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Sind wir wirklich Fleischfresser? (bzw. Allesfresser. ;))


von Oekojule
07.11.2011
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Liebe Flexitarier, Pescetarier, Omnivoren und auch Vegetarier sowie Veganer,

eine Frage beschäftigte mich die letzten Wochen, ganz intensiv. Nämlich ob es wahr ist, dass der Mensch tatsächlich kein Fleischfresser ist. Das ist natürlich ein wichtiges Argument, wenn man von seinem Vegetarismus oder Veganismus überzeugen will in der Hoffnung, die Leute würden ihre Überzeugungsarbeit endlich einstellen, dass man doch wieder die abendliche Wurstscheibe und dem Rinderbraten rein schlingt. Allmählich habe ich davon gänzlich genug und umso freudiger bin ich gestimmt, euch nun diesen Bericht präsentieren zu können. Immer wieder habe ich mal etwas zu dem Thema aufgeschnappt, das ein oder andere Buch gelesen und sogar Frau Anje Gahl – die Leiterin des Referats für Öffentlichkeitsarbeit der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e. V. – persönlich angeschrieben, was sie dazu denkt.

Nun den Fakten
Natürlich sind wir keine Fleischfresser! Warum? Schauen wir uns doch mal unser Gebiss an. Sieht das nach dem Maul eines Fleischfressers aus? Also ich würde sagen, damit kann man keine Antilope zerlegen. Dafür fehlen uns nämlich die nötigen Reißzähne, unser Gebiss jedoch ist mit Mahlzähnen ausgestattet. Außerdem entspricht unser säureloser Speichel nicht einmal annähernd dem eines Fleischfressers. Das enthaltene Enzym Ptyalin bereitet die Verdauung für Getreide vor. Nanu?
Die Magensäure eines Raubtiers ist sehr aggressiv (10 mal so viel Salzsäure als bei uns), um die schwer verdauliche Nahrung schnell aufspalten zu können. Jetzt ratet mal, was der Mensch nicht hat!
Der Darm eines Raubtiers ist sehr kurz – da ist das Zeug schnell wieder draußen. Und beim Menschen? Wie war das? Sieben Meter? Mit Rachen und Speiseröhre kommen wir sogar auf neun Meter, die das Essen zurück legen muss! Das dauert schon eine ganze Zeit bis die Nahrung dann ganz unten angekommen ist. Um genau zu sein kommen wir auf 60 bis 120 Stunden*. Zu dumm nur, das Fleisch ziemlich schnell fault. Was passiert mit einem Stück Fleisch, wenn man es geöffnet und ungekühlt lässt? Hmm – lecker – Gammelfleisch! So sieht´s auch im fleischfressenden Menschen aus. Nicht nur Sodbrennen und Verstopfungen sind die Folge. Und da wundert man sich, woher der steigende Bedarf an Darmspülungen kommt (manche spülen sich täglich zu Hause selbst mit dem Duschkopf, was alles andere als gesund ist…).
Machen wir mit unsere Körperkraft weiter. Wer denkt, mit bloßen Händen einen Bären erlegen zu können? Nein, Hilfsmittel sind nicht erlaubt. Die meisten Affen sind übrigens Pflanzenfresser. Wovon stammen wir nochmal ab? Wir besitzen weder die Kraft noch die Ausdauer auf die Jagd zu gehen und schon gar nicht die Schnelligkeit. Die Jagd zur Steinzeit blieb übrigens oft erfolglos. Deshalb haben oftmals die Frauen ihre Familie durchgefüttert. Mit Wurzelgemüse, Beeren und anderen Früchten. Es ist also sogar unbegründet, wenn sich manche Männer als Familienversorger behaupten.

Allesfresser sind wir bei weitem nicht. Also ich habe noch niemanden gesehen, der Aas gegessen hat. Es mag nur wenige geben, die das nicht anwidert.

Nun zu den Inhaltstoffen von Fleisch. Es wird immer wieder gesagt, der Mensch würde die Proteine im Fleisch brauchen. Völlig falsch! Manche wichtige Vitamine finden sich in pflanzlichen Stoffen viel häufiger. Aminosäure ist z.B. in Spirulina enthalten (eine Algenart).

 

Wenn so viel gegen Fleisch spricht, warum essen wir es dann? Tja, weil sich unsere Kultur so entwickelt hat. Keineswegs aber unser Körper. Fehler in historischen und biologischen Überlieferungen ist also die Ursache dafür, weshalb Tiere unendlich Qualen erleiden, weil sie bei dem Menschen auf dem Teller landen.

Wir müssen lernen, nicht jeder neuen Studie und jeder neuen Forschung Glauben zu schenken. Dinge, die wir wirklich brauchen, werden immer außen vorgelassen. Nur die Dinge werden erwähnt, mit denen die Industrie schön Umsatz machen kann. Es geht immer nur ums Geld – IMMER. Schaut euch die Milchindustrie an. Ist euch schon einmal aufgefallen, dass wir die einzigen Lebewesen auf der Welt sind, die die Muttermilch eines anderen Tieres trinken? Wie hirnrissig ist das denn! Wenn man nur mal seinen Geist anstrengt und nicht alles tut, was alle tun, dann kann man sich wirklich als intelligentes Wesen bezeichnen. ;) Hört auf euer Herz und lass euch bitte nicht zu viel einreden.

Die Fakten habe ich außerdem für Kinder gut erklärt in einem Video gefunden:

 

Herzlichst
eure Ökojule

 

Quellen
Bilder: http://bilder.mzibo.net/wp-content/uploads/2010/04/2890569290_8f0f2d3c25_b.jpg, http://de.fotolia.com/id/19901168, http://de.fotolia.com/id/3367983
Literatur: Skinny Bitch von Rory Freeman und Kim Barnouin, Happy vegetarisch von Tanja Tronniker

Sonstiges: Mail von Antje Gahl von der DGE, *http://www.medizinfo.de/gastro/verstopfung/transitzeit.shtml,
 

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Kommentare (78)
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19.02.2014
Bjarne2000 hat geschrieben:
Also, hin und wieder ein Schweineschnitzel, das geht doch... WENN DAS ARME SCHWEIN VERDAMMT NOCH MAL ÜBERHAUPT DIE ZEIT GEHABT HAT, ZU LEBEN! Klar ist Fleisch lecker, aber das muss man doch nicht in diesem Maße ausnutzen! Klar möchten viele Menschen hin und wieder Fleisch essen, aber wieso gibt es keinen mehr, der seine Schweine/Kühe/WasAuchImmer, die zum Geschlachtet werden verdammt sind, einfach bis zu ebenjener Schlachtung friedlich auf einer hübschen Wiese das Leben genießen lässt, statt sie in winzige Käfige zu sperren und mit Futter vollzustopfen?!
09.03.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ich verstehe auch nicht wieso so viel Fleisch gegessen wird, der Mensch braucht doch eigentlich gar kein Fleisch! und dadurch dass der mensch fleisch ist werden sooooooooo viele tiere ermordet (wenn ich das so sagen darf, aber aus meiner sich ist das einfach nur blütrunstiger, hinterhältiger mord, weil die tiere sich nicht wehren können, deshalb ess ich ja auch kein Fleisch)
04.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
okay, der Laptop ist noch heile xD

@lugubris: An einer ARgumentation ist nichts verwerfliches, und welche Fakten man da mit reinnimmt muss man selber entscheiden, ob es da jetzt noch andere gibt oder nicht sei mal dahingestellt und wir lassen es so stehen. Es ist oekojules gutes Recht, ihre Meinung hier und in dieser Form zu verbreiten, wenn du das Gegenteil ausdrücken möchtest, dann schreib doch selber einen Artikel darüber. Wenn sie dieses Recht benutzt ist das okay. Du solltest deswegen aufhören, ihr dieses Recht absprechen zu wollen. Ebenso ist ihre Quellenwahl ihr freies Recht. Jede Quelle tendiert in eine Richtung, das ist auch nicht schlimm. Für eine Argumentation sollte man sich nur Quellen suchen, die seine Meinung unterstützen. Das heißt nicht, dass sie sich nirgendwo anders informiert hat. Vieleicht hat sie es, und wollte diese Quellen nicht mit aufnehmen? Oder hat sie anders, unseriös o.ä. wahrgenommen und möchte sie hier nciht verbreiten? Egal, welche der Theorien hier zutrifft: Du unterstellst ihr hier Dinge, die ich durchaus beleidigend nennen würde, und deswegen möchte ich dich bitten, das zu unterlassen. Du findest es auch nciht schön, wenn man dir sagt, dass du dich nciht genug informierst, und sich darüber lustig macht, welche Quellen du verwendest. Du kannst es ja so finden, du musst es aber nicht in dieser Form hier darstellen.
03.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ich streite niemandem die Meinung ab.....
Und wenn es die meinung des artikelverfassers ist, ass der mensch vegetarier ist muss er es nicht auf diese weisen verbreiten.
Ich finde es jedoch trotzdem witzig das dieser wissenschafftlich dargestellte Artikel auf eine pateiischen quelle beruht.

Und das der Artikel verfasser sich anscheinend auch absolut nirgend wo anders informiert hat.
wenn ich beleidigend werden würde würdet ihr das merken. ;)
03.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
........aber.........

Nein, kleiner böser Scherz :)
03.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
JAAAA ein schöner Abschluss, ich bin dabei :)

Und wenn jetzt wieder ein "aber" kommt, dann schmeiße ich meinen Laptop vor die Wand ;)

nein, im Ernst, ich stimme Urmeli voll und ganz zu. Hast du sehr schön formuliert, genauso geht es mir nämlich auch:
03.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Würde ich so unterschreiben KatevomDorf :)
Auch von dir ein schöner Abschluss mit wahren Worten :)
03.02.2012
KatevomDorf hat geschrieben:
schöner schluss Urmeli.
er sagt für mich aus, dass das ende nciht das ende ist^^ schön paradox.

was auch wiederum den tatsachen entspricht, denn es wird imemr neue meinungen geben oder neue studien, die das eine belegen und dass andere wiederlegen. mann muss nur auf dem neusten stand bleiben und kritisch hinterfragen. das finde ich sehr wichtig.

und ich fidne es auch wichtig zu betonen, dass ein meinungsaustausch ohne persönliche angriffe von statten gehen sollte, denn in so einer stelle ist man weit weg von sachelichen argumentieren. wo ich auch schon beim nächsten stichpunkt wäre: argumentation schön und gut, sie sollte jedoch auf fakten und icht auf annahmen beruhen und den anspruch der (bestmöglcihen) opjektivität haben.
03.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Vielleicht lesen die Leute hier einfach nicht weiter, weil sie merken, dass es - wie MJ schon bemerkt hat - keinen Abschluss gibt. Es geht immer weiter und weiter, aber es ist kein Ende in Sicht.

Wobei ich auch mal was persönliches anmerken möchte: lugubris, kennst du den Spruch "der Ton macht die Musik"? Ich finde Meinungsaustausche können ruhig mal etwas ruppiger sein, aber sie sollten nicht persönlich angreifen. Also unterlass doch bitte schon fast beleidigende Anmerkungen betreffend den Verfassern von Berichten etc. Ich denke, dass wir - da bist du mit eingeschlossen - das nicht nötig haben.
Du nimmst dir das Recht auf eine eigene Meinung, streitest sie aber anderen ab (Thema Tierschützer usw). Wenn dann haben alle das Recht auf eine Meinung. Nur weil deine Ansichten deiner Meinung nach "wissenschaftlich fundiert sind", müssen sie weder richtig noch vertretbar sein. Gleiches Recht für alle.

Ich denke nicht, dass hier jemand wissentlich Falschwissen verbreitet und finde diesen Vorwurf recht hart. Was niemand abstreiten kann ist, dass Oekojules Bericht eine interessante und breitgefächerte Diskussion ausgelöst hat in der viele Meinungen und Anmerkungen geteilt wurden. Und genau das ist doch der Sinn und Zweck einer Diskussion.

Ach und noch was: Fleischesser essen meinem Planeten den Regenwald weg :)

Können wir uns auf folgenden Schluss einigen?:

Die Entscheidung zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung ist eine persönliche und moralische/emotionale Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Was die biologischen und ernährungswissenschaftlichen Für und Wider angeht, werden sich die Gelehrten wohl ewig weiterstreiten.
02.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Also abgesehen von deinen anderen Ansichten, die ich hier mal unkommentiert lassen möchte (weil sie einfach hier nichts mit zu tun haben):

1. ich will nicht unbedingt das Schlusswort haben. Ich sehe es einfach nur so, dass bei euch immer kein vernünftiger Abschluss der Diskussion ist, den man auf sich beruhen lassen kann. Wenn ihr einen habt, dann bringt ihn an, dann höre ich auf zu kommentieren xD

2. interessanter Name ;)

3. Ja dass der Mensch ein Veggie ist, ist ja auch falsch. Bestreite ich ja auch nicht. Ebenso ist es aber so, dass 3a. dieser Artikel eher eine Argumentation ist (zumindest in meinen Augen), und damit nicht den Anspruch kompletter Richtigkeit ist, und somit auch Halbwissen nicht unbedingt fehl am Platz ist, sondern eher gut für den Verfasser ;) das ist nämlich meistens Bestandteil einer Argumentation. Hinweis auf die Argumentation ist übrigens alleine schon der Titel, in dem eine Frage steht, was typisch für Argumentationen ist. Und 3b. ja das ganz weit unten hatte ich nicht mehr im kopf, habe ich aber auch schon gelesen xD

4. muss es übrigens ein schlusswort geben weil das hier sonst nie aufhört, und man mit einem schlusswort einfach ein schönes Fazit für Leute hat, die hier vielleicht später drauf stoßen. Ich finde Schlusswörter immer sehr wichtig, teilweise fast wichtiger als die Diskussion.
02.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@KatevomDorf lugubris ist Latein und/oder Grichisch...
heißt so viel wie: der düstere,unheilbringend,traurig...
ist als artname bei diversen tieren zu finden unteranderem geckos und frösche die ich halte... (Phyllobates lugubris, Lepidodactylus lugubris)
passt aber auch sonst der name weil ich schon ehr "unheil" bringe und evrmutlich das krasse gegenteil von einigen menschen hier (in diesem forum) bin.
Ich schlachte gerne solche pseudowisenschafftlichen beiträge aus,
esse fleisch, halte tiere in glaskästen (terrarien), bin für tierversuche und diverses anderes was pseudonatur schützer oder fanatische tierschützer nicht mögen....
und ich steh dazu!weil meine ansichten wissenschafftlich fundiert sind und ich bei allem keine bedenken habe.aber tierversuche etc. sind ein anderes thema und gehören hier nicht hin.
wer das liest und mir jetzt was mit zu teilen aht darf mir gern ne pn schicken oder eine e-mail an: lugubris@kummerkasten.de :D

warum musst du unbedingt das schlussworthaben mj?:D
warum muss es ein schluss wort geben?
zu wissenschafftlichen aspekten lies mal gaaaaaaaaaaaaanz weit unten... da steht was von mirund noch anderen biologisch interessierten menschen...
(unteranderem :D)
ich stimme katevomdorf zu.
halbwissen ist sone sache. aber unwissenheit schützt nicht vor strafe.
und die meisten fakten die falsch sind wurden einige beiträge zurück auch schon geklärt...
was aber nichts daran ändert, das ein großteil der menschen die diesen artikel lesen nur diesen artikel lesen und nicht die kommentare bis zum schluss und somit bekommen
diese die fehler nicht mit und verbreiten weiter ökojules schöne pseudowissenschaftliche märchengeschichte, das der mensch ein "veggi" ist...
Vegetarier essen meinem essen das essen weg :D
02.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
gibt es da kein schönes Fremdwort?? ;)

ja, Halbwissen sollte man nicht verbreiten. Wenn man aber nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert hat, und das dabei rauskommt, dann kann es halt passieren, dass da ein Fehler drin ist. Ist dann halt so. Wenn das Absicht ist, dann finde ich das schlecht. Wenn das unabsichtlich ist, dann ist das Pech. Denke ich zumindest.

So, diesmal Ende der Diskussion ;)
01.02.2012
KatevomDorf hat geschrieben:
auch wenn hier keiner biologe ist sollten man doch den anspruch haben, dass man nur richtige fakten verbreitet. halwissen ist nämlich meiner ansicht nach das gefährlichste. ausreichend recherchieren würde nämlich dabei bedeuten, dass man eben nichts falsches verbreitet, so wie es hier gemacht wurde. daher finde ich die ganze sache schon zweischneidig. aber jeder muss es eben so halten, wie er/sie es für richtig hällt und es auch vertreten können, sonst ist das nciht wirklich die eigene meinung. von daher. gute diskussion.

einf ehler, der mir im text aufgefallen ist, aber hier schon hinreichend erläuterte wurde: die sache micht dem sind wir fleischfresser oder werden wir zu welchen. das problem bei der sache ist eben, dass viele unter "fleischfresser" nämlich sowas wie eine steigerung aus dem veggitarismus sehen(nach dem motto: vegan-veggi-pflanzenfresser-fleischfresser-alles fresser), aber dem ist nicht so. Menschen esssen eben sowohl als auch fleisch und plfanzen außerdem auch gelegentlich aas. ergo sind sie allesfresser, da sie eben von allem etwas fressen. und wie lugutbris (woher kommt eigentlich der name?) demnach allesfresser sind. und fleischfresser wirklich nur die tiere sind, die ausschließlich ihre nahrung aus tierischen- fleischproduktenbeziehen. jetzt soll mir bitte keiner mit den hunde/katzen argument kommen, das die ja graß fressen würden. dadurch bringen katzen sich dazu zu würgen und zu ebrechen bspw. wollknäule und hunde, weil sie damit ihre zahnzwischenräume "reinigen", denn sie fahren im grunde nur an den halmen entlang und rumpfen es nciht ab um es zu verdauem.

ansonsten gehe ich mit MJ1499's zitat konform. ichw eiß, dass ich ein huhn oder ein schwein schlachen könnte und es bei uns auf dem bauernhof schon zur selbstversorgung getan habe also erlaube ich es mir auch zu essen. punkt.

das gegenteil von integrieren ist, würde ich behaupten, schlicht ausgrenzen.
31.01.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Schade, es war so ein schönes Schlusswort :(

Okay, also omnivor. Stimme ich zu.

Dann also noch ein Kommentar: Wir sind hier nicht alle die Biologen und Fachleute. Und selbst Fachleuten können Fehler unterlaufen. Deswegen sollten wir uns das auch zustehen. Ich bleibe dabei, dass es moralisch nicht falsch ist, einen solchen Artikel zu posten. Da gibt es weder richtig noch falsch, wenn ich selber mich für fähig halte und das Thema es hergibt, dann kann ich auch einen Artikel schreiben. Vor allem, wenn ich mir Mühe gebe und über das Thema ausreichend recherchiert habe. Den fachlichen Fehler mit der Salzsäure kann ich übrigens nicht finden, ich finde lediglich die Tatsache, dass die Magensäure eines Raubtiers aggressiver ist, als unsere, um schneller handeln zu können. Und das ist SInn und Zweck eines Katalysators, wie du ihn hier beschreibst. Wenn du einen an der Reaktion beteiligten Stoff hättest, dann könntest du lediglich durch die Menge etwas verändern (da bringen aggressivere Säuren nur bei einem erhöhten H+ Bedarf etwas, der liegt hier nicht vor), nicht aber dadurch, eine andere Säure zu nehmen. Dementsprechend ist die Säure als Katalysator beschrieben. Und hast du schon mal Fleisch in Salzsäure gelegt? Es wird sehr schlön zersetzt, so dass man an die Stoffe rankommt. Und das ist hier gemeint, soweit ich das verstehe. Weitere fachliche Fehler kann ich übrigens nicht entdecken, ich bin aber auch kein Biologe, sondern wenn dann eher Chemiker, so dass ich keinerlei Anspruch auf Richtigkeit erhebe.

Wenn da also noch fachliche Fehler sind, dann melde dich doch. Warum es falsch ist, einen solchen Artikel zu posten, verstehe ich immer noch nicht. Magst du mir das vielleicht einmal erläutern? Ich finde es nämlich gut, ohne diesen Artikel gäbe es diese Diskussion nicht, und wir wären um einige interessante Gespräche, Fakten und Diskussionen ärmer. Und wirklich schlimmes ist an dem Artikel nicht, wie ich weiter unten ja schon erläutert habe.

Danke nochmal für den Blinddarm :) jetzt habe ich dein Problem verstanden (schon blöd wenn man Bio abwählt ;) ).

Anhand der momentan vorliegenden Beweislage möchte ich übrigens mein altes Schlusswort wieder in Kraft setzen, dem du ja anscheinend auch zustimmst, abgesehen von der Blinddarmgeschichte.
31.01.2012
gelöschter User hat geschrieben:
@MJ1499...

Der Mensch ist defintiv nicht rein Carnivor.
Würden sich Menschen nur noch ausschließich von Fleisch ernähren wären sie innerhalb weniger Wochen tod.
Ich meine es waren die Azteken, die ihre Gefangenen ausschließlich mit Fleisch "gefüttert" haben...So hatten diese genug kraft um zu arbeiten waren jedoch nach 3 Wochen tod.
Aber abzustreiten das der Mensch kein fleischfresser ist ist auch falsch.
Menschen sind definitiv Omnivor.
Und Fakt ist auch das wir ohne Fleisch leben können.
Doch Fleisch ist auch eine gute Nahrungsquelle, da wir einige Körperwichtige Stoffe nicht erst umbauen müssen sonern direkt einbauen können.
menschen ahben einen Blindarm ja,
Aber er erfüllt keienrlei Funktion mehr.
Bei z.B. Nagetieren wird hier Zellulose aufgespalten, die Tiere scheiden dann 2 Arten von kot aus, den Blinddarmkot und den normalen kot, der Blinddarmkot wird gefressen.
Er enthält die in ihre bestandteile aufgespaltene Zellulose.
(z.B. Salat besteht aus Zellulose...)
(Der Blinddarm von Nagetieren ist aber auch nicht so wie bei uns verkümmert.)
Letztendlcih ist es jedem selst überlassen, was sie/er isst..
Doch es ist trotzdem falsch solch einen Text zu posten.
Besonders wenn einige dinge Falsch sind.
Wiez.B. das die Salzsäure in unserem Magen die nahrung evrdaut.
Sie ist nur ein Katalysator.
Ich weiß jeden Falls, dass ich nicht ohne Schnitzel ein saftiges Steak,Lammbraten, Ente,Huhn,Pute..........
Oder Currywurst leben werde.
Alles was mal klein und plüschig war schmeckt halt am besten :D

Es ist nicht nötig das einige Leute ganz verzichten.
Es ist áber erforderlich, dass die Leute insgesammt weniger essen.
31.01.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Keine Ahnung ob es dieses Wort gibt oder nicht :) aber ich habe verstanden was du sagen willst.

Mit dem Zitat deines Lehrers als Schlusspunkt kann ich sehr gut leben :)
30.01.2012
MJ1499 hat geschrieben:
@Urmeli: Also ich finde sie hat immer noch ein schönes Ende: Ich sgae ja nicht, dass ihr euch opfert, ich sage nur, dass wenn ihr es wollt ;) Da Moralvorstellungen nicht nur auf den Menschen bezogen sind, war das auch nicht mehr so direkt gemeint. Es hörte sich halt nur so an. Deswegen war mir das Zitat meines Lehrers auch so wichtig, um halt auch einmal die zweite Seite darzustellen. Und was die Verzichter angeht: Da wären deutlich mehr von Nöten, um ansatzweise ein Gleichgewicht zu haben, von daher kann man diese mal aus der Gesellschaft extegrieren (gibt es das Wort?? Ich meine das Gegenteil von integrieren ;) ), und einfach sagen: Nützlich sind diese Verzichter für das Gleichgewicht, nötig hingegen nicht. So hoffentlich jetzt ein Schlusspunkt, mit dem alle leben können :)
30.01.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Auch wenn die Diskussion jetzt ein wirklich schönes Ende finden könnte..... ;)

MJ1499 ich opfere mich nicht - und schonmal gar nicht für die Menschheit! Ich bleibe meinen Prinzipien treu. Hier möchte ich deinem Reli-Lehrer für ein wirkliches schönes Zitat danken. Ich könnte kein Tier töten, also lasse ich es auch keinen anderen für mich tun.

Der Mensch an sich ist mir relativ egal. Die Entscheidung Veggi oder eben nicht bezieht sich ausschließlich auf die Tiere. Der Einwand mit dem Verzichten um ein Gleichgewicht wieder herzustellen wäre natürlich nicht nötig, wenn sich der Großteil der Menschheit ausgewogen ernähren würde. Tut er aber nicht. Also sind die Verzichter nötig um ein wenig das Gleichgewicht zu halten.

Danke, dass du das Thema Evolution nochmal ansprichst :) Bei mir hatt es iwie keinen interessiert.
29.01.2012
Oekojule hat geschrieben:
Endlich mal jemand, der durchblickt und ohne Vorwürfe kommentieren kann. Danke, MJ1499! Ich denke, so können wir das jetzt stehen lassen und endlich wieder Frieden finden.
28.01.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Also ich möchte mich an der Stelle auch einmal zurück melden. Ich habe mir gerade die gesamte Diskussion seit meinem letzten Beitrag durchgelesen, und muss sagen, es gibt hier einige interessante Ansätze unfd Themen zu denen ich gerne Stellung nehmen würde.

Als erstes einmal zu der Diskussion um Rechtschreibfehler: Klar, die passieren immer, mir passieren die auch nicht gerade selten, aber ich versuche darauf zu achten, ob und wann sie mir passieren. Davon abgesehen finde ich lugubris Art zu schreiben auch sehr verwirrend. Aber jeder so wie er schreibt, und mit ein bisschen Anstrengung versteht man ganz gut, was du meinst. Anders wäre es nur einfacher. Bevor wir aber auf Rechtschreibung und Grammatik rumhacken, wieder zum Thema.

Erst einmal zu Urmelis und Lorenas Aussage: Ich finde es ja nett, dass ihr euch für den Rest der Menschheit opfern wollt, ich will es definitiv nicht. Dementsprechend können beide Ansätze eine gewisse Richtigkeit haben, man zieht nur andere Schlussfolgerungen. Ähnlich wie schon manch andere hier angebracht haben zähle auch ich mich zu den Leuten, die ausgewogen Fleisch essen. Ich denke, dass man diese Ausgewogenheit für sich herstellen sollte. Kann aber sein, dass das auch nur so ist, weil ich keine Lust habe mich für irgendwen auf dieser Welt zu opfern. Wenn alle ausgewogen leben würden, dann wäre das effektiver, als wenn die Hälfte zu viel und die andere zu wenig Fleisch ist. Aber da würde ich mich einfach mal enthalten.

So, jetzt zur Diskussion, was die Quellenlage angeht: Generell kann man sowieso den Quellen nicht blind vertrauen, weil alles den Einflüssen von Lobbyismus und Auftraggeber unterliegt (in den USA kamen mehrere voneinander unabhängige Studien zu dem Ergebnis, dass es keine globale Erwärmung giobt, Auftraggeber war ein Kartell aus Ölfirmen. Das nur als Beispiel). Ich würde somit auch die Quellenlage nicht unbedingt kritisieren. Es gibt wissenschaftliche Studien, die sagen, dass Vegetarismus schädlich ist, und andere, die eben sagen, dass es nicht schädlich ist. Alles eine Frage des Auftraggebers. Was das Video angeht: Im Satz davor steht: "Die Fakten habe ich FÜR KINDER GUT ERKLÄRT in einem Video gefunden" Das Video scheint somit nicht unbedingt Quelle des Berichtes zu sein und sollte somit von der Kritik ausgenommen werden. Immerhin ist es doch auch ganz nett, sich hin- und wieder ein Video anzugucken, in dem die Fakten mit Kinderzeichnungen unterlegt sind ;).

Zu euren "wissenschaftlichen" Argumenten: Natürlich hat der Mensch momentan kein Gebiss, mit dem er Tiere reißen könnte. Ihr sprecht aber beide die Evolution an. Daher kommt von mir jetzt ein kleiner Einwand, der eure Argumentationen relativ schnell entkräftigen kann: Der momentane Mensch ist schon evolutioniert, sprich, er hat sich an die Begebenheiten angepasst. Dementsprechend sind die Zähne, Darm etc. so geworden, wie wir sie benötigen. Und kann mir einer von euch einen Ursprungsdarm zeigen? Alles, worüber ihr diskutiert, hat sich entwickelt. Vielleicht hatte der Mensch mal riesige Reißzähne, und als er Waffen entwickelte, wurden sie zu kleineren Zähnen, da er sie nicht mehr brauchte? Hat sich eventuell die Enzymproduktion in unserem Körper verändert? Da es darüber so weit ich weiß keine Erkenntnisse gibt, können wir über den Mensch in Ursprungsform nicht diskutieren, sondern nur in seiner momentanen. Da zur momentanen Phase auch die Intelligenz gehört, die wir ganz sicher haben, würde ich uns als omnivor bezeichnen. Wir sind in der Lage, Fleisch zu jagen und zu essen, ebenso wie wir Gemüse ernten und essen können.

Dann noch dazu, inwiefern der ARtikel kleine Kinder beeinflusst: Natürlich beeinflussst der ARtikel kleine Kinder. Das ist aber nichts schlechtes. Erstens müssen diese Kinder dann schon so groß sein, dass sie im Internet surfen können, ud zweitens müssen diese Kinder sich auch vorher erstmal mit ihren Eltern auseinander setzen, und die sind in vielen Fällen dann gegen Vegetarismus ( da sie wissen wollen, wie die Kinder darauf kommen etc.). Da würde ich den Einfluss der Eltern deutlich höher stellen als den eines INternetartikels. Und in dem Alter, in dem das nhicht mehr so ist (12-13) ist man auch weit genug., dass man sich noch woanders her INformationen holt.

Zusammenfassend also: An dem ARtikel ist nichts Verwerfliches. Ob wir Vegetarier werden oder nicht hängt (abhängig von den Gründen) entweder von einer Moralvorstellung oder einer Sicht auf die GEsellschaft ab, die jeweils individuelle Gründe und Faktoren hat, und die man damit nicht allgemein diskutieren kann. Um mmeinen ehemaligen Religionslehrer zu zitieren: "Ich sollte alles, was ich esse, auch selber umbringen können. Wenn ich das kann, dann darf ich es essen. Wenn nicht, dann halt nicht." Das war sein einziger KOmmentar zu der Debatte. Und der bringt es meiner Meinung nach auf den Punkt.

@lugubris: Abschließend noch 2 Fragen: Ich vermute mal du hast dich vertippt, aber in deinem letzten Beitrag schreibst du, dass wir Menschen keinen Blinddarm haben. So weit ich weiß haben wir aber doch einen? Wenn auch verkümmert, aber wir haben einen? Würdest du den Menschen jetzt als Fleischfresser oder als Allesfresser bezeichnen?
25.01.2012
KatevomDorf hat geschrieben:
@ oekojule: ähm wenn ich da kurz einhacken darf: du hast auch rechtschreibfehler drin. du schreibst in deinem eintrag vom 5.12. ist anstatt bist. also da würde ich schon mal vorsichtig sein ob und wen ich anflaume. solche fehler passieren jeden mal, vor allem, wenn man schnell schreibt oder keine ausreichende zeit hat.
auf den inhalt sollt ees doch ankommen oder nicht? klar wenn es wirklich unverständlich wird seh ich das auch problematisch, aber man kann ja auch jemanden mit absicht nciht verstehen wollen. so wie es bei dir gegenüber lugubris der fall zu sein scheint. also da am besten auch nenn bissl auf die bremse treten und erstmal nen sekündchen warten bevor man iwas abschickt.
25.01.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Wenn man sonst keine Fehler findet hackt man auf der Grammatik und Rechtschreibung rum.
Bevor du meine Fehler ausbesserst befasse dich bitte mit den Verdauungsorganen des Menschens und mit den Biochemischen Verdauungsvorgängen ;)

Sry. Aber du hast wie schon erwähnt die Informationen auf die du deinen Artikel stützt von einer pateischen pseudowissenschaftlichen Seite.
Das ist ähnlich wie wenn du einen Bericht gegen Tierversuche schreibst und dich ausschließlich auf PETA Argumente stützt?
Wenn du so erwachsen bist meine Fehler auszubessern denk noch einmal drüber nach, wie dein Text junge Leute beeinflusst.
Und deine Art zu sagen:
Nö deine Argumente überzeugen mich nicht :P
Ist ja sehr angemessen ;)
Ich glaube, was wissenschafftliche bewiesen ist.
Und Menschen sind unter anderem Fleischfresser.
Schon allein da sie a) Cellulose nicht spalten können und b) Enzyme zur Fleischverdauung haben und c)keinen (für Pflanzenfresser typisch) Blinddarm haben oder andere spezialisierte. Organe.
Aus ethischen Gründen kein Fleisch zu essen ist eine Sache aber das ganze mit ausgedachten Argumenten zu stützen und damit beeinflussbare Kinder und Jugendliche zu beeinflussen.
Um mal klar Text zu reden:
Deine Argumente sind etwa so wie wenn der Papst sagt, das es keine Evolution gibt und homosexuell zu sein gegen die Natur des Menschens ist ;)
Hübsch ausgedacht für unwissende gut umschmücKt evt. Nachvollziehbar aber vollkommener scheiß!
25.01.2012
gelöschter User hat geschrieben:
ganz ehrlich es kann doch jeder leben wie er will ... Wenn du meinst das durch den Artikel Kinder manipuliert werden dann denke das. Aber ich bin mir sicher das ein Jugendlicher ein weitaus größeres Argument bzw. ein weitaus größeren Beweggrund braucht um Veggie zu werden. Mir ist es egal ob du Fleisch isst oder nicht, also kann es doch dir auch egal sein ob manche Jugendliche Vegetarier sind oder nicht ;)
25.01.2012
Oekojule hat geschrieben:
Bleib du bei deiner Meinung, lugubris und ich bleibe bei meiner. Deine Art zu Schreiben - wie du es hier an den Tag legst - ist absolut unangemessen. Von der Rechtschreibung und dt. Grammatik ganz zu schweigen... Lern erst einmal bessere Umgangsformen und dann können wir weiter reden.
24.01.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Es ist einfach ein Unding so einen Pseudowissenschafftlichrn schit in einem Jugend Forum zu Posten.wie alt bist du 12?
Mal ehrlich die Seite von der du deine Infos beziehst ist absolut pateisch und voller Müll um unwissende (besonders durch den tollen bunten Karton Kinder u. Jugendliche) dazu zu bewegen Vegetarier zu werden.
Fakt ist unser Magen enthält Enzyme zur Spaltung von tierischen Bestandteilen.
Unser Magen Darm Trakt ist aber nicht darauf ausgelegt zellulose zu spalten.
Als nix blattgemüse.
Das mit dem Spinat wr auf deinen blattgemüse enthält viel Eisen beitrag bezogen.
Das mit den verrutschten Komma stellen habe ich ja schon erwähnt.
Ich will dich keines falls bekehren von mir aus kannst du dich von baumrinde ernähren wenn du unbedingt willst....ist mir Lachs...
Mir ist es aber nicht egal das wie schon erwähnt solche Argumente wissenschaftlich dar gestellt werden ob wohl sie Quatsch sind und somit Kinder und Jugendliche und vl. Auch erwachsene zu beeinflussen.
24.01.2012
Coco200 hat geschrieben:
Ich finde das stimmt vollkommen. Mein Freunde sagen immer: "Der Menschist Fleischfresser und das schon seit Jahrhunderten. Es ist unnatürlich kein Fleisch zu essen." Na und geht die doch nichts an. Ich bleibe weiter Veggie weil ich Tiere liebe!!!
05.12.2011
Oekojule hat geschrieben:
@lugubris: Also was möchtest du jetzt genau wissen? Das viel Eisen im Spinnat steckt, wie du schreibst, ist schon mal ein Trugschluss und demzufolge nicht richtig. Wieso ist Blattgemüse für uns nicht verdaubar? Versteh ich nicht! Seh ich nicht so und deine Begründung überzeugt mich ehrlich gesagt nicht wirklich. Deine Fragezeichen verwirren mich. Sind das jetzt Fragen oder Aussagen von dir, wobei du dir aber nicht sicher ist. Also, ich melde mich, aber bitte formulier kurz und bündig, klipp und klar, was du genau wissen willst.
02.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Naja um mich noch mal an ökojule zuwenden da ich mir die gesamten pro Vegetarier Beiträge so gut wie nicht durchgelesen, nur grob überflogen habe?
Habe ich gerade noch gelesen: ?in Blattgemüse ist viel eisen?

Meinst du mit: ,,viel Eisen in Blattgemüse? den Spinat wo aus versehen ein paar Komma zahlen nach der Analyse verrutscht sind??
Blattgemüse ist großteils nicht für uns verdau bar?
Einiges können wir verdauen viele Salate (bzw. Blätter allgemein) jedoch nicht?
Um es mal nicht ganz so fachlich zu sagen:
Wir haben nicht die richtigen Enzyme, die die Inhaltsstoffe der Blätter
(hauptsächlich Zellulose; Bestandteil von Papier)
Zu zersetzten und zu verwerten.
Auch wenn z.B. auf Verpackungen teilweise angegeben ist das diese Stoffe gaaaaaanz viel Zucker enthalten, die sind in einer Verbindung und wir können sie nicht verwerten?
(Da uns für diese Verbindungen das nötige Spaltungsenzym fehlt)
Dazu haben halt einige pflanzen Fresser einen Blinddarm wo Bakterien mit entsprechenden Enzymen leben z.B. Nagetiere die einen speziellen Blinddarm kot ausscheiden mit für sie verwert baren Substanzen, diesen fressen sie i.d.R aber sofort auf?
und andere pflanzen Fresser zum Beispiel käuen wieder wobei auch Bakterien arbeiten..
Und bevor die Argumentation kommt:
Pflanzliche Nahrung enthält aber viele Ballaststoffe die gut für die Verdauung sind?
NEIN! Ballaststoffe sind unverdauliche Stoffe.
Z.B. die oben erwähnte Zellulose (bei uns?)

Und im Prinzip Helfen sie auch nicht groß artig bei der Verdauung es gibt das Gerücht, dass sie bei den knet Bewegungen des Magens dazu bei tragen die Nahrung zu zerkleinern?
Der Magen knetet nicht .Zumindest bei uns Menschen nicht bei Tieren ohne Zähne teilweise schon z.B. Krokodile, Strauße?
Ballaststoffe stören die Verdauung nicht tragen aber im Prinzip auch nichts dazu bei.


Und nun melde sich Ökojule doch noch ein Mal bitte.
Und gebe bitte
02.12.2011
Lorena hat geschrieben:
von den fakten her würde ich gerne regentag, jutta, lugubris und katevomdorf zustimmen. ich finde es wurden da noch interessante argumente angesprochen. allerdings stimme ich manchen schlussfolgerungen nicht zu.
ich gebe urmeli recht, dass wenn die einen zu viel fleisch konsumieren, andere ganz verzichten müssen, um einigermaßen Ausgewogeheit herzustellen. wenn also alle sich richtig ernähren würden, wäre es also meiner meinung nach nur noch eine persönliche entscheidung, ob man fleisch isst oder nich. bis dahin betrifft sie aber leider uns alle, weil der übermäßige fleischkonsum nun mal viel schaden anrichtet, aber ich denke da stimmen wir ja hier auch alle überein.
@lugrubis, aber du sagst es findet regenwaldabholzung für sojafelder statt, da kann ich dir nur zustimmen, dass das keine lösung ist. meiner meinung nach passiert das aber im großen stil WEIL wir soviel fleisch konsumieren, denn um das ganze futter für die unmengen an tieren herzustellen, verbrauchen wir unheimlich viel fläche, da gab es doch auch die studie vom wwf zu. wenn wir alle vegetarier wären, bräuchten wir viel weniger fläche um uns zu ernähren, also auch keine regenwaldabholzung. hab leider grad keine zahl im kopf, aber es gibt doch diese berechnung wieviel X kilo Getreide in ein kilo Fleisch wandern....is zumindest eine hohe Zahl ;-) und nich nur futtermittel, auch für weidefläche werden regenwälder abgeholzt. da die tierchen den boden dermaßen zertrampeln, schaden wir damit auch langfristig der vegetation.
02.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ich würde der Quelle oben NICHT glauben.
Der Film ist eine Art Propaganda Aktion.
Schön Bunt mit Zeichentrick Figurchen und einfach erklärt damit auch die kleinsten es verstehen wirbt es quasi Vegetarier oder Veganer an.
Von groß bis klein.
Und da finde ich es auch schon wieder Fraglich ob man einen solchen text unbedingt in ein Jugendforum stellen muss wo hauptsächlich Kinder und Jugendliche sind die leicht beeinflussbar sind.
Wenn man sich schon allein die ?Quelle? des Films wo die Artikelverfasserin ja anscheinend das meiste ihrer Infos her hat?
Quelle Vegetarierbund?.
Göttlich so als würde Peta einen Artikel über die Lebensbedingungen von Labortieren schreiben?.Sprich absolut wertend.
Ich bevorzuge dann doch lieber wissenschaftlich fundierte Quellen.

Fakt ist wir sind Omnivor.
Wer dies an Hand zweifelhaft pseudo-wissenschaftlichen Argumenten abstreitet
Sollte dies zumindest nicht öffentlich tun, das ist fast so ähnlich wie die Evolutionstheorie als Märchen abzustempeln.
Wer Fleisch aus ethischen Gründen nicht ist, dem mache ich keinen Vorwurf der kann dies gerne tun aber solch eine Argumentation muss nicht sein.

Und mal an die Vegetarier und besonders die Veganer die dies vl. Lesen??
Wusstet ihr das Soja recht viele Hormone enthält die ähnlich wie Weibliche Hormone auf unseren Körper wirken, was bei über Dosen z.B. zu Brustkrebs führen kann oder zur verweiblichung von Männern??
Nur mal so am Rande?.
Davon mal ab finde ich die Fragestellung recht interessant auf der einen Seite haben wir Massentierhaltung auf der anderen Seite Regenwaldabholzung und Brandrodung für den Soja Anbau?..

Meine Angaben kann man übrigens in fast jedem
Zoologie, Biochemie etc. Lehrbuch oder bei google nach schlagen.
Und zu dem, um sich werfen mit Fachbegriffen, ich habe groß teils die Deutschen Namen, wenn welche vorhanden sind rein geschrieben, wer das ?Thema Verdauung o.ä. allerdings genau wissen möchte kommt um die Fachbegriffe nicht drum herum.
02.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Das habe ich schon verstanden. Du wolltest sagen - denke ich - dass alles ausgewogen sein muss. Auf den gesamten Konsum gesehen muss es also Vegetarier geben und diese Ausgewogenheit herzustellen.
Was die einzelne Person an sich angeht, spielt die eigene körperliche Verfassung sowie die eigenen Bedürnisse eine übergeorndete Rolle.

Was ich kann und was ich will ist zwei sehr verschiedene Sachen. Ich hätte die Kommentare zu ende lesen können, hatte aber ehrlich gesagt nicht wirklich die Motivation dazu.
Das "um sich werfen" mit Fachbegriffen unter Auslassung aller Aspekte, wir hatten hier ja schon viel Einstellung und persönliche Meinung etc. geschrieben, ist nicht wirklich interessant und zielführend.
Und wie gesagt, ich schenke nicht jeder Quelle meinen Glauben, nur weil sie genügend Fachbegriffe drauf hat.
02.12.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
Urmeli ich glaube du hats mich da falsch verstanden. ich meinte nicht den momentanen konsum als ausgewogen. ich meinte und habe gesagt, dass man sich ausgewogen ernähren sollte um gesund zu sein. und das der konsum in gesellaschften wie unsrer eher zuviel an nährwerten ect. aufnehmen als, dass es zuwenig ist.

zu der quellenlage: ich bin der meinung man sollte ihnen nciht einfach so "glauben", sondern man sollte sich angucken unter welchen bedingungnen sie entstanden sind und von wem sie inauftrag gegeben wurden/wer sie durchgeführt hat. das ist meine meinung dazu.

und hast du echt so eine geringe aufmerksamkeitsspanne? das soll jetzt nicht abwertend sein, aber man sollte doch in der lage sein solch eine masse an fakten zu verarbeiten. immerhin sind da absätze drin, die den text in sinneinheiten einteilen.
02.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Wollt ihr ein Fachmagazin rausbringen? ;)
Ehrlich, nach der Hälfte hab ich abgeschaltet und mich gefragt wo ist das Ende :D

Zu KatevomDorf:
Wenn ein großer Teil der Masse einen zu hohen Fleischkonsum hat, bedeutet dann nicht Ausgewogenheit, dass ein anderer Teil verzichten "muss" um eben diese Ausgewogenheit zu erhalten?

Was mich jetzt mal allgemein wundert: Es gibt die einen seriösen Quellen, die sagen, wir sind Fleischesser, dann gibt es die anderen seriösen Quellen, die sagen wir sind es nicht (geklärt dürften wir ja schon haben, dass wir Mischköstler sein können).
Ist dann nicht doch wieder eine persönliche Entscheidung, welcher Quelle man seinen Glauben schenken möchte?
01.12.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
@lugubris: interessante fragen, die du da aufwirst.
(ich fang mal hinten an) soweit ich weiß geht die definition von aas noch weiter. nicht nur, dass es ein nicht erlegtes tier ist, welches man verzehrt, sondern, dass es auch keine konservierungsprozesse durchlaufen hat. und das trifft wiederrum auf wenige der tierischen produkte zu.
physologisch betrachtet ist die veranlagung von den ftf und stf-fasern in der muskulatur 50:50 , bzw. je nach genetischer veranlagung ertwas mehr oder weniger. das problem ist nur, dass die ftf(fast-twitch)-fasern sich durch monotone belastungen in den sensiblen phasen in der entwicklung zu stf(slow-twich)-fasern umwandeln jedoch nicht umgekehrt. also einmal stf immer stf. daher entsteht evlt der eindruck, dass wäre veranlagung. das nur nebenbei.
Aminosäuren (AS) sind überall enthalten- ich wollte grad schon der vergleich ziehen "inetwa wie DNA, aber das ist genau das, denn kettige AS bilden die DNA, RNA und alles was dazu gehört. und durch die wiederrum werden erst enzyme synthetisiert (Stichwort PBS) quasi psaltet unserkörper ewieße durch enzyme auf, die er dann weier dazu verwendet enzyme herzustellen....

zu Lorena: mensch da hast du mir nen paar schöne fakten weggeneommen. hatte das nämlich vergangene woche im seminar (grob gesagt geht es da um ernährung und sportliche leistung). also es ist fakt, dass es nicht zur evolution gekommen wäre, wenn der fleischkonsum nicht einzug gehalten hätte. denn die energie, die wir aus dem fleischziehen können ist um ein vielfaches höher, als das auspflanzlichen produkten. und ja viele sachen gibt es in pflanzen aber eben häufig sind sie in tierischen produkten um ein vielfaches höher.


aber bei uns in der gesellschaft ist es sowieso eher der fall, dass zu viel und zu ungesund gegessenw ird, als zu wenig. es ist einfach wichtig ausgewogen zu essen. und nicht auf eiweiße, kohlenhydrate oder Fette zu verzichten. die mischung macht's halt immernoch. energetisch gesehen sind eiweiße echt klasse kohlenhydrate sind verdammt wichtig, da das gehirn NUR glucose als energielieferant akzeptiert. wieterhin ist es lebenswichtig fette als langfristige speicher aufzunehmen. und vorallem mehrfach ungesättigte Fettsäuren. ich meine ich würde echt ungern wie etlicht maraton/ausdauerläufer aussehen. die zerstören ihre muskulatur seytematisch, da sie ihrem körper für die lange belastung zu wenig energie bereit stellen. an deben ist ken gramm fett. das wirkt sich soweit aus, dass deren gedärme tag tägtlich so sehr an einander reiben, dass es zu blutungen im darm kommt (regelmäßig) und auch su druchbrüchen.. dafür brauch man vorrangig die gesättigten FS. die lagern sich schön an und man schütz sich nicht nur gegen die umwelt, sondern auch den eigenen körper im innreren.
aber die meisten von uns hier sind sich ja dessen bewusst, dass es nicht not tut jeden tag fleisch zu essen. aber genauso ist es meiner ansicht nach schwachsinn auf sachen zu verzichten, die uns das leben einfacher gestalten können.
01.12.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Aminosäure ist in Pflanzen enthalten? :D
Find ich gut die Aussage?.
Gibt es DIE Aminosäure?

Also? soweit ich weiß ist das Enzym in unserem Speichel Alpha-Amylase?
Ja das ist zur Zersetzung von Kohlenhydraten.
Aber unser Gebiss hat relativ zurück gebliebene ?Mahlzähne? im Verhältnis zu reinen Herbivoren etc.
Wieso haben wir Eckzähne zum Abreißen von Fleisch?
Und Schneidezähne?
Die Salzsäure in unserem Magen ist nur dazu da, um aus Pepsinogen, Pepsin zu machen (was bei einem PH-Wert von 1-2 passiert welchern durch die Salzsäure hergestellt wird?), was ein Enzym zur Protein Verdauung ist (Fleisch=Proteine, Proteine= lankettige Aminosäuren?)
Salzsäure verdaut absolut NICHTS?
Sie katalysiert höchstens.
Das die Magensäure eines Löwen ätzender ist als bei uns dazu würde ich gerne die Quellenangabe haben?

Wenn der Mensch Evulotiv nicht darauf ausgelegt ist Fleisch zu verdauen :
Wieso jagen dann auch nähere Verwandte von uns?
(Schimpansen?)
Wieso produziert unser Körper ein Fleischverdauendes Enzym??
Wieso ist unser ?Unterbewusstsein? darauf geprägt Fleisch
Geschmack als positiv an zu sehen?
(Außer wenn man als Kind/Jugendlicher in solchen Foren liest,
dass dies ganz ganz ganz ganz böse ist?)
Wieso zum Teufel haben wir keinen Blinddarm mehr der sich bei Fleischfressern
und bei Tieren die keine Zellulose mehr fressen zurück gebildet hat?
Und wieso hat unser Körper Mechanismen dafür, lange Strecken zur Jagt zurück zu legen??
Da kann man argumentieren, das unser Muskelaufbau etc. so gebaut ist um weg zu laufen doch mussten wir jemals weg laufen?
Wenn eine Großkatze hinter einem Schimpansen her ist wirft der Schimpanse die Großkatze mit Gegenständen ab?.
Oder klettert auf den nächsten Baum.
Dazu wären aber lediglich Schnellkraftmuskulatur nötig jedoch haben wir zu größten Teilen
Muskeln, die auf Ausdauer ausgelegt sind?.


Und das sich einige Leute täglich oder öfter Darmspülungen verpassen ist wahrscheinlich nicht unbedingt auf Grund von ?Verstopfugen (oder der geringste Teil macht es deshalb)
Sondern aus anderen Gründen?.
grüße jetzt erst ma nen schnitzel lugubris
ps: unter aas versteht man imprinziep tote tiere die man selbst nicht erlegt hat..... es ist heut zu tage also eigentlich fast jeder aas.
29.11.2011
Jutta hat geschrieben:
als erstes mal will ich sagen, dass auch mir der artikel gut gefallen hat. Einige Fakten kommen mir allerdings auch komisch vor, wurden jedoch schon genannt.

Der Mensch ist meiner Ansicht nach omnivor - also ein Allesfresser. Ich denke das fleischliche Nahrung schon zu Zeiten als sich der Mensch entwickelt hat eine Rolle gespielt hat.
Früher hat der Mensch halt in der Regel nicht so viel Fleisch gegessen, da die Jagdmethoden anders waren. Jedoch gab es immer auch Völker, die sich nahezu ausschließlich von Fleisch oder Fisch ernährt haben, da es nicht viel anderes gab. Ein Beispiel, das noch heute aktuell ist sind die Inuit, die sich quasi nur von erjagten Meerestieren ernähren. Ihre Körper werden das wohl vertragen, sonst wäre dieser Volksstamm bereits ausgestorben.

Nichts desto trotz: der heutige Fleischkonsum ist ohne Frage pervers und es gibt keine Argumente die ihn rechtfertigen können!
Und ich glaube auch, dass es gesünder ist, wenn man wenig Fleisch konsumiert.
29.11.2011
regentag hat geschrieben:
Der Bericht ist echt interessant :) Nur die Sache mit der Muttermilch finde ich unpassend. Allerdings muss ich, was die Reißzähne angeht, Lorena zustimmen. Klar, heute sind unsere Eckzähne so weit zurückentwickelt, dass man damit keine Antilopen mehr reißen kann ;) aber früher war das anders! Schau dir mal ein Pferdegebiss an, die haben keine spitzen Eckzähne, das ist ein Pflanzenfressergebiss. Außerdem stammt der Mensch nicht vom Affen ab. Das ist ein Fehler, der ganz oft gemacht wird. Menschen und Affen haben nur gemeinsame Vorfahren!
Ich selbst bin Vegetarier, sehe das aber wie die meisten hier: Die Frage ist nicht Fleisch oder kein Fleisch, sondern wie viel und woher.
29.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Die Frage ist wirklich, ob ein intelligentes Wesen doch nicht so intelligent ist, wenn es diese Intelligenz nicht nutzt.
Ist ein interessanter Diskussionsansatz :)
29.11.2011
Oekojule hat geschrieben:
Das mit der Intelligenz der Lebewesen auf der Erde ist wirklich so eine Sache. Der Mensch hat schon mehr Verstand. Das muss ich zugeben. Aber da die Menschheit diesen Verstand nicht sinnvoll nutzt wiegt sich das eindeutig aus und stellt den Menschen für mich als dumm hin. Also verstandslos. Tier an die Macht! :)
22.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Hey, jetzt mal nix gegen die Intelligenz von Hunden :)
Wenn es um die Nahrungsbeschaffung geht, entwickelt unsere Hündin erstaunliche Strategien :D
Mein Hamster - möge er in Frieden ruhen - hingegen hat sich gerne mal zum Deppen gemacht :D
22.11.2011
Lorena hat geschrieben:
Ja, da gibt es wahrcheinlich verschiedene meinungen....ich wollte auch nicht sagen, dass es unmöglich oder nicht sinnvoll ist vegetarier zu sein, sondern dass ich nich glaube, dass es unsere natur ist, aber da hast du recht, letztlich ist es wahrscheinlich interpretationssache....und nein, ich wollte nicht sagen, dass alle vegetarier unintelligenter sind (ich halte meine meerschweinchen auch für intelligenter als manch einen hund^^), sondern meinte nur die große masse von tieren. aber das war auch nur ein gefühl und keine belegte aussage ;-) ich wollte deinen artikel auch nich schlecht reden, sondern nur eine andere meinung einbringen
21.11.2011
Oekojule hat geschrieben:
Hey Lorena,
danke für deine Ansätze. Was die Mahl- bzw. Reiszähne angeht: Da steht wohl Aussage gegen Aussage und ich kann nur logisch beurteilen, dass mir die menschlichen Zähne nicht so erscheinen, als könnten sie ein Tier reißen. Da helfen auch die vier zarten Eckenzähnchen nicht viel.

Und der Vergleich zur Kuh ist nicht so gut gewählt, da die Kuh als Wiederkäuer ja wieder ganz andere Voraussetzungen mitbringt. Das Verdauungssystem ist mit unserem oder dem eines reinen Fleischfressers absolut nicht auf eine Waage zu legen.

Proteine, Vitamine etc. brauchen wir deshalb nicht vom Fleisch, weil sie wie beschrieben in sämtlichen pflanzlichen Lebensmitteln stecken. Du sprichst gerade Eisen an. Das findest du reichlich in Blattgemüse, Hirse, Roter Beete, Sojaprodukten, Hülsefrüchten, Steinpilzen und und und. Und das wie gesagt reichlich - nicht nur in kleinen Mengen.

Zu deinem letzten Kommentar: Hoffentlich meinst du jetzt nicht, dass Omnivoren klüger sind als Vegetarier ;). Zum Abschluss sage ich dir, dass meine Kaninchen superschlau sind. Und wenn ich mir da unsere Pflegekatze anschaue, ist die (entschuldigung) saudoof. :D
21.11.2011
Lorena hat geschrieben:
wirklich interessante diskussion, die sich ergeben hat. aber obwohl ich selbst pescetarierin bin, möchte ich ein paar fakten in dem artikel anzweifeln, ich hoffe ich wiederhole nichts schon gesagtes. wenn ich mich recht an meinen bio-lk erinnere, haben wir sehr wohl ein fleischfresser-gebiss: wir haben reißzähne, das sind die spitzen eckzähne. wenn man das gebiss mit reinen pflanzenfressern vergleicht, wird man feststellen, das die bei denen nicht vorhanden sind, sehr wohl aber bei fleischfressern! aber klar, wir haben auch mahlzähne, wir sind halt allesfresser. und zum darm: wir haben einen fleischfresserdarm! 9 meter hört sich viel an, ist aber im vergleich winzig! bspw. hat ein hund eine darmlänge von 7 m, eine kuh ca. 50 m! und wer sagt denn, dass wir keine proteine brauchen und andere inhaltsstoffe vom fleisch z.b. eisen? ich weiß, dass man das auch aus pflanzlichen lebensmitteln gewinnen kann, aber das ist deutlich aufwendiger und man muss im verhältnis viel mehr essen um das auszugleichen. ich hab zwar gerade keine quelle, sry, aber zur evolution habe ich auch gehört, dass das menschliche gehirn nur durch die umstellung auf fleisch so ausgebildet wurde. vergleicht man mal die intelligenz von pflanzen- und fleichfressern finde ich die idee gar nicht sooo abwegig....
17.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ich fande das "ausholen" zum Thema Muttermilch sehr gut, es ist nur die Wahrheit. Den Vergleich zwischen Mensch und Tier finde ich in dem Zusammenhang unpassend @Miyu. Aber nungut ;) Auch ansonsten ein interssanter Bericht.
Go Vegan! :)
17.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
17.11.2011
miyu22 hat geschrieben:
Toller und interessanter Bericht!
Nur finde ich es persönlich nicht so gut, dass am Ende so weit ausgeholt wird mit z.B. der Muttermilch von anderen Tieren. In der Tierwelt wird man auch so manche skurile Dinge finden, sicher auch Tiere die von anderen Tieren irgendwas stehlen oder oder oder.
Durch diese sehr emotionalen letzten Zeilen verliert der Bericht leider seine überzeugende Wirkung. Und ich werde weiterhin meine regionale Milch trinken und nur an Weihnachten fleisch essen. :P

P.S.: Den Konsum der heutigen Dienstleistungsstaaten finde ich generell ziemlich erschreckend, nicht nur in Betracht des Fleisches. Alleine wenn man überlegt wie voll die Läden mit 10000000 verschiedenen Dingen sind und wie viel weggeschmissen wird (ohne sofort an die Dritte Welt o.ä. zu denken) ist doch total abgefahren. Die Masse wird aber weiterhin so einkaufen, bis das System irgendwann nicht mehr so weiter kann aufgrund von Rohstoffmangels oder warum auch immer. Irgendwie wartet man ja fast nur darauf, dass es eskaliert... olé...
17.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
16.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
wow. Das ist mal wahnsinnig interessant hier alles.
Und auch ich bin hier mit (fast) allen genau einer Meinung.
Danke Jule, für den tollen Artikel und die vielen Fakten! Er ist super geschrieben, nicht zu lang oder zu kurz, und sehr informativ, ohne dass man die Lust verliehrt in weiter zu lesen!

Nur für mich waren Fakten bisher immer nur da, um meiner eigenen Interesse nachzugehen. Denn dadruch jemanden zu überzeugen, dass er auf Fleisch verzichtet...hat das irgendjemand hier schon bei vielen Leuten geschafft? Wenn man von seinem Gegenüber mit Fakten zugesprüht wird, fühlt man sich doch meistens eh nur in seinem Denken angegriffen und dadurch bekommt der andere den "Moralhaken", er sei der schlauere.

Ob man Vegetarier, Veganer und was auch immer wird...die Entscheidung braucht Zeit und man muss sich selber damit auseinander setzten.
15.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
"....und wie du sagst liegt derentscheidung eine Emotion oder Moral zugrunde. wobei ich mich nicht für weniger moralisch halten würde als Veganer oder Veggitarier. aber ich glaube auch nciht, dass du das damit gemeint hast. viel mehr, dass man sich eben seines handelns bewusst ist und auf grund dessen sein (konsum)verhalten ändert"

genau so ist es :)
12.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
12.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
11.11.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
oh da hat sich wohl der fehlerteufel eingeschlichen. ich meint selbstverständlich FLEISCHBEILAGE. Ichhab ja nicht behauptet, dass du es behauptet hast es ist nur ein gängiges überspitzes klischee von leuten, die nur phrasen daherlabern. und da zähle ich hier in der community wenige dazu. die meisten sind ja vernünftig und können ihr handeln reflektieren.
auchw enn es für dich logisch klingt, dass zu viel von guten auch ungesund sein kann, aber viele denken eben auch nicht so weit. ich wollte es einfach nur an einem beispiel illustrieren.
und wie du sagst liegt derentscheidung eine Emotion oder Moral zugrunde. wobei ich mich nicht für weniger moralisch halten würde als Veganer oder Veggitarier. aber ich glaube auch nciht, dass du das damit gemeint hast. viel mehr, dass man sich eben seines handelns bewusst ist und auf grund dessen sein (konsum)verhalten ändert.
10.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Der Begriff Fleischwahn war nicht auf einzelne Personen, sondern der Gesamtkonsum der heutigen Zeit, vorallem in der westlichen Welt bezogen - ich dachte, dass das klar war. Wenn nicht, enttschuldige bitte.
Es ist doch wirklich so, dass man den momentanen Fleischkonsum nicht mehr für normal halten kann. Mit alle 3-4 Tage mal Fleich (wobei ich hier auch Wurst etc. hinzu zählen würde) bist du eine Seltenheit. Bei den meisten gehört Fleisch und Wurst zur täglichen Ernährung und das mehrmals am Tag.
Welche Massen an Fleisch nur schon alleine bei den diversen FastFood-Ketten täglich über die Theke und in den Müll wandern ist der Wahnsinn! Diese Mengen haben nichts mehr mit "brauchen" zu tun und sind meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt. Wenn jemand das anders sieht, ist das seine Sache.

Ich habe nie behauptet, dass Leute, die Fleisch essen nichts anderes mehr essen - so habe ich deinen Vorhalt zumindest verstanden (bleischbeilage?).

Ich denke, dass es klar sein dürfte, dass zu viel von einer Sache immer schadet. Da gibt es keine Ausnahme. Auch zu viel des Guten ist zu viel :) da gebe ich dir absolut recht.
Aber solange mein Körper kein Problem mit dem Wegfall von Fleisch und Fisch hat, gibt es für mich keinen Beweggrund meine Ernährung zu ändern. Und wie schon geschrieben ist die Entscheidung zu einer vegetarischen oder veganen Ernährung in den meisten Fällen eh eine emotionale/moralische Entscheidung.
10.11.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
Fleischwahn... interessante wortwahl Urmeli. ich esse vielleicht alle 3-4 tage fleisch. mal merh mal weniger die woche. erliege ich nun einem wahn? ich denke doch nicht. fleisch gibt eben für längere zeit energie. und natürlich auch mit ausreichend beilagen wie kartoffeln oder nudeln. kohlenhydrate eben...
nur weil ich fleisch esse heißt das doch noch lange nicht, dass ich oder jeder fleischesser fleisch mit bleischbeilage isst... *kopfschüttel* (es wäre so als würde ich sagen, dass veggis nur grünzeug essen bzw. rohkost)
sich nur von obst zu ernähren wäre auch zu einseitig zweitens ist die fructose in höheren dosen auch schädlicher als die gleiche menge glucose.
verstehst du was ich meine? die masse in der man dinge aufnimmt ist eintscheidend nicht zwangsläufig das ob, denn wie wir festgestellt haben sind wir allesfresser (achtung unterschied zum aasfresser).
09.11.2011
midori hat geschrieben:
@Urmeli

Passendes Abschlusswort! ;o)
09.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Da wir hier - so weit ich weiß - noch keine erfahrenen und anerkannten Wissenschafter sind, werfen wir momentan nur mit Erkenntnissen und Meinungen von anderen Leuten um uns herum.

Wer was mal war, hat (und hier wiederhole ich mich leider auch) mit der heutigen Zeit kaum noch etwas zu tun. Und da wir uns immer weiter entwickeln - auch wenn man da momentan nicht so viel von mitbekommt ;) - kann der menschliche Körper in ein paar hundert Jahren schon ein anderer sein, mit anderen Bedürfnissen (oder wir bomben uns alle vorher in die Luft, kann auch passieren).

Wir können irgendwelche Fakten und Vielleichts noch endlos weiter diskutieren, beweisen werden wir eine Ansicht wohl kaum können.

Auch wenn es in dem Berich um Fakten ging - die ich immer noch super finde - sollte die Frage Veggi oder eben nicht doch eine persönliche Einstellungssache sein oder nicht.?
Es sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er diesen Fleischwahn mitmachen möchte und es für sich selbst verantworten kann, für den Tod eines gequälten Lebewesens verantwortlich zu sein.
Für mich war die Entscheidung Veggi zu werden eine emotionale Entscheidung. Ich esse meinen Hund nicht, also auch nicht namenslose Kuh. Und ich denke, dass für viele Veggi die emotionale und moralische Einstellung der Hauptentscheidungspunkt war/ist.
08.11.2011
MJ1499 hat geschrieben:
Ich hab ja nie gesagt dass das die Wahrheit ist :P in dem Absatz wäre die Existenz des Menschen auch nur erklärt wenn wir eine atomare Katastrophe oder so gehabt hätten, da er sich auch sonst nicht entwickeln hätte sollen. Es gibt in diesem Programm wohl auch keine Vorstufe des Menschen, bei der man gesagt hääte okay, und da war jetzt eine Naturkatastrophe. Ich finde es auch heftig, dass es solche Programme gibt, denke aber nicht, dass da ein Fehler drin sein muss. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass es irgendwo eine höhere Intelligenz gibt (und seien es die weißen Mäuse aus "Per Anhalter durch die Galaxis"), und dass die auch an uns schuld ist. Meinetwegen nennen wir sie auch Natur. Auf jeden Fall gibt es etwas da draußen, was uns zu dem gemacht hat was wir sind. Und das war weder die Wahrscheinlichkeit noch der Zufall.

Jetztz habe ich das auch mit der Bild verstanden...gemeint ist die Zeitung "Bild", und das die nicht als Quelle gelten kann ist ja wohl klar. Das ätschbätsch hat da trotzdem nichts zu suchen...
08.11.2011
KatevomDorf hat geschrieben:
es wurde hier ja schon einiges rege diskutiert. ich möchte aber an dieser stelle neue sachen aufgreifen und mich gegebenenfalls wiederholen (sry!)

wir sind eine sozailisierte form des homo sapiens sapiens, daher wird kein aas gefressen. und der grund warum die jagt "oft" erfolglos blieb ist nicht der grund, dass man nicht jagen kann, sondern, dass die hilfmittelgefehlt haben...

weiterhin: ich hab nicht nur erst heute gelernt, dass man z.b. bei diäten nicht einfach auf ein grundnahrungsmittel verzichten. das führt zwangsläufig zu nebenwirkungen... ergo ist es ungesund auf essentielle fette zu verzichten....

du schreibst "viele" menschenaffen sind pflanzenfresser aber sie ind auch befähigt ameisen oder kleinere säugetiere zu jagen eben um die darin enthaltenen proteine und lipide aufzunehmen. sie sind auf lange sicht gesehen eben eine bessere energiereserve. und ich kann mir denken, wenn ich vor tausenden von jahrne vor die wahl gestellt orden wäre, ob ich im herbst fleisch oder beeren esse würde ich mich immer für's fleisch entscheiden! daher ja auch die entwicklung ZUM allesfresser.
zuviel fleisch macht krank. genauso wie zuviel wasser und zuviel getreide und und und... ihr könnt mir sagen wass ihr wollt aber auch genug ernährungwissenschaftliche studien belegen, dass eine ausgewogene ernährung unabdingbar ist um wirklich als gesund zu gelten.

warum wir auch elemente von pflanzenfressern haben.. hallo?!?!? im evo-untericht nicht aufgepasst. das ist alles eine ständige anüpassung und wenn der mensch sich irgend wann den selektionsdruck nur so erwähren konnte, dann ist das sogar von der Natur gewollt-wenn man bei der umwelt von willen (im philosophischen) sinn reden kann. aber auch das ist ein anderes thema...

@MJ1499: mit deinem letzen absatz finde ich wiedersprichst du dir selbst... wenn der computer unvorhergesehene ereignisse nicht einkalkuliert war es doch folglich solch ein ereignis, was den menschen mit seiner damaligen anpassungsfähigkeit hat überleben lassen. ich stimme auch weiterhin midori zu nur muss ich sagen, dass es nciht unbedingt ein rückschritt sein muss merhheitlich vegetarisch isst. dennoch m´bin ich fest davon überzeugt, dass es auch heute noch zwingend notwendig ist fleisch zu konsunieren. nur in welcher fülle ist die entscehidene frage.
08.11.2011
LSternus hat geschrieben:
@Iolfs: Ja, Menschen haben Merkmale eines Allesfressers (bzw. Raubtiers). Ein Beispiel sind die nach vorne gerichteten Augen. außerdem gingen bereits frühere Menschenspezies auf Jagt. Die fleischlastige Ernährung im den Industiestaaten ist in meinen Augen eine (negative) Verlagerung der Menge an Fleisch die "von Natur aus" vorgesehen war.
08.11.2011
lolfs hat geschrieben:
Ich gebe boerdiermert schon recht, eine Studie (oder die Quelle) die aussagt, dass Fleisch essen krank macht., würde ich auch gern sehen. Die Quelle sollte eben nur nicht die "Bild" sein.
Es wäre Interessant die Merkmale, die den Fleischfresser vom Pflanzenfresser unterscheiden, mit einem Allesfresser (der Mensch mal ausgenommen) zu vergleichen.
Zudem haben wir vielleicht auch Merkmale, die typisch für einen Fleischfresser sind?
08.11.2011
midori hat geschrieben:
@MJ1499

Puuuuh! Es gibt also ein Programm, was die Evolution nachspielen kann? Das klingt zwar einerseits interessant, aber anderseits auch total absurd. Ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich nicht daran glaube, dass ein von Menschen gefertigtes Programm solche komplexen Zusammenhänge wiedergeben kann. Denn vielleicht gibt es nach wie vor Geschehnisse, die wir nicht kennen und daher nicht berücksichtigen können. Das Leben an und für sich ist ein absolutes Wunder und ich bin mir relativ sicher, dass der Mensch niemals ganz dahintersteigen wird, wie sich dieses Wunder entwickelt hat.
Vielleicht sollten wir auch einfach akzeptieren, dass wir nicht alles begreifen können. Man muss auch nicht alles wissen! ;o)

@Alle

Ich gehe trotzdem nach wie vor davon aus, dass der Mensch durchaus Fleisch essen kann/darf. Die Natur hat jedem Lebewesen etwas einzigartiges mitgegeben. Der Mensch hat den Verstand bekommen. Und diesen kann er, wie andere Tiere ihre Krallen und Zähne, nutzen, um zu jagen. Weil das aber viel Energie verbraucht, wurde früher natürlich wesentlich weniger Fleisch gegessen als heute. Aber seitdem der Mensch sesshaft wurde und Formen der Domestikation und Nutztierhaltung entwickelte, ist Fleisch ein alltägliches Produkt geworden. Der Mensch umgeht das Jagen, indem er sich sein Fleisch nebenan im Stall hält bzw. mittlerweile eben im Supermarkt kauft. Freilich wäre eine mehrheitlich vegetarische Lebensweise gesünder, aber was man einmal hatte, gibt man ungern freiwillig wieder her. Fleisch stellt eine Art von Luxus dar. Wieso sollte man sich zurückentwickeln wollen? Versteht ihr was ich meine? :o)
08.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Deswegen heißt es ja auch Darwins-Theorie und nicht Darwins-Wahrheit :)
Ich bezweifle eherlich gesagt, dass man den genauen Weg der Entwicklung des Planeten und des Lebens darauf ganz genau rekonstruieren kann. Es gibt halt keine Zeitzeugen :) Es ist zu viel Zeit vergangen und zu viele Faktoren werden vielleicht für immer unbekannt bleiben. Es ist aber meiner Meinung wichtiger, die Zukunft im Blick zu haben, als der Vergangenheit nachzuhängen - zumdindest in den Zeiten, in denen die Zukunft an einem Scheideweg steht.


Der Mensch ist ein Mischköstler. Er kann Fleisch essen - wobei nicht im rohen Zustand, bzw. nur im geringen Maße, was uns schon erheblich um Fleischfresser unterscheidet - muss es aber nicht. Da liegt meiner Meinung nach der Knackpunkt.
Wir wissen, dass der heutige Fleisch-Wahn falsch ist. Also sollten wir etwas dagegen tun. Es gibt für mich keine Argumente, die für den Fleischkonsum in der jetzigen Form sprechen. Und da unser Körper besser mit einer mehrheitlich vegetarischen Ernährung zurecht kommt, gibt es für mich auch kein Argument gegen Vegetarismus.
Aber jeder hat bekanntlich ein Recht auf seine eigene Meinung - man sollte sie nur begründen können ;)

Was der Mensch mal war, ist nicht mehr mit dem zu vergleichen was er heute ist. Also sollten wir bei den Pro- und Kontra-Gründen auch in der Gegenwart oder nahen Vergangenheit bleiben, oder nicht? :)

@boerdiemiert: Wer bitte hat wo die Bild als Quelle angegeben?!
Wenn man nichts passendes zu sagen hat, sollte man einfach still sein.
08.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Mensch :D Die Diskussion hier ist ja mal richtig interessant, wenn ihr auch dezent vom Thema abgekommen seid *g* Also meine Meinung ähnelt den meisten hier.. der Mensch ist eigentlich nicht auf's Fleischessen ausgelegt, die Argumente dazu findet ihr ja oben im Beitrag. Ich selber bezeichne mich nicht als Vegetarier, esse aber nur ungern Wurst (schmeckt mir einfach nicht...) und verzichte auch sonst so gut es geht auf Fleisch. Rind und Schwein schmeckt mir auch nicht, also wenn ich mal was fleischiges esse, dann Geflügel..
Nun zur Darwinistischen EvolutionsTHEORIE. Ich weiß, dass sie nicht stimmt. boerdiermert kann ich nur raten das nächste Mal nachzudenken, bevor sie sowas schreibt. Meinungsfreiheit hat jeder! Und des Weiteren solltest Du Dich vielleicht einmal über solche Themen informieren, bevor Du andere verurteilst. Und eins kannst Du mir glauben, weder Gluehwuermchen noch irgendjemand anderes hat seine Meinung aus der Bild! Auch andere Zeitungen sind nicht besser ;) Ich empfehle alternative Medien, die nicht korrupt sind.
07.11.2011
MJ1499 hat geschrieben:
@Oekojule: Ich habe heute einen interessanten Bericht über Eisbären gesehen...diese sind ja auch Fleischfresser, sind aber Robben körperlich unterlegen. Trotzdem jagen sie sie aufgrund ihres Verstandes. Wenn ich das auf deinen Artikel beziehe sind also entweder Eisbären keine kompletten Fleischfresser oder die körperliche Überlegenheit ist kein Merkmal eines Fleischfressers. Zu dienen Großeltern: Ich denke, es ist eingfach schon immer so gewesen, dass sie Fleisch gegessen haben...das reicht als Begründung. Ich betreue bei meiner Arbeit auch manchmal Seniorenklönabende, und es sind neulich welche gegangen, weil die folgenden Termine nicht innerhalb der ersten 10 Minuten geklärt wurden wie sonst immer. Ich möchte deinen Großeltern so etwas nicht unterstellen, aber Tradition ist manchmal halt wichtig. Oder (anders gesagt): Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

@boerdiemert: Naja, etwas ungelungene Wortwahl. Dass die Evolutionstheorie etwas unlogisch ist habe ich aber auch schon gelesen, dazu weiter unten mehr.

@midori, Gluehwuermchen, boerdiemert und wen auch sonst noch: Zur Evolutionstheorie nach Darwin kann man innerhalb von wenigen Sätzen beschriben, warum sie zumindest teilweise unlogisch ist und nicht komplett stimmen kann/zu stimmen scheint. Ich habe mal in einem Interview mit einem ernstzunehmenden Wissenschaftler gelesen, dass es ein Computerprogramm gibt, was alle Regeln der Theorie nach Darwin berücksichtigt, aufgrund eingegebener Daten (DNA-Analyse von Fossilien, Erdbewegungen, Erdbeben etc.) dann die gesamte Evolution ab einem bestimmten Zeitpunkt durchspielt und uns so die darwinistische Welt von heute darstellt. Bei der Sach gibt es dann nur mehrere Probleme, es gibt zum Beispiel keine Menschen, die Tier- und Pflanzenwelt ist eine andere etc. Dieser Wissenschaftler (grenzt sich übrigens sehr klar von den Kreationisten ab und bezeichnet sie als "Spinner") schließt daraus, dass entweder die Theorie von Darwin falsch ist, oder dass es eine höhere Intelligenz gibt (muss nicht Gott sein, kann auch vor den Menschen gelebt haben), die in den Prozess eingegriffen hat. Um ganz sicher zu gehen hat man das Programm (auch um Fehler rauszufinden) auf die überprüfbaren Datenmengen zurückgreifen lassen (also relativ "kurze" Abstände durchspielen lassen), bei denen auch kein Fehler auftrat. Das Programm schien also in Ordnung zu sein. Doch auch mit mehreren Versuchen kam man immer zum gleichen Ergebnis. Der Mensch war nicht da, die Tier- und Pflanzenwelt war eine andere (gut, das könnte am fehlenden Menschen liegen, aber ganz ehrlich: Wo ist der Mensch??). Demnach kann also die Evolutionstheorie nach Darwin nicht zu 100% stimmen, oder aber das Programm hat einen riesigen Fehler und das glaube ich nicht. Davon abgesehen wirft eine einzige regionale Naturkatatstrophe die gesamte Theorie aus den Angeln (Vulkanausbruch und die Vögel, die eigentlich von Raubkatzen gefressen werden können fliehen, die Raubkatzen aber nicht -> Evolutionstheorie sagt das weder hervor noch bezieht den Fall ein...). Ich hoffe ich konnte euch mit meiner Erläuterung ein bisschen helfen ;)

Fliegendes Spaghettimonster rules the world :)
07.11.2011
Oekojule hat geschrieben:
@midori: Danke für deine konstruktive Kritik. Ja, der Mensch ist als Allesfresser bekannt. Ich wollte aber direkt auf den Fleischkonsum ansprechen und ein Löwe im Vergleich wenn ich von Allesfressern rede, wäre etwas blöd gekommen. Man kann auch sagen, der Mensch ist Pflanzen- und Fleischfresser. Ist nur etwas komplizierter als direkt Allesfresser zu schreiben. ;) Ansonsten wegen des menschlichen Verstandes. Ja, sicher. Heute, früher jedoch hat der Mensch noch keine Waffen gehabt. Vielleicht hat es sich Fallen ausgedacht, weil ihm die körperliche Leistung nicht ausreichte. Vielleicht war es aber von der Natur einfach nicht vorgesehen, dass er jagt und Fleisch konsumiert. Mit dem Argument hast du noch nicht geklärt, wieso wir dann mit solchen Zähnen, Mägen und Darmen ausgestattet sind. Diese anatomischen Fakten schließen trotz allem dein Fleischverzehr für mich aus. ;) Mit deinen weitern Worten triffst du natürlich ins Schwarze. Allein unsere Denkweise ist die Ursache für die Lebensmittelkatastrophen.

@Gluewuermchen: Du hast Recht. So richtig klar definieren kann das keiner. Jeder sagt irgendwas, und was jetzt wirklich wahr ist, weiß nie einer. Soviel zu Sokrates: Das einzige, was ich weiß, ist dass ich nichts weit. Mir gehts auch genauso. Ich streite mich mit meiner Fam. schon wegen Vegetarismus. Wenn ich noch vegan werde, würde das noch mehr Schwierigkeiten geben. "Du übertreibst!" "Die Leute sind doch extrem!" etc...

@boerdiemert: Bitte wie kann ich dir helfen? Wie kommst du eigentlich zu der WWF-Jugend? Natürlich muss man auch für Bilder die Quelle angeben. Oder was meinst du? Die originalen Fotos habe ich angegeben, die Weiterbearbeitung hab ich natürlich selbst durchgeführt.
07.11.2011
midori hat geschrieben:
@boerdiemert

Zügele Dich bitte in Deiner Wortwahl. Wir haben Dich im Auge.
07.11.2011
boerdiermert hat geschrieben:
@Gluehwuermchen

Als allererstes mal ist die Evolutionstheorie nur für republikanische Kreationisten und Hanfsocken-tragende Vollhippies "unlogisch".
Außerdem möchte ich gerne diese Studien sehen, dass Fleisch krank macht. Und -ätschbätsch- die Bild gilt nicht als Quelle.

Mensch, Mensch, Mensch.
07.11.2011
midori hat geschrieben:
@Gluehwuermchen

Das interessiert mich jetzt! Warum ist die Evolutionstheorie für Dich unlogisch? Erklär mir das mal bitte! :o)
07.11.2011
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Ja, die Argumente kenne ich auch schon - gut zusammengefasst! Allerdings wirft das auch die Frage nach dem Milchkonsum auf - wie du schon angesprochen hast und dann wird es leider schon sehr schwierig :( Vom Ideal her wäre es ja super, sich vegan zu ernähren, aber das umsetzen...puuuh! :) Ist schon schwer als einziger Fleisch -Verzichter in der Familie ;)

Ich stimme übrigens midori zu - zwar tendieren wir Richtung Pflanzenfresser, aber so klar ist das irgendwie nicht definierbar. Zumal man den Menschen meines Erachtens nicht mit Tieren auf eine Stufe stellen kann ( schaut euch die Welt an und ihr wisst, was ich meine). Vielleicht sind wir manchen Tierarten ähnlich, aber die Evolutionstheorie ist halt nur eine Theorie und wiederum für mich mit logischem Menschenverstand äußerst unlogisch ...aber das ist eine andere Geschichte ;)

Ansonsten kann ich dir zustimmen. "Man brauchts halt" ist kein besonders gutes Argument ;) Im Gegenteil - es gibt genügend Studien, Fleisch würde krank machen....
07.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Vielen Dank für den bericht!! Wenn mal wieder irgendwer anfängt am Vegetarismus rumzumeckern gebe ich ihm deinen Artikel zu lesen :-)
07.11.2011
midori hat geschrieben:
Hei Oekojule,

find ich super, dass Du Dich mit diesem Thema gedanklich so auseinandersetzt! ;o)
Allerdings stimme ich da nicht so ganz mit Dir überein. Zum einen würde ich den Menschen nicht als Fleischfresser, sondern als Allesfresser bezeichnen. Und zum anderen hat der Mensch es auch gar nicht nötig, schnell laufen oder gut jagen zu können. Denn seine Jagdwaffe ist der Verstand. Tiere haben Kralle und scharfe Zähne, sie können sprinten oder sich stundenlang auf die Lauer legen. Wir können denken. Das unterscheidet uns vom Tier. Und das erlaubt uns auch, auf unsere Art und Weise zu jagen. Indem wir Fallen bauen und Waffen nutzen. Deswegen finde ich es auch völlig legitim, dass Menschen Fleisch und Fisch essen. Problem ist einzig und allein die moderne Produktionsweise unserer Lebensmittel. Würden wir heute, wie vor tausenden von Jahren, noch selbst mit Hand jagen, wäre der Fleischverbrauch wesentlich geringer. Leider hat der Mensch seine Intelligenz aber nicht dazu genutzt, nachhaltig zu denken, sondern rational. Und was dabei rauskommt, sehen wir ja: Massentierhaltung. Wir denken einfach in die falsche Richtung. Wenn wir unsere Denkweise ändern, können wir auch unsere Ernährung ändern!

Aber ehrlich danke für den Bericht, denn er stellt eine super Diskussionsgrundlage dar! ;o)

ps.: Ich bin übrigens auch Vegetarierin! ;o)
07.11.2011
Oekojule hat geschrieben:
@lolfs: Entschuldige. Ich wollte die Lesbarkeit nicht beeinträchtigen. Dachte nur, es sei sinnvoll, die wichtigsten Schlagwörter hervorzuheben. Da es ja ein längerer Text ist, bekommt man so vielleicht eher Lust, alles zu lesen. ;) Ich werde deinen Rat aber berücksichtigen. Danke dir! :)

Heute hatte ich übrigens eine Diskussion mit meinen Großeltern. Dabei musste ich leider feststellen, dass auch das beste Argument nicht zum Gegenüber durchdringt, wenn er einfach kein Interesse hat, sich mit Vegetarismus auseinanderzusetzen. Es hieß nur immer "Da reimst du dir aber was zusammen" oder "Deine Logik..." oder immerhin "Natürlich muss man Fleisch in Maßen genießen, aber der Körper braucht nun einmal die Stoffe..." blablabla. Sie wollen alles widerlegen, und wenn es noch so schwachsinnig ist, was sie erzählen. Oar nee, Leute, ich kann euch sagen... Das ist echt anstrengend hier! Aber ich werde meinem Umfeld trotzdem weiterhin auf den Leim gehen. ;)

Vielleicht habe ich es auch falsch rübergebracht. Oder liegts am Alter? Hmm...
07.11.2011
Angi16 hat geschrieben:
Toller, informativer Artikel. Gerne mehr davon! ;-)
07.11.2011
Girty hat geschrieben:
Da ist es doch wieder mal Bestätigt: Vegetarier werden war die beste Entscheidung meines Lebens. Klasse Bericht, danke für die vielen Infos und Argumente :)
07.11.2011
lolfs hat geschrieben:
Interessanter Artikel, doch leider machen die Hervorhebungen im mittleren Teil das Lesen schwierig, insbesondere beim Überfliegen. Es sind, meines Erachtens, zu viele Hervorhebungen. Statt fett zu schreiben, könnten Gliederungen evtl. den Lesefluss besser unterstützen.
Nichts desto trotz, ein gelungener und interessanter Artikel!
07.11.2011
Marcel hat geschrieben:
Super geschrieben und mit vielen Infos, die ich noch nicht wusste. Danke!
07.11.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Ein schöner Bericht mit tollen Fakten!
Danke für die informatorische Zusammenfassung :)
07.11.2011
Babbuina hat geschrieben:
Danke für den Artikel. :-)
Hab mal wieder Pro-Argumente zu meiner Liste hinzugefügt, Vegetarierin zu sein.
Hab ich meiner Familie mal wieder was schönes zu erzählen. :D
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