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E10 - neues Biobenzin ? Nicht wirklich !


von MaRyLoU
26.02.2011
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Super E10 - So heißt das neue Biobenzin. Doch ist es wirklich so bio? Doch was ist überhaupt erstmal Ethanol ?

Der neue Kraftstoff an den Trankstellen ist normales Super Benzin, dem bis zu 10% Ethanol beigemischt wurden. Bisher wurde Benzin nur 5% Ethanol hinzugemischt. Das „E“ steht in der Bezeichnung daher für Ethanol, „10“ gibt die maximale Beimengung von zehn Prozent Bioethanol an. 

Was sind den die Vorteile von E10 ? Auf den ersten Blick wirkt Super E10 mehr umweltverträglich als das Benzin von voher. Doch das ist es nur wenn das Ethanol aus ökologisch abbaubaren Abfällen produziert werden kann bzw. wird. Doch kann man Ehtanol auch noch anders herstellen. Und diese Art und Weise ist definitiv nicht umweltfreundlich ! Denn in dieser Art und Weise werden in den armen Ländern Anbauflächen oder Wälder abgeholtzt und bepflanzt wie mit zum Beispiel Mais,Weizen oder Zuckerrüben. Vorallem die unbenutzen Flächen leidet darunter.Somit führt das Allgemein  zur Vernichtung wertvoller Biotope und zum Abholzen von Wäldern und Urwäldern, so die Umweltschützer.Laut dem Vorsitzende Hubert Weigler des Naturschutzsbundes BUND "Dies erhöht die CO2-Emissionen und wird bei der Zertifizierung von Agrokraftstoffen nicht berücksichtigt".Dazu kommt dann noch, das die Bevölkerung Anbauflächen verlieren und Hungersnöte entsehen. Und wenn jetzt die Wälder abgeholtz werden, so kann es auch noch zu Erdrutschen kommen, worunter auch noch die Bevölkerung und die ganze Tierwelt vor Ort leidet.

Dazu kommt danna uch noch der Transport des Ethanol von den armen Ländern nach Deutschlnad, wobei auch wieder CO2 entsteht.Neben bei würden auch beim Anbau mehr Düngemittel und Pestiziden verwendet werden.Die Folgen seien zunehmende Schadstoffbelastungen von Gewässern, höhere Lachgasemissionen und das Aussterben seltener Pflanzen und Tiere, so der Naturschutzbund.

Um dieser Problematik entgegenzuwirken, hat die Bundesregierung eine Biokraftstoff-Nachhaltigkeitsverordnung erlassen, die eine Verringerung der Treibhausgase im Vergleich zu herkömmlichen Super Benzin von der Herstellung über die Transportwege bis zum CO2 Ausstoß bei der Verwendung vorschreibt. Doch ob das hilft?

Quellen: www.welt.de/multimedia/archive/00880/erdoel_BM_Bayern_Du_880686p.jpg (Bild2)

goodnews.ws/wp-content/uploads/2009/06/bioethanol_pump.jpg( Titelbild)

 http://auto-presse.de/autonews.php?newsid=87358(text) + anderen Text (Hauptseite von E10)

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Kommentare (7)
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02.03.2011
Xenia hat geschrieben:
jetzt bezogen auf bio-essen. natürlich ist das nicht 100%ig toll. ich meine, neben den bio-feldern sind dann die "normalen" felder, das ganze sprüh/gift-zeug zieht rüber usw. aber man zeigt damit wenigstens, was man möchte. man darf natürlich nicht so naiv sein und denken, wow ich kaufe bio, alles ist super, aber es hat auf jeden fall symbolischen charakter und in manchen fällen ist es auch ökologisch echt besser. aber lieber versuchen, biologisch "gut" zu essen als zu sagen "ist doch eh ohne sinn, ich mach so weiter wie vorher"
02.03.2011
Gea hat geschrieben:
Also ich bin schokiert, was wirklich hinter dem ganzen BIO steckt..Also es ist eigentlich toll, dass sie versuchen, Biobenzin zu machen, aber eigentlich bringt es im Gesamten nichts..
das ist eigentlich mehr schlecht als recht. Blödsinn, was da für ein "BIObenzin" verkauft wird..
02.03.2011
MarcelB hat geschrieben:
@Bananeneistee: Nein, wenn es sich um eine Biobanane handelt, dann ist diese von Organisationen verifiziert! Dies kann zum Beispiel in Form des Faurtrade Logos oder dem Biosiegel auftreten!!! Wo Bio drauf steht, ist 100% auch Bio drin! Selbiges zählt auch für fairtrade.
Klar, wird es immer Unternehmen geben, die das wie Starbucks ausnutzen, aber ein verifiziertes Siegel bekommnt nur der der wirklich Bio produziert hat.
01.03.2011
Bananeneistee hat geschrieben:
Jetzt mal ehrlich, wissen wir alle wirklich was hinter dem Ganzen steckt ? Wenn jemand uns eine Biobanane verkaufen will, woher sollen wir wissen dass das wirklich Bio ist ? Wir bekommen immer nur die fertigen Produkte vorgesetzt und wissen nie was hinter all dem steckt. Im Endeffekt ist das Zeugs verschwenderischer vom Geld her und es werden total viele Felder für solche sinnlosen Dinge genutzt und dann werden sie nur wichtiger gemacht, als sie es sind. Die Felder sollten lieber den Menschen "übrig" gelassen werden, die die Felder wirklich brauchen um zu überleben, aber nein dann kommt wieder sinnloser Dreck auf den Markt und alle denken das Zeug wäre Zukunft für die Menschheit.
27.02.2011
Xenia hat geschrieben:
Mit E10 ist es genauso wie mit Biodiesel. Seit wir letzteres als Thema im Chemie-Unterricht hatten und auch über die Vor- und Nachteile diskutiert haben, habe ich auch angefangen, mich etwas näher damit zu beschäftigen und halte mittlerweile überhaupt nichts mehr von diesen pseudo-ökologischen Alternativen zum normalen Benzin. Wolfgang Hirn erläutert in seinem Buch "Der Kampf ums Brot" vor allem auch die Beziehung zwischen dem "Biosprit" und dem Welthunger. Ich finde diese Paradoxie einfach so krass, dass auf so vielen Feldern Mais, Zuckerrohr, Raps etc. angebaut wird (entweder von den eigentlichen Ländern oder von Großmächten wie den USA, die die Flächen armer Länder aufkaufen) und zur Herstellung von Sprit verwendet wird, während die Bevölkerung hungert. Das ist pervers. Die ganzen Subventionen, die die Farmer bekommen, wenn sie ihren Mais an eine Ethanolfabrik liefern. Und das sind ungefähr 30% der gesamten US-Maisernte.
Und dann immer dieses "Öko". Das ist einfach so ein Quatsch, es werden so viele Abgase bei der Herstellung frei. Man muss einfach weniger verbrauchen und nicht so tun, als würde sich mit der Verwendung von sog. Biosprit irgendetwas verbessern! So von wegen ich benutze doch BIOsprit, also kann ich ein gutes Gewissen haben. Aber das gute Gewissen ist auch eine Erfindung des Teufels, wie Albert Schweitzer sagte ;]
27.02.2011
MarcelB hat geschrieben:
In der WELT hab ich gelesen, dass die EU über eine Verordnung das roden von Ur- und normalen Wäldern verbietet. Allerdings muss ja der neue Alkohol irgendwo herkommen, zwangsläufig muss also auf neue Flächen ausgewichen werden. Desweiteren glaube ich schon, dass es zu einer Konkurrenz mit der Nahrungsmittelproduktion kommt. Man siehts ja an Sumatra und Indonesien, wo für das alte deutsche Biosprit-Gesetz Hektarweise Regenwald gerodet wurde. Meine Meinung dazu ist, man sollte es nicht erzwingen, dass führt nur zu Komplikationen...
Das lustige ist übrigens, dass durch E10, Deutschlands Kraftstoffverbrauch um 3% steigt. Der Alkohol sorgt nämlich dafür, dass der Tank schneller leer ist, eine rosige Zukunft wartet da auf uns.
27.02.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
In einem Bericht habe ich gesehen, dass man E10 auch viel öfter tanken muss, als das herkömmliche Benzin - der Verbrauch ist größer, also kommt sich das dann schon wieder gleich. Außerdem ist E10 längst nicht für alle Automotoren geeignet, da sollte man sich vorher auch lieber informieren. Also ich halte das gaze auch eher für so einen Ökoschwindel.
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