
Den meisten Haushalten fehlt es an Geld Eigeninitiative zu ergreifen und selbst
in bessere Energien zu investieren. Und anscheinend ist die Politik nicht in der
Lage dieses Problem zu lösen..
Im Endeffekt läuft es darauf hinaus: Man wird immer mehr hingehalten!
25.06.2011
AliceimWunderland hat geschrieben:
Also auch ich bin eine Atomkraftgegnerin.
Die Atomkraft mag zwar für uns im Moment sehr gut sein, sie produziert kein CO², die Anlagen waren bis vorkurzen(Japan) auch eingentlich sehr sicher. Aber STOP!
Wo kommt den bitte der ganze strahlende Müll hin, wollen wir unsere Kinder & Nachfahren zumüllen und krank machen? Außerdem zeigt die aktuelle Strom/Atompolitk das der Ausstieg ja doch geht und gar nicht weh tut, da die Atomenergie einen kleinen Anteil hat.
Aber zwei kleine Anmerkungen pro Atomstrom habe ich doch....
- sollte man nicht mehr in die Froschung stecken, wie und was man mit dem Atommüll macht? Anstatt ihn noch zu subvtionieren? Vielleicht findet sich ja eine Lösung wie man das Müll- und Sicherheitsproblem in den Griff kriegt.
- Außerdem sollten wir nicht lieber erst die Kohlekraftwerke anschlaten und keine Neuen mehr bauen? Sie stoßen jährlich 40% des Gesammten CO³ von Deutschland aus!

Wenn man sich diese zwei Fragen durch den Kopf gehen lässt und bedenkt sieht man glaube ich das die Atomkraft zwar schlecht ist, aber die Kohlekraft nicht viel besser.
Zu einem Kompromis muss man kommen, ich finde aber man muss in diesem nicht nur die Atomkraft und die Erneuerbaren Energie in Betracht ziehen, sonder auch die Kohlekraft. Atomkraft ist zwar gefährlich und die Deutschen AKWs sind mehr als schäbig im Sicherheitsstandart aber ist die Kohle eine gute Alternative?!
Diese Frage würde ich gerne auch noch zu Atomkraft ja oder nein in den Raum werfen, da sie mich in meiner Meinung beeinflusst hat und ich immernoch nicht weiß was ich davon halten soll.
11.06.2011
Nena12 hat geschrieben:
guck dir an was passiert ist ! da gibt es kein einziges pro !
11.06.2011
Nena12 hat geschrieben:
guck dir an was passiert ist ! da gibt es kein einziges pro !
14.05.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Für mich gibts keine guten Gründe Pro, aber hunderte Contra!
http://100-gute-gruende.de/index.xhtml
30.04.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ich finde es wichtig klarzustellen, dass die Menschen, so fortschrittlich sie auch agieren, nicht alles kontollieren und nicht auf alles Einfluss nehmen können.
Daher: Nein zu Atomkraft!
26.04.2011
Stella hat geschrieben:
Theoretisch ist der Umstieg auf Ökostrom ganz leicht:

-Die Leute steigen auf Ökostrom um
-Dadurch haben Ökostromanbieter mehr Geld
-Neue Windparks,Wasserwerke,... werden gebaut
-Atomstrom wird immer überflüssiger
-Atomkraftweke werden abgestellt
Fertig!
Also:
STEIGT UM!!!
25.04.2011
Adelisa15 hat geschrieben:
Also ich finde ein Atomkraftwerk ist tabu!
Klar es ist gut das es die bevölkerung mit Strom versorgt ,aber ist es sich wert wenn ein Unfall passiert das viele Menschen sterben?Eure Eltern ,freunde.Verwandte.....
Ich meine in Deutschlan protestiren viele gegen diesen Atomkraftwerk.Aber überlegt euch was wenn eure Kinder einmal zur Welt kommen und es gibt noch Atome.Ich bin mir sicher das viele die Natur Lieben und sie schützen sowohl auch die Tiere.Und so ein Atom vernichtet ALLE LEBEN!!!
ICH BIN DAGEGEN!!!
ES SOLL KEIN ATOMKRAFTWERK MEHR GEBEN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
DENKT AN UNSERE WELT ?
WIR SIND VORBILDER FÜR DIE NACHKOMMENDE MENSCHEN!!!!!!!!!!!!!!
22.04.2011
Waldelb3 hat geschrieben:
Also als erstes sollten auf jeden Fall die Subventionen für Atomstrom gestrichen werden!!
22.04.2011
BackToNature hat geschrieben:
Ich denke, wenn Deutschland es schaffen sollte ohne Atomkraft auszukommen (im besten Fall ganz ohne Importe) kann man darauf sehr stolz sein. Schließlich wirkt es sich auch positiv auf die Wirtschaft aus, als Vorreiter und Vorbild Europas zu gelten! Durchaus ein Ziel für das es sich zu kämpfen lohnt! Irgendeiner muss schließlich anfangen. Warum also nicht Deutschland? Immerhin leben wir in einem Wohlstandsland mit relativ stabiler Wirtschaft!
Das Uran endlich ist, sehe ich als großen Vorteil! Atomenergie darf einfach keine Zukunft haben! Und Studien zeigen es ja auch, dass man mit erneuerbaren Energien genug Stromerzeugen kann! Auch wenn man nicht von heute auf morgen ALLE AKW abschalten kann, sollte die Regierung jetzt anfangen zu handeln! Kaum gab es die Katastrophe in Fukushima, werden alle AKW nochmal überprüft und Isar 1 wurde umgehend vom Netz genommen... das wirkt auf mich doch recht beängstigend.
18.04.2011
Waldelb3 hat geschrieben:
Man könnte auch genau so gut die Leuchtreklame abschaffen!
18.04.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
17.04.2011
BrightStar hat geschrieben:
Strom aus Atomkraft ist auch ohne Katastrophe alles andere als billig! Laut Greenpeace wird jede kWh Strom aus den Kernkraftwerken vom Staat mit 4,3 Cent subventioniert. Zum Vergleich: Strom aus erneuerbaren Energiequellen wird gerade mal mit 2 Cent pro kWh gefördert.
Außerdem sind die Uranvorkommen - in Gegensatz zu den regenerativen Energiequellen - endlich: In ungefähr 30 Jahren sollen sie bereits erschöpft sein. Und was ist dann?
(Quellen: http://www.greenpeace.de/themen/atomkraft/nachrichten/artikel/atomkraft_mit_304_milliarden_euro_subventioniert/ und http://abenteuerforschung.zdf.de/ZDFde/inhalt/0/0,1872,8060512,00.html)
17.04.2011
gelöschter User hat geschrieben:
@Waldelb3: Als Mitglied im Jugendbeirat meiner Stadt, werde ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass die Beleuchtung ein bestehendes Problem ist, das ist von Stadt zu Stadt unterschiedlich. Ein recht überzeugendes Argument ist das nicht.
Aber ich persönlich bin der Meinung, man sollte auch auf extreme Lichter verzichten können.

Man sollte vielleicht einfach mal erwähnen, dass man nicht SOFORT auch Ököstrom wechselt, sondern langsam vorgeht, so dass es einfach für jeden ist, und dass auch der Kostenpunkt bedacht wird.

Atomkraft ist nicht viel billiger als die natürliche Energie.
@Waldelb3: Diese Kosten entstehen nur im Extremfall, nicht jeden Tag ist ein Erdbeben zu beobachten.
17.04.2011
Cata hat geschrieben:
ich denke das schwere ist doch auch, die wirtschaft und die umwelt zusammen zu bringen oder? wenn deutschland exporte wegfallen geht es uns dann immernoch so gut? wer sind die gewinner und wer die verlierer bei diesem kampf?
16.04.2011
Waldelb3 hat geschrieben:
Ach ja: Deutschland exportiert so viel Strom, dass wir problemlos auf Atomstrom verzichten könnten. Dafür müssten dann allerdings beispielsweise jede zweite oder dritte Straßenlaterne abgeschaltet werden oder Ähnliches. Meiner Meinung nach, wäre das durchaus Vertretbar. Oder würdet ihr das als große Beeinträchtugung empfinden?
16.04.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
16.04.2011
Waldelb3 hat geschrieben:
Moment, billiger??!!

Überleg doch mal, was Fukushima jetzt Tepco kostet... Die Entschädigungen, der ganze Einsatz etc. Das sind doch irre Kosten.
16.04.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Sofort heißt bis 2020. Zurzeit beträgt der Anteil an Atomenergie ca. 27%. Letztes Jahr haben wir rund 6,7% unserer erzeugten Energie Exportiert. 2000 betrug der Anteil an erneuerbaren Energien 6,3%. 2009 waren es bereits 16,1%, das macht ein Wachstum von rund 256%. Rechnerisch sollten wir somit bis 2020 bei rund 41% sein. Laut Bundesumweltministeriums (BMU) werden es 30% sein. Somit fehlen uns 2020 rund 6,4% um unseren Energiebedarf zu decken. Doch wo sollen die herkommen? Strom importieren, welche am Ende auch wieder Atomstrom ist? Schlechte Lösung! Neue Kohlekraftwerke? Auch keine gute Idee.
Ahhh da war ja noch etwas. Bis 2020 soll unsere Energiebedarf um 3% sinken. Damit wären es nur noch 3,4%. 3,4% wären durch einen Intensiveren Ausbau der erneuerbaren Energien, welchen das BMU nicht vorgesehen hat machbar. Zudem die Industrie für Erneuerbare-Energien von 48% bis 2020 aus.(siehe Link)
Das wäre dann ein Energieüberschuss von 14,6%. Die wir entweder Exportiren können oder wir schalten noch ein paar Kohlekraftwerke ab.
Jedenfalls ist es weder notwendig Atomstrom zu Importieren noch neue Kohlekraftwerke zu bauen.

http://www.unendlich-viel-energie.de/de/wirtschaft/detailansicht/article/201/sicher-sauber-schlauer-die-stromversorgung-der-zukunft.html
16.04.2011
Anna211 hat geschrieben:
Ich weiß nicht ob das wirklich dazu gehört aber vielleicht die Transporte von Frankreich mit dem Zug hierher. Ich finde das sehr gefährlich.
16.04.2011
xXStraightEdgeXx hat geschrieben:
Eigentlich ist es so, dass Atomkraft gar nicht so billig ist, wie immer behauptet wird... die Kosten für die "Endlagerung" etc. werden nämlich gar nicht mit eingerechnet! So wird dem Verbraucher vorgegaukelt, es wäre billiger Strom, dabei bezahlen wir es durch die Steuern im Endeffekt doch... @Autumn:der AKW-Anteil beträgt glaub ich ca. 20 % im Strommix - ca. genauso viel wie die erneuerbaren Energien.
16.04.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ich habe gehört, dass Atomkraft in Wirklichkeit nur 5,4 % zur deutschen Stromversorgung beiträgt. Man hat usn also Müll erzählt, von wegen sie wären unverzichtbar.
Der einzige Grund, warum die Regierung an Atomkraft festhält ist, weil die Atomlobby Dampf macht und weiterhin ihgre Meiler bauen will. Außerdem bezieht der Staat dadurch einen Haufen Steuern, die man ja so leicht nicht aufgeben will...
16.04.2011
Autumn hat geschrieben:
Gute Idee, hier Argumente zu sammeln!
Mich erschreckt besonders, dass radioaktive Strahlung von Uran eine Halbwertzeit von mehr als vier Milliarden Jahren haben kann (Zumindest habe ich das gelesen). Wie soll die Sicherung von radioaktivem Müll über so einen langen Zeitraum geschehen?
Außerdem muss man immer mit menschlichem Versagen rechnen.
Hinzukommt, dass das Abschalten der Atomkraftwerke vielleicht zu einer verstärkten Forschung nach alternativen, umweltfreundlicheren Energiequellen führen könnte.
Natürlich muss man das ganze Thema differenziert betrachten. Ich kenne mich zwar leider nicht gut aus, halte es aber für ziemlich unrealistisch, von heute auf morgen alle Akws abschalten zu wollen. Einen großen Teil unseres Stroms beziehen wir aus diesen Kraftwerken; was soll auf die Schnelle Ersatz bieten? Würde Deutschland sich nicht abhängig von ausländischen Öl- und Gaslieferanten machen? Und indem man Öl aus Lybien bezieht, unterstützt man im Moment ja sogar Gaddafi.
In der Zeit stand letztens übrigens ein langer Artikel zu Atomkraftwerken. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, ihn zu Ende zu lesen, aber das hole ich demnächst nach.^^
16.04.2011
Puma hat geschrieben:
Du hast Recht,man müsste Überlandleitungen bauen,aber ohne Kompromisse geht es ja leider nicht.Das müssen manche Leute aber erst noch einsehen.
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