Wer alles bei Gerrys veganer Woche mitmacht, der weiß, dass man fürs vegan sein viel Selbstdisziplin braucht. Aber mit Motivation und ethischer Einsicht lässt es sich leicht vegan leben.
Und nach der veganen Woche?
Warum nicht vegan bleiben?
Dieser Bericht befasst sich mit den ethischen Gedanken des Veganismus.
Viel Spaß beim Lesen und Nachdenken!
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Die Geburt - das große Fressen Das Schlachten
So könnte man die drei Lebensphasen von Tieren bezeichnen, die wir Menschen gerne mal verspeisen. Kaum geboren nähern sie sich ihrem Ende. Dazwischen wird gefressen. Und zwar sehr viel. So viel, dass sie höllische Gelenkschmerzen und Atemprobleme bekommen. Das Leben selbst ist für die Tiere das reinste Sterben.
Aus diesem Grund verweigern einige Menschen den Verzehr von Fleischprodukten. Der Grundgedanke ist einfach: Man möchte nicht, dass nur wegen einem selber ein Tier sterben musste.
Da die Erde zurzeit übermäßig stark bevölkert ist, muss man ebenfalls übermäßig viel Nahrung herstellen. Massenprodukte für die Masse. Zu diesen Massenprodukten gehören auch Fleisch, Milch und Eier. Die Nachfrage dieser Produkte wird immer größer, da auch der Preis für pflanzliche Produkte steigt. Das Prinzip dabei: Möglichst viel Produkte mit möglichst wenig Aufwand. In diesem Sinne verfolgt man ökonomische Prinzipien: Alleine auf das eigene Wohl aus sein und geschädigte dritte ignorieren. Diese Dritten sind hier die Tiere.
Beispiel Rind: Neugeborene Kälber werden sofort von ihrer Mutter getrennt. Sie dürfen keine Muttermilch bekommen, da durch gezielte Überzucht die Muttermilch einen zu hohen Anteil an Milchfett besitzt, wovon die Kälber krank werden. Die Mutterkuh gibt dann ihre Milch
erst mal an keinen. Durch die vielen Hormone, die die Tiere bekommen, ist die Milch in den ersten Tagen nach der Trächtigkeit, aber auch in den letzten Tagen ihrer Trächtigkeit, für den Menschen ungenießbar. Erst nach ein paar Tagen fängt sie an, im Akkord für den Menschen geeignete Milch zu produzieren. Das Kalb wird in der Zwischenzeit mit entfetteter Milch aus der Flasche gesäugt. Das ethische Argument für eine vegane Ernährung lautet daher:
Um produktiv Milch zu gewinnen trennt man das Kalb von seiner Mutter. Eine Beziehung zur Mutter ist für das Kalb daher unmöglich, was aus ethischer Hinsicht nicht zu tolerieren ist, vor allem bei solch sozialen Tieren wie den Rindern.
Beispiel Henne: Das Leben der Hühner ist auch nicht viel besser. Als kleine, gelbe, flauschige Küken werden sie zu hunderten in einen Korb geschmissen und dann von Fachpersonal selektiert: Weibliche Küken in die Legebatterien, männliche in eine Art Hexler, wo sie zu Tiermehl verarbeitet werden.
Für die Henne beginnt dann der unendliche Kampf, ein Küken zur Welt zu bringen. Im Jahr brüten sie durchschnittlich 300 Eier, dann aber nur, wenn ihnen das Ei sofort weggenommen wird. Wenn dies nicht geschieht, wärmt sie das Ei und versucht, zu brüten, auch wenn sie nicht weiß, ob das Ei befruchtet ist. Auch hier zeigt die Überzucht ein Fehlverhalten: Die meisten Hennen besitzen den Trieb zur Brut nicht mehr oder nur noch teilweise, da man es ihnen ganz gezielt weggezüchtet hat. Auch bei diesem Beispiel gilt:
Um möglichst viele Eier zu produzieren trennt man das Ei von der Henne, die nicht die Chance bekommt, es auszubrüten. Man kann es fast als niemals endender Versuch einer Mutter, ein Kind zu bekommen, bezeichnen.
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Als Veganer bezeichnet man all jene, die aus diesen Gründen es ethisch nicht einsehen können, dass der Mensch den Tieren ihren Lebenswert beraubt. Sie verzichten vollkommen auf den Verzehr von allen möglichen Tierprodukten, wozu auch der Verzehr von Honig gehört. Kleidung spielt dabei auch eine große Rolle. Das Tragen von Leder oder Wolle ist bei Veganern nicht erlaubt.
Als Vegetarier hat man in unserer heutigen Konsumgesellschaft noch gute Chancen, seine Grundprinzipien zu vertreten. Schwieriger haben es die Veganer, die immer wieder energisch auf die Zutaten bei ihrer Nahrung achten müssen.
Aber letztendlich ist der Veganismus eine ethisch korrekte Einstellung gegenüber der Ausbeutung der Tiere. Auch wenn einige nach eigenen Angaben sagen, dass sie es nicht schaffen können, vegan zu leben, einen Versuch sollte jeder mal wagen.
Bild: pixelio.de
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Bei Honig ist das so 'ne Sache.Die Bienen bauen Honigwaben, um dort die Eier der Königin reinzulegen. Außerdem essen die Bienen den Honig und leben auch dort. Wenn man also Honig isst, isst man die Heimat der Bienen. Veganer schätzen das Leben der Tiere sehr hoch ein, fast menschengleich. Und daher ist es ethisch nicht korrekt, dem Tier nach dem natürlichen Tod die Haut abzuziehen (Das würdest du ja auch nicht bei einem Menschen machen). Bei Wolle ist es dasselbe, es ist ein Tierprodukt und gehört auch dem Tier, wobei ich hier aber sagen muss, dass Schafe auch so gezüchtet worden sind, dass sie viel Wolle geben können, daher ist es für sie eigentlich nicht schlimm, geschorren zu werden.
Achja, und zu Leder: Rinder oder Schweine leben ziemlich lange und bis zu ihrem natürlichem Tod ist ihre Haut nicht mehr gut erhalten. Solches Leder wäre auf dem Markt nicht erwünscht.
Und warum keine Wolle doer Leder? Kann doch auch gewonnen werden, ohne dass ein Tier darunter leidet oder es schon auf natürliche Weise gestorben ist oder?
die meisten menschen denken leider gar nicht darüber nach, wo ihr essen eigentlich herkommt.
Klar, es geht immer anders! Leider denken die meisten Menschen aber nicht so wie du und ich...
Das ist wirklich ein schöner Traum! Wenn du deinen Bauernhof hast, sag mir bescheid, dann kauf ich nur noch bei dir ein ;)