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Vegetarismus - Diskussionsreihe Teil 4


von MJ1499
24.05.2012
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Hallo zusammen, es ist Zeit für den nächsten Bericht in unserer Diskussionsreihe. Für die unter euch, die neu sind, und noch nicht wissen, worum es hier geht: An dieser Stelle diskutieren Urmeli und ich regelmäßig über Sinn, Gründe und das Leben für Vegetarismus bzw. als Vegetarier. Urmeli ist Vegetarierin, während ich selber mich zu der Gattung der "Normalos" zähle.

Diese Woche haben wir ein bisschen Verspätung, statt Mittwochnacht ist es jetzt Donnerstagmorgen geworden. Die Qualität des Artikels hat darunter aber hoffentlich nicht gelitten ;). Die ersten drei Teile findet ihr übrigens über mein Profil^^

Diesmal geht es rund um das Thema "Feiern". Wie feiern Vegetarier und "Normalos"? Dazu erzählt jeder von uns drei Geschichten, wie wir feiern. Ob es da groß Unterschiede gibt...man wird es sehen ;) Natürlich auch wieder die Frage an euch: Habt ihr noch schöne Geschichten zum Thema Feiern?

MJ1499: Heute abend ist es mal wieder so weit, es ist Zeit, Geburtstag zu feiern. Da mein Freund in Frankfurt (gefühlte 500 km Distanz zu Hannover) wohnt, heißt das erstmal Zug fahren. Gefrühstückt wurde zu hause, es gab Brötchen mit Nutella und Brötchen mit Käse. Auf Wurst hatte ich gerade mal keinen Bock, deswegen fiel die aus. Auch mein Mittagessen blieb vegetarisch (abgesehen vielleicht vom Lab im Käse, das weiß ich nicht). Die Unlust des Fleisch Essens am Morgen schlug sich natürlich auch auf die Wahl der Brote aus, die ich mitgenommen habe.
Nachmittags um 16:00 bin ich dann endlich angekommen in einem kleinen Dorf, irgendwo im Nirgendwo. Dort angekommen werde ich erstmal von seiner Familie mit Essen versorgt, eingedeckt mit Kuchen, Keksen, Eis und was sonst noch so alles zu einer Essenszeit von 16:00 passt. Die Frage nach Vegetarismus oder nicht kommt so gar nicht erst auf, ob man Vegetarier ist, oder nicht.
Abends auf der Party dann ist das Ganze auch einfach verteilt. Da seine Freundin Vegetarierin ist, gibt es Chili Con Carne bzw. Chili Sin Carne, beides so, wie man es möchte. Als Nachtisch dann Mousse au Chocolat und eine Alternative, und das war es auch schon. Probiert wurde natürlich alles, und glücklich waren auch alle, sowohl die Vegetarier als auch die "Normalos" waren rundum zufrieden. Ich muss gestehen, dass ich beim Chili Con Carne geblieben bin...schmeckte einfach besser.


Urmeli: Ein wirklich guter Freund feiert Geburtstag....an sich eine schöne und lustige Sache....wenn da nicht die Veggies und das Buffet wären....

Es ist ca. 21 Uhr als ich und mein Freund in der Party-Gartenlaube ankommen. Wir sind etwas spät dran aber es hält sich noch im Rahmen. Der Gastgaber samt Freundin (ebenfalls eine sehr gute Freundin von mir) begrüßen uns euphorisch und noch bevor wir das Geschenk abgeben können werden wir schon zur "extra nur für uns gemachten" Salatbar gezerrt. Jeder Salat wird einzeln ganz genau vorgestellt. Etwa so "Nudelsalat das ist meine gute Freundin. Wehe du schmeckst ihr nicht!". Das geht dann so weiter mit dem Kartoffelsalat, den Tortillasalat und noch vielen vielen mehr. Eine ausführlich Zusammenfassung der Zutaten ist natürlich inklusive.

Mein Grinsen wird hierbei immer breiter und breiter. Nach ca. 5 Minuten - gefühlt waren es mind. 30! - drehe ich mich zu meinem Freund um und frage ihn, ob er einen Salat möchte. Er grinst und grinst und lehnt dankend ab. Meine Freundin zieht erstaunt die Augenbrauen hoch und man sieht ihr an, dass sie überlegt warum weder ich noch mein Freund einen Salat möchten. Sie beschaut sich die Schüsseln, schaut weiter und weiter und mit einem Mal kommt die Erleuchtung......

IN JEDEM EINZELNEN SALAT WAR FLEISCH ODER FISCH!!

Sie wird tatsächlich blass und fängt an Entschuldigungen zu stammeln. So leid es uns tut, aber mein Freund und ich können nicht mehr.....wir bekommen einen gewaltigen Lachanfall und müssen uns erstmal hinsetzen.

Meine Freundin kann nicht mitlachen und beschaut sich die weitere Essensauswahl. Selbst im Brot sind Speckstücke.......es sieht nach einem hungrigen Abend aus.

Aber meine Freundin wäre nicht meine Freundin wenn sie nicht auf manchmal unkonventionelle Ideen kommen würde. Sie schickt ihren Freund - den Gastgeber und das Geburtstagskind! - los und dieser kommt tatsächlich nach einiger Zeit mit einer Gemüseplatte wieder die ihresgleichen sucht. Von einfachen Paprikastreifen bis eingelegtem Antipasti ist wirklich alles dabei.

Ich habe keine Ahnung, wie und wo er die ganzen Leckereien aufgetrieben hat, aber jetzt kann auch endlich wieder meine Freundin lachen.

und gleich noch eine zweite Geschichte von Urmeli: Familienfeiern....ich bin ganz ehrlich. Ich mag sie nicht besonders und das hat einen Grund. Das Essen.

Stellt euch folgende Situation vor: Es ist Weihnachtszeit und bei der Familie meines Freundes heißt das "Gänsekeulenzeit". Schön und gut. Wir machen uns etwas schick - es ist ja Weihnachtszeit - essen noch eine Kleinigkeit vor und los geht es in die Höhle der Gänsekeulen.....
Angekommen wird die Begrüßungszeremonie vollführt. Zuerst die Oma, dann die Mama und die Tanten und Onkels usw usw usw. Bis man da durch ist, kann man schon fast wieder mit dem Verabschieden anfangen.

Ich schleiche mich in die Küche um mir etwas zu tirnken zu holen. Ich fahre, also bleibt es beim Wasser - bereits der erste Punkt an dem Uneinigkeit herrscht. Ein oder zwei Gläser sind auch für einen Fahrer, bzw. eine Fahrerin ok. Ich sehe das etwas anders und versuche daher heimlich an Wasser zu kommen um nicht schon direkt nach unserer Ankunft einen Streit vom Zaun zu brechen.

Wie ein Ninja schleiche ich also lautlos in die Küche und komme natürlich an den Töpfen und Pfannen vorbei. Ich riskiere einen Blick. Die Gänsekeulen im Backofen. Naja, interessieren mich nicht und ich mache mit den Töpfen weiter. Lecker!!! Rotkohl! Den gibt es so selten, dass man sich Weihnachten darauf freut. Blöd ist nur die leere Gänseschmalzschachtel neben dem Topf. Mein Gedanke: "shit!"

Ich atme tief ein und suche eine der fleißigen Köchinnen, frage ganz lieb was denn so alles in dem Rotkohl drin ist und tada...natürlich auch der Gänseschmalz - die Gänsekeule reicht wohl nicht aus.....

Nach kurzer Rücksprache mit dem Freund wage ich es den Rotkohl abzulehnen und biete an, mir eine Sauce o. ä. zu den Klößen selbst zu kochen.

Peng!!!

Ich weiß nicht genau was ich falsch gemacht habe, aber ich wusste sofort dass ich etwas falsch gemacht habe. Jetzt steht eine gesamte (teilweise angetrunkene) Familie vor mir und erklärt mir/uns, dass Vegetarismus eh ungesund ist und und und.

Ich schaue etwas verwirrt drein und blicke mich hilfesuchend nach meinem Freund um. Der ist allerdings selbst in eine Diskussion verwickelt ob ich jetzt unhöflich war oder nicht. Wer errät welchen Standpunkt er vertreten hat, hat gewonnen [:)]

Die Vorhaltungen gehen weiter und weiter und nach einigen Minuten und Aussagen die mich den Glauben an die Intelligenz der Menschheit verlieren lassen reicht es mir. Ich bin mittlerweile richtig wütend und das bekommt jetzt leider der Onkel direkt vor mir ab. Ich erkläre ihm sachlich, ruhig und mit einer Prise Arroganz in der Stimme, dass ich mich gerne auf Diskussionen betreffend der Gesundheit einlasse aber nicht mit jemanden der locker 50 kg Überwicht hat, raucht und ein Bierglas in der hält.

Noch ein Pengmoment.......alles verstummt, schaut abwechselnd vom mittlerweile rotgesichtigem Onkel und zu mir - mit dem Wasserglas in der Hand. Ich genieße die Stille, kosten meinen Sieg noch einen Moment lang aus und drehe ich um und - ja ich muss es leider zugeben - stolziere aus dem Raum. Es hat wohl sehr genial ausgehen ;)

Mein Freund bekommt mal wieder einen Lachanfall und beruhigt, nachdem er sich beruhigt hat, die Gemüter. Die Tischordnung wird neu festgelegt. Ich vorne links, Onkel Rotgesicht hinten rechts. Er bekommt meinen Anteil an Rotkohl und ich seinen Beilagensalat. Ein paar Bieren mehr nimmt er mir meine Attacke auch nicht mehr übel. Vielleicht kann er sich auch einfach nicht mehr daran erinnern.

Wenn ich jetzt etwas nicht essen möchte schiebe ich es auf eine erfundene plötzlich aufgetretene Migräne und gut ist.

Wobei ich noch klarstellen möchte, dass die Familie meines Freundes natürlich kein Haufen übergewichtiger Alkoholiker ist. In dem Moment hat es einfach gepasst. Sonst sind sie wirklich lieb und meistens auch handzahm.

MJ1499: Auch bei mir kommt natürlich eine Familienfeier-Geschichte dazu...das Ganze verläuft total unspektakulär, es ist Weihnachten bei meinen Großeltern, riesig groß Familienessen mit aller Verwandtschaft. Da es ein bisschen sehr übertrieben aufwändig wäre, für meine doch recht ansehliche Familie zu kochen, wird das Essen von einem Restaurant bestellt. Die gesunde Essensmischung besteht aus 1/2 Fleisch, 1/5 Salat bzw. Gemüsebeilagen, und der Rest sind dann Kartoffelbeilagen oder Spätzle. So viel Fleisch will natürlich auch aufgegessen werden (was wäre das auch für eine Verschwendung??), und so greife ich auch ordentlich zu. Insgesamt viermal werde ich mir an diesem Tag den Teller vollschaufeln. Nach dem ersten Mal musste ich leider feststellen, dass alle Fleischsorten bis auf die Schweinemedaillons total ungenießbar zubereitet wurden. Das Gewissen regt sich nicht einmal, angesichts des guten Essens (okay, Schweinemedaillons und Kroketten kann man auch nicht versauen, das Gemüse war so lala), und von daher schmeckt es auch sehr gut. Abends im Bett wird mir auffallen, wie schwer es doch die Vegetarier bei so einem Essen haben müssten. Trotzdem, lecker war es, wenn auch umweltschädigend. Es muss auch einmal Pause sein.


Und wieder MJ1499: Hier einfach mal anhand eines Beispiels (natürlich mitten aus dem Leben) wie man noch feiern kann, auch als "Normalo": es ist meine Firmung, das heißt auch natürlich wieder Familienfeier undundund. Wir haben beschlossen, es nur bei den Verwandten ersten Grades zu belassen, und so werden nur zaghafte 20 Persönchen unser Haus bevölkern. das Wichtigste an einer Firmung ist natürlich wie sonst auch überall das Essen danach. Da wir ja eine relativ kleine personenzahl sind, und die Alternativen auch alle nicht so toll waren, haben wir nach langem Hin und Her überlegt, selber zu kochen, bzw. Speisen zuzubereiten. Vegetarier gibt es bei mir in der Familie (Gott sei Dank, sonst müsste man ja Rücksicht nehmen) keine, aber die riesigen Fleisch Freaks sind meine Eltern, mein Bruder und ich ja auch nicht. Dementsprechend ist dann auch di Speisenauswahl, die trotz einer Armada an Fleischessern überwiegend vegetarisch ausfällt...und auch sonst gibt es für keinen etwas, das er nicht mag. Lediglich eine sogenannte Paprika-Tarte ist überhaupt nichts geworden, und war so widerlich, dass wir sie da gar nicht erst hingestellt haben. Bleibt immer noch die Frage, wie man eine Feier ohne Klagen über das Essen hinbekommt...relativ einfach sogar: Indem man jede Speise in ihre Einzelteile aufspaltet. Das Schnitzel mit Spätzle, roter Sauce und einer Gemüsebeilage gibt es nicht als Ganzes, oder im Salat verarbeitet, sonder in Buffet-Form. Und statt der Spätzle kann man sich als Alternative auf einmal Fleischbälle nehmen, Kartoffeln, eine einfache Sahnesauce und mehrere Sorten Gemüse runden das Angebot an Hauptspeisen ab. Ebenso ging es auch bei den Vorspeisen und Nachspeisen. mein Tipp an alle daher: Ihr könnt ruhig Nudelsalate oder ähnliches machen. Viel einfacher wird das Ganze aber, wenn ihr die Bestandteile nochmal einzeln dabeihabt, und sich jeder seinen persönlichen Teil dazu mixen kann. Erspart viele unangenehme Probleme à la: "Das mag ich nicht" oder "Das ist nicht vegetarisch".

Urmeli: Mein erster Geburtstag in unserer eigenen Wohnung *freu*. Die Party mit den Freunden verlief schon mal richtig gut. Alle hatten Spaß, keiner musste sich - bei mir - übergeben und keiner der Nachbarn hat sich beschwert. Perfekter Start. Jetzt nur noch das Familienessen überstehen und dann nach "3 Tage wach" endlich schlafen......

Blöd nur, wenn einem an einem Sonntagmittag einfällt, dass man gar nix eingekauft hat.....Panik! Was jetzt.....na klar: Mama anrufen. Mama kann alles und wird mich retten.

Mama erklärt sich natürlich sofort bereit neben dem Kuchen auch noch eine Suppe zu kochen. Mit Hackfleisch für die Gäste......ich mecker natürlich rum, dass es ja immerhin mein Geburtstag ist und ich wünsche mir eine Suppe ohne Hackfleisch. Nein, Mama bleibt stur. Man frage sich nun von wem ich meine Sturheit habe........

Also gut. Das kann ich natürlich nicht so auf mir sitzen lassen. Ich durchsuche alle Schränke und beschaue meinen Fund. Viel Gemüse - das ist bei mir immer vorhanden - und noch Nudeln, Reis etc. Ich schnibbeln und schibbel und werfe alles in einen Topf. Noch etwas würzen und Abends serviere ich meinen Gästen einen Panik-Eintopf-alles-was-grad-da-war.

Die Suppe hat so gut wie niemand angerührt. Mein Panik-Eintopf war weg.....so schnell, dass ich nicht den kleinsten Bisschen abbekommen habe.....auch wenn ich hunger hatte, war das Triumpfgefühl stärker :)

Scheint ja kein so wirklich großer Unterschied zu bestehen...irgendwie feiern wir alles relativ ähnlich, nur dass bei den Vegetariern dabei Probleme auftauchen, und bei den "Normalos" weil sie einfach alles essen natürlich nicht...trotzdem wäre das Ganze mit ein bisschen Nachdenken wahrscheinlich wieder gelöst und gar kein Problem.

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Kommentare (16)
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29.05.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Ja, tun sie...du glaubst nicht wie entsetzt wir waren xD
29.05.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Jaaaa, das ist natürlich sehr clever....selbst Veggie sein aber bei der eigenen Grillfeier nichts sagen oder einplanen :)
Fürs nächste Mal wissen jetzt aber alle Bescheid ;)
25.05.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Wir haben heute auch gegrillt (Willkommensparty für eine Freundin von mir, die in Kanada war)...eine von den insgesamt (gemütlicher Grillabend) 8 Leuten, die da waren, war Vegetarierin...hat den abend aber großteils selber mitgeplant, und trotzdem hatten wir nichts vegetarisches da, weil sie auch einfach nichts gesagt hat...ihr könnt es uns auch absichtlich schwierig machen^^
25.05.2012
Josephine hat geschrieben:
Ach ja, die lieben Feste mit Essenskonflikt... ;) Obwohl das bei mir mittlerweile einigermaßen funktioniert: bei Familienfesten esse ich eben nur die Beilagen (mein Glück: unser Rotkraut ist vegetarisch!) und wenn ich bei Freunden zu Gast bin, wissen die das mittlerweile und achten bei der Speiseauswahl darauf.
Nur bei Grillabenden (die gibt es in Thüringen leider sehr oft) habe ich natürlich ein paar Probleme, wenn ich mir nichts selber mitbringe. Und das "Selber Mitbringen" kommt leider auch nicht immer so gut an, wie ich aus eigener Erfahrung sagen muss.
Wenn ich selber für Freunde koche, freuen die sich immer total - meine Salate sind schon fast berühmt ;)
25.05.2012
Zerschmetterling hat geschrieben:
Ich habe noch nie Schwierigkeiten gehabt irgendwo an vegetarisches Essen zu kommen.
Sogar in Spanien, wo ich bald hinfliege, bieten fast ausnahmslos alle Gastfamilien vegetarische Küche an.
Und das in einem Land wo auch viel Fleisch gegessen wird.
25.05.2012
Aquene hat geschrieben:
Als ich mir überlegt habe Vegetarier zu sein hab ich gedacht dass meine Freunde sich ersteinmal daran gewöhnen müssen deshalb hab ich nach und nach immer weniger Fleisch gegessen und meine freunde haben sich problemlos daran gewöhnt
25.05.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Nix "wenn man die mag".....diese süße Sünde mag jeder und eigentlich könnte ich mich nur noch davon ernähren :)
25.05.2012
MJ1499 hat geschrieben:
@Urmeli: Wenn man Mascarpone denn mag :P
25.05.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Wenn ein guter Freund "extra was für mich macht" dann wird das Festmahl!! So gut koch ich noch nicht einmal für mich selbst :)
Im Freundeskreis hat es sich sogar eingeschlichen, dass es fast nur noch vegetarisches Essen gibt. Einmal aus Rücksichtnahme wegen mir und weil alle eingesehen haben, dass es sie nicht umbringt wenn sie mal kein Fleisch/Fisch essen. So sind wirklich alle glücklich :)

Meine Mutter ist mittlerweile auch auf nem Veggie-Kochtrip. Ich "muss" ständig zum essen vorbei kommen, damit sie was Vegetarisches mit ihrem Thermomix kochen kann...... ;)

Die Mousse au chocolat in allen Ehren aber der Nachtisch einer sehr guten Freundin ist der beste Nachtisch ever!! Mascarpone - und was weiß ich, was da alles noch drin ist - mit Kirschen und kurz vor dem Essen werden Mandeln karamellisiert und drüber gestreut......das ist eine Geschmacks- und Kalorienbombe die jede Sekunde Abtrainieren wert ist :)
25.05.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Meine Mama ist mittlerweile sogar fast beleidigt, wenn die Vegetarier bei uns nicht zum Essen bleiben, weil sie (wie sie sagt) "auch vegetarische Menüs kochen kann" ;) ich denke auch, dass man die richtigen Freunde haben muss, in meinem Freundeskreis würde ich auch zwei Gruppen lokalisieren, die eine würde vegetarisch kochen, die andere nicht...

Ja, Mousse au chocolat ist ja auch der Hammer :)
24.05.2012
Punky hat geschrieben:
Ich war schon immer Vegetarier, deshalb wissen meine Freunde das alle. Sie verstehen es zwar nicht, aber auf Geburtstagsfeiern machen deren Eltern mir trotzdem etwas Seperates :D
Es liegt nicht am Essen, man muss nur die richtigen Freunde haben... ;) :)

Uhhhh, ich liebe Mousse au Chocolat :) :D
24.05.2012
MJ1499 hat geschrieben:
NEIN??? WWF-Jugend, darf ich vorstellen: Mein Freund Cedric aus der Nähe von Frankfurt, dessen Mutter das beste Mousse au Chocolat macht, das ich je gegessen habe^^
24.05.2012
Cedric hat geschrieben:
Momo, darf ich mich bei deinem ersten Fall irgendwie angesprochen fühlen?! ;D
24.05.2012
midori hat geschrieben:
Wobei ich sagen muss, dass neben all den 'ignoranten' Personen durchaus auch verständnisvolle zu treffen sind. Eine Freundin, mit der ich mich vor kurzem zum Mittagessen in der Mensa getroffen habe, fragte mich, ob es für mich denn in Ordnung wäre, wenn sie ein Menü mit Fleisch nehmen würde. Da war ich ja total baff! :D

Und bei chefkoch.de habe ich mich vor kurzem erkundigt, wie Agartine (statt Gelatine) richtig anzuwenden sei und eine Mutter hat mich gleich daraufhin angeschrieben und ebenfalls gefragt, weil sie für die Geburtstagsparty ihres Kindes eine Torte backen möchte und eines der Kinder Vegetarier ist. Das fand ich auch echt super! :o)

Am besten kann man die Leute eigentlich überzeugen, wenn man ihnen leckere vegetarische Gerichte vor die Nase zaubert! ;o)
24.05.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Zeit zum umstellen sollten man seinem Umfeld natürlich geben. Auch kann man nicht erwarten, dass jeder in der jeder Lebenslage daran denkt, dass man dieses oder jenes nicht isst.
Ich bin allerdings seit 4 Jahren Veggie und die Weihnachtsfamilienfeier war im letzten Winter.....also iwann darf auch dem Vegetarier mal der Geduldsfaden reißen :)
Aber seit dem gibt es für mich immer alkoholfreie Getränke und ganz viel vegetarisches zu Essen.....manchmal reinigt ein Gewitter auch die Luft und man sieht danach klarer :)
24.05.2012
midori hat geschrieben:
Wirklich ein interessanter Aspekt! :o)

Auch ich habe mich desöfteren mit meinem Vater in der Wolle, der es wohl scheinbar immer als persönlichen Angriff wertet, wenn ich mir meine eigene Nudelsauce koche.

Meine Schwiegereltern sind da mittlerweile lockerer. Nachdem ich ganz zu Beginn aus Höflichkeit die Ente noch mitgegessen habe, besorgen sie nun immer extra für mich beim Grillen/Braten Käse und machen leckeren Salat :o)

Man muss den meisten Leuten einfach ein bisschen Zeit geben, sich an die neuen Umstände zu gewöhnen! ;o)
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