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was du isst!


© WWF
Warum man Hunde essen sollte!


von FelicitasVulkanisiert
18.10.2010
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Schonmal im Voraus, bevor die Beschimpfungen anfangen: Ich bin Vegetarier und ich esse auch keine Hunde.

Allerdings hab ich neulich etwas sehr interessantes über das Essen von Hunden gelesen, wie es Treibhausgas-Emissionen sparen könnte und trotzdem den Bedarf an Fleisch decken könnte. Dieser Bericht ist für die Fleischesser, die zu Hause sitzen, in einen saftigen Bürger beißen und dabei ihre geliebten Haustiere streicheln.

In erster Linie muss man einmal betonen, dass es in 44 Staaten auf dieser Erde völlig legal ist, den besten Freund des Menschen zu essen, somit ist Problem Nr. 1 gelöst. Was die meisten wohl vom Essen abhält, ist ein mangelndes Angebot, aber vor allen Dingen das Tabu in unseren Köpfen. Ich kenne viele Menschen, die leidenschaftlich Fleisch essen und trotzdem essen sie keine Hunde. Hunde sind bemerkenswerte Tiere und wertvoll für uns, doch stehen ihnen z.B. Schweine vom Intellekt und auch so in nichts nach, wieso dürfen sie dann nicht mit uns auf der Couch kuscheln?

George Orwell hatte in seinem Buch ,,Farm der Tiere´´ durchaus recht, als er sagte ,, Alle Tiere sind gleich, aber manche sind gleicher´´.

Für viele Reicht bereits die Erklärung ,, Man isst keine Haustiere´´. In Indien z.B. werden sie aber nicht als solche gehalten. Versuchen wir es so: ,,Man isst keine Tiere mit ausgeprägten geistigen Fähigkeiten´´. Dies würde aber auch auf viele Tiere wie Schweine, Hühner, Kühe und auch Fische zutreffen und, auch wenn das ziemlich brutal ist, auf schwerbehinderte Menschen.

Hundefleisch schadet  unserer Gesundheit nicht und es eigentlich recht nährstoffreich. Mein Opa aß es im Krieg in Russland Hundefleisch und es gehört zu den leckersten Dingen, die er je aß. Allerdings verbinden wir Essen mit Erinnerung, die ein jedes Essen je nach Situation erheblich aufwerten können,aber das ist ein anderes Thema.

Weiterhin ist das Essen von Hundefleisch ein traditionelles Kapitel der Menschheit. Ein Beispiel: Das sinokoreanische Zeichen für  gut und angemessen heißt übersetzt ,,gekochtes Hundefleisch ist lecker´´. Nicht nur die Römer oder Azteken aßen Hunde, auch Captain Cook.

Nur weil viele etwas tun, ist es noch lange nicht gerechtfertigt, allerdings werden 3 bis 4 Millionen Hunde und Katzen jährlich eingeschläfert, das sind Tonnen von Fleisch, die jedes Jahr weggeworfen werden.  Schon die Entsorgung sorgt für enorme ökologische und auch wirtschafltiche Probleme. Das hieße nicht, Haustiere aus ihren liebenden Familien zu reißen, aber was ist mit den Streunern und denen, die nicht niedlich genug sind, als dass man sie mit nach Hause nehmen mag? Teilweise wird dies ja schon getan, indem diese nutzlosen Kadawer wieder in Nahrungskette für Tierfutter eingespeist werden.

Es ist eine enorme Aufgabe, den Fleischhunger der Menschen zu stillen und würden wir die Hunde sich frei vermehren lassen, würden wir einen nachhaltigen, lokalen Fleischvorrat schaffen, ohne viel Aufwand.  Ist es nicht einfacher, Hunde zu essen als sie als Futter für Nutztiere zu verarbeiten, die uns als Nahrung dienen?

Zwischen den Tieren so zu unterscheiden, zeigt mal wieder die Absurdität unserer Gesellschaft auf!

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Kommentare (42)
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25.12.2011
lott98 hat geschrieben:
Ich bin auch Vegetarierin und das liegt zum einen daran, dass ich keinen Unterschied zwischen Mensch und Tier sehe. Der Mensch ist ein Tier. Wenn man also anfangen würde tote Menschen zu essen, kann man auch andere tote Tiere essen. Ich finde es ansonsten einfach unwürdig für das Tier das gegessen wird, selbst oder vorallem wenn es tot ist.
13.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ich habe mal die mir bekannten Mischköstler gefragt, warum sie weder Katzen noch Hunde essen. Die Antwort war super: Das macht man nicht! Argumentation beendet.

Die Sache mit der Kultur stimmt schon. In Indien sind Kühe heilig (sie repräsentieren das Leben) und "dürfen" nicht gegessen werden. Aber es wieder mal so ein "menschlicher Tick" das wir alles in Kategorieren einteilen. Das Tier darf man einsperren, quälen und grausam töten und das Tier eben nicht. Wer bitte soll denn da noch durchblicken und die Menschen für glaubhaft halten?

Es gibt in meinen Augen kein Argument für den Fleisch- udn Fischkonsum. Also lasse ich es direkt ganz. Da hat mein Gewissen seine Ruhe und mein Körper freut sich obendrein :)

"Zwischen den Tieren so zu unterscheiden, zeigt mal wieder die Absurdität unserer Gesellschaft auf!"
Mit diesem Satz hast du zu 100 % Recht!
12.10.2011
gelöschter User hat geschrieben:
ich bin kein vegetarier und in mir regt sich der "wunsch" deine argumente zu entkräften....aber mir fällt nix ein!:D alles was du sagst ist auf irgendeine weise richtig... ; )

also prinzipiell finde ich es nicht schlimm fleisch zu essen, WENN es bio ist, d.h. es nich aus massentierhaltung stammt und keine antibiotika zum einsatz kommen
konventionelle tierhaltung ist einfach nur abartig :0
12.04.2011
Carolein hat geschrieben:
Also ich bin auch vegetarierin und habe selbst einen hund - könnte also niemals einen hund essen! Ich finde jedoch den Aspekt des Einschläferns der Tiere sehr wichtig.. jeden Tag werden überall auf der Welt hunderte von Tieren getötet und weggeschmissen.. Sie waren einfach so ohne Grund auf der Welt.. und es ist schade wenn ein tier getötet wird ohne dass sein leben irgeneinen sinn hatte.. ich könnte mir also durchaus vorstellen das das essen vom fleisch viele positive faktoren hätte.. denn wer es nicht essen will, muss das ja nicht tun!
10.04.2011
Cata hat geschrieben:
Wenn wir Hundefleisch anstatt Schweinefleisch in einem Restaurant vorgelegt bekommen würden, würden wir es essen, da wir keinen unterschied schmecken würden! Es geht einfach nur um den Hintergedanken in unseren Köpfen!
03.04.2011
Puma hat geschrieben:
Du hast schon Recht.Ich würde aber trotzdem nie Hundefleisch essen,zum probieren vielleicht,aber nicht regelmäßig.
08.12.2010
Stoffie hat geschrieben:
dein bericht ist provakation pur! aber nur durch provokation erregt man aussehen! ich finde den bericht sehr gut.

das tabu in unseren köpfen hund = bester freund verbietet es uns wirklich unseren besten freund den hund zu essen. aber du hast recht. wieso werden die tierkadaver nicht weiterverabeitet anstatt sie einfach nur weiter zu entsorgen!
28.10.2010
nera8 hat geschrieben:
@ FelicitasVulkanisiert: Gern geschehen :)
Das mit den Antibiotika finde ich heftig. Aber heute pumpen sich die Leute ja auch ununterbrochen wegen jeder Sache mit Chemie voll. Am Ende sterben wir, weil wir es mit "Hygiene und Gesundheit" einfach ein bisschen übertreiben! Aber das die Tiere auch so abgefüllt werden, ist natürlich noch schlimmer, weil die es sich ja nicht aussuchen können. Ich denke Art gerechtere Haltung (sodass die Tierez.B. nicht mehr in ihrem eigenen Mist stehen müssen und somit nicht mehr so schnell krank werden) könnte einiges an Medikamenten sparen. Ansonsten kann ich zu den Menschen nur sagen: Selbst Schuld! Wer solches Fleisch essen will, der muss mit den Nebenwirkungen klar kommen.
27.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
Krass fand ich es auch wieder,dass man herausgefunden hat, dass Antibiotika bei vielen Menschen nicht mehr gut wirken, weil unsere Nahrung,sprich die Tiere, mit Antibiotika vollgepumpt werden. Ist das nicht abartig?
@nera8: hach,das war ja mal ein wohltuender Kommentar :)
25.10.2010
nera8 hat geschrieben:
Hey, das ist mal ein richtig guter Bericht! Ein bisschen provokant, das gefällt mir :D Wenn man die Tiere erstmal in Form von einem Steak auf dem Teller hat, sehen sie alle gleich aus, also wo ist der Unterschied?
Für mich war das jetzt einfach mal eine andere Art zu zeigen, dass es auch inakzeptabel ist Schweine, Fische oder Kühe zu essen!
25.10.2010
Taki hat geschrieben:
Nee Kanibale bin ich nicht und beiße in Bürger´, Naja Du als Vegetarierin ißt ja kein Fleisch. Finde es Aber ne Klasse Idee, sollte man auch nicht Andere Tiere ( Katzen ) essen wie es die Asiaten tun. Müßte man nur das Deutesche Lebesmittel gesetzt ändern. Ich finde jeder sollte so wie Rüdiger Neberg Leben und sich ernähren.
24.10.2010
Jojo243 hat geschrieben:
Ich finde jeder Mensch sollte für sich selbst entscheiden ob er Fleisch isst oder nicht.... Nur leider gibt es viel zu viele Menschen, die noch nicht einmal dadrüber nach denken, wie das Fleisch in das sie gerade reinbeißen entstanden ist!!
Es würde ja reichen wenn einfach Jeder weniger als zuvor isst und man allen Menschen klar machen könnte wie schrecklich manche Tiere behandelt werden bevor sie zu Essen verarbeitet werden!!! Raubtiere essen schließlich auch Fleisch und es ist okay... aber welcher Löwe sperrt seine Beute bevor er sie frisst in einen zu engen Käfig und pumpt es noch schnell voller Medikamente damit es schneller wächst..??!!!!
jedes Tier ist gleichberechtigt und es ist halt einfach die Wahrheit, dass Tiere gefressen werden müssen, da sonst ja die ganze Umwelt zusammenbrechen würde. Aber dies muss halt so geschehen, dass keine Arten aussterben und vor allem alle Tiere artgerecht behandelt werden. Sodass einfach alles im Gleichgewicht bleiben kann. Aber wie man in letzte Zeit merkt ist der Mensch dabei alles zu zerstören (-> Ölkatastrofen,Überfischungen,Wilderei, Waldvernichtungen etc)
!!!

22.10.2010
Josephine hat geschrieben:
Ich bin auch Vegetarierin und habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt. In meinem Freundeskreis ist mir ein noch drastischeres Beispiel aufgefallen: Ihr eigenes Kaninchen würden sie nie essen, aber viele finden es okay, Kaninchenfleisch beim Metzger zu kaufen. Sicher, sie kennen das eine Tier persönlich und das andere nicht, aber verstehen kann ich sie trotzdem nicht wirklich.
20.10.2010
midori hat geschrieben:
Glaubt ihr ernsthaft, der Mensch gibt auf, was er einmal erobert hat und geht einen Schritt zurück? Für seine Entwicklung wäre es aus Sicht der meisten Menschen ein Schritt in die Vergangenheit. Ich bin mir extrem sicher, dass man Fleischgenuss nur dann verbieten kann, wenn die Welt kurz vor dem Untergang steht und alle begriffen haben, dass sie mit ihrem Fleischgenuss einen wesentlichen Anteil daran haben.
19.10.2010
Maide hat geschrieben:
George Orwell zitiert indirekt Peter Singer, der 'niedere' Tiere mich schwerbehinderten Menschen gleichsetzt. Hier muss ich aber als 'Singer-Fan' sagen, dass Orwell Singers Aussage falsch aufgenommen hat: Schweine oder Hunde sind NICHT wie behinderte Menschen, diese Säugetiere mit Bewusstsein und Selbstbewusstsein stehen über behinderten Menschen. Fische, Vögel, Reptilien und Amphibien sind mit behinderten Menschen gleichzusetzen (auch wenns hart klingt). Also wäre es in erster Linie gerecht, wenn wir keine Lebewesen essen würden, die zur obersten Kategorie gehören, da ja sonst der Kanibalismus gerechtfertigt wäre. Da wäre ja die Frage, ob man Hunde essen darf, schon geklärt. Ob man aber human genug wäre, behinderte Menschen zu essen wie man Fische oder Geflügel ist, ist eine schwierigere Frage...

Irgendwann wird es so weit sein, in 100, 200... Jahren, dann ist es endlich illegal, Tiere zu essen...hoffentlich...
19.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
Nee, du meinst ja, dass die Chinesen Hunde essen und somit dem Klima helfen würden, da sie weniger Nutztiere essen, oder? :D
Das bezog sich jetzt auch gar nicht mal auf dich, ich habe nur so einen China-Beschützungsinstinkt und da fange ich automatisch zu labern an;)
19.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
Man kann wohl nicht sagen, dass ,,Nutztiere´´ dazu geboren wurden, um gegessen zu werden, das halte ich für sehr weit hergeholt. Im übrigen mag es vielleicht in der Natur des Menschen liegen, Fleisch zu essen, allerdings gab es auch schon immer Vegetarier und wenn wir Menschen uns für so weiterentwickelt und aufgeklärt halten,kann der Mensch sich dann nicht so weiterentwickeln, dass er das Fleischessen aufgibt?
Natürlich habe ich mir damals auch Gedanken darüber gemacht, ob mir etwas fehlen würde, würde ich auf Fleisch verzichten. Meine Mutter ist Ernährungsberaterin und damit hatte ich es wohl schon wesentlich einfacher als andere und man kann Fleisch ersetzen-ohne Präparate. Man braucht keine Pillen schlucken, um den Körper zu versorgen. Einzig problematisch kann es bei Menschen sein, die SEHR viel Sport treiben, da ihn dort Proteine zum Muskelaufbau fehlen können.
Viele von euch haben gute Argumente, aber ich finde es nicht richtig hier auf die Chinesen loszugehen,weil sie angebliche ,,Hundefresser´´ sind. In der Tat wird sehr wenig Hund im größten Teils China gegessen und man sollte sich mit ihrer Kultur auseinandersetzen, bevor man anfängt zu reden. Die Klimapolitik der Chinesen ist eine Katastrophe,aber was bilden wir Europäer uns eigentlich ein? Erst setzen wir Jahrzehnte auf Wirtschaftswachstum, beuten die dritte Welt und die ehemaligen dritte Welt Länder aus und jetzt wollen diese Länder das machen,was wir die ganze Zeit gemacht haben und wir wollen wir es ihnen verbieten? Wir können nicht erst die Umwelt zerstören und dann die anderen zwingen, in den Umweltschutz zu investieren. Ich finde diese Länder sollten ihre Klimapolitik ändern,aber ich habe größtes Verständnis für sie!
19.10.2010
midori hat geschrieben:
@Paddy: Jedes unserer domestizierten Tiere würde in freier Wildbahn nur schwerlich überleben. Da stellen Hund und Katze auch keine Ausnahme dar. Und diese gezüchteten Tiere haben sich nie daran gewöhnt und werden es auch nicht tun. Sie werden als Gebärmaschinen missbraucht und gemästet bis sie platzen. Daran gewöhnt sich keine Art..
19.10.2010
Nivis hat geschrieben:
@Paddy: Ja und das Ziel ist es doch, den Fleischkonsum zu reduzieren und damit als Folge dessen auch die 'Zuchtmengen' zu reduzieren, d.h. dass gar nicht mehr so viele Nutztiere gezüchtet werden müssen.
19.10.2010
Paddy hat geschrieben:
Das stimmt, aber die Tiere, die man zuechtet haben sich daran gewoehnt:
an schnelle vermehrung und fruehen Tod.
Wuerde man alle zuechteten Kuehe, Schweine und sowelche freilassen, wuerden diese Arten sehr schnell aussterben, da sie keine Ahnung vom Leben ausser im Stall haben.
19.10.2010
midori hat geschrieben:
Die Tiere in ihrer ursprünglichen Form existieren um ihrer selbstwillen, nicht damit wir sie verzehren. Wir glauben das, weil wir sie domestiziert und an unsere Ansprüche 'angepasst' haben.
19.10.2010
Paddy hat geschrieben:
Interessant, aber zum Essen wurden Schwein, Kuh, Schaf und Huhn erschoffen.
Der Hund zum Schutz und als bester Menschenfreund.
Chinesen die Hunde essen wuerde ich am liebsten in einen grossen Topf tun und sie gekocht, gesalzen, hungrigen Kojoten vorwerfen.
19.10.2010
midori hat geschrieben:
Ich würde das mal nicht allzusehr pauschalisieren. Der Mensch ist als Allesfresser geboren und kann und sollte Fleisch essen, weil es für seine Gesundheit nun mal wichtig und essentiell ist. Heutzutage kann man viel über Nahrungsmittelergänzung ausgleichen, aber das ging früher nicht und Nahrungsmittelergänzungen sind nun mal nicht die Ausgangslage. Problem ist einzig und allein die Dimension unseres Fleischgenusses, nicht die Tatsache an und für sich! Ich bin übrigens nicht der Meinung, dass eine Kuh weniger hübsch anzuschauen ist als ein Hund. Habt ihr schonmal die großen Kulleraugen mit den langen Wimpern angesehen? Die weiche Nase? Und ihre neugierige Art ist absolut bezaubernd.. *love Muhkuhs
19.10.2010
Gwappo hat geschrieben:
Ich muss ehrlich sein, ich war bei der Überschrift schon etwas schockiert, aber ich hab mir früher schon mal Gedanken um sowas gemacht. Wir würden nie einen Hund essen, weil er zum einen so süß aussieht und ausserdem spielen wir mit ihm. Kein Mensch würde für 'ne Kuh einen Ball werfen und warten, dass sie ihn zurück bringt. Das macht man bei einer Katze zwar auch nicht, aber die kommt auf dich zu, sie schnurrt, sie freut sich wenn man sie streichelt. Ich hab die Satire dahinter durchaus erkannt, aber dennoch denke ich, dass es für jeden von uns so ein bisschen unangenehm beim lesen war. Aber hey, du hast Recht. Wir unterscheiden zu stark zwischen Tier und Tier, genau wie zwischen Tier und Mensch. Man darf auch keine Menschen essen (womit ich nicht meine, dass man das sollte), aber das ist ein anderes Thema. Eigentlich sollte man gar keine Tiere essen, das ist Fakt.
19.10.2010
Saida hat geschrieben:
@Nivis: Ich denke auch das eine andere Sicht auf Kuh, Schwein & Co etwas dazu beitragen könnte das mehr Menschen auf dieses Nahrungsmittel verzichten.
Denn ich finde auch das niemand das Recht hat eine Kuh minderwertiger als einen Hund darzustellen.
Aber auch ich muss zugeben das es für mich selber sehr schwierig ist denn mit diesem Unterschied zwischen "Nutztier" und "Haustier" wächst man auf und es ist sehr schwer diese Ansicht zu ändern.
19.10.2010
Saida hat geschrieben:
Ich finde man sollte keinen Hund, keine Kuh oder Fisch essen.
Anstatt dem Menschen noch mehr Fleisch zur verfügug zu stellen sollte man die Menschen dazu bringen kein Fleisch zu essen.
So würde es weniger Leid und weniger CO² Ausstoß wegen der Produktion und dem Transport des Fleisches geben.
19.10.2010
midori hat geschrieben:
Wenn Du aber davon ausgehst, dass wir Hunde essen sollten, weil sie sich schnell vermehren.. meinst Du nicht, dass dann auch bald eine Massenproduktion dieser Tiere starten würde? Denn wenn wir anfangen sie aufzuessen, würde es nicht mehr so viele geben und jemand müsste für Nachschub sorgen! ;o)
19.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
NICHT ernsthaft nachdenke! Allerdings ist es bewiesen, dass bei der Fleischproduktion wesentlich mehr Treibhausgase entstehen, als z.B. im Verkehr. Würde man rein theoretisch Tiere nehmen, die einfach da sind, die sich auf natürliche Weise stark vermehren, würde man einiges sparen.
@bluesky: Danke für den Kommentar. Wenn ich das so lese, ist es eigentlich wirklich das, was den Menschen ausmacht. Er handelt eben nicht rational, sondern oft nach Gefühlen und das ist eigentlich gut, auch wenn es oft ungerecht ist. Ich hoffe die Menschen hören auf so vieles zu ignorieren.
19.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
@AndreDerWalretter: Wow, ich habe lange nicht mehr so konstruktive Kritik bekommen, danke, jetzt bin ich schlauer!
@ Nivis: Und genau das was du sagst, ist es, was ich meine :)
Das stimmt, Streuner sind hier nicht so verbreitet, aber das ist wohl auch sekundär, da ich schließlich
19.10.2010
Bluesky hat geschrieben:
finde deinen artikel sehr gut! als ich ihn gelesen habe, wurde mir ziemlich schnell klar, dass du das so natürlich nicht meinst, sondern widersprüche aufzeigen willst. die reaktionen bei den kommentaren zeigen, dass du da einen nerv getroffen hast. ich sehe auch ein großes problem in unserem verhältnis zu nutztieren. wir unterscheiden einfach in tiere erster und zweiter klasse - das ist nunmal realität, und das auch bei menschen, denen natur- und tierschutz eigentlich wichtig ist. für mich persönlich ist es unlogisch, haustiere zu haben und andere tiere zu essen. du hast viele spannende fakten und argumente geliefert, die zeigen, wie krank und unnatürlich unser verhältnis zur tierwelt ist. die einen lieben wir, die anderen können wir locker töten und verspeisen. eine fliege an der wand zu erschlagen, fällt uns gar nicht schwer. ist ja kein so intelligentes wesen wie etwa ein hund oder ein pferd... tja, wer ehrlich ist, spielt bei dieser entscheidung ein bisschen krone der schöpfung, oder? dann ist nur noch die frage: akzeptieren wir jetzt unsere inkonsequenz, weil wir einfach als menschen so sind wie wir sind? oder werden wir uns irgendwann ethisch weiterentwickeln und alle geschöpfe gleich behandeln?
18.10.2010
AndreDerWalretter hat geschrieben:
So ein Schwachsinn hab ich ja noch nie gehört, wen du der meinung bist man sollte Hunde essen weils für's ökosysthem oder so besser is, dann kauf dir nen Hund, und wen der dann nach villt, 15 jahren stirbt,....ess ihn!!! (ob vegetarier oder nich) und heul nich dabei, dann gebe ich dir in allen punkten recht ;)
18.10.2010
Nivis hat geschrieben:
So, mal vorneweg: ich finde es sehr toll, dass du dir solche Gedanken machst und ich muss gestehen,obwohl mir gleich aufgefallen ist, dass du natürlich solche provokanten Äußerungen auf satirische Weise darstellst, konnte auch ich den Umkehrschluss zuerst einmal nicht leisten und war schockiert. Denkt man dann genauer drüber nach, wird es klarer. Aber warum hat uns das so schockiert? Ich meine, sind wir ehrlich: Dieser Schock wurde schon durch die Tatsache ausgelöst, dass es sich hier um den Hund handelt, und dann noch dieses süße Hundwelpen am Anfang...das war, denke ich, für einige zu viel. Würdeman diesen Bericht aber so in anderen Kulturen zeigen, wäre die Haltung ganz anders. Eben weil diese Menswchen in einer anderen Gesellschaft mit einer anderen Moral und Werten aufgewachsen sind. Bei uns ist es eben unmoralisch Hunde oder Katzen zu essen, da sie vermenschlicht werden. Schweine oder Hühner hingegen nicht. Und ich denke, dass auch hier angesetzt werden müsste: Den Blick auf diese 'Nutztiere' zu verändern. Nur leider hängt hinter dem allen noch etwas anderes: Und zwar die Lebensgrundlage von vielen, vielen Menschen, denen natürlich daran gelegen ist, dass viel Fleisch gegessen wird, damit sie eben viel verdienen. Und das ist wieder eine Sache, die man differenzierter betrachten muss. Natürlich ist es auch mir ein Wunsch, dass der Fleischverbrauch drastisch reduziert werden würde, aber da darf man einfach nicht zu kurzfristig denken. Und was streunende Hunde angeht...ich denke, da gibt es hier in Deutschland nicht sooo viele, dass sich das ganze lohnen würde (wie viele Streuner gibt es denn in Deutschland? Würde mich mal interessieren...)
18.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
Tut mir leid, dass ich jetzt hier so rumspame, aber noch eine Sache ist mir eingefallen:
Wenn die Hundekadawer den Nutztieren als Futter gegeben werden und die fleischessende Menschen diese Nutztiere dann essen, haben wir dann nicht stark mit dem Verzehr von Hundefleisch zu tun?
18.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
Und das mit dem Menschenfleisch passt gerade total, wo ich sehe, dass ich geschrieben habe : ,,, und in einen saftigen Bürger beißt´´ :D
ich meinte natürlich Burger
18.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
@midori: Als ich Orwell zitiert habe, sollte das kein Stück mit dem Inhalt des Buches zu tun haben. Der Satz ist nur sehr passend, da es mir, wie schon gesagt, darum geht, weshalb man zwischen den verschiedenen Tieren so unterscheidet.

Ich frage mich auch,weshalb hier so darauf rumgeritten wird, als würde ich Werbung dafür machen wollen. Dieser Bericht sollte mehr etwas von einer Satire haben, aber die meisten haben wohl den Kern nicht erfasst.
18.10.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
Und genau das wollte ich damit erreichen,liebe Leute. Ich habe dies im Buch gelesen und ich fand die Argumentation sehr richtig. Ich würde niemals ein Tier essen, egal, welches. Dieser Bericht sollte kein Aufruf sein, um Hunde zu essen, sondern darauf hinweisen, wie unsinnig unsere Argumentationen sind zwischen den Tieren so zu unterscheiden. Die beste Entscheidung meines Lebens war es, Vegetarierin zu werden. Ich denke, ich wurde hier sehr falsch verstanden,aber ich finde es sehr wichtig, Alternativen zu suchen,denn die Katastrophe ist nicht aufhaltbar und wenn die Menschen nicht aufhören wollen, Fleisch zu essen, dann doch bitte wenigstens human und ökologisch einigermaßen einwandfrei. Sicherlich wäre es richtig, wenn alle weniger essen würden, tun sie aber nicht, sie essen mehr. Wieso würden die Fleischesser unter euch keine Hunde essen? Wo unterscheidet ihr? Ich möchte das verstehen.

@tarjavivienne: Ich hätte zitiert,habe aber keine Zitate im Text verwendet. Natürlich ist der Bericht am Text orientiert,aber das sind schließlich die meisten Berichte und das will ich auch hoffen,weil Texte schon fundiert sein sollten!
18.10.2010
Morgan hat geschrieben:
Wenn ich ein Schweinchen hätte,dürfte es mit mir auf der Couch kuscheln... Hunde würde ich selber nie im Leben essen (ok,ich will nicht voreilig sein,aber wenn mein Leben genauso ungefährlich-mehr oder weniger-bleibt wie bis jetzt,verzichte ich).
Ich esse eigentlich nur Hühnerfleisch und hab sogar selbst mal ein Huhn direkt nach dem Schlachten zerlegt (gar nicht so eklig,wie man denkt...nebenbei,meine Oma hat mich gewzungen,bevor ihr denkt,ich würde Hühner schlachten)
18.10.2010
nichtmehraktiv hat geschrieben:
Lieber nicht...
18.10.2010
midori hat geschrieben:
ps.: George Orwells Buch bezieht sich allerdings auf die Sowjetunion und steht stellvertretend für Lenin, Stalin und Co. Das kann man bestimmt nicht so pauschal auf unsere Tierwelt übertragen! ;o)
18.10.2010
Schmusetigerle hat geschrieben:
Für mich klingt diese Idee ziemlich absurd!
Außerdem denke ich nicht, dass man Hundefleisch von einem Straßenhund so unbedenklich essen kann wie ein geprüftes Stück Kalbsfleisch welches von einem legalen und hygenischem Hof stammt!
Wir sollten das Problem ganz anderst anfangen! Es gibt genügend pflanzliche Ressourcen auf der Erde von denen sich die Menschheit ernähren könnte... doch unsere Fleischlieferanten fressen davon einen großen Teil weg und somit müssen WIR unseren Fleischkonsum eindämmen und nicht auf andere Tiere umsteigen!
18.10.2010
Bienenkoenigin hat geschrieben:
Ich sehe in Hunden keine Alternative!
Tiere gehören für mich einfach nicht auf den Teller!
Nach deiner Argumentation könnte man genauso für Menschenfleisch werben. Wie viel Fleisch täglich unter der Erde verrottet oder verbrannt wird.... ist doch eine Verschwendung!

18.10.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Tja, es ist alles nur Gewöhnungssache, würde ich sagen. Wenn ich sowas lese, dann wünsche ich mir doch, ich würde es endlich schaffen, ganz auf Fleisch zu verzichten!
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