Ist das Licht aus?


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© WWF
Atomkraft - Nein danke!


von Girty
11.10.2011
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Viele Meinungen: Seit dem großen Unfall im japanischen Fukushima wenden sich immer mehr Menschen gegen die AKWs. Auch ich bin der Meinung, dass wir es mit viel Arbeit und Geduld auf jeden Fall schaffen könnten in Deutschland auch ohne sie auszukommen. Dem stimmt unsere Regierung ja auch zu, jedoch wirklich etwas dagegen unternehmen tut sie nicht - zumindest bis jetzt. Der Unfall in Fukushima kam ja vorallem einer Gruppe zu Gunsten, nämlich den Grünen. Was ja auch auswirkung auf unser tägliches Leben haben kann, da sie meiner Meinung nach diejenigen sind, die wirklich den Beginn einer grundlegenden Veränderung ins Rollen bringen wollen.

Den Atomausstieg sehen allerdings nicht alle Länder so dringend oder gar erforderlich. Großbritannien beispielsweise sieht den Vorfall in Fukushima keineswegs als bedrohlich oder besorgniserregend an. Sie möchten weiterhin Atomenergie beziehen und überlegen sich auch nicht, dies zu ändern und auf Alternativernergien umzustellen. Auch Finnland macht sich keinerlei Sorgen wegen des Atomunfalls vor gut einem halben Jahr, im Gegenteil: sie planen sogar auf der kleinen Insel Pyhäjoki ein neues AKW zu bauen. Dieser Standort sei besonders Preisgünstig und 'Sicher', da er eine sehr niedrige Erbebengefahr habe. Beide Länder erhoffen sich durch die bleibenden/neuen AKWs eine hohe Arbeiterzahl - was nachvollziehbar ist, jedoch kein trieftiger Grund. Auch Alternativenergien könnten viele Arbeiter beschäftigen! 

 

Die Fakten: Schon seit dem Anfang der Geschichte der Atomkraftwerke gab es zahlreiche Störfälle und Unfälle, die nicht immer harmlos verliefen. Einer der schlimmsten Atomunfälle war Tschernobyl. Allen bekannt, passierte vor 25 Jahren der Super-GAU. Ein unkontrollierter Leistungsantieg führte zur Explosion des 4. Reaktors, der eine riesige radioaktive Wolke freisetzte. Bis heute ist ein großer Bereich um Tschernobyl unbewohnbar und unfruchtbar. Viele Menschen ließen ihr Leben oder erleideten schlimme Krebsarten.

Aber auch bei anderen Unfällen, wie 1979 im Three Mile Island AKW in Pennsylvania oder 2004 in Milhama bei Tokio [...] waren viele Menschenleben betroffen.

Der neuste bedrohliche Vorfall war Fukushima, welcher uns allen noch sehr gut in Erinnerung ist, denke ich.

 

Die Lösung?!: Was denkt ihr. Könnten wir auch ohne Atomenergie? Auch wenn es schwer werden würde und bestimmt auch langwierig usw denke ich persönlich, dass Deutschland - und nicht nur Deutschland - es auf jeden Fall schaffen könnte! Durch erneuerbare Energien müsste zwar jeder Einzelne von uns Strom sparen, doch wenn alle an einem Strang ziehen würden, wäre das ganz sicher machbar.

Sehr viele Menschen zeigen sich optimistisch und gehen auf die Straßen, um WIRKLICH etwas zu bewegen. Ich habe großen Respekt vor diesen Menschen, da sie ihre Meinung offen zeigen. Durch sie und natürlich auch durch alle anderen, die helfen und helfen wollen, gelingt es uns vielleicht wirklich irgendwann ein Deuschland ohne Atomenergie zu haben, auf das wir sehr sehr stolz sein können!

Ich hoffe ich konnte euch entweder ein bisschen etwas näher bringen oder euch überzeugen oder euch in irgendeiner Weise weiterhelfen. Macht's gut :) !

Quellen:  - http://www.cash.ch/news/boersenticker/rss/politikgb_britische_regierung_sieht_nach_fukushima_kein_atomkraftrisiko-1087376-450

- http://www.klimaretter.info/energie/hintergrund/9630-finnland-eon-plant-erstes-akw-nach-fukushima 

- http://www.sueddeutsche.de/wissen/stoerfaelle-im-ueberblick-die-schwersten-atom-unfaelle-der-vergangenen-jahrzehnte-1.1071188

 

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Kommentare (3)
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29.11.2011
Xenia hat geschrieben:
Wobei man nun ja auch an den Demonstrationen in Frankreich beim Castortransport jetzt sehen konnte, dass sich die Menschen dort auch langsam Gedanken darüber machen...
Ich finde es einfach unbegreiflich, wie so viele Menschen so uneinsichtig und ignorant sein können. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man für Atomkraft ist bei all den Gefahren und vor allem, da es niemals ein sicheres Endlager geben wird. Immer nur dieses Kurzzeitdenken, hauptsache wir haben es genau jetzt unkompliziert und bequem. Und alles, was uns erzählt wird mit Stromknappheit und hohen Kosten... das ist so lächerlich, wieviel kostet denn ein Catsortransport, wie viel Geld wird für Subventionen ausgegeben... Die Welt ist voller Lobbyisten und es wird noch einige mehr Menschen geben, die dagegen protestieren, bis auch wirklich etwas passiert, aber ich hoffe, dass wir es irgendwann schaffen können, vor allem, weil wir auch jetzt schon genug Probleme haben mit dem Atommüll, der jetzt schon existiert, geschweige denn mit dem, der immer neu produziert wird...
12.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Nicht nur Großbritannien (die in der Anfangszeit der AKWs auch einige heftige Unfälle hatten, es aber schön verschwiegen haben) und Finnland, sondern auch die Franzosen denken nicht daran sich von der Atomkraft zu verabschieden.
Soweit ich informiert bin, planen sogar die USA und Russland weitere AKWs.

Für Geld verrät man schon mal viel. Auch das eigene Volk und den Heimatplaneten......
12.10.2011
midori hat geschrieben:
Noch viel bedenklicher... die Bundesregierung setzt zwar hier auf den Atomausstieg, unterstützt aber den Bau eines alten Kernkraftwerks in Brasilien! Einfach die Gefahr verlagern und trotzdem Geld einheimsen? Ich fühle mich als deutscher Bundesbürger irgendwie betrogen!

mehr dazu: http://www.urgewald.de/index.php?page=12-200-709&bp=1-1-1

ps.: Danke für den Bericht Girty44! Schon interessant zu wissen, wie andere Länder der Eurozone so über diese Problematik denken...
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