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Steuererlass bei Tierheimhunden


von Talisa
30.10.2012
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 Hey Leute,

habe vor ein paar Tagen ein Konzept zur Erhebung der Hundesteuer gesehen, das sehr überzeugend war.

Erstmal zu den Grundlagen. Die Hundesteuer ist eine Steuer, die nicht vom Bund, sondern von den Gemeinden erhoben wird. Die Erhebung der Hundesteuer steht den Gemeinden frei. Es gibt keine Verpflichtung, allerdings gibt es nahezu keine Gemeinde, die auf die zusätzliche Ertragsquelle verzichten möchte. Die Hundesteuer kann dabei von Gemeinde zu Gemeinde stark variieren. Zudem kann für sogenannte "gefährliche Hunderassen" eine erhöhte Steuer zum Tragen kommen. Ebenso kann sich die Steuer mit den Anzahl der gehaltenen Hunde erhöhen.

Ursprünglich wurde die Steuer gegründet, um die privilegierte Gesellschaftsschicht zu besteuern. Also als eine Art Reichensteuer. Der Grund hierfür: Früher konnten sich nur betuchte Leute einen Hund leisten. Der Hund war eine Art Prestigeobjekt.

Diese Voraussetzungen liegen heute nicht mehr vor. Der Hund dient heute als ständiger Begleiter und ist vor allen Dingen bei sozial schwachen Schichten sehr wichtig. Arme Leute finden in ihrem Hund oft den einzigen Sinn im Leben. Umso trauriger ist es dann, wenn sie den Hund aufgrund von Zahlungsproblemen abgeben müssen.

Zusammenfassen kann man also sagen, dass es angebracht wäre, die Hundesteuer aufzulösen. Allerdings werden die Gemeinden darauf wohl kaum kompromisslos eingehen. Daher nun folgender Vorschlag:

Man könnte doch für Tierheimhunde eine Steuerbefreiung für ca. 3 Jahre fordern. So könnten die Tierheime gefördert und die Hundesteuer zum Teil aufgelöst werden. Man schlägt sozusagen zwei Fliegen mit einer Klappe. Ist doch super, oder?

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Kommentare (12)
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27.04.2013
Smilex hat geschrieben:
ich finde die Idee gut!!!
und @Chloris und @Jayfeather .. klar ist ein Pferd nicht weniger Begleiter und nicht weniger wichtig als ein Hund, aber ich könnte mir beispielsweise kein Pferd leisten .. einen Hund dagegen schon .. liegt einfach daran, dass Pferde (kommt natürlich auch darauf an welche Pferde und welche Hunde, das ist klar) im allgemeinen einfach teurer sind .. nicht nur zum kaufen, sondern auch wegen der Verpflegung .. was total logisch ist, ein Pferd ist schließlich um einiges größer und braucht mehr Fressen und außerdem eine Koppel etc
04.01.2013
Kathinki hat geschrieben:
Ich finde die Idee gut!
09.11.2012
Chloris hat geschrieben:
die idee ist gut, aber ich denke viele gemeinde können nicht auf die einnahmequelle verzichten, also soo gut kenn ich mich da nicht aus, aber wodurch soll das geld, das dann fehlt, ersetzt werden ?
@jayfeather: wenn man hunde nicht als luxus sieht, sondern als "lebensbegleiter", kann man nicht behaupten pferde wären "eher" luxus, entweder beide luxus oder keins. Viele junge menschen, auch aus ärmern schichten sehen ihr pferd als 'lebensgefährten", keines falls als als ihr kleines hübsches spielzeug und pferde werden auch oft zur therapie eingesetzt --> auch hier sind sie sicher kein "luxus". sry, das ich da etz vllt n bisschen aggresiv werd, aber ich bin reiterin ;) pferde sind genauso wenig luxus wie hunde.
09.11.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
09.11.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
01.11.2012
Jayfeather hat geschrieben:
ich finde die hundesteuer insgesamt total blöd... für pferde muss mn doch auch keine steuer zahlen und das ist doch heutzutage eher luxus als ein hund.
31.10.2012
LSternus hat geschrieben:
Die Idee ist gut, ein Steuererlass würde Tierheimhunde günstiger und damit attraktiver machen.
Es ist komisch: Menschen sind eher bereit 25.000? auszugeben,wenn sie 150? dabei sparen können.
31.10.2012
gutesHerz hat geschrieben:
ich finde den Vorschlag recht gut, habe aber teilweise die gleichen Bedenken wie 'Hanja'. Aber es wäre auf jeden Fall eine geoße Hilfe für die Hunde im Tierheim, vielleicht würden so mehr Leute einen Hund aus dem Tierheim zu sich nehmen. Ich hoffe das sich noch mehr Leute finden die diese Idee gut finden und sie unterstützen.
30.10.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Der Witz ist, dass beispielsweise Pferde auf die Straße scheißen und keiner meckert. Sobald ein Hund auf den Randstein *****, gibts ne Abmahnung von der Gemeinde und Hundesteuer muss man auch noch zahlen. Hundesteuer einfach komplett weg. Das unnötigste was es gibt.
30.10.2012
Taki hat geschrieben:
Finde ich klasse
30.10.2012
Taki hat geschrieben:
Finde ich klasse
30.10.2012
Hanja hat geschrieben:
Ist das letzte dein eigener Vorschlag, oder ist dass das oben erwähnte Konzept? Und ist es wirklich so, dass eher sozial schwachen Schichten Hunde besitzen? Ich hätte ja gedacht, dass es recht ausgeglichen ist.

Dass dadurch die Tierheime unterstütz werden finde ich super, immer mehr Hunde werden nach kurzer Zeit ausgesetzt oder ins Tierheim gebracht. Dort bleiben die Hunde oft viel zu lange!! Die meisten Leute haben keine Ahnung wie viel Aufmerksamkeit ein Hund bracht! Dass merken sie oftmals erst nach dem kauf.

Allerdings glaube ich nicht, dass dieser Kompromiss zum Vorteil der sozial Ärmeren ist. Natürlich muss man dadurch die ersten drei Jahre keine Hundesteuern zahlen, aber danach doch wieder schon, oder?
Ich denke, dass vor allem die reicheren Leute die Hunde recht schnell wieder abgeben, wodurch diese gar nichts zahlen müssen, wenn sie den Hund aus dem Tierheim haben.
Deshalb finde ich den Vorschlag zum einen gut, zum anderen aber auch ungünstig, da wieder recht viel an den Ärmeren hängen bleibt.
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