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Vegan - da haben wir den Salat! - Süßkartoffelcurry & Bananeneis


von regentag
28.07.2015
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Letzte Woche habe ich zum ersten Mal in meinem Leben selbst Süßkartoffeln gekocht und werde es von nun an sicher öfter tun, denn sie sind nicht nur unglaublich lecker, sondern auch gesund.

Süßkartoffeln sind die Speicherwurzeln einer Nutzpflanze, die ursprünglich aus Mittelamerika stammt, inzwischen aber weltweit angebaut und gegessen wird. Der größte Produzent ist China. Die Süßkartoffeln, die man hierzulande kaufen kann, stammen vor allem aus Brasilien und Israel. Überraschenderweise ist die Süßkartoffel mit der normalen Kartoffel nur sehr entfernt verwandt. In den letzten Jahren stieg die Beliebtheit der Süßkartoffel in Deutschland - was vor allem an ihrem süßlichen Geschmack liegen dürfte. Neben einer hohen Menge Zucker enthält sie Stärke und beachtliche Mengen an den Vitaminen E, A, B2, Beta-Carotin und den Mineralstoffen Natrium und Calcium. Süßkartoffeln kann man wie Kartoffeln kochen, backen, fritieren oder braten. Die Blätter der Süßkartoffel (die man hier aber selten findet) können wie Spinat zubereitet werden.

Und hier das Rezept für das Süßkartoffel-Curry mit Erdnss-Kokos-Soße für ca. 4 hungrige Personen (falls etwas übrig bleibt, kann man das Curry auch gut noch innerhalb der nächsten Tage oder später kalt essen):

1,5 kg Süßkartoffeln

4 Zwiebeln

2 Karotten

ein Stück Ingwer

0,5l Kokosmilch

100g Erdnüsse, gesalzen

3EL Currypulver

2 EL gekörnte Brühe

½ Tube Tomatenmark

2 Knoblauchzehen

½ Glas Sambal Oelek (dickflüssige, scharfe Chilipaste, die ursprünglich in Indonesien zum Würzen von Gemüse und Reis diente. Man kann sie entweder selbst zubereiten, was allerdings recht aufwändig ist, oder sie im Asialaden oder einem gut sortieren Supermarkt kaufen)

½ Bund Koriandergrün

Salz und Öl zum Anbraten

Die Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und würfeln, Ingwer fein hacken. Karotten und Süßkartoffeln schälen und in Würfel schneiden. In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen, die Süßkartoffeln und Karotten rundherum anrösten. Dann die Zwiebeln in einer anderen Pfanne in heißem Öl anbraten, Knoblauch, Curry und Ingwer hinzugeben. Schließlich das Tomatenmark, die gekörnte Brühe, Sambal Oelek und die Erdnüsse zugeben und kurz mitrösten. Die Kokosmilch dazu schütten und etwas einkochen lassen. Danach die Mischung in die Pfanne mit den Süßkartoffeln geben, mit Salz abschmecken und das ganze noch etwa eine Viertelstunde garen, wobei man immer wieder umrühren sollte. Auf Tellern anrichten und mir dem kleingehackten Koriander bestreuen.

Voilà, fertig ist das etwas scharfe Curry! Als Beilage passen Reis, Brot, Nudeln oder auch Quinoa, Bulgur oder Couscous zu diesem leckeren Gericht.

Und als Nachtisch, um die Geschmacksknospen wieder milder zu stimmen, etwas Süßes: Bananeneis! Auch Veganer*innen müssen auf leckeres kaltes Eis an heißen Sommertagen nicht verzichten. Zwar führen nur wenige Eisdielen auch vegane Eissorten auf der Basis von Reismilch oder ähnlichem, aber man kann sich seine süße Erfrischung auch super einfach und ganz natürlich selber machen! Das einzige, was man für die Herstellung von Bananeneis braucht, ist ein starker Mixer.

Das Grundrezept ist simpel: Man schneidet für eine Portion etwas 4 reife, gesprenkelte Bananen in Stücke und stellt diese am besten über Nacht ins Gefrierfach des Kühlschranks. Am nächsten Morgen die gefrorenen Bananenstücke in den Mixer geben, ein wenig Wasser, Kokosnusswasser oder je nach Geschmack ein Milchersatzprodukt wie Reis- oder Sojamilch dazu geben, mit einer Prise Zimt würzen und alles im Mixer kurz auf hoher Stufe zu einer cremigen Masse pürieren. In eine Schüssel geben, eventuell mit Obst, Kakaostücken, Kokoschips oder Pistazien toppen und sofort loslöffeln, da es sehr schnell schmilzt!

Fertig ist das Bananeneis, das sehr nahrhaft ist. Es ersetzt - je nach Menge der verwendeten Bananen, eine ganze Mahlzeit. Ich esse es daher an heißen Tagen gerne als Frühstück oder Mittagessen ;)

Dieses Grundrezept kann man zu allen erdenklichen Eissorten abwandeln, indem man beispielsweise zwei handvoll Kirschen, Erd-, Him-, Brom-, Blau-, Johannis- oder Stachelbeeren mit in den Mixer gibt. Aber auch andere Obstsorten, wie Kiwi, Mango oder Nektarine schmecken gut. Spannend ist auch die Zugabe von Kräutern und weiteren Gewürzen, Minze schmeckt beispielsweise herrlich erfrischend! Durch ein bis zwei Esslöffel Kakao- oder Carobpulver zaubert man Schokoladeneis. Wer es gerne knusprig mag, rührt in die fertige Eismasse kleingehakte Nüsse oder getrocknete Früchte.

Ihr seht, es gibt unglaublich viele Möglichkeiten! Kein Wunder, dass man im Internet und den sozialen Netzwerken inzwischen unter den Stichwörtern Bananaicecream bzw. Nanaicecream oder sogar Nicecream unzählige Eiskreationen findet. Ich habe vergangene Woche Bananeneis mit Kirschen und Carobpulver gemacht.

Und was sind eure Lieblings-Bananeneis-Kombinationen?

Letzte Woche gab es leckeres Chili sin carne, auch unbedingt mal ausprobieren!

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Kommentare (4)
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Sortieren nach Aktualität:
29.07.2015
Laura619 hat geschrieben:
Yummy, danke für den Bericht :-)
Bin auch ein großer Fan von Bananeneis, mag die Kombis Mango-Banane, Erdbeere-Banane und Orange-Banane sehr gerne :-)
28.07.2015
RichardParker hat geschrieben:
Richtig toll eure Reihe, da bekommt man immer Hunger ;))
28.07.2015
Kathi.Sunflower hat geschrieben:
Das würde ich jetzt gerne essen :-)
28.07.2015
OekoTiger hat geschrieben:
Wieder ein toller Bericht! :-)
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