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Vegan – da haben wir den Salat! - Möhrenbrot und Streuselbrötchen


von Buchenblatt
12.04.2016
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Du willst heute mal nicht so aufwändig kochen und findest manchmal auch einfach Brot lecker? Mit Marmelade, veganer Schokocreme oder Aufstrich ist das schnell gemacht und schmeckt auch noch sehr gut.

Doch immer nur das gleiche Brot von der Bäckerei? Oder immer das – auch noch in Plastik verpackte - Brot aus dem Supermarkt? Das ist auch langweilig.

Deshalb möchte ich euch hier zwei Rezepte vorstellen: Eins für ein sehr gesundes und vor allem sehr leckeres Walnuss-Möhren-Brot und ein zweites für fruchtige Streuselbrötchen, die ihr mit zur Schule oder Uni nehmen könnt. Das bewahrt euch auch davor, sehnsüchtig in der Bäckerei vor den Streuselbrötchen zu stehen – im Endeffekt allerdings nur ein normales Brötchen essen zu können, weil die Streuselbrötchen Butter enthalten. (Wobei jeder und jede aus meiner Sicht immer nur so weit gehen sollte, wie er oder sie wirklich will. Ausnahmen sind also durchaus erlaubt! Wir möchten schließlich alle keine Klischee-Ökos werden, die nur noch Salat und trockene Brötchen essen...)

Aber kommen wir zum ersten Rezept: Walnuss-Möhren-Brot


Walnüsse sind übrigens, wenn ihr keinen Fisch esst, eine gute Alternative, um euren Bedarf an Omega-3-Fettsäuren zu decken. In der Schule oder Uni eignen sie sich auch gut als Pausensnack. Und auch Möhren sind im Brot, aber auch roh mit einem (Soja-)Joghurt-Dipp sehr gesund und ein praktischer Pausensnack.

Durchführung:

1.
- 170 ml Sojamilch → leicht erwärmen

- ½ Würfel frische Hefe oder ein halbes Päckchen Trockenhefe → in die Sojamilch mit einem Löffel Mehl geben und 10 Minuten ruhen lassen

2.
- 25 g Margarine → leicht erhitzen, damit sie sich besser mit den anderen Zutaten verkneten lässt

- 250 g Möhren → schälen, fein raspeln und zu der Margarine geben

- eine halbe Zitrone → auspressen und zu den Möhren geben

- 75 g Walnusskerne (oder alternativ andere Nüsse) → grob hacken und dazu geben

3.
- 375 bis 400 g Mehl

- 1/2 TL Salz → mit dem Mehl vermengen


Knete alle drei Mischungen zu einem glatten geschmeidigen Teig. Wenn du das Brot ohne Form backen willst, musst du wahrscheinlich noch etwas Mehl dazu geben.

Auf jeden Fall kann der Teig jetzt erst einmal ungestört an einem warmen Ort gehen, bis er deutlich aufgegangen ist.

 
Nach dem Gehen kannst du nun entweder ein Brot formen oder eine Kastenform einfetten und den Teig hinein geben. So muss es noch einmal etwas gehen, bis es sich erneut deutlich vergrößert hat (30-60 Minuten).

Ist das Brot groß genug, backte es bei 190° vorgeheizt Ober- und Unterhitze oder bei 170° ohne Vorheizen Heißluft etwa 40-45 Minuten.

Guten Appetit!

 
Diese Rezept habe ich etwas aus dem Buch: „Einfach vegan backen“ von Jérôme Eckmeier und Daniela Lais abgewandelt. Es beinhaltet noch viele weitere leckere Rezepte. Du meisten davon nicht herzhaft, sondern süß, aber ebenfalls sehr lecker.

 
Streuselbrötchen:

Zutaten:
- 700 g Mehl,

- ½ Würfel frische Hefe oder ein halbes Tütchen Trockenhefe,

- 2 – 4 EL Zucker (je nach Geschmack),

- 250 bis 300 ml Sojamilch

- 100 ml Öl

- 1 Prise Salz


Alles zunächst grob vermischen und dann mit der Hand zu einem geschmeidigen Teig kneten. (Tipp: Das Öl beim Hinzugeben über die „Knethand“ laufen lassen. Dann klebt der Teig später nicht so daran).

Lass dann den Teig etwa eine Stunde ungestört gehen. In der Zwischenzeit kannst du:
- 1 bis 2 Äpfel in kleine Stückchen schneiden

- und 150 g Mehl mit 150 g Zucker und 150g Margarine mit dem Mixer zu Streuseln verarbeiten.


Sind die Streusel zu groß, dann gib etwas Mehl dazu. Sind sie zu klein, dann fehlt etwas Margarine.


Aus dem Teig kannst du nun kleine Teigfladen formen und diese auf ein – mit Backpapier belegtes – Backblech legen. Darauf kommen die Apfelstückchen und anschließend die Streusel.

Tipp: Wenn bald die Erdbeerzeit beginnt, kannst du auch Erdbeerstreuselbrötchen formen. Dagegen kommt dann kein Streuselbrötchen aus der Bäckerei mehr an.

 Guten Appetit!

Letzte Woche hat euch Uli Mais-Chili-Suppe und Überraschungskuchen vorgestellt. Wenn ihr das Rezept ausprobiert, findet ihr vielleicht sogar schon den ersten Schmetterling als Frühlingsboten... Wer weiß :)

Bilder: eigene Bilder

 

 

 

 

 

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