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Warum ich kein Vegetarier bin


von Julia99
21.10.2014
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Ich habe mir schon oft Gedanken über meine Ernärung gemacht und oft überlege ich mir, ob ich vegetarisch oder sogar vegan essen sollte. Für mich ist auf jeden Fall klar, dass ich kein Tier essen will, dass gequält wurde oder schlecht behandelt. Aber deshalb gleich vegetarisch werden? Schließlich gibt es auch Tiere, die ein gutes Leben haben. Was ist zum Beispiel mit dem Reh, das mein Pat geschossen hat? Es war frei und lebte, wie es die Erde vorgesehen hat.

Allerdings will ich nicht sagen, dass es gut ist jeden Tag Fleisch zu essen. Ich finde es reicht vollkommen aus, einmal in der Woche Fleisch zu essen. Wenn jeder Mensch nur einmal in der Woche Fleisch essen würde, wäre das ein großer Vortschritt. Von dem Geld einer ganzen Woche, das man für Billigfleisch ausgegeben hat, könnte man Biofleisch für einen Tag kaufen. Man müsste auch nicht mehr so viele Tiere züchten und die einzelnen Tiere könnten unter wesentlich besseren Umständen gehalten werden.

Das selbe ist mit anderen tierischen Produkten. In geringen Mengen finde ich es gut, jedoch nicht in Massen und man sollte immer darauf achten, wo das Essen herkommt.

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Kommentare (16)
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27.10.2014
OekoTiger hat geschrieben:
Ich bin auch kein Vegetarier, aber esse nur einmal in der Woche Fleisch. Wenn ich erwachsen bin, dann will ich Veganer werden.
25.10.2014
Ria2000 hat geschrieben:
Hast im Grunde schon recht, aber ich bin auch vegetarier, ich kanns irgendwie nich so mit meinem Gewissen vereinbaren, wenn ich Fleisch esse, aber wenns jetzt Fleisch ist, das nicht aus Massenhaltung kommt, ist Feischessen schon okay!
22.10.2014
Akatsuki hat geschrieben:
Und nochmal an alle die nicht genau lesen ich weiß darüber Bescheid und esse fast kein Fleisch mehr!!!! Ps: wenn ich so weiter mache kennen mich hier bald alle wegen aggressiver Kommentare. :D
22.10.2014
Akatsuki hat geschrieben:
Jetzt mal im ernst Jayfeather ich hab mich hier mal ziemlich unwohl gefühlt genau wegen solchen Leuten die einem wenn auch ungewollt immer wieder an den Kopf klatschen das sie bessere Menschen sind weil sie kein Fleisch essen und ich unterstütze bisher eher ihre Meinung dazu und tja manchmal kommt es mir so vor als wenn manche Leute mit der Nahrungskette nicht zurecht kommen und bitte Leute ich weiß selbst das wir zu viel Fleisch essen und das ganze andere auch ich esse selber fast keins mehr und ich beschäftige mich auch damit könnt ihr midori fragen und das die meisten veganer nicht beabsichtigen die flexitarier zu nerven weiß ich auch.
22.10.2014
Jayfeather hat geschrieben:
ich glaube es wurden alle meine argumente gegen fleischkonsum bereits genannt. Ich will hier nicht alles wiederholen.

Aber ich will kurz meine Gedanken äußern. Ich sitze hier nähmlich gerade in der schule und musste echt darüber lachen, dass es normalerweise genau umgedreht ist. Man muss "Mut" dazu haben sich als Vegetarier zu outen. Hier ist es genau anders rum :D Für die meisten meiner KLassenkameraden wäre das hier ein HAufen voller Freaks^^
Ich hoffe kein Fleischesser hat das Gefühl hier nicht willkommen zu sein.
Aber bei so vielen Vegetariern/Veganern auf einem Haufen kann man die missionarischen "Triebe" nicht ganz unterdrücken ;)
21.10.2014
Cookie hat geschrieben:
Wie schon einige festgestellt haben, ist dieser Bericht wirklich mal was anderes und ich habe Respekt vor deiner Ehrlichkeit. Ich finde es super, dass du dir Gedanken um deinen Fleischkonsum machst, ihn einschränkst und auf Bio-Fleisch oder Wild zurückgreifst. Das ist auf jeden Fall ein großer Schritt in die richtige Richtung und ich gebe dir recht, dass es ein großer Fortschritt wäre, wenn mehr Leute zum Sonntagsbraten zurückkehren würden, statt täglich Fleisch zu essen.
21.10.2014
Zweitagsfliege hat geschrieben:
Ich glaube, das hier ist schon eine Argumentation auf "fortschrittlicher" Ebene, weil sich alle einig sind, dass sich der Fleischkonsum unserer Gesellschaft ändern muss.
Ich sehe es so: Es stimmt, dass der Mensch Allesfresser ist (/war). Aber in der Zeit, können wir uns das einfach nicht mehr leisten. Fleischkonsum zieht unbestreitbare Folgen nach sich. Und, ja, wenn jeder seinen Fleischkonsum einschränken würde, wäre der Menschheit schon mehr geholfen. Nur tun das Viele nicht. Also ist nur weniger Fleisch essen vielleicht einfach nicht genug...
21.10.2014
Denis-C. hat geschrieben:
Eine, die mal etwas schreibt, weil sie NICHT Vegetarier ist. Ist wirklich etwas besonderes, wenn man sich mal die Vielzahl an Ernährungsartikel hier anschaut.
Besonders mit deiner Aussage, lieber das Geld, was man sonst für Billigfleisch aus gibt in qualitativ hochwertiges Fleisch zu investieren, denke ich, dass du das Dilemma der "Fleischesser" einen Schritt in Richtung Lösung gebracht hast.
Es geht auch nicht immer um Bio, sondern auch um Regionalität. Wenn ein Bär sein Beutetier reißt, ist das für dieses bestimmt auch kein schöner Tod, aber es ist nun mal Ernährungskette. So auch beim Menschen. Ausgebildet mit einem Gebiss für den Fleischverzehr, sind wir auch in der Lage, Tiere zu essen.
Das wir auch anders können, steht auf einem anderen Blatt ;)

Was sich inzwischen neudeutsch eingebürgert hat ist der Begriff "Flexitarier", also diejenigen, die auf ihre Ernährung ausgewogen achten und auch das Fleisch mit einbeziehen. 2 x in der Woche Fleisch, wovon einmal aber auch Fisch ist, ist für mich ein Kompromiss, den Fleischesser eingehen können. Und Vegetarier und Veganer mit leben müssen, dass aus solchen Gründen auch viele über Jahrhunderte gezüchtete Nutztierrassen erhalten werden. (Sind ja auch Tiere die leben wollen)



Aber wie jeder schon vorweg gesagt hat: Ernährung ist eine sehr persönliche Sache. So kann man dem wöchentlichen McDoof Gänger die vegetarische Lebensweise erklären und schmackhaft machen, wenn ihm Burger und Fritten schmecken, wird er die auch weiterhin essen. Umgekehrt gilt das selbe ;)
21.10.2014
Laura619 hat geschrieben:
Ich kann Midori nur zustimmen.
Der Mensch braucht nämlich eben keine tierischen Fette und Proteine, um zu überleben. Es gibt genug Veganer, denen es super geht auch ohne jeglichen tierischen Produkte auf dem Speiseplan. Daher muss ich Alice Sternentaler widersprechen.
Dennoch finde ich es sehr sehr gut, dass du dir überhaupt Gedanken um deine Ernährung machst, das tun ja momentan noch viel zu wenige Menschen...
21.10.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Ich denke auch, dass Ernährung immer etwas persöliches ist, und letztendlich jeder selbst darüber urteilen und entscheiden sollte, was er ist und was nicht. Ich kann deine Argumentation auch nachvollziehen, auch wenn ich dieser aus schon genannten Gründen (siehe midori) nicht zustimme. Trotzdem finde ich es gut, dass du den Bericht geschrieben hast, da es auch neue Sichtweisen eröffnet.
21.10.2014
Janinadl hat geschrieben:
Ich stimme Midori zu
21.10.2014
Luke24 hat geschrieben:
das ist selten und daher um so interessanter: normalerweise liest man hier Berichte, warum sich jemand vegetarisch ernährt .....

Ernährung ist - wie midori schon schreibt - eine sehr persönliche Sache. Und jeder hat für seine Ernährungsweise Gründe. Ich finde es daher auch wichtig mitzubekommen, wie die Sicht der Leute ist, die sich nicht vegetarisch ernähren, und denen dennoch Natur, Umwelt und Tiere genauso wichtig sind wie all den anderen Mitgliedern.
21.10.2014
valleo hat geschrieben:
Nachdem jetzt soweit alles wichtige gesagt wurde, hier noch ein netter Calvin & Hobbes - Comic zum Thema Jagd: https://i.imgur.com/LupLU.jpg ;)
21.10.2014
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Hallo Julia,

Deine Gedanken zu dem Thema sind total berechtigt. Jeder soll sich so ernähren, wie es für ihn/sie gesund ist und der Umwelt nicht schadet.
Wenn du Biofleisch isst, oder noch besser, Wild, was gar nicht erst gemästet wurde, dann leistest du schon einen großen Teil gegen die Billigfleischindustrie und die Ausnutzung der Tiere in Massentierhaltung.
Viele hier in der Community sind sicher Vegetarier oder Veganer, weil sie es aus ethischen Gründen nicht mit sich selbst vereinbaren können, Tiere zu essen. Das muss jeder für sich entscheiden. Auf jeden Fall solltest du dich trotz einer Mehrzahl an Vegetariern nicht schlecht fühlen, weil du hin und wieder Biofleisch isst. Du brauchst dich hier in der Community nicht für deine Ernährungsweise rechtfertigen ;-)
Es ist wichtig, darüber nachzudenken, was man isst: Aus Sicht des eigenen Körpers, aus Sicht der Umwelt und aus Sicht der Tiere. Diesen Schritt hast du getan und es ist gut, wenn du dazu stehst - aber bekomm nicht das Gefühl, man möchte dich hier irgendwie in eine Richtung drängen.
(falls du dieses Gefühl haben solltest ;-))
21.10.2014
midori hat geschrieben:
Hej Julia,

klar - Deine Ernährungsweise ist eine sehr persönliche Entscheidung. Aber mitunter hat diese Entscheidung Auswirkungen, die wir im ersten Moment gar nicht so richtig abschätzen können. Mit Deiner Ernährung trägst Du nicht nur Deiner Gesundheit gegenüber Verantwortung, sondern auch den Tieren und der Umwelt.

Sicherlich haben die Nutztiere aus Ökolandhaltung ein schöneres Leben als die Tiere, die im engen Stall in kurzer Zeit ihr Dasein fristen müssen. Aber getötet werden sie letztendlich alle. Und warum sollte ein glückliches Leben ein Rechtfertigungsgrund zum Töten sein. Hast Du nicht auch ein glückliches Leben?

Mit der Jagd ist das so eine Sache. Von den Lebensumständen her haben es die Wildtiere wohl am besten getroffen. Aber auch bei der Jagd gelingt nicht immer ein glatter und tödlicher Schuss und oftmals schleppen sich die verletzten Tiere stunden- oder tagelang durchs Gebüsch und werden dabei noch von den Jagdhunden gehetzt, die ihre Färte aufspüren wollen. Auch kein schöner Tod, oder?

Aber Du hast hast recht - lieber ein mal die Woche qualitativ hochwertiges Fleisch statt täglich Billigwurst vom Discounter. Unser Fleischkonsum trägt dazu bei, dass der brasilianische Cerrado - eine einzigartige Feuchtsavanne - zerstört wird. Dabei sterben Tiere wie Jaguar, Dreibindengürteltier und Nasenbär und indigene Völker werden vertrieben. Stattdessen wird dort Soja angepflanzt, um damit unsere Nutztiere zu füttern. Denn in Deutschland haben wir nicht genug Fläche, um all diese notwendigen Futtermittel herzustellen. Wir essen also zu viel Fleisch. 2,2 Millionen Hektar (entspricht 2,2 Millionen Fußballfeldern) 'leihen' wir uns mittlerweile in Südamerika. Damit feuern wir auch den Klimawandel an. Denn die abgebrannten Tropenwälder setzen massig Treibhausgase frei und auch die Tierhaltung selbst produziert Methan. Zusätzlich verbrauchen Lagerung, Transport, Schlachtung, usw. viel Wasser und Energie. Für ein Kilo Rindfleisch braucht man allein 15.000 Liter Wasser. Deine tägliche Ernährung benötigt allein 5.000 Liter Wasser (bis zu 16 Badewannen voll!)

Und dazu kommt noch, dass die Futtermittel für unsere Tiere eigentlich direkt in den Bauch hungernder Menschen wandern könnten. Mit 16kg Getreide könnte man entweder 20 Menschen direkt ernähren oder es stattdessen an Rinder verfüttern und dann gerademal 2kg Fleisch daraus gewinnen. Sinnlose Verschwendung angesichts der 800 Millionen hungernden Menschen weltweit, oder?

Ich habe anfangs auch so gedacht wie Du :o) Und es hat auch einige Jahre gedauert und nach und nach habe ich meine Ernährung auf vegan umgestellt. Und ich bin froh, dass ich es getan habe. Mir zuliebe, den Tieren zuliebe und auch für die Umwelt! :o)
21.10.2014
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
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