Deine Umwelt dankt es dir!


Du bist,


was du isst!


© WWF
Vegan - Da haben wir den Salat! - Butternut Kürbis & Apfelkuchen


von midori
15.09.2015
2
6
100 P

Der Herbst hält langsam Einzug! Das merkt man nicht nur am regnerischen Wetter, sondern auch an den Lebensmitteln, die es jetzt zu kaufen gibt. Deshalb wollen wir euch heute zwei saisonale Gerichte vorstellen, auf die ihr euch dann jedes Jahr aufs Neue freuen könnt! ;o)

Starten wir mit dem Butternut Kürbis!

Er sieht nicht nur witzig aus, sondern ist auch noch gesund. Das orangefarbene Fruchtfleisch zergeht auf der Zunge und schmeckt dabei lecker buttrig und mild nussig süß. Ursprünglich stammt der - auch als Birnenkürbis bezeichnete - Butternut Kürbis aus Südamerika, mittlerweile wird er auch in vielen anderen warmen Ländern gezüchtet. Das orangefarbene Fruchtfleisch enthält eine Menge Beta-Carotin. Das ist super für Augen, Haare und Haut. Mit 45 kcal pro 100g und so gut wie null Gramm Fett ist er ein Segen für die Figur! Und natürlich stecken auch noch viel Vitamin C, Kalzium, Kalium und Magnesium in unserem herbstlichen Gemüse.

Dazu gesellt sich ein zweites Wunderwerk - die Avocado! Avocados gibt es in unterschiedlichen Sorten und aus unterschiedlichen Herkunftsländern. Manche sind schwarz, andere dunkelgrün. Manche haben glatte Haut, andere sind runzlig. Eines haben sie aber alle gemeinsam: sie sind supergesund! Und das, obwohl eine halbe Frucht schon bis zu 250kcal haben kann. Aber das ist nicht so schlimm, denn hierbei handelt es sich um gesunde, ungesättigte Fettsäuren. Avocados enthalten außerdem viel Vitamin A und E. Das ist gut für die Blutbildung, für unsere Sehkraft und auch Knochen und Zähne profitieren von der Avocado.

Für den herbstlichen Butternut Kürbis brauchen wir...

* einen Butternut Kürbis
* eine reife Avocado
* Olivenöl
* Gewürze nach Belieben
* Zitronensaft
* Paprikapulver, Salz & Pfeffer

1. Heizt den Ofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vor. Wascht den Butternut Kürbis gründlich ab. Ihr braucht ihn nicht zu schälen, denn die Schale wird im Ofen schön weich und kann mitverzehrt werden. Halbiert den Butternut dann der Länge nach und löffelt die Kerne heraus.

2. Schneidet mit einem Messer ein Kreuzmuster in die Schnittflächen der beiden Hälften. Nehmt euch dann ein kleines Schälchen, gebt etwa 2 bis 3 EL Olivenöl hinein und ordentlich Gewürze nach Belieben hinzu (ich nehme am liebsten eine Mischung für Schafskäse/Feta!). Diese Mischung pinselt ihr dann auf die beiden Kürbishälften.

3. Jetzt ab damit in den Ofen! Je nach Größe des Kürbisses zwischen 20 und 30 Minuten. Nach etwa 10min im Ofen nochmal etwas Gewürzmischung nachpinseln.

4. In der Zwischenzeit bereiten wir die Guacamole vor! Dazu nehmen wir uns die Avocado und halbieren sie ebenfalls längs (Achtung - dicker Kern!). Dann könnt ihr die Avocado auslöffeln oder schälen. Schneidet sie in einige große Stücke und gebt diese ebenfalls in eine kleine Schale. Dazu kommen nun einige Spritzer Zitronensaft. Außerdem Salz, Pfeffer und Paprikapulver (probiert aus, wie intensiv ihr den Geschmack mögt). Dann zermatscht ihr alles entweder mit einer Gabel oder nehmt den Pürierstab zu Hilfe.

5. Wer Lust hat, kann sich natürlich auch noch einen kleinen, erfrischenden Salat zubereiten!

6. Wenn der Butternut aus dem Ofen kommt, wird die Guacamole in die zuvor ausgelöffelten Fruchtfleischkuhlen gegeben, wo vorher die Kerne drin waren. Und dann heißt es - Guten Appetit!

Kommen wir endlich zum Nachtisch! Wie wäre es mit einem leckeren Apfelkuchen?

'An apple a day, keeps the doctor away.' Wer kennt diesen Spruch nicht? Jedes Kind weiß, dass Äpfel gesund sind und man nie zu viel davon essen kann. Aber warum eigentlich? Ein Geheimnis steckt im weißen Fruchtfleisch! Das kann nämlich die Wahrscheinlichkeit für einen Schlaganfall senken. Bis zu 9 Prozent, wenn man täglich 25g Apfel nascht. Außerdem sorgen Äpfel dafür, dass das gefährliche LDL Cholesterin sinkt, was der Verkalkung von Arterien vorbeugt. Noch dazu machen Äpfel lange satt und helfen deshalb beim Abnehmen. Das liegt am Ballaststoff Pektin, der den Blutzuckerspiegel konstant hält und dafür sorgt, dass wir keinen Hunger bekommen. Und ganz klar: im Apfel stecken zig Vitamine! B, C und E Vitamine, außerdem Kalzium, Kalium, Natrium, Magnesium und Eisen. Und auch hier haben wir gelernt - das Beste steckt in der Schale! Deshalb: Bio-Äpfel kaufen und mitessen! ;o)

Jetzt aber zum Rezept für unseren Apfelkuchen. (Das Originalrezept stammt aus dem Buch 'La Veganista backt' von Nicole Just und ist leicht abgeändert.)

Für den Teig:

* 300g Weizenmehl
* 100g Zucker
* 1/2 TL Salz
* 1/2 TL Vanillepulver
* 1 TL Zimtpulver
* 150g kalte Margarine (Empfehlung: Alsan! Gibt es bspw. in Rewe, Tegut, etc.)

Für den Pudding:

* 1 Packung veganes Puddingpulver Vanille (zB. von Rapunzel, BioVegan, RUF, Dr.Oetker, etc.)
* 500ml Soja-Vanillemilch
* 2 EL Zucker

Für die Apfelfüllung:

* 1kg Äpfel (am besten säuerliche Sorten, wie Boskop, Jonagold oder Elstar)
* 1/2 Zitrone
* 2 EL Zucker
* 1 TL Zimtpulver
* 2 EL Speisestärke

1. Mischt alle trockenen Zutaten für den Teig in einer Schüssel zusammen. Die kalte Margarine schneidet ihr in kleine Flocken und gebt sie über die Mehlmischung. Dann alles mit den Händen krümelig kneten. Zwischendurch 4 bis 5 EL kaltes(!) Wasser dazugeben, bis die Krümel gut verklumpen. Knetet aus dem Teig eine schöne Kugel. Die Teigkugel rollt ihr dann zwischen zwei Lagen Frischhaltefolie oder auf ein wenig Mehl aus, sodass der Teig ca. 1cm dick ist. Fettet eure Springform, legt den ausgerollten Teig hinein und zieht einen etwa 3cm hohen Rand hoch. Dann muss der Boden erstmal für mindestens eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

2. Den Pudding bereitet ihr zu, wie auf der Verpackung angegeben und lasst ihn noch ein wenig abkühlen. Den Ofen könnt ihr jetzt schon mal auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen.

3. Wascht nun die Äpfel, viertelt sie und entfernt das Gehäuse. Schneidet die Viertel in dünne Spalten. Mischt dann in einer kleinen Schale den Zitronensaft mit Zucker, Zimt und Stärke und rührt diese Mischung dann unter die Apfelspalten.

4. Stecht den gekühlten Teigboden mit einer Gabel mehrmals ein. Verteilt den Pudding darauf. Nun könnt ihr die Äpfel darauf geben und den Kuchen dann im Backofen (Mitte) etwa 35 bis 40 Minuten backen, bis die Füllung goldbraun ist. Wenn der Kuchen schon recht dunkel, aber noch nicht ganz durchgebacken ist, legt einfach etwas Alufolie darüber, sodass er nicht verbrennt.

5. Lasst den Kuchen erst vollständig auskühlen, bevor ihr ihn aus der Form löst. Außerdem macht warmer Kuchen Bauchweh! ;o)  Und dann *schmackofatz* schmecken lassen!

***************************

Nächste Woche haben wir eine Gastautorin zu Besuch! Dann wird uns Eva zwei ihrer liebsten veganen Rezepte vorstellen. Ihr dürft gespannt sein.

Wer bis dahin nicht warten kann, sollte sich die Rezept von letzter Woche anschauen: Ofenpommes & Linsendhal von Laura!

Ach und übrigens... ;o)

Weiterempfehlen

Kommentare (2)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
29.09.2015
Laura619 hat geschrieben:
Klingt super Uli ! :-))
15.09.2015
RichardParker hat geschrieben:
Ich hab jetzt total Hunger :D

Und meine Rezepte-Liste verlängert sich gerade :))
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Könnte dir auch gefallen
Vegan- Da haben wir den Salat!-Sommerlicher Rosensirup und saftiger Brombeer-Streuselkuchen!
Vegan- Da haben wir den Sal...
Vegan zu Leben ist eine Entscheidung für sich selbst. Viele Menschen können zum Beispi... weiter lesen
Vegan- Da haben wir den Salat!-
Vegan- Da haben wir den Sal...
Wieso denn nicht einfach mal was ausprobieren? Menschen sind seit Hunderten von Jahren Fleisch... weiter lesen
Vegan
Hey ihr lieben Naturfreunde, Heute kommt ein Anliegen von mir was mir sehr auf dem Herzen lie... weiter lesen
"Was gab es bei euch heute ...
Mit dieser Frage eröffne ich den Workshop am Max-Klinger-Gymnasium in Leipzig Grünau.... weiter lesen
Projekttag am Gymnasium St. Georgen
Projekttag am Gymnasium St....
Eine engagierte Lehrerin des Gymnasiums St. Georgen hatte beim WWF angefragt, ob  jemand ... weiter lesen
Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil