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Eure Meinung zu: Umweltschutz in Videospielen


von Franzichen
26.08.2013
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Hallo Liebe WWF Jugend Community,

Anlässlich zur Gamescom in Köln die letzte Woche war wollte ich euch fragen was ihr von Umweltschutz in Videospielen haltet. Und ich habe euch auch zwei Beispiele von Umweltschutz in Videospielen, die ich Persönlich kenne, gemacht.

 

Früher habe ich auf meinem Nintendo „Einsatz Erde – Rette die Meerestiere“ gespielt und letztens habe ich das Spiel wieder gefunden und mir angeschaut. In den Spielen der Reihe Einsatz Erde lernen Kinder spielerisch das bestimmte Tierarten gefährdet sind. In diesem Teil zum Beispiel „Rette die Meerestiere“ muss man Tiere die in Seenot geraten sind retten und wieder aufpäppeln, sodass man sie später zurück ins Meer entlassen kann. Was mich gefreut hat ist, dass sogar das WWF Zeichen auf der Verpackung der Spiele ist, was mir früher als Kind nie aufgefallen ist.

                                             

 

Ein gutes Beispiel für Naturgefährdung in Videospielen ist meiner Meinung auch „The Night of the Rabbit“ ein Adventure Spiel von Daedalic Entertainment. In dem Spiel geht es grundsätzlich nicht um Umweltschutz. Man spielt einen kleinen Jungen Jerry, der Zauberer werden will, auf seiner Reise durch eine magische Welt. In dieser Welt ist Jerry so groß wie eine Maus und freundet sich mit den Bewohnern des Waldes an. Allerdings findet er auf dem Weg durch dieses Spiel heraus das „die graue Flut“ bald über den wunderschönen Wald hereinbrechen wird – sprich: Eine Stadt wird von den Menschen ganz in der nähe gebaut und bald wird der magische Ort zwischen den Bäumen des Waldes deswegen nicht mehr existieren. In dem Spiel geht es allerdings eher um die Geschichte mit Jerry weswegen die „Graue Flut“ nicht zum letztendlichen Problem des Spieles wird.

                        

Was bei diesem Spiel besonders ist: Man läuft die ganze Zeit in diesem wunderschönen Wald herum und freundet sich auch mit den Bewohnern des Waldes an wie Mäuse, Eichhörnchen und so weiter. Und als man dann so nebenbei erfährt das eine Stadt gleich in der Nähe gebaut wird merkt man wirklich wie traurig man darüber ist das dieser kleine Teil des Waldes bald Geschichte sein wird und dort eine langweilige graue Stadt stehen wird. Vor allem da das ganze so magisch dort ist und dann auf einmal wird man mit einer traurigen Wahrheit unserer Welt konfrontiert nämlich das wir Menschen mit unseren Städten den Tieren und der Natur den Lebensraum wegnehmen.

 

Ich wollte euch fragen was ihr von Spielen haltet in denen es um Umweltschutz und Tierschutz geht?

Findet ihr damit kann man den Kindern spielerisch Beibringen, dass es wichtig ist unseren Planeten zu schützen?

Und findet ihr mit so einem Spiel wie „The Night of the Rabbit“ könnte man wirklich mehr Leute auf den Schutz des Lebensraums von Tieren aufmerksam machen?

 

Hier sind die Links zu den Spielen:

The Night of the Rabbit:

 www.amazon.de/Rondomedia-The-Night-Rabbit-PC/dp/B008YTM4XK/ref=sr_1_1

Einsatz Erde - Rette die Meerestiere:  

www.amazon.de/Einsatz-Erde-Rette-die-Meerestiere/dp/B001EUVUYK

 

Ich bin gespannt was ihr zu den Spielen so zusagen habt! Und wie Eure Meinungen dazu sind! :)

Liebe Grüße

Eure FranziNatur

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Kommentare (18)
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04.09.2013
SeDurchholz hat geschrieben:
Es gibt ein Spiel (Sims City) in den man viel mit erneuerbaren Energien machen kann. Allerdinfs gibt es auch in dem Spiel Atom- und Kohlekraftwerke. Bei den Kohlekraftwerken wird übermittelt, dass es die Luft dreckig macht und die Menschen nicht zufrieden sind. In dem Spiel ist leider die Atomkraft das "beste". Es gibt außerdem noch Elektroautos, aber EA hat hier schön Product-Placement betrieben, und für mich ist das reine Werbung und nichts was wirklich wichtig ist, wird übermittelt. Ich finde di e Überlegung gut es ist aber schlecht umgesetzt!
28.08.2013
Chamaeleonmuetze hat geschrieben:
Ich kann mir vorstellen das die Kinder schon ein bisschen dadurch lernen aber auch nicht enorm viel.
28.08.2013
LSternus hat geschrieben:
Ich denke, dass die Wirkung von Videospielen ein bisschen überschätzt wird. Klar die Kinder nehmen sicherlich ws davon mit, aber das bedeutet dann noch nicht, dass sie umweltbewusster werden.

Aber ich denke auch, dass diese Spiele einen besseren Einfluss auf Kinderhaben als Spiele in denen du auf flüchtende, Menschen Tiere, oder Fahrzeuge schießt.
28.08.2013
heikoko hat geschrieben:
Und hier noch der Link zum Spiel: http://boardgamegeek.com/images/boardgame/72225/co
28.08.2013
heikoko hat geschrieben:
Zwar kein Videospiel, aber ein Brettspiel, dass sich intensiv mit der Umwelt auseinander setzt: CO2 - so kurz und knapp heißt es. Ich habe es wegen der sehr guten Bewertung und dem interessanten Thema letztes Jahr auf der Spielemesse in Essen gekauft, bin aber leider noch nicht zum Spielen gekommen.
Finden sich hier Interessierte aus dem Raum Berlin, die sich nicht scheuen, sich in ein komplexes Strategiespiel reinzudenken?
Ich vermute, dass das Spiel ein Abend oder Nachmittag füllendes Programm ist.
27.08.2013
Tigerhai hat geschrieben:
Es gibt wirklich ein paar Brettspiele mit/über Umwelt. Tragen teilweise auch das WWF-Logo, zb. Delfin-Solitär.

Kannte die aber vor der google-suche auch nicht^^
27.08.2013
Gluehwuermchen hat geschrieben:
@Rhino: Ja, das ist ein berechtigter Einwand. Wenn ich aber so nachdenke, kenne ich persönlich dennoch nur Extreme: Nie Computer spielen (ich als Kind) oder Kinder, die ich jetzt sehe, die schon fast viereckige Augen haben und die ich leider nie draußen im Wald treffe.
Aber ich bin vermutlich zu wenig "drin" als dass ich da abschließend urteilen könnte.
27.08.2013
Franzichen hat geschrieben:
@ali911: Ist mir auch aufgefallen. Ich kenne auch kein einziges Brettspiel in dem es um Umweltschutz etc. geht...eigentlich komisch. :D

Also ich spiele gerne Computerspiele ob es SimCity ist (was wie ihr ja schon angesprochen habt dass es auch ganz am Rande um Umweltschutz geht) oder irgend ein anderes Spiel. Deswegen bin ich ja auf dieses Thema gekommen.
27.08.2013
AliceimWunderland hat geschrieben:
Vorweg ich persönlich halte nichts von Computerspielen, und habe auch nur phasenweise mal Sims oder Animal Crossing gespielt, das wars, mir wars zu langweilig und zu öde bei tollem Wetter drinnen zu sitzen..
So nun zur eigentlichen Frage, ich finde das Umweltschutz in Computerspielen, bzw. Nitendospielen aufgegriffen wird sehr zeitgemäß, ich meine wer heute behauptet die Spiele würden Kinder nicht beeinflussen der war noch nie in ner Schulklasse und hat bei den Gesprächen mitgehört...daher eine super Sache. Klar verstehe ich das Umweltschutz in der Realität statt finden sollte,aber man muss bedenken, wir sind eine Onlinecommunity und wie viele Onlinepeditionen es gibt die auch wirklich was bewirken..

Eine Frage ist mir beim Lesen des Artikels gekommen, gibt es auch Brettspiele bzw Gesellschaftspiele die sich mit diesem Thema beschäftigen? Mir ist nämlich noch keins über den Weg gelaufen und wieso gibt es sie nicht? Sind die Menschen die Brettspiele spielen so schon umweltbewusster?
27.08.2013
WildTiger hat geschrieben:
Ich finde die Idee Super. Spiele prägen sich gut in Köpfe ein. Gerade bei Kindern. Die zwei angegeben hören sich gut an. Was auch gut wäre sind so Arcade, Zeitmanagement und Strategie spiele, diese werden oft auch von älteren gespielt und die Ideen werden dann villt auch teilweise in das Reale Leben übertragen.
Nur ist die Umsetzung etwas schwer da die Kinder heutzutage lieber andere Spiele spielen und somit auch eher andere Spiele produziert werden.
Aber sonst eine schöne Idee.=)
27.08.2013
Jayfeather hat geschrieben:
Also ich finde die Idee eigentlich ganz gut.
Solche Spiele werden ja eher von jüngeren Kindern gespielt und sie werden dadurch vielleicht auf dieses Thema aufmerksam gemacht. Natürlich wäre es noch besser, wenn die Kinder einfach mal mit ihren eltern raus in die Natur gehen, aber ich finde solche Spiele besser als z.B. Mario Kart :D
Aber alleine solche Spiele zu spielen reicht nicht aus. Die Kinder müssen auch außerhalb der spielkonsole die natur kennen lernen.
27.08.2013
Ronja96 hat geschrieben:
Ich kann mir vorstellen, dass man gerade jüngere Leute (sprich Kinder bis 10 oder 12) damit erreichen kann, weil sie sich schon früh mit dem Thema auseinandersetzen und so gleich merken, dass es auch Spaß macht, sich mit Umweltschutz zu befassen. Auch wenn es den meisten vielleicht gar nicht so bewusst ist, dass sie dadurch etwas lernen.
26.08.2013
Tigerhai hat geschrieben:
Umweltschutz und Natur finden in der realen Welt statt, das stimmt schon.

Trotzdem finde ich, dass gerade Spiele ziemlich gut geeignet sind auf Probleme oder Zusammenhänge aufmerksam zu machen. Denn soweit ich weiß, lernt man auch am besten, wenn man Spaß hat. Also warum nicht sozusagen das angenehme mit dem nützlichen Verbinden?

Ich weiß aber nicht, wie man das am besten umsetzen kann. Vielleicht sind da Simulationen wirklich eine gute Lösung. Oder man entwickelt ein Action-Adventure in dem man die Rolle eine bedrohten Tiers, zb. Eines Jaguars einnimmt. Da wäre die Vermittlung dann sozusagen inklusive...
26.08.2013
Rhino hat geschrieben:
@ Gluehwuermchen: Das klingt ja so, als wäre es nicht möglich, Videospiele zu spielen UND sich mit der echten Natur auseinanderzusetzen :D

Ich gebe dir voll und ganz in dem Punkt recht, dass ein echter Eindruck von seiner Umwelt immer auf einem absolut höheren Niveau anzusiedeln ist, als alles, was in einem Lern-Videospiel vermittelt werden könnte ...

Verwerflich finde ich solche Spiele aber nicht, denn gerade bei Themen, die man nicht vor der Haustür hat, kann so ein Spiel doch einen ganz interessanten Eindruck geben. Ein Spiel, das ich in dieser Hinsicht ganz gut finde (und das ich jahrelang exzessiv gesuchtet habe :D) ist Zoo Tycoon 2, hier geht es primär darum, einen Zoo zu bauen, doch um Tiergehege zu errichten, sind wesentliche Informationen über die Tierarten von Nöten (Ernährung, Lebensraum, Fähigkeit zu schwimmen oder zu klettern, Sozialstruktur etc.), wenn man länger spielt, baut man nicht nur schneller gute Gehege, sondern verinnerlicht auch die Eigenschaften der Tiere, zudem ist auch der Artenschutzaspekt mit drin, für die Nachzucht/ das Auswildern bedrohter Arten gibt es z. B. Preise, durch prägnante Symbole ist der Gefährdungsstatus aller Arten gut gekennzeichnet ... zumindest besser als sich Haustiere anzuschaffen, von denen man keine Ahnung hat und die man nicht mit einem Mausklick auswildern oder abgeben kann

Generell spiele ich heute (neben Zoo Tycoon 2) nur noch Open-World-Spiele, in denen's ums Fahren und Ballern geht, finds aber auch ganz schön, wenn Spiele durch eine edukative Seite auffallen :)

Natürlich ist es dennoch keine Lösung, Kinder nur vor die Glotze oder vor'n Game zu setzen und gerade Aktivitäten in der Natur sind von größter Bedeutung, für verwerflich halte ich Videospiele dennoch, wie bereits gesagt, nicht
26.08.2013
Gluehwuermchen hat geschrieben:
An sich ist es begrüßenswert, dass Spiele solche Problematiken aufgreifen. Ich persönlich habe eher so ein Problem mit den Elektronik-Spielen an sich...in meinen Augen wird es immer wichtiger, die Kinder mit der tatsächlichen Welt zu konfrontieren. Wenn Kinder keine Beziehung zur Natur haben, nützen auch Spiele, in denen man Tiere rettet nicht so schrecklich viel, weil es immer nur um virtuelle Welten geht, nicht um das reale Leben. Ich weiß nicht, inwiefern da ein Transfer "hier ist ein ernstes Problem und das ist in WIRKLICHKEIT tatsächlich so (oder noch schlimmer)" stattfindet...
Es wäre besser wenn die Kinder in der Zeit draußen in Feld und Flur umherstreifen oder in Naturschutzgruppen aktiv werden können und selbst kreativ etwas beitragen, als solche Spiele zu spielen.
Aber damit beantworte ich deine Frage auch nicht richtig, weil ich solchen Spielen generell sehr kritisch gegenüberstehe.
Möglich ist es vielleicht.
26.08.2013
Pinguinlady hat geschrieben:
SimCity ist mir auch zu erst in den Sinn gekommen, als ich die Überschrift des Artikels gelesen habe.
Ein anderes Spiel, das auf eine unterschwellige Weise auf die Umwelt aufmerksam macht, wäre meiner Meinung auch >The Last of usNight of the Rabbit< ein Problem. Solche Plätze oder Gegebenheiten fallen einen meist nur auf, wenn man wirklcih mal über die Spiele nachdenkt und sich tief in die Story hineinversetzt. Was aber nicht immer der Fall ist. Viele spielen Games einfach so, ohne wirklich auf das zu achten, was die Story alles so zu bieten hat.
Aber um etwas auf die Fragen zurück zu kommen, ich finde theoretisch kann man Kindern den Umweltschutz spielerisch näher bringen. Dafür müsste es aber wirklich deutlich gemacht werden, was das Problem ist, wie eben schon unten bei SimCity beschrieben. Prinzipiell ist es aber eine gute Idee und Möglichkeit.
26.08.2013
castronioni hat geschrieben:
Also ich finde, dass die Nintendo DS Lern-spiele für die kleineren gut geeingnet sind. Für die Älteren Gamer sind meiner Meinung nach eher Spiele wo nicht direkt der Natur- und Umweltschutz die Hauptrolle ist sondern eher wie bei [The Night of the Rabbit] im Hintergrund ist aber trozdem mit zur gesamten Story gehört.
26.08.2013
Boheme hat geschrieben:
Ich habe eine ganz persönliche Meinung zum Thema Umweltschutz in Videospielen. Das liegt aber auch an dem Genre mit dem ich meine Zeit verbringe:
Ich spiele Simulationen. Und damit sind nicht irgendwelche Simulationen, sondern vor allem jene gemeint, die ein "Sim-" vorher tragen. Wie zum Beispiel SimCity ...

Und genau dieses Spiel kann einem spielerisch Umweltschutz und dessen Faktoren näher bringen.
Im neuesten Teil "SimCity (5)" beeinflusst jede Entscheidung der Regierung - also ich - den Wohlstand der Menschen. Atomkraftwerke, Kohle- und Ölkraftwerke zählen nicht zu den Favoriten meiner Bevölkerung und sorgen damit für eine negative Stimmung. Von Anfang an wird einem gesagt: Recycling, saubere Energie und auch Umweltschutz in Form von schonendem Umgang mit dem Grundwasser stimmt auch meine Bevölkerung zufrieden.

Verschmutzung ist in einem Spiel wie SimCity unbeliebt. Das gilt sowohl für die Verschmutzung des Grundwassers als auch der Luft.
Und genau deswegen bin ich der Meinung, dass man sehr viel aus dem Spiel lernen (wenn man auch nur leicht an der Oberfläche kratzt) und sich eine Meinung zum Thema "Wie gehe ich mit meiner Umwelt um" bilden kann.

Es gibt natürlich auch noch viele andere Spiele die einem Szenarien von Umweltschutz und -verschmutzung näher bringen, aber SimCity stellt ein sehr aktuelles dar.
Tierschutz kommt dabei leider ein klein wenig zu kurz, aber der Schutz unserer Umgebung bedeutet gleichzeitig auch, dass wir unsere heimischen Tiere schützen. Sozusagen eine solide Grundlage :)

Soweit meine Meinung :)

Ganz liebe Grüsse,
FairFabian
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