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Vegetarische Küche


von Punky
06.08.2012
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25 P

Vegetarische Küche
      - für Probierfreudige =)

Hallo zusammen!
Wie euch sicher mehrmals aufgefallen ist, gibt es in den unterschiedlichen Gruppen immer wieder das Thema „Essen“. Nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass wir uns hier in einer Community für Umwelt- und Tierschützer befinden. Ich selbst bin Vegetarier und werde, wie vermutlich jeder von euch, des Öfteren mit der Frage konfrontiert, was ich denn eigentlich esse… In der Regel antworte ich darauf: "Das gleiche wie ihr, nur ohne Fleisch!"
Leider ist für die meisten unverständlich, dass man bei den einfachsten Gerichten vielleicht einfach auf das Fleisch verzichten könnte… man Maultaschen, Ravioli oder Tortellini zum Beispiel mit Gemüse-/Käse-/ oder Pilzfüllung essen könnte. Es gibt viele solcher Gerichte, bei denen man einfach zusätzlich noch Speck oder Schinken reinwürfelt, weil die Leute meinen, dass man ohne Fleisch nicht leben kann, aber genau da liegt der Irrtum. Genau diese Gerichte kann man auch als Vegetarier essen, wenn man diese eine Zutat entfallen lässt. In Restaurants ist es dasselbe: man bittet einfach die Bedienung eine spezielle Zutat nicht hinzuzufügen, bei Allergikern läuft es schließlich genauso.
Ich habe nie ein spezielles vegetarisches Kochbuch gehabt und bin nun fast 18 Jahre super so klargekommen! =)
Aber da ich so etwas oft gefragt werde und sehe, dass hier viele dasselbe Problem haben, habe ich mich im Internet mal schlau gemacht, was Vegetarier denn eigentlich so essen… :D
Ich habe tatsächlich viele Rezepte gefunden, musste aber auch bei vielen feststellen, dass es genauso ist, wie ich oben erläutert habe, nämlich, dass einfach das Fleisch fehlt.
Bei meiner Suche bin ich auf eine wirklich tolle Seite gestoßen:

„http://albert-schweitzer-stiftung.de/tierschutzinfos/rezepte?gclid=CKrrrcLq07ECFQpj3wodOk0A4Q“

Man findet hier nicht nur vegetarische, sondern auch ein paar vegane Rezepte für Haupt- und Nachspeisen. Unter anderem findet ihr hier die vegetarischen Formen von Maccaroni und Spaghetti Bolognese. Besonders interessant finde ich persönlich hier ein veganes Rezept- „Bananen-Omelette“:

Für 4 Omeletts
Zubereitungszeit: 1 Stunde 15 Minuten
Zutaten:
Omelette:
4 kleine Kochbananen oder grüne Bananen (3 Tassen püriert)
1/2 Tasse Dinkelmehl
1 TL Backpulver
Nusskäse:
2 Tassen Cashewkerne , Macadamianüsse oder Pinienkerne, gehackt
3 EL frisch gepresster Zitronensaft
6 EL Olivenöl
5 mittelgroße Knoblauchzehen
¼ Tasse Sojasauce, je nach Geschmack auch etwas mehr oder weniger
Garnierung
½ Tasse frischer Koriander, gehackt
½ Bund Frühlingszwiebeln, auf 0,5 cm breite Ringe geschnitten
½ Tasse Möhren, geraspelt
¼ Tasse oder mehr Kokosöl zum Anbraten
(Eine Tasse entspricht etwa 250 ml.)

Zubereitung:
1. Beide Enden der Kochbananen (oder Bananen) abschneiden. Dann die Kochbananen an den Seiten aufritzen. Die aufgeritzten Kochbananen ca. 20 min. in kochendem Wasser ziehen lassen bis man sie leicht mit einer Gabel durchstechen kann. Wasser abschütten und die Kochbananen ein paar Minuten auskühlen lassen.
2. Die Bananenschalen entfernen (diese sollten sich nun leicht ablösen lassen). Die Kochbananen in einer großen Schüssel mit einer Gabel oder einem Stampfer zerdrücken. Mehl und Backpulver zu den Kochbananen geben und das Ganze zu einem Teig verkneten. Den Teig in 4 Portionen aufteilen und jeweils eine Kugel daraus formen. Jede Teigkugel auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Kreis (ca. 13 cm Durchmesser) ausrollen.
3. Cashewkerne, Zitronensaft, Sojasauce und Olivenöl zu einer geschmeidigen Masse verrühren.
4. Eine kleine Menge Kokosöl in einer Bratpfanne erhitzen. Teigfladen in der Pfanne braten bis sie auf einer Seite goldbraun sind, ca. 3 Minuten. Dann die Fladen wenden und jeweils mit einem Viertel des Nusskäses, der Karotten und des Korianders belegen. Fladen wie bei einem Omelette zur Hälfte einklappen, dabei die Füllung zudecken. Omeletts auf beiden Seiten goldbraun braten. Noch heiß servieren.

Nachspeisen sind zwar selten unvegetarisch, aber auch hier finde ich eines der Rezepte recht faszinierend. Ein Malzbier-Muffin :D

Für 12 Muffins:
Zutaten:
Teig:
1 Tasse süßes Malzbier
1 Teelöffel Apfelessig
¾ Tasse gekörnter Zucker
⅓ Tasse Raps- oder anderes Pflanzenöl
½ Teelöffel Vanille-Extrakt
2 Teelöffel Root Beer Extrakt
1⅓ Tassen Mehl
½ Teelöffel Backpulver
¾ Teelöffel Back-Natron
Eine Prise Salz
Schokoladenganache
150 gr. Dunkle Schokolade, klein gehackt
¼ Tasse Sojamilch
1 Esslöffel Ahornsirup

Vanille Zuckerguss:
1 Tasse Margarine
3 Tassen Puderzucker
2 Esslöffel Sojamilch
2 Teelöffel Vanilleextrakt

Anleitung
Ofen auf 175°C vorheizen und ein Muffinblech mit Muffinpapier bestücken.
Das Malzbier und den Essig in eine große Schüssel geben und für ein paar Minuten stehen lassen. Danach den Zucker und das Öl hinzugeben und stark unterrühren, bis die Masse leicht schaumig ist. Danach den Root Beer Extrakt und den Vanille-Extrakt hinzugeben. In einer kleinen Schüssel das Mehl, das Backpulver, das Backpulver und das Salz vermischen. Langsam den Inhalt der kleinen Schüssel in die große Schüssel einrühren. Die Masse nun in die Muffinformen füllen, so dass diese zu ca. ¾ gefüllt sind. Das Blech kommt nun für 18-22 Minuten in den Ofen, bis der Teig gleichmäßig braun ist und ein Zahnstocher, der in der Mitte eines Muffins hineingestochen wird sauber wieder herauskommt. Die Muffins für 10 Minuten abkühlen lassen und danach auf einen Rost stellen. Die Muffins sollten ganz ausgekühlt sein, bevor es mit der Schokoladenganache weitergeht.

Wenn die Muffins fertig sind, werden alle Zutaten der Ganache in einem mikrowellenfesten Gefäß vermischt und für 60 Sekunden in die Mikrowelle gestellt. Danach gut rühren, um die Schokolade unterzumischen. Sollte die Schokolade nicht ganz geschmolzen sein, so wird die Masse erneut für 15-30 Sekunden in die Mikrowelle gestellt. Dies wird solange wiederholt, bis die Schokolade ganz geschmolzen ist. Zwischen allen Durchgängen wird die Masse gerührt. Es ist sehr darauf zu achten, dass die Schokolade nicht anbrennt. Die Ganache in Spritzern über die Cupcakes verteilen. Du wirst wahrscheinlich einiges an Ganache übrighaben, was nicht ganz ungewollt ist, weil man so etwas zu naschen hat. Die Ganache sollte komplett ausgekühlt sein, bevor es mit dem Zuckerguss weitergeht.
Mit dem Standmixer die Margarine schlagen, bis sie cremig ist. Den Puderzucker zugeben und auf kleiner Stufe weiterschlagen um eine Pulverwolke zu vermeiden. Die Sojamilch und die Vanille hinzugeben und weiterschlagen, bis die Masse dick und cremig ist. Auf die Muffins geben und genießen.
 

Sooo, und nun =)

 

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Kommentare (13)
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21.11.2012
Punky hat geschrieben:
@Chloris: hört sich auch nicht schlecht an, werd ich bei Gelegenheit mal probieren :)
09.11.2012
Chloris hat geschrieben:
rezepte klingen gut :D
noch ne variante von dem bannanen-omlett:
Bannanen-pancakes, einfach 3bannanen in einer schüssel zermatschen, in einer anderen 2 eier verquirrlen (schreibt man das so?), allles zusammenmischen, zimt dazu und dann in der pfanne wie pancakes eben anbraten :) schmeckt superlecker und ziemlich süß :)
@himbeere: des mit dem lagerfeuer hab ich auch schon gemacht, ich liebe es :)
09.11.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
09.11.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
09.08.2012
Himbeere hat geschrieben:
Ok, wer einen richtig schnellen, gesunden Nachtisch möchte: gebratene Banane (Kann man auch flambieren, z. B. mit Nusslikör, muss aber nicht sein.)
Banane einfach schälen, längs aufschneiden und braten.

Lagerfeuervariante: Banane NICHT schälen!! Eienen kleinen Längsschlitz auf der gebogenen Seite der Frucht machen, einen Riegel Schokolade reinstecken (möglichst weit, Schale ein wenig zudrücken, dann läuft sie nicht so aus) und ab in die Glut (geht auch am Feuerrand).
Wenn es überall unglaublich gut duftet und die Schale komplett dunkelbraun ist, aus dem Feuer fischen und mit einem Teelöfel auslöfeln.

Diese Variante braucht länger, aber ein Lagerfeuer ist ja eine gemütliche Sache.

Man kann auch Steine ins Feuer legen um später Löwenzahn, Breitwegerich und Brennesseln darauf zu rösten. Ich finde Lagerfeuergerichte haben immer etwas besonderes...
09.08.2012
Punky hat geschrieben:
Stimmt! Als Mitglieder in deiner Familie sollten sie das respektieren, auch wenn sie selbst nicht so leben können. Ich bin zusätzlich zum Vegetarismus sehr "schleckig", mir wird auch meistens extra gekocht, bzw bei verschiedenen Nudelgerichten oder sonstigem was meine Mum kocht, krieg ich halt einfach die Nudeln mit Suppe oder angebraten oder irgendwie verarbeitet, wie ich sie halt mag... und wie zeemzee sagt, kann man ja unterschiedliche Bleche nehmen oder anders belegen usw. Ansonsten versuchs mal mit einem Hungerstreik, schließlich lieben dich ja deine Eltern. Spätestens wenn du nichts mehr isst machen sie sich Sorgen um dich und ändern ihre Einstellung vllt mal. Du musst nur konsequent sien und darfst dich nicht unterkriegen lassen!
09.08.2012
zeemzee hat geschrieben:
@greenPAULA: dass Leute das lächerlich finden, ist nicht ungewöhnlich. Mit dem Schwager meines Freundes habe ich das auch schon erlebt, denn bei ihm besteht JEDE Mahlzeit hauptsächlich aus Fleisch. Eine Lösung, die wir anwenden, ist das Fleisch getrennt zu kochen oder z.B. ein Pizzablech mit Fleisch und das andere ohne zu belegen. Vielleicht ist das auch bei euch zuhause umsetzbar!
08.08.2012
Punky hat geschrieben:
@greenPAULA:
Oje, das ist dumm... Bei mir ist es einfach, wir sind alle Vegetarier in der Familie :D Also meine Mutter, meine Schwester und ich zumindest. Und mein Vater wird zwangsweise vegetarisch ernährt, weil wir kein Fleisch oder ähnliches im Haus haben ;)

@Elisa:
Ja mir ist das eig. auch zu aufwendig, diese "Spezialgerichte" zu kochen und das ist ja auch nicht notwendig, da man, wie ich ja auch gesagt habe, einfahc das Fleisch weglassen kann. Aber deine Eisidee werd' ich glaube ich auch mal ausprobieren, das hört sich echt gut an.
08.08.2012
Punky hat geschrieben:
@greenPAULA:
Oje, das ist dumm... Bei mir ist es einfach, wir sind alle Vegetarier in der Familie :D Also meine Mutter, meine Schwester und ich zumindest. Und mein Vater wird zwangsweise vegetarisch ernährt, weil wir kein Fleisch oder ähnliches im Haus haben ;)

@Elisa:
Ja mir ist das eig. auch zu aufwendig, diese "Spezialgerichte" zu kochen und das ist ja auch nicht notwendig, da man, wie ich ja auch gesagt habe, einfahc das Fleisch weglassen kann. Aber deine Eisidee werd' ich glaube ich auch mal ausprobieren, das hört sich echt gut an.
08.08.2012
greenPAULA hat geschrieben:
ich wäre auch gern Vegetarier, leider haut das bei mir nicht so hin, weil meine Familie das nicht versteht/ verstehen will. Entweder vegessen sie es oder finden es lächerlich, besonders der Männliche Teil. Mich würde interessieren wie es bei dir/ euch so ist ?
Ich werde auf jedenfall deine Retzepte ausprobiern (:
08.08.2012
Aquene hat geschrieben:
hör sich gut an,ich werds aufjedenfall ausbrobieren
07.08.2012
Elisaa hat geschrieben:
Hört sich super lecker an! Aber mir persönlich etwas zu aufwendig, da es bei mir meistens schnell gehen muss.
Ich mache mir oft, wenn ich was süßes zwischendurch möchte, Bananeneis. Einfach eine oder mehrere Bananen einfrieren und dann pürieren. Meistens geb ich dann noch ein bisschen Sohamilch dazu. Besonders lecker finde ich es mit Kokosflocken und Schokoladensplittern!
07.08.2012
LSternus hat geschrieben:
O.K ich bin zwar kein Vegitarier, aber die Rezepte klingen so lecker, dass ich sich selbst auf jeden Fall mal ausprobieren werde.
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