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Ohne Biene, kein Leben!


von Bienenkoenigin
12.10.2009
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Wer kennt die Biene nicht... die bekannteste ist wohl die Biene Maja. Schon als kleines Kind lernt man sie kennen. Und das auch zu Recht, denn es gibt kein wichtigeres Insekt! Ohne sie wäre das Leben auf dieser Erde nicht denkbar!

Als wichtigster Pollenträger bestäuben sie unermüdlich die Blüten aller Pflanzen und tragen so maßgeblich dazu bei, daß diese Früchte tragen. Die Biene ist der beste Freund von Landwirten und Obstbauern. Sichert sie doch deren Ertrag und ermöglicht somit deren Lebensunterhalt. Als nützliche Nebenprodukte stellen Bienen unter anderem Honig, Pollen und Wachs her.

Dennoch: In der heutigen Intensivlandwirtschaft fristet die Biene ein Schattendasein. Moderne Kulturpflanzen haben keine eigenen Abwehrkräfte mehr und werden übermäßigen Giftduschen ausgesetzt. Wildpflanzen gibt es so gut wie gar nicht mehr. Beides zusammen ist dem Wohl der Bienen mehr als abträglich, da sie immer weiter fliegen müssen, um ihre Tracht zusammenzutragen.

Die nahe Verwandte der Biene ist die Hummel. Diese lebt wild in wesentlich kleineren Völkern und ist mangels Lebensraum vom Aussterben bedroht. Somit fällt sie als Bestäuber praktisch aus. Auch andere Insekten und Schmetterlinge spielen in der Pflanzenbefruchtung eine untergeordnete Rolle. Grund: Während die Biene bestandsständig ist, wandern Insekten und Schmetterlinge von Blüte zu Blüte und tragen somit wenig zur Bestäubung bei.

Imker haben beobachtet, daß Bienen bis zu acht Kilometer vom Stand wegfliegen, um ihren Nektar zu sammeln. Das wird beängstigend, wenn eines Tages der genveränderte Raps angebaut wird. Das würde bedeuten daß im Umkreis von 16 Kilometern sämtlicher Raps in nur einem Jahr verunreinigt wird, nur davon ausgehend, daß die Bienen von der Gegenseite genausoweit fliegen. Was eindeutig zeigt, daß herkömmliche und genveränderte Pflanzen allein schon wegen des Bienenfluges nicht miteinander vorhanden sein können.

Wie Albert Einstein sagte: “Wenn die Biene von der Erde verschwindet, dann hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben; keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr…‘‘

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Kommentare (5)
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05.07.2011
gelöschter User hat geschrieben:
Guter Bericht! Wieder mal ein Argument, das Gentechnik einfach nur abartig ist. Aber wenn ich bei mir aus dem Fenster schaue sieht es für Bienen eigentlich ganz nett aus, nur leider ist das ja nicht überall so.
10.09.2010
Anina hat geschrieben:
Du bringst es auf den Punkt! Bienen sind unglaublich wichtig, aber bis jetzt habe ich nicht bedacht, dass sie zum Problem werden könnten..
Werde mich auch nochmal mit dem Thema beschäftigen.
13.10.2009
MJ1499 hat geschrieben:
Gluehwuermchen92 hat recht. Da alle Bienen ja von irgendetwas leben müssen, müssen sie von dem genannten raps ferngehalten werden-und wie schafft man das? Indem man dafür sorgt, dass dieser nicht existiert. Das lohnt sich eigentlich nicht, es sei denn die Landwirte können etwas amderes anbauen-und dafür brauchen sie Bienen, und immer so weiter. Also müsste man eigentlich Landwirt UND Imker sein, um das alleine lösen zu können, aber dafür hat man nicht genug Zeit, eine Sache würde vernachlässigt werden-und damit würde es sich schon wieder nicht lohnen^^
13.10.2009
Bienenkoenigin hat geschrieben:
@Tasha: wo hab ich denn geschrieben, dass ihr alle Imker werden sollt und dadruch das Problem gelöst wird??
13.10.2009
franzi94 hat geschrieben:
Das wird noch ein ernstes Problem. Denn wenn es keine Bienen mehr gibt, wächst ja auch nichts mehr!
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