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Die Wunderwelt der Bionik (2)


von RichardParker
29.05.2014
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Hallo ihr Lieben! Auf Wunsch vieler hier, habe ich nun eine zweite Reise in die Welt der Bionik für euch! :) Und das genau eine Woche vor meinen ersten Abschlussprüfungen!! :o Dieses Mal gehts um das Wunder des Materials, ich wünsche euch viel Spaß!! :*

Das Spinnennetz, es ist härter als Stahl und trotzdem elastisch, es besteht aus aneinander geketteten Eiweißmolekülen. Und es ist bislang noch nicht gelungen es überhaupt nur nachzuahmen.

Mammutbäume sind ein weiteres Phänomen:

- Sie werden zwischen 80 und 100 Meter hoch

- Sie wiegen über 1400 Tonnen pro Stück

- Sie brauchen 2000 Jahre Wachstumszeit und bieten genügend Holz für 120 Häuser

Möglich ist das nur aufgrund ihrer mikroskopischen Eigenschaften. Das Holz der Bäume besteht aus langen dünnen Röhrchen, die das Wasser von den Wurzeln bis zu den Blättern. Cellulosefasern sind rundherum, wie Spiralen in Harz gebettet, was die Widerstandsfähigkeit gegen über Rissen erklärt. Die Risse kommen nur bis zu den Cellulosefasern, wo die Energie absorbiert wird, deshalb ist Holz so schwer zu brechen.

Ein Mammutbaum, groß und alt 

Pfeilschwanzkrebse - Der Panzer dieser Urzeittiere besitzt einen hohen Anteil an Chitin, das durch Säurebehandlung der Panzer freigesetzt werden kann. Verändert man die Struktur von Chitin entsteht Ketosan. In seiner reinsten Form kann dies zur Herstellung von Kontaktlinsen und Hautcremes verwendet werden. Gleichzeitig dient es als Ersatz für Kunststoff und is biologisch abbaubar.

Ein Pfeilschwanzkrebs, diese gelten als lebende Fossilien

Und als letztes ein Tier, dass das Leben vieler retten könnte, der Nebeltrinkerkäfer. Er lebt in der Namib-Wüste und hat eine einzigartige Überlebensstrategie. Die mikroskopischen Noppen auf seinem Rücken lassen das Wasser des Nebels kondensieren. Die Spitzen ziehen es an, die Kanäle zwischen den Noppen absorbieren es. Dadurch bilden sich Tropfen und rollen in den Mund des Käfers.

Es wurde bereits ein Zelt mit dieser Oberfläche entwickelt und diese Methode funktioniert auch in Gebieten wo es kaum regnet und könnte die Wasserknappheit der Welt in Zukunft lindern. 

Das war es für heute mit der Bionik, wenn ihr wollt schreibe ich noch einen dritten Teil, ich hoffe euch hat es gefallen! :)

Bildquellen:

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article111791433/Ein-Kaefer-als-Vorbild-fuer-die-Wissenschaft.html

http://pt.wikipedia.org/wiki/Ficheiro:Spinnennetz_im_Gegenlicht.jpg

http://www.tropica.de/artikeldetails-46-1044-anzucht_set_mammutbaeume.html

http://www.tier-fotos.eu/name/tier-bild/5672/kategorie/spinnenartige~schwertschwaenze~pfeilschwanzkrebse.html

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Kommentare (5)
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Sortieren nach Aktualität:
30.05.2014
Makanie hat geschrieben:
Wirklich interessant! Ich bin für Teil 3...
30.05.2014
somebodywholovesourearth hat geschrieben:
Danke! Das meiste wusste ich nicht! Alles wirklich interessant. :)
Und nochmal viel Glück bei den Prüfungen :*
30.05.2014
Lisa18 hat geschrieben:
Vielen Dank für einen weiteren Einblick in die Faszination der Bionik! Das Prinzip des Nebeltrinkerkäfers ist sehr clever und nützlich. Ich hoffe aber sehr, das die Pfeilschwanzkrebse bzw. ihre Panzer nicht zur Herstellung von Kontaktlinsen oder Hautcremes verwendet werden!
30.05.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Danke für deinen schönen Bericht! Ich finde ja die Pfeilschwanzkrebse interessant.
Und viel Glück und Erfolg bei deinen Abschlussprüfungen!
30.05.2014
Caroline14 hat geschrieben:
Hey, cool was du da geschrieben hast!
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