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Vegan-da haben wir den Salat- Burger und Wraps


von EvaUll
22.09.2015
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Tags: Vegan, Burger, Wraps

Hallo Ihr Lieben,

Habt ihr bald Geburtstag oder steht sonst irgendeine Party an? ….und ihr wisst nicht, was es zu essen geben soll? Dann findet ihr hier die Lösung! Wie wäre es mit veganen Burgern und Wraps?! ;-)

Burger- damit assoziiere ich sofort Fastfoodketten wie Burgerking, MC Donalds usw. und denke dabei an die negativen Folgen für die Tiere, die Natur, die Umwelt und das Klima.
Doch zum Glück gibt es ja auch viele Rezepte für vegane Burger! ;-)
Meine Schwester (SarahU) und ich haben nach dem Testen von vielen veganen Burgerrezepten selbst ein Rezept kreiert.
Unser Rezept besteht zum größten Teil aus Tofu, der besonders unter Vegetariern und Veganern beliebt ist, da er sehr viel Eiweiß liefert und wenig Fett enthält. Außerdem enthält er viele wertvolle Nährstoffe wie z.B. Kalzium, Magnesium, Kalium, Eisen und B- und E-Vitamine. Durch die lockere Konsistenz ist er leicht verdaulich. Übriges kommt der Name „Tofu“ aus China und weißt auf dessen Herstellung hin; „To“ heißt Bohne und „Fu“ Gerinnen. Denn bei der Herstellung werden die Eiweißbestandteile der Sojamilch zum Gerinnen gebracht. Es entsteht eine Art „Quark“, der zu einem festen Stück zusammengepresst wird.
Hier nun das Rezept ;-)

 

Burger-„Vleisch“

 

Zutaten für ca.6 Burger:


1 Räuchertofu (ca.175g)
30g Sojagranulat
2 Reiswaffeln
½ Zwiebel
50g Paniermehl
Gewürze

Zubereitung:
Den Räuchertofu und die gewürfelte Zwiebel mit einer Gabel oder dem Zauberstab fein drücken/pürieren. Das Sojagranulat in warmen Wasser quellen lassen und anschließend zu der Räuchertofu-Masse hinzufügen. Die Reiswaffeln fein zerkrümeln und zusammen mit dem Paniermehl untermischen.
Nun die gesamte Masse mit Paprikapulver, Gemüsebrühe, Kräutern,.. würzen und kneten.
Daraus ca. 6 gleich große Burger formen und in Öl braten.

Falls ihr Lust habt, könnt ihr sogar das Brötchen selber machen! Es braucht zwar schon etwas Zeit, aber es lohnt sich, denn man weiß genau, was drin ist und billiger sind sie auch.

 

 

Zutaten für ca.12 Brötchen:

500 g Weizenmehl Type 405 oder 550

250ml lauwarmes Wasser oder Sojamilch

50g weiche vegane Margarine oder Butter

20g frische Hefe (1/2 Würfel)

40 g Zucker

10g Salz (ca. zwei Teelöffel)


Sesam nach Belieben


Zubereitung:

• Mehl in eine Schüssel geben und eine Mulde in der Mitte bilden

• Hefe mit 2 TL Zucker in der lauwarmen Flüssigkeit auflösen und in die Mulde gießen

• 20 Minuten ruhen lassen

• Zucker, Salz und Margarine zugeben, den Teig 15 Minuten kräftig kneten und 45-60 Minuten mit einem feuchten Tuch abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen

• den Teig zu einer Rolle formen, in 12 gleichgroße Teile teilen und Kugeln formen, mit Abstand auf ein Backblech Backpapier setzen und etwas flach drücken • Mit einem Küchentuch abdecken und ca. 20-40 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Sie sollten um das doppelte größer geworden sein • Ofen rechtzeitig auf 180°C Umluft vorheizen

• Brötchen mit Wasser oder Sojamilch bepinseln und nach Belieben mit Sesam bestreuen

• Ca. 15-20 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind – Sichtkontrolle!


Nun die Brötchen aufschneiden und mit dem Burger, Tomaten-, Gurken-, und Zwiebelscheiben (oder was man sonst noch will) belegen.

 

 

Genauso wie die Burger liefern auch die Wraps viel Eiweiß, denn die Füllung besteht unter anderem aus Sojagranulat und Bohnen. Soja ist reich an gesättigten Fettsäuren, enthält die bekannten Omega-3-Fettsäuren und ist gleichzeitig cholesterinfrei. Studien zeigen, dass durch das Sojaeiweiß das schädliche Cholesterin (LDL) gesenkt wird. Folglich wird das Risiko für einen Schlaganfall geringer, da sich die Gefäße durch niedrige Cholesterinwerte nicht so schnell zusetzen. Das Risiko an Krebs zu erkranken ist ebenfalls geringer. Wer auf seine Figur achtet, sollte Soja bedenkenlos essen können, denn Soja macht wegen den vielen Ballaststoffen schnell satt und ist kalorienarm. Dazu passen Bohnen; diese liefern nämlich auch große Mengen an Ballaststoffen und senken ebenfalls das Risiko, an Krebs zu erkranken!

 

 

Für die Füllung von ca. 8 Wraps benötigt ihr:


½ Dose Kidneybohnen
½ Dose Mais
1 Dose Tomaten
20g Sojaschnetzel
30g Sojagranulat
50g Räuchertofu
½ Zwiebel
Salz, Pfeffer

Zubereitung:
Die Zwiebel schälen, in Würfel schneiden und mit Öl im Topf anbraten.
Das Sojagranulat ca. 5min einweichen, dann das restliche Wasser abschütten.
Den Tofu mit einer Gabel zerdrücken. Anschließend den Räuchertofu und das Sojagranulat und -schnetzel dazugeben und weiter anbraten.
Als nächstes die Tomaten, die Kidneybohnen und den Mais hinzufügen und aufkochen lassen.
Zum Schluss mit Salz, Pfeffer, Gewürzen und Kräutern würzen.


Und falls ihr noch Zeit habt und Geld sparen wollt ist hier das Rezept für den Teig:


Zutaten für ca. 8 Wraps:
500g Mehl
250 ml Wasser
2 TL Zucker, 2 Tl Salz
2 TL Trockenhefe, 2 El Olivenöl

Zubereitung:
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit Knethaken kneten. Danach den Teig in 8 gleichgroße Stücke teilen, zu kugeln formen und dann mit einem Nudelholzen zu Fladen ausrollen. Wichtig ist, dass man die Fladen ohne Öl backt, sonst werden sie knusprig und man kann sie nicht mehr rollen!  Die fertigen Wrap-Fladen mit Wasser beträufeln.

 

Zum Schluss noch etwas lustiges ;D

http://www.spiegel.de/fotostrecke/satire-spiegel-online-vegane-cartoons-fotostrecke-123157-9.html

 

Viel Spaß beim Kochen und guten Appetit! :)

Letzte Woche hat uns Uli zwei leckere herbstliche Rezept vorgestellt! Diese findet ihr hier: Ulis Butternutkuerbis und Apfelkuchen Rezepte


Liebe Grüße, Eva

 

Quellen:

http://www.chefkoch.de/rezepte/1810161293103242/Wrap-Teig.html

http://www.ohnemist.de/burgerbroetchen-selbst-gemacht-vegane-zubereitung-superlecker-dry-aged-angus-beef-burger
http://www.gesundheit.de/ernaehrung/alternative-ernaehrung/vegetarisch/tofu

http://www.bildderfrau.de/ernaehrung/laenger-gesund-und-fit-mit-soja-d10089.html

 

 

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Kommentare (3)
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Sortieren nach Aktualität:
29.09.2015
Laura619 hat geschrieben:
Super Bericht, danke dir für die Inspiration :-) Wraps habe ich auch vieeeel zu lange nicht mehr gegessen, das wird unbedingt bald nachgeholt!
22.09.2015
Franiz hat geschrieben:
Ja, vielen Dank für die tollen Ideen! :) Werden gleich ausgedruckt und in meinem Rezeptbuch verschwinden ;)
22.09.2015
midori hat geschrieben:
Nachdem ich jetzt vier Jahre vegetarisch (davon 2 vegan) lebe, weiß ich endlich mal, was Tofu heißt! Danke dafür :D Und die Wraps sehen echt köstlich aus. Wusste gar nicht, dass man den Teig so einfach selber machen kann. Super, wird ausprobiert!
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