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Kind, iss Fleisch!


von SelinasChoice
09.05.2013
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 Wer als Vegetarier/Veganer hat dies noch nicht gehört."Aber Kind! Du musst doch was essen!", "Ohne Fleisch zu leben ist ungesund!", "Und wo nimmst du da bitte die Nährstoffe her??". Für die Mehrheit der Menschen ist es unvorstellbar, auf Fleisch zu verzichten. Warum auch nicht? Seit Jahrtausenden leben wir in einer Welt, in der das Fleisch essen aus dem täglichen Leben nicht wegzudenken ist. Für die meisten zumindest. Für Veganer, wie mich, ist es manchmal nicht einfach, seinen Standpunkt zu vertreten. "Du bekommst nicht genügend Nährstoffe!" "Das ist doch ungesund!". Dies höre ich nicht selten.

 

Doch stimmt es? Ist es denn wirklich ungesund, auf tierische Erzeugnisse zu verzichten? Nein, ist es nicht. Es stimmt, Fleisch, Milch und weitere tierische Erzeugnisse enthalten wichtige Nährstoffe wie Eisen und Calcium. Doch es gibt sehr viele Möglichkeiten, dies auszugleichen. Es ist nicht lebenseinschränkend, auf tierische Lebensmittel zu verzichten.

 

Jeder Mensch trifft jeden Tag seine eigenen Entscheidungen. Ich habe diese Entscheidung getroffen, und ich fühle mich wohl damit. Ich verspüre nicht den Drang, Menschen in eine vegane Ernährung zu drängen, denn wie bereits erwähnt: Jeder Mensch trifft seine eigenen Entscheidungen. Doch es ist wichtig, darüber nachzudenken, was Fleischkonsum bewirkt. Leider ist dies auch immer noch ein großes Problem: Informationsmangel, oder die typische "Ist doch alles nicht wahr" Situaton. Der Fleischkonsum ist nachgewiesen enorm gestiegen, und das hinterlässt Folgen. Irreparable Folgen. Im Durchschnitt isst jeder Deutsche im Jahr 60 Kilogramm Fleisch.Das ist doppelt so viel, wie in Entwicklungs- und Schwellenländern. Dies sollte uns zu denken geben. Es kostet nichts, sich über diese Zustände zu informieren. Es kostet nichts, über die Folgen nachzudenken, die dies anrichtet. Denn wir sind die einzigen, die es ändern können. Wir können dieses Thema nicht beiseite schieben und hoffen, dass sich jemand anderes darum kümmert. Nur wir können es ändern. Und sei dies auch nur duch Verzicht auf das sonntagliche Roastbeef, oder auf die Roster am Grillabend.

Warum verzichtet ihr auf Fleisch? Welche Vorurteile hast du schon gegenüber Veganismus/Vegetarismus erlebt?

 

(Quelle für Bildmaterial: PETA Deutschland)

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Kommentare (13)
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16.10.2013
Pantalaimon hat geschrieben:
Ich verzichte auf Fleisch seid ich 2011 in Namibia ( Afrika ) im Urlaub war. Dort haben die Leute im Hotel ein Affen zum Abendessen angeboten. Er sah so menschlich aus, wie ein kleines verbranntes Kind. Seid diesem Vorfall kann ich Fleisch nicht mehr aus stehen und rate allen Leuten dieses Hotel ab.
24.07.2013
SarahU hat geschrieben:
Ich esse seit März kein Fleisch mehr.
Die Kommentare, wie "Ohne Fleisch zu leben ist ungesund!" musste ich mir auch anhören, Studien haben aber festgestellt, dass Vegetarier gesünder leben.
Außerdem gibt es viele weitere Gründe, auf Fleisch zu verzichten, z.B. das ca. 85% der abgeholzten Fläche des Regenwalds (die grünen Lunge der Erde mit der größten Artenvielfalt) für die Fleischindustrie genutzt werden. Gemüse verursacht nur ca. 1,5 % der Co2-Emission von 1kg Rindfleeisch, für die Erzeugung von 1kg Fleisch werden ca. 19000l mehr Wasser benötigt, als für 1kg Gemüse.
Viele Fleischesser sind der Meinung, dass für das Soja-Essen der Vegetarier der Regenwald abgeholzt wird, dabei werden (fast) alle Bio-Soja-Produkte aus Soja hergestellt, das in Europa angebaut wird (und somit auch einen kürzeren Transportweg hat).
Meiner Meinung nach sind Tiere intelligent und haben auch Gefühle und sollten nicht in Massen qualvoll gehalten werden, nur damit die Menschen Fleisch essen können.
Mir schmecken Soja-Produkte/Fleisch-Alternativen wie vegetarische Würste (vegetarisches Essen) viel besser und man hat kein schlechtes Gewissen beim Essen.
Die Menschen sollten viel mehr über die Folgen des Fleischkonsums informiert werden!
Es ist aber die Entscheidung jedes Einzelnen :)
18.07.2013
helfer hat geschrieben:
Hi, danke für den tollen Artikel!
Da ich momentan in Berlin wohne, fällt es mir extrem leicht Vegan zu leben, das Angebot an Veganen Supermärkten ( Veganz), Vegane Restaurants und Einkaufs Möglichkeiten ist da einfach super, es gibt sogar normale Pommes Buden, wo du Vegane Currywurst bekommst, oder Pizzerien mit Veganen Käse. In vielen normalen Supermärkten wie Rewe, Edeka? aber auch Reformhaus gibt es den super leckeren Veganen Käse ?Wilmersburger scheiben? (http://www.wilmersburger.de/ )
Es war nie leichter als heutzutage gesund Vegan zu leben als heute!
19.06.2013
Monamona hat geschrieben:
Ich bin nicht Vegetarierin, jedenfalls bezeichne ich mich nicht so, aber ich und meine Mutter essen sehr wenig Fleisch. Ich habe früher sehr viel Fleisch gegessen, aber irgendwann war ich eine Weile in einem vegetarischen Camp und mir fiel auf, dass ich es nicht vermisst habe. Inzwischen mag ich auch den Geschmack von Fleisch nicht mehr so sehr. Ich habe oft darüber nachgedacht, vegetarisch zu leben, aber bisher fühlte es sich noch nicht richtig an. Allerdings achte ich sehr darauf, nur biologisches Fleisch zu essen. Es ist ja nicht nur so, dass die Tiere sonst noch viel schlimmer gequält werden (obwohl das natürlich sehr wichtig ist), sondern es schmeckt auch einfach nicht. Ich sehe also keinen Grund, sich nicht biologisch zu ernähren, selbst der Preis ist fast gleich inzwischen.
In meinem Umfeld gibt es kaum Vorurteile gegenüber Vegetariern/Veganern und ich werde auch nicht komisch angesehen, wenn ich im Restaurant vegetarisch bestelle, weil kein Bio-Fleisch angeboten wird. Aber ich weiß von meiner Freundin, die Veganerin ist, dass sie auch immer mal wieder in Schwierigkeiten gerät. Diese Intoleranz der Nicht-Vegetarier/Veganer kann ich nicht verstehen und ich schätze, der einzige Grund, Vegetarier/Veganer komisch anzugucken ist die Tatsache, dass man sich schämt, weil man selbst es nicht schafft, vegetarisch/vegan zu leben.
Würden mehr Menschen sich dazu entschließen, würde die Toleranz wahrscheinlich steigen, deswegen finde ich diesen Artikel sehr gut.
19.06.2013
Monamona hat geschrieben:
Ich bin nicht Vegetarierin, jedenfalls bezeichne ich mich nicht so, aber ich und meine Mutter essen sehr wenig Fleisch. Ich habe früher sehr viel Fleisch gegessen, aber irgendwann war ich eine Weile in einem vegetarischen Camp und mir fiel auf, dass ich es nicht vermisst habe. Inzwischen mag ich auch den Geschmack von Fleisch nicht mehr so sehr. Ich habe oft darüber nachgedacht, vegetarisch zu leben, aber bisher fühlte es sich noch nicht richtig an. Allerdings achte ich sehr darauf, nur biologisches Fleisch zu essen. Es ist ja nicht nur so, dass die Tiere sonst noch viel schlimmer gequält werden (obwohl das natürlich sehr wichtig ist), sondern es schmeckt auch einfach nicht. Ich sehe also keinen Grund, sich nicht biologisch zu ernähren, selbst der Preis ist fast gleich inzwischen.
In meinem Umfeld gibt es kaum Vorurteile gegenüber Vegetariern/Veganern und ich werde auch nicht komisch angesehen, wenn ich im Restaurant vegetarisch bestelle, weil kein Bio-Fleisch angeboten wird. Aber ich weiß von meiner Freundin, die Veganerin ist, dass sie auch immer mal wieder in Schwierigkeiten gerät. Diese Intoleranz der Nicht-Vegetarier/Veganer kann ich nicht verstehen und ich schätze, der einzige Grund, Vegetarier/Veganer komisch anzugucken ist die Tatsache, dass man sich schämt, weil man selbst es nicht schafft, vegetarisch/vegan zu leben.
Würden mehr Menschen sich dazu entschließen, würde die Toleranz wahrscheinlich steigen, deswegen finde ich diesen Artikel sehr gut.
17.05.2013
SelinasChoice hat geschrieben:
dieOlli:
Dann haben wir beide aneinander vorbeigeredet. Ich hatte eher die Auffassung, es bezöge sich auf meinen Bericht. Wenn dies nicht so gemeint war, dann entschuldige ich mich bei dir.
12.05.2013
Helen1698 hat geschrieben:
Ich finde so ein Argument wie: " Das war doch schon immer so, die Menschen in der Steinzeit haben doch auch schon immer Fleisch gegessen!" ehrlich gesagt ziemlich albern! Unser Kiefer lässt da ja keine Zweifel offen!
Irgendwie ekele ich mich auch davor, wenn ich mir vorstelle, dass jeder Deutscher in seinem Leben im Schnitt fast 950 Hühner, 4 ganze Rinder, fast 50 Schweine und noch 100 weitere Tiere ist! Was das für Mengen sind! :(
So in meinem Umfeld ist mein Fleisch-Verzicht eigentlich sehr tolerant aufgenommen worden, manche können's halt nicht nachvollziehen, wie man das "schaffen" kann, aber gut...wie im Artikel ja so schön steht: Jeder Mensch trifft seine eigenen Entscheidungen! :)
11.05.2013
Chamaeleonmuetze hat geschrieben:
Ich bin noch nicht so lange Vegetarierin (ca. ein Monat) aber ich bin echt überzeugt davon. Klar, ich mag Fleisch und Würstchen aber warum sollte nur, damit ich diese essen kann, also nur für meinen GENUSS, Tiere sterben? Und diese Tiere hatten vorher nicht mal ein würdiges Leben, sondern litten auf engstem Raum vor sich hin...mein Buchtipp: Tiere essen von Jonathan Safran Foer... das bezieht sich zwar auf die USA aber in Deutschland ist es fast dasselbe ( es gibt einen Anhang mit deutschen Angaben)... mich hat dieses Buch überzeugt, weil es auch den ethischen Hintergrund behandelt.
Mein Motto jetzt: BE VEGGIE!
11.05.2013
girlofnature hat geschrieben:
Danke für den Artikel! Ich habe in der letzten Fastenzeit auf Fleisch verzichtet, statt auf Süßigkeiten. Als ich gemerkt habe, dass es mir nicht fehlt, habe ich es einfach fortgeführt. Meine Eltern finden es ok, dass ich vegetarisch lebe (ist ja auch noch nicht lang), es war aber schwierig zu erklären, dass ich auch keinen Fisch esse - was die meisten Vegetarier tun. Fische sind ja auch Tiere? Vegan zu leben fände ich sehr schwierig, da ich viel auswärts esse und es oft schon schwierig ist, vegetarisches essen zu bekommen. Aber als Vegetarier fühle ich mich jetzt richtig wohl! :D
10.05.2013
Jayfeather hat geschrieben:
ich bin vor...3 Jahren glaub ich vegetarierin geworden. nachdem ich den film "Earthlings" gesehen habe ist mir der appetit am fleisch vergangen. Seit em 1. Mai ernähre ich mich vegan. Allerdings erst mal für einen Monat. Ich weiß aber schon, dass ich manche Sachen beibehalten werde. Z.B Sojamilch zum Frühstück und vegane Brotaufstriche. Mit dem Kochen ist das leider etwas schwieriger, weil meine Eltern kochen und mein Bruder und mein Vater fleischesser sind. Wir kochen immer vegetarisch und ich möchte meinem Bruder jetzt nicht auch noch veganes Essen aufzwingen :D aber sobald ich ausgezogen bin möchte ich versuchen "richtig" vegan zu leben.
10.05.2013
SelinasChoice hat geschrieben:
Hallo dieOlli,
ersteinmal Danke für deinen Kommentar. Es stimmt, ich hätte vielleicht das "täglich weglassen sollen. Jedoch habe ich bei dem Rest deines Textes nicht das Gefühl, als hättest du wirklich verstanden was ich meine. Ich habe deutlich erwähnt, niemanden in eine vegetarische/vegane Ernährung drängen zu wollen. Ich erwähnte ausserdem in meinem letzten Satz, dass es auch schon reicht, bestimmte Sachen wegzulassen, wie zum Beispiel die Roster am Grillabend.
Fakt ist doch, dass der immense Fleischverbrauch Folgen mit sich bringt. Und gerade deswegen finde ich es toll, dass auch du bewusst auf dies achtest, und oft auf Fleisch verzichtest. Ich habe für mich selber entschieden, Veganer zu werden, und möchte nicht dazu auffordern, dass es mir alle gleichtun.
Danke für deine ehrliche Meinung
10.05.2013
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
09.05.2013
anne.toni hat geschrieben:
Ich finde es gut sich gegen den Fleischkonsum zu entscheiden und ganz vegan zu leben, ist noch stärker! Freunde von mir haben während der Fastenzeit ganz auf tierische Produkte verzichtet und das als leichter als gedacht empfunden. Ich finde es sogar bemerkenswert was abgesehen von der Ablehnung von Massentierhaltung und Gedanken an die Nachhaltigkeit auch für vegane Ernährung spricht: Das Brustkrebsrisiko bei Frauen, die seit ihrer Kindheit Kuhmilch zu sich nehmen, ist weit aus höher als bei Frauen, die ganz auf Milch verzichtet haben. Und der typische Kinderjoghurtwerbespot, der verspricht, dass der Calciummangel mit dem Produkt ausgeglichen wird - Calciummangel zeugt von dem Energieverbrauch, den der Körper bei der Verwertung von anderen tierischen Produkten benötigt... Teufelskreis, ziemlich verrückt, finde ich. Trotz aller Vorteile, die ich kenne, fehlt mir immer noch der letzte Funke mich ganz von tierischen Produkten zu verabschieden. Wie kam es bei dir dazu? Was sind so deine Lieblingsgerichte? (Kannst mir ja ne Nachricht schreiben bei Gelegenheit :)
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