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Mc Donalds wird grün!


von Juliaaa
13.02.2010
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(13.02.2010, 08:00) McDonald’s vollzieht einen aktiven Imagewechsel, so scheint es zumindest. Nachdem die Fastfood-Kette bereits im letzten Jahr verstärkt „grüner“ geworden ist, folgt nun noch ein Kurswechsel beim Speisenangebot.

McDonald’s wird grün, zumindest hier in Deutschland. Angefangen beim Logo, das in Zukunft nicht mehr rot, sondern grün leuchten wird, über die umweltfreundlichen Bau- und Verpackungsmaterialien bis hin zum vegetarischen Speiseangebot. Der Deutschland-Chef Bane Knezevic führte kürzlich den neuen „Veggie-Burger“ vor. Zielgruppe: Frauen mit Lust auf vegetarische Kost. Grund für diesen Imagewandel sind stagnierende, beziehungsweise rückgängige Umsatzzahlen und weniger Filialeröffnungen als eigentlich geplant. Der Wirtschaftskrise soll mit dem vegetarischen Angebot und dem steigenden Kaffee-Absatz getrotzt werden.

Der Gesamtjahresumsatz kletterte zwar auf 2,9 Milliarden Euro, der Umsatz pro Kunde ging jedoch leicht zurück, dies soll sich nach Möglichkeit 2010 ändern. Zu den bestehenden 1361 Filialen sollen noch ca. 28 weitere Filialen hinzukommen. Als Standorte sind in erster Linie Einkaufszentren, Flughäfen, Bahnhöfe und Autobahnraststätten geplant. Um neue Zielgruppen zu erschließen will man vorwiegend auf frische Produkte setzten. Der neueingeführte „Veggie-Burger“, sozusagen die Fortsetzung des vor Jahren sang und klanglos gescheiterten GemüseMacs, enthält daher anstelle der Frikadelle Kartoffeln, Paprika und Karotten.

Was denkt ihr: Alles nur Show?

Quelle: Stayblue/el-community

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Kommentare (16)
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14.02.2010
Elumera hat geschrieben:
Ich finde McDonals gehört wieder zu den Firmen die den Begriff 'Bio' und 'grün' missbrauchen. Nur weil sie einen vegetarischen Burger anbieten, was mir persönlich eigentlich gefallen würde, heißt es nicht, dass sie ihr Unternehmen jetzt total umgepolt haben. Solche Begriffsmissbrauchung sollte manchmal wirklich unter Strafe gestellt werden.
14.02.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
die einzigen beweggründe werden für mcdonalds weiterhin geld bleiben. und ich glaube nicht ,dass scih ihre einstellung geändert hat,ich meine,greenwashing als stichwort von nemo ist schon zutreffend. mc donalds merkt,,hey, grün ist schick,steigern wir doch unsere produktivität und machen,das noch der letzte in buthan zu uns essen geht"
14.02.2010
GreenSmarty hat geschrieben:
Ich finde man sollte es als Fortschritt sehen, dass Mc Donals's immerhin denkt es könnte mit "Grün" sein Image aufwerten, auf die Idee wären sie noch vor ein paar Jahren nicht gekommen. Das bedeutet doch, dass die ganze Problematik auch zu Leuten vordringt die sich bisher noch nicht damit beschäftigt haben.
14.02.2010
Janine hat geschrieben:
Wenn man sich plötzlich dafür entscheidet nach außenhin "grün" zu werden, also plötzlich ne grüne Tapete anklebt, dann wird natürlich darauf spekuliert, dass mehr ökologisch denkende Leute angelockt wereden, vor allem wenn Mc Donald's so ein niedliches Pflänzchen aus seinem M wachsen lässt. Behauptugen hin oder her, Grün ist in der heutigen Zeit eine farbe, hinter der sehr viel Idealismus und ökologisches Image steht! Durch einen Imagewechsel wird aber nicht alles besser - einen Veggie Burger auf die Speisekarte zu setze bringt eine enorme Veränderung mit sich, ja klar! Und der ganze anderen Mist, den Mc Donald's weiterhin fabriziert , bleibt im Sortiment. Netter Versuch, aber meiner Meinung nach ohne Zukunft. Die Leute, die nicht zu Mc Donald's gehen, tun das aus einem bestimmten Grund und den werden sie nicht verraten, nur weil die Wände grün werden, im Prinzip aber alles so bleibt wie es ist. Es ist einfach nicht möglich, dass so ein riesen Konzern umweltfreundlich produziert, das kostet zu viel Geld.
Und das Rot verschwinden lassen zu wollen, weil es zu aggressiv, oder sonstwas ist, ist ein netter Vorwand.
Also, nur weil jetzt mehr Leute angesprochen werden (sollen), die vorher kein Angebot für sich auf der Speisekarte gefunden haben, heißt es nicht, dass die schwarzen Zahlen plötzlich in die Höhe schnellen.
Man geht ja nicht hin, gerade weil man sich dazu entschlossen hat und ein Farbwechsel und ein neuer Speiseplan werden daran nichts ändern, so lange wie Mc D. im Wesentlichen Mc D. bleibt und umweltschädigend arbeitet.
13.02.2010
M0stlyH4rmless hat geschrieben:
und noch was: http://www.mcdonalds.de/ernaehrung/lieferanten__partner/maap-programm.html klingt zumindest alles ganz gut. hoffentlich kontrolliert das jemand!
13.02.2010
Juliaaa hat geschrieben:
siehste ^^ =DD
13.02.2010
M0stlyH4rmless hat geschrieben:
na dann habt ihr wohl mit nem anderen suchbegriff gesucht :D hm naja. aber ich hab noch was gefunden: http://www.mcdonalds.de/unternehmen/umweltschutz.html
13.02.2010
Juliaaa hat geschrieben:
Ne, ne: schon beim ersten ergebniss von google kann mal lesen:
"Nach dem weitgehenden Abschluss der Umbauten und Modernisierungen der Restaurants im Innenbereich kommt nunmehr die Außengestaltung dran, mit viel Grün statt Rot", sagte Holger Beeck, Vizechef McDonald's Deutschland, der Financial Times Deutschland (FTD). Der Farbwechsel sei auch als Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten.
13.02.2010
M0stlyH4rmless hat geschrieben:
Hey Leute, hab mich grad auch mal darüber informiert und folgendes gefunden: "Pläne zu einer neuen Farbgestaltung der Filialen haben mit dem Thema Umweltschutz aber nichts zu tun, wie Knezevic betonte. In den McDonald's-Restaurants solle künftig aus ästhetischen Gründen die Farbe Grün statt dem bisher weit verbreiteten Rot dominieren. Vor einigen Monaten hatte es noch geheißen, der Farbwechsel sei auch als Bekenntnis zum Umweltschutz zu werten." Bei Google steht auch sonst nichts mehr von "Umweltschutz" zu dem Thema - nur, dass sie mit dem Veggie-Burger eben eine neue Zielgruppe, die Frauen :D ansprechen wollen.
13.02.2010
Albatross hat geschrieben:
außerdem heißt veggie nicht zwangsläufig bio! Was nützt es der Umwelt, wenn der ganze Salat- und Gemüsekram von McDonalds gespritzt ist? Definitiv nicht mein Geschmack! Lieber in wirklich grüne Bistros gehen oder selber kochen!
13.02.2010
FelicitasVulkanisiert hat geschrieben:
bei mcdonalds wird viel rindfleisch verwendet und die produktion von rindfleisch ist ein unglaublicher klimakiller, da zum CO2 viel methan hinzukommt,was noch klimaschädlicher als CO2 ist. bei der produktion von einem kilo rindfleisch entstehen zwischen 15 und 25kg treibhausgase.ich weiß, es geht euch ums vegetarische,aber der großteil wird weiter die produkte mit fleisch essen und ich glaube nicht daran,dass sie z.b. all ihre kartoffeln klimafreundlich beziehen.zu dem wirbt mc donalds gerade damit,dass das essen auf der ganzen welt identisch aussieht und schmeckt,nun können aus diesem grund auch nur die gleichen produkte überall verwendet werden,d.h. angenommen man würde sich für holländische tomaten entscheiden,dann verwendet man in italien keine italienischen sondern holländische und das ist krank.die schwedische fastfoodkette MAX schreibt die masse der entstandenen treibhausegase auf seine verpackungen,dadurch werden bis zu 20% mehr klimafreundliche produkte verzehrt und das bewusstsein der leute wächst.ich gehe jetzt seit drei jahren nicht mehr zu mcdonalds und allen anderen fastfoodketten,denn es gibt einfach sehr viele (weitere) gründe,die für einen boykott mcdonalds sprechen!
13.02.2010
Linda hat geschrieben:
Diesen vegetarischen Burger den es früher gab fand ich wirklich lecker. Deshalb fände ich es gut, wenn der wieder eingeführt wird.
Und werden die Kartoffeln etc. wirklich auf ehemaligem Regenwald angebaut?
13.02.2010
Ellaa hat geschrieben:
@ elephantprincess: seh ich auch so :)

Ein Problem ist aber, dass der größte Teil der Menschen, die jetzt auch schon dort einkaufen, wahrscheinlich trotzdem den normalen Burger essen.
Und die Anderen haben dann ein gutes Gewissen, weil sie ja den Veggie-Burger gegessen haben, in Wirklichkeit war das aber trotzdem nicht gut...

Wenn das also wirklich nur eine Show ist, wird sich McDonalds auf Kosten der Umwelt immer noch weiter vergrößern.

Was allerdings dagegen spricht ist, dass sie eine neue Gruppe erreichen wollen, und die kennt sich da vllt eher aus. Bei denen würde das dann also nicht so schnell funktionieren, wenn nicht wirklich etwas dahinter steckt...
13.02.2010
Juliaaa hat geschrieben:
Gegenargument: ^^
Es gibt bei McDonalds aber trotzdem weiterhin noch Burger mit Fleisch.
Es werden für die sogenannten "Veggi-Burger" noch mehr Felder gebraucht.
Das heißt, dass noch mehr vom Regenwald abgeholzt wird.
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