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Vegan - Da haben wir den Salat! Kürbiscremesuppe und Apfel-Walnuss-Muffins


von regentag
20.09.2016
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Es wird schon um sieben Uhr dunkel draußen, morgens hängt Nebel über den Feldern vor meinem Fenster, und obwohl die Sonne nachmittags noch kräftig scheint, sind die Nächte bereits empfindlich kühl. Der September neigt sich bereits seinem Ende entgegen und unbemerkt ist der Herbst gekommen.

Aber kein Grund trübsinnig zu werden, denn im Herbst werden eine Menge regionaler Obst- und Gemüsesorten reif und laden zum Kochen und Schlemmen ein ;)

Unter anderem ist jetzt die Kürbiszeit! Besonders gern mag ich Hokkaidokürbis - der lässt sich auch leichter zubereiten als viele seiner Kollegen, da man die Schale einfach mitessen kann. Der Hokkaidokürbis kommt eigentlich aus Japan und wird erst seit etwa 20 Jahren in Europa und Deutschland angebaut, gehört hier inzwischen aber zu den beliebtesten Gemüsesorten im Herbst. Seinen kräftigen Orangeton verdankt der Hokkaidokürbis dem Beta-Karotin, das unser Körper in Vitamin A (wichtig für die Augen, Haut und Haare) umwandeln kann. Außerdem enthält er die Vitamine B1, B2, C, E sowie Folsäure, Magnesium, Eisen und Phosphor und ist äußerst fettarm.

Hier ein einfaches Rezept für eine sehr leckere Kürbiscremesuppe:

500g Hokkaidokürbis

2 Kartoffeln

2 Karotten

1 EL Margarine

1 Liter Gemüsebrühe

Salz und Pfeffer

Optional: Kürbiskernöl, Kürbiskerne

Kürbis, Karotten und Kartoffeln abwaschen (falls die Kartoffeln sehr schmutzig sind, kannst du sie auch schälen) und würfeln. In einem Topf mit einem Esslöffel Margarine andünsten, mit der Gemüsebrühe auffüllen und alles solange köcheln lassen, bis es weich ist. Die Suppe mit einem Pürierstab oder in einem hitzebeständigen Standmixer pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen. Besonders professionell sieht die Suppe aus, wenn du sie vor dem Servieren mit etwas Kürbiskernöl beträufelst und mit Kürbiskernen bestreust.

Meine Eltern haben drei alte Apfelbäume in ihrem Garten. Die Äpfel werden jetzt wieder reif und müssen verwertet werden. Hier ein Rezept für saftige Apfel-Walnuss Muffins:

4 Äpfel

100g Walnüsse

200g Margarine

250g Zucker (ich habe Birkenzucker verwendet)

150g Apfelmus (kann man ganz einfach selbst machen, indem man geschälte und gewürfelte Äpfel in einem Topf mit einem Bodensatz Wasser so lange köcheln lässt, bis sie weich sind, und sie dann zerstampft)

300g Dinkelmehl

½ Pck. Backpulver

1 TL Zimt

150ml eines Milchersatzprodukts (ich habe Cashewmilch verwendet, kann man auch einfach selbst machen, indem man eine Tasse Cashewkerne über Nacht in Wasser einweichen lässt und sie am nächsten Morgen mit drei Tassen frischen Wassers in einem Standmixer püriert)

Optional: Puderzucker zum Bestäuben

 

Die Äpfel schälen und in feine Würfel schneiden. Die Walnüsse klein hacken. Margarine, Zucker und Apfelmus in einer Schüssel schaumig schlagen. Mehl, Backpulver und Zimt in einer anderen Schale mischen und dann dazugeben. Walnüsse und Äpfel unterheben. Den Teig mit dem Milchersatzprodukt verdünnen. Den Teig in die Mulden einer Muffinform füllen. Im Backofen auf der mittleren Schiene bei 180°C Ober- Unterhitze ca. 40 Min backen. Wer will bestäubt die Muffins vor dem Servieren mit Puderzucker.

Damit lassen sich regnerische Herbsttage allemal aushalten!

Im letzten Bericht der Vegan-Reihe zauberte Tara Rosensirup und einen Brombeer-Streuselkuchen

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Kommentare (6)
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26.09.2016
regentag hat geschrieben:
@ViviE7: Es stimmt, man kann sehr für Geld für ausgefallene Lebensmittel ausgeben. Aber man kann sich auch vollwertig vegan ernähren, ohne auf teure Lebensmittel wie Chiasamen, weißes Mandelmus oder Quinoa zurück zu greifen. Man braucht auch keinen veganen Supermarkt. Im Grunde bekommt man alles, was man als Veganer braucht, auf dem Wochenmarkt oder in normalen Supermärkten (auch wenn bio natürlich wünschenswert ist). Schau dir zum Beispiel die Zutaten für diese beiden Rezepte an: Kürbis, Karotten, Kartoffeln, Margarine, Äpfel, Walnuss, Zucker, Mehl, Backpulver, Zimt und Gemüsebrühe sind weder ausgefallen noch teuer. Und Salz und Pfeffer hat ohnehin jeder zu Hause. Aber ich gebe zu, andere Rezepte, die ich hier schon gepostet habe, enthalten Zutaten, die etwas kostenintensiver sind. Wie ich das mache? Mir ist meine Ernährung sehr wichtig, daher gebe ich auch fast mein gesamtes Geld für meine Lebensmittel aus. Ich kaufe meist im Bioladen ein. Dafür gehe ich zum Beispiel so gut wie nie Klamotten shoppen - esseidenn ich brauche wirklich etwas neues. Auch als Studierender mit wenig Geld kann man sich vegan ernähren, wenn man seine Prioritäten entsprechend setzt.
25.09.2016
ViviE7 hat geschrieben:
Mal eine praktische Frage: Wie kriegst du das eigentlich finanziell hin? Viele der Zutaten in deinen Rezepten sind ja ziemlich außergewöhnlich.
23.09.2016
Jayfeather hat geschrieben:
Endlich wieder Kürbiszeit :)
Und natürlich auch Zwiebelkuchen, den werde ich dieses Jahr mal vegan probieren.
22.09.2016
regentag hat geschrieben:
@Cosima: Ah cool, das muss ich auch mal probieren!

@GreenLulu: Gerne :) Du kannst uns dann ja schreiben, wie die Gerichte dir geschmeckt haben ;)
21.09.2016
GreenLulu hat geschrieben:
Super, dass du die Rezepte hier vorgestellt hast. Muss ich unbedingt mal nachkochen bzw. backen. :)
20.09.2016
Cosima hat geschrieben:
Danke, liebe Anja für die Rezepte :)
Kürbissuppe mag ich auch super gerne.
Ich mache manchmal noch den Saft einer Orange rein oder auch einen Apfel,
um sie ein wenig fruchtiger zu machen.

Liebste Umarmung
Cosima
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