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Vegan - Da haben wir den Salat! Gefüllte Süßkartoffel mit Chili & Himbeer-Cashewcake


von midori
23.02.2016
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Das miese fiese Wetter lässt sich eindeutig nur mit einem leckeren Essen verscheuchen. Oder, was meint ihr? Heute haben wir einen köstlichen Gastbeitrag für euch und zum Abschluss einen gesunden Rohkostkuchen. Yummi!

Dürfen wir vorstellen, Tinka! Wir haben uns über instagram kennengelernt. Dort stellt sie regelmäßig verlockende Bilder ihrer leckeren Kreationen online - da läuft einem direkt das Wasser im Mund zusammen. Eines ihrer Rezepte dürfen wir euch heute zeigen.

Tinka ist Studentin und lebt in Berlin. Vor zwei Jahren hat sie sich dazu entschieden, von vegetarisch auf vegan umzusteigen. Der Grund? "Ich habe mich mit der Milch- und Eierproduktion beschäftigt und festgestellt, dass der Konsum fast genauso schlimm ist, als würde ich mir eine Scheibe Wurst auf mein Brot legen." Für Tinka ist aber auch der Umweltschutz ein wichtiger Aspekt. Daher bemüht sie sich, bestmöglich auf Plastik zu verzichten, was nicht immer ganz einfach ist. "Ich freue mich, dass ab dem 1.April die 'Plastiktütensteuer' eingeführt wird. Hoffentlich sorgt das dafür, dass man sich wirklich mal darüber Gedanken macht, was der Plastikkonsum mit unserer Erde macht."

Tinkas Tipp für alle, die sich noch nicht so recht an die vegane Ernährung herantrauen: einfach ausprobieren! "Auch ich brauchte Zeit, um mich mit den teilweise neuen Lebensmitteln auseinanderzusetzen." Aber Tinka ist der Meinung, dass jeder kleine Schritt in Richtung vegan immerhin schon ein Schritt ist ;o) Ihr Blog ist dabei auf jeden Fall eine große Hilfe! Schaut doch bei Gelegenheit mal bei ihr vorbei, es lohnt sich! ;o)

Gefüllte Süßkartoffel mit Chili

* eine große Süßkartoffel
* Sojaschnetzel
* Gemüsebrühe
* Zwiebel, Knoblauch, Lauchzwiebel
* Olivenöl
* Paprika, Cumin (Kreuzkümmel), Salz, Pfeffer, Chili, Zimt
* 1 EL Tomatenmark
* gewürfelte Tomaten (ersatzweise aus der Dose)
* Rotwein
* Mais, Erbsen, Kidneybohnen
* Avocado

1. Süßkartoffel mit der Gabel rundherum einstechen und für 45-50 Minuten bei 200Grad in den Ofen.

2. Sojaschnetzel erst für 10 Minuten in heißem Wasser einweichen lassen - anschließend mehrmals durch"waschen", bis das Wasser wieder klar wird. Anschließend etwas ausdrücken und für weitere 10 Minuten in der Gemüsebrühe ziehen lassen.

3. Zwiebeln, Knoblauch und Lauchzwiebeln kleinschnippeln.

4. In Olivenöl Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen, anschließend die etwas ausgedrückten Sojaschnetzel hinzu geben.

5. Alles ordentlich anbraten. Mit Paprika, Cumin, Salz, Pfeffer, Chili, etwas Zimt und worauf man noch Lust hat würzen und alles mit anrösten. Genauso wie einen großen EL Tomatenmark.

6. Mit gewürfelten Tomaten und einem Schuss Rotwein ablöschen.

7. Bohnen, Erbsen und Mais hinzu geben, alles etwa 20min simmern lassen.

8. Wenn die Kartoffel weich ist, längst aufschneiden, ein wenig aushöhlen, mit dem abgeschmecktem Chili füllen und mit Avocadowürfeln garnieren.

Und weiter geht's gesund und roh. Kann nicht schmecken? Probiert es doch einfach mal aus. Außerdem super - rohveganes Backen spart Strom! ;o) ps.: Keine Sorge! Das Rezept sieht im ersten Moment echt schwierig aus, ist aber wirklich easy! :o)

Himbeer-Granatapfel-Cashewcake (Original vom Blog veggi

Zutaten für den Boden..

* 100 Gramm Softaprikosen | wahlweise weiche Medjool-Datteln
* 100 Gramm Mandelblättchen
* 1 Prise Meersalz
* 1 TL gemahlene Vanille
* 1 EL Reissirup (ersatzweise Ahornsirup/Agavendicksaft)

Zutaten für die Füllung..

* 300 Gramm Cashewnüsse
* 200 Gramm TK-Himbeeren
* 2 EL Zitronensaft
* 2 EL Ahornsirup (ersatzweise Agavendicksaft)
* 100 ml flüssiges (!) Kokosnussöl
* 1,5 TL Agar-Agar | Achtung: nicht mit Agartine verwechseln; Agartine ist sehr viel schwächer als reines Agar-Agar
* 1 TL Vanille gemahlen

Zutaten für das Topping..

* 125-150 ml Granatapfelsaft 
* 2 EL Ahornsirup (ersatzweise Agavendicksaft)
* 1 gehäufter TL Agar-Agar
* Granatapfelkerne, geschälte Hanfsamen, frische Minze zum Garnieren

1. Cashewnüsse über Nacht, mindestens aber 4 Stunden, einweichen lassen. Die TK-Himbeeren in einem Topf auftauen lassen.

2. Für den Tortenboden: Soft-Aprikosen, Mandelblättchen, gemahlene Vanille, eine Prise Meersalz und 1 EL Reissirup in einen Mixer geben und zu einem klebrigen Teig zerkleinern.

3. Die klebrige Teigmasse in eine gut gefettete Springform (Durchmesser 18cm) geben, glatt streichen und fest andrücken.

4. Die Himbeeren in einen Top geben. 2 EL Zitronensaft und 2 EL Ahornsirup hinzufügen und die Himbeeren 5 Minuten köcheln lassen. Himbeeren pürieren und anschließend durch ein feines Sieb passieren, um alle Kerne zu entfernen. Die Masse gründlich durch das Sieb drücken, um möglichst viel Himbeersoße zu erhalten. Möglichst nur die Kerne sollten im Sieb zurück bleiben.

5. Die kernfreie Himbeersoße mit 6 EL Wasser verflüssigen und abkühlen lassen.

6. Das Einweichwasser der Cashewkerne abgießen und die Cashews mit 2 EL Ahornsirup, 1 TL gemahlener Vanille und 100 ml flüssigem(!) Kokosöl in einem Hochleistungsmixer zu einer ganz feinen Masse pürieren. Masse erstmal im Mixer belassen. Es kommt gleich noch die Himbeersoße dazu!

7. 1,5 gestr. TL Agar-Agar in die kalte Himbeersoße einrühren und die Soße unter Rühren erhitzen. Achtung: Agar-Agar immer in kalte/abgekühlte Flüssigkeiten einrühren, sonst klumpt es sofort. Das Agar-Agar muss aber anschließend 1x aufkochen, sonst geliert es nicht!

8. Heiße Himbeersoße zu der Cashewcreme in den Mixer geben und nochmals auf höchster Stufe zu einer feinen Creme mixen. Himbeer-Cashew-Creme in die Springform füllen.

9. In einem weiteren Topf einen gehäuften TL Agar-Agar in 125 ml kalten Granatapfelsaft einrühren. 2 EL Ahornsirup unter Rühren hinzufügen und den Saft erhitzen. Saft mit dem eingerührten Agar-Agar einmal aufkochen lassen. Dann das Granatapfel-Topping ein wenig abkühlen lassen und als letzte Schicht auf den Cake geben.

10. Himbeer-Granatapfel-Cashew-Cake für ca. 45 Minuten bis max. eine Stunde ins Eisfach geben. Cake aus dem Tiefkühler holen. Die Springform sachte öffnen und die Form abziehen. Cake mit einem ganz dünnen, langen Messer vom Boden lösen und mit einem Kuchenheber auf einen Teller geben.

11. Cake am Rand mit geschälten Hanfsamen und insgesamt nach Belieben mit Granatapfelkernen bestreuen. Den Granatapfle-Himbeer-Cake mit Minzblättchen oder Melisse Garnieren.

Whoa! Na, tropft euch schon der Zahn? So soll es sein! Viel Spaß beim Ausprobieren und Kosten unserer zwei Rezepte von dieser Woche!

Und zum Nachtisch noch etwas Humor! ;o)

***************

Hier geht es zur Folge von letzter Woche: Mango-Himbeer-Minz-Drink & Kürbis-Gnocchi

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Kommentare (2)
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Sortieren nach Aktualität:
26.02.2016
Gangsterhunnie hat geschrieben:
Der Kuchen sieht toll aus. Den probiere ich auf jeden Fall mal aus. ^^
23.02.2016
Cookie hat geschrieben:
Als jemand, der von dem Kuchen probieren durfte, kann ich sagen, er ist traumhaft! :)
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