Ist das Licht aus?


Good bye


stand-by.


© WWF
Handy aus


von Freedom01
12.06.2016
3
6
40 P

 

Kurzer Hinweis vorab: Das ist mein erster Bericht. :-)

 

Ich saß gerade wieder einmal abends auf dem Sofa und schaute nach, was so alles im Internet los ist oder hörte mir Youtube-Videos an, als mir in den Kopf kam, wie viel Zeit ich am Tag vor diesem Smartphone verbinge. Und was ich alles in der Zeit machen könnte. Mir ist aufgefallen, wo ich mein Handy überall dabei habe. An sehr vielen Orten. Ich dachte darüber nach, wie schnell so ein Handy kaputt gehen kann und ich mir ein neues kaufen musste.

Es ist so, dass die Handyproduktion nicht gerade die freundlichste ist. Sowohl gesellschaftlich als auch umweltbeachtend. In so einem kleinen Smartphone sind zahlreiche Rohstoffe drinnen, die in anderen Ländern zutage gefördert werden. Das gelingt jedoch nur durch Waldrodung. Die verwendeten Lösungmittel für die verschieden Edelmetalle gelangen in Gewässer. Und der Transport der noch nichteinmal zusammengesetzten smatphones pustet so einiges an CO2 in die Luft. Wenn die Handys dann mal nach einiger ,, gesselschaft freundlicher" Arbeit in den Haushalten sin und irgendwann nicht mehr funktionieren werden sie entsorgt und giftige Inhaltsstoffe treten aus und gelangen in den Boden.

Ich erfuhr all das erst einige Zeit später ( vor sehr kurzer Zeit um es richtig zu sagen).Aber als ich mir so Gedanken machte beschloss ich: ,, Es muss doch auch einen anderen Alltag gebn. Ohne Handy" Montag Abend begann es. Das Ziel: Eine Woche ohne Handy. Komplett. Nun war es nicht mehr ganz eine Woche, aber besser als nichts.

Anfangs gab es kein Bedenken da ich durch Schule und Lernen sowieso keine zeit hatte um ans Handy zu gehen. doch was sollte ich in den Abendstunden machen? Beim Fernsehschauen? Vorm zu Bett gehen? Die Antwort war nach einem langen, nachdenklichen Blick zum Regal gefunden. Ich verbrachte viel mehr Zeit mit Sachen, die ich vor dem Smartphone viel öfter gemacht habe. Puzzlen, malen oder einfach draußen im Garten ein Buch lesen. Das entspannte und meine Gedanken schweiften nicht einmal zum Handy. Außerdem war ich viel öfter draußen in der Natur und bei den Tieren. Die einzigen Probleme waren die Kommunikation. Gut, den Großteil meiner Familie seh ich jeden Tag und meine Freunde sin din meiner Klasse. Aber die, die nicht in meiner Klasse sind.  ,,Das sind auch bekannte meioner Eltern und da jetzt die Europameisterschaft angefangen hat, haben wir bestimmt auch mal wieder Zeit zusammen fernseh zu schauen." Gestern Abend hielt ich es dann doch nicht mehr aus und schaltete mein Handy an. Aber nur Kurz. Trotzdem war mein Ziel nicht ganz erreicht. Ich dachte, es war ein Anfang. Und das stimmte. Es hatte mir vier Tage nichts ausgemacht, nicht einmal am Handy zu sein und ich würde so eine Woche gerne noceinmal machen. kann esnur empfehlen. Vor alem, weil man mehr an der frischen  Luft ist, sich bewegt und einfach mal vom technischen Alltag Bastand bekommt, die Natur genießt.

Liebe Grüße

eure Neele

 

Wer noch mehr über die Fairness von Handys erfahren möchte kann da mal vorbei schauen: http://www.umwelt-im-unterricht.de/hintergrund/handyproduktion-umweltfolgen-und-arbeitsbedingungen/ 

 

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Kommentare (3)
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14.06.2016
Buchenblatt hat geschrieben:
Ich denke, es ist immer wieder wichtig, das Handy beiseite zu legen und sich mit anderen Sachen zu beschäftigen: Bücher zu lesen, vielleicht selbst kreativ zu werden: Texte zu schreiben, zu malen oder handwerken.
Allerdings sollte man auch immer bedenken, dass ein Smartphone beispielsweise für Recherche weniger Energie verbraucht, als wenn man für die gleiche Recherche einen Laptop oder Computer verwendet.
13.06.2016
Freedom01 hat geschrieben:
Oh. Okay, bei sowas gewöhnt man sich wirklich dran. Dann sollte ich das mal ausprobieren. Danke.
12.06.2016
EddasEinhorn hat geschrieben:
schöner Bericht :) glaube mir Übung macht den Meister, vor ca. einem Jahr war mein Handy das erste Mal komplett funktionsuntüchtig bis das repariert war waren ca. 2 Monate vergangen (zu dem Zeitpunkt hatte ich nicht mal einen eigenen Laptop) die 1. Woche fand ich es damals echt schwer ohne auszukommen. Ein paar Monate später hat mein Handy dann eine unfreiwillige Weltreise unternommen, diesmal musste ich mich gar nicht mehr dran gewöhnen ohne auszukommen und beschloss deshalb in der Fastenzeit komplett auf mein Handy zu verzichten. Letzte Woche hat mein Handy dann zur Abwechslung mal wieder komplett sein Geist aufgegeben und ich bin wieder Handy los. Es ist zwar nicht gerade leicht ohne bestimmte Dinge zu klären, aber vermissen tue ich es inzwischen gar nicht mehr.
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