Deine Umwelt dankt es dir!


Du bist,


was du isst!


© WWF
Guter Mensch durch radikalen Lebensstil??


von Alltagsheldin
25.12.2010
15
0
16 P

Guter Mensch durch radikalen Lebensstil????

Seit langer Zeit mache ich mir häufig Gedanken, was es bedeutet ein guter Mensch zu sein. Natürlich weiß man da so einige Dinge.

- soziale Berufe

- auf den eigenen Lebensstil achten

- keine Tierversuche akzeptieren

- etc.!!!!

Nur wo sind da die Grenzen. Ab wann schütze ich genung meine Welt??? Mit dieser Frage tue ich mir in letzer Zeit sehr schwer. Denn ich bin jemand der sehr ehrgeizig ist und Dinge gerne komplett und richtig durchzieht. Anhand eines Beispieles möchte ich euch mein "Problem" näher erläutern.


Allesfresser/Vegetarier/Veganer

Zu Beginn möchte ich klar stellen, dass ich mich zu den Allesfressern zähle, womit ich jedoch nicht zufrieden bin!

Jeder Mensch hat das Recht und ist in der Lage selber zu bestimmen was er isst und welche Interessen er vertritt. Ich verachte niemanden für seine Art zu leben. Nur wie erwähnt bin ich mit dem gedankenlosem Essen von allem was schmeckt nicht zufrieden. Es ärgert mich sehr, dass die Umsätzung einer Nahrungsumstellung so schwer ist. Nun wohne ich ja noch zu Hause, koche nicht selber und mein Vater ist teilweise Jäger. Aber darum soll es nun nicht gehen.

Mir stellt sich häufig die Frage ob es reicht einfach auf Fleisch zu verzichten(Vegetarier)?? Warum dann Fisch essen?? Weil die andere Lebewesen sind?? hääh? Ich habe eben noch hier auf dieser Internetseite einen beieindruckenden Bericht über Beifang gelesen! Dieser beinhaltet wie viele Wassertiere unnötig für unseren Verzehrfisch mit getötet und ins Meer geworfen werden. Ist also eine Tier und Umwelt würdige Lebensart nur der Vegane Lebenstil?? Komplett auf alles tierische verzichten?? Dann ist es aber wiederrum auch von Nöten, nur bei Frimen zu kaufen die sich auch das menschliche Wohl ihrer Mitarbeiter zu Herzen nehmen?? Muss also jeder "gute" Mensch vegan und mitarbeiterfreundlich leben?? Sind Pflanzen nicht auch Lebenwesen und nötig für die Zukunft der Welt??

Wie ihr bemerkt ist dieses Thema für mich sehr schwer und ich finde einfach keine zufriedenstellenden Antworten.Im Grunde weiß ich, dass kein Mensch perfekt sein muss nur um als gut zu zählen. Aber geben viele Menschen sich nicht einfach mit den leichten Dingen zu frieden?? Warum lieben viele ihre Haustiere so sehr, versorgen das süße weiße Kaninchen mit reichlich frischem Gras und schmieren sich danah eine Creme auf die Hände für die mehrere dieser Tiere getötet wurden??Warum machen es sich Vegetarier so leicht und sehen Fisch als was anderes an??Ohne jemand zu verurteilen oder einen Streit auslösen zu wollen, finde ich es sind berechtigte Fragen! Wie gesagt lebe ich selber nicht nach dem Motto!

Eine Antwort habe ich!

Unwissen!!!!!!!!!!!! Viele Menschen habe einfach keine Ahnung von solchen Themen. Sie können gar nichts dafür, dass sie die "falschen" Dinge unterstützen. Daher bin ich froh und begeistert, dass es Oragansisationen wie WWf und andere gibt, die dafür sorgen das mehr Menschen ein Umweltbewusstsein bekommen. Wir sollten daher auch alle nicht davor scheuen uns mit anderen in ein Gespräch über solche Themen zu verwikeln. Hierzu möchte ich euch eine kleine Geschichte erzählen, welche mich auch zu diesem Bericht berührt hat.

Durch meine Arbeit bin ich ab und zu in einer Seminargruppe mit mehrern Jugendlichen. Darunter auch ein paar Vegetarier. An einem Tag hat unsere Seminarleitung Pizza bestellt. Mir gegnüber saßen zwei Vegetarierinnen die Thunfischpizza am essen waren. Da habe ich ich natürlich nachgehakt. Meine liebste Frage ist, warum isst du kein Fleisch?? Da legte die eine sehr laut und fast bösartig los. Wie lange Kälber nur leben können bis sie sterben und wie viele Tiere so getötet werden....! Meine Frage, warum isst du Fisch?? Das sind keine Säugetiere, na und???? Dann wollte sie mir erzählen, dass die ja nicht extra zum sterben gehalten werden.... Warum isst du Eier und trinkst Milch?? Dafür werden auch Tiere gehalten?? egal, auf jedenfall gehört das zu den Situationen, die mir zu denken geben und warum ich dies gerne mal ansprechen möchte.

Vielleicht haben einige von euch ja eignen Erfahrungen gemacht oder Anregungen für mich?? Fest steht, dass wir nicht von adneren und uns selbst verlangen können perfekt zu sein, denn dies ist unserer Gesellschaft und der Welt auf der wir leben fast unmöglich. Die Menschheit war noch nie perfekt und muss es auch wahrscheinlich nicht sein. Nur etwas überlegter und netter zu einigen Dingen auf der Welt, zu denen auch unsere Mitlebewesen gehören.

Vielen Dank fürs Lesen :)!

 

 

Weiterempfehlen

Kommentare (14)
Um einen Kommentar zu schreiben einfach registrieren oder einloggen.
Sortieren nach Aktualität:
27.12.2010
midori hat geschrieben:
@Alltagsheldin: Extrem ist nie gut. Ein kleines Beispiel meinerseits. Ich habe im Jahr 2010 viel an den WWF Tigeraktionen mitgewirkt und mich darüber informiert. Auf diese Weise habe ich auch erfahren, dass mein Lieblingstiger, der Sumatratiger, vorallem durch Lebensraumverlust bedroht ist. Und zwar durch den Anbau von Palmölplantagen. Weiterhin habe ich erfahren, dass in meinem geliebten Nutella, unglücklicherweise, Palmöl drin ist. Ich war ganz kurz davor mein Nutella aufzugeben. Bis mein Freund mir dann gesagt hat, dass ich schon so viel für Tiger auf anderem Wege unternehme, dass ich "ruhigen" Gewissens mein Nutella weiter essen kann.

Ach und zum vegetarischen Lebensstil kann ich nur sagen.. ich habe den Umstieg selbst für schwer und beinahe unmöglich gehalten, bin nun aber durch gesundheitliche Probleme dazu gezwungen wurden und es ist... total einfach! oÔ Ich hätte das nie gedacht! :D Wobei ich auch "nur" Pescetarier bin. Ich achte aber beim Fisch natürlich auf MSC ;o)
26.12.2010
Anni09 hat geschrieben:
@gakje: aber wenn man sich als student kein fleisch aus guter haltung leisten kann, sollte man es besser sein lassen oder man isst einfach 1 mal die woche qualitativ hochwertiges fleisch anstatt 3 mal die woche billigfleisch :)

aber ich find es auch super schlimm, wenn eine reiche familie sich ein wiesenhof hühnchen kauft. geht gar nicht ^^
25.12.2010
cappuccino hat geschrieben:
Der gute Mensch ist doch subjektiv. Deshalb kannst du deine eigene Vorstellung leben, z.B. Dinge wie die Creme durch bessere Produkte ersetzen, inzwischen gibt es da einige Möglichkeiten (Naturkosmetik, etc.). Niemand muss sich aufopfern, um ein guter Mensch zu sein - wie du sagst, niemand ist perfekt!
25.12.2010
Anni09 hat geschrieben:
Meiner Meinung nach muss man keinen sozialen Beruf ausüben um ein guter Mensch zu sein!
25.12.2010
SirLovealot hat geschrieben:
Ja, die Kühe sind sowieso auch für die Milch gestorben (eine Milchkuh lebt nur 20% von ihrem eigentlich Durchschnittsalter). Aber das ist nicht ausschlaggebend. In dem Käse des Vegi-Burgers ist Lab drinne das seinen Ursprung in Kalbsmägen findet. Mir ist noch keine Methode bekannt einen Kalbsmagen zu bekommen ohne das Kalb dabei zu töten.(:  
25.12.2010
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Meiner Meinung nach ist die Einstellung das Ausschlaggebende. Bloß weil Du kein Fleisch isst, bist Du nicht zwangsläufig ein guter Mensch, Du kannst aber auch als Fleischesser "ein guter Mensch" sein.
Das Wichtigste ist: Sich Rechenschaft geben, was man tut, isst, wie man denkt und andere behandelt. Wenn Du kein Fleisch isst, weil dir die Tiere leid tun, dann darfst du auch nichts sekundär konsumieren, weil du sie dann ebenfalls ausbeutest. Aber mit dieser Methode kommst du nicht weit. Auch Pflanzen sind vollwertige Lebewesen!!! Die Nahrungskette besteht aus töten und getötet werden und daran kannst du nichts ändern.
Maßgeblich ist, dass du dir selbst und anderen Lebewesen liebevoll gegenüberstehst.
Dass Du das ausdrückst. Dann ist man, nach meiner Defintion ein wirklich "guter" Mensch. Vielleicht werden mir jetzt andere vorhalten, töten stände dem gegenüber, aber meiner Meinung nach darf man das nicht so pauschalisieren. Auch Tiere töten jeden Tag. Das ist einfach ein Kreislauf. Und niemand wird ein Raubtier als grundweg schlecht bezeichnen. Du könntest auch die Pflanzenfresser als schlecht bezeichnen, weil sie ebenfalls töten. Merkst du? Diese Argumentation ist nicht wirklich sinnvoll.
Wenn du etwas tun möchtest, dann entscheide dich für das, was dir in deinen Augen der Welt und deinen Mitlebewesen am ehesten dient. Ob du dich dabei nur von Früchten ernährst ( was ziemlich übel enden könnte ;-) ) oder ob du bedürftigen Menschen und Tieren Liebe entgegenbringst, ob du hundert Bäume pflanzt oder in deinem Zimmer für den Weltfrieden betest - es ist die Entscheidung eines jeden einzelnen und jeder muss seinen Weg finden, sich bestmöglich auszudrücken.
Ich möchte nur betonen, dass man nicht automatisch heilig ist, wenn man kein Fleisch isst und dies noch möglichst fanatisch an andere vermitteln will.
In dem Zusammenhang muss ich immer an Naturvölker denken, die das Töten eines Tieres mit einem Gebetsritual etc. zelebrieren. Und das ist es , was ich meine: Die Einstellung. Ob du etwas in Dankbarkeit bewusst annimmst, und auch etwas dafür gibst, oder ob du blind und unwissend etwas einfach konsumierst.
Sich, wie du, diese Fragen zu stellen ist schon einmal ein sehr wichtiger Schritt in diese Richtung, würde ich sagen. :-) Danke für den Artikel.
25.12.2010
Juliaaa hat geschrieben:
@SirLovealot
Du meinst den Vegi-Burger von McDonalds, oder was?
Aber bist du dir sicher, dass die Kühe für die Milch gestorben sind?
25.12.2010
SirLovealot hat geschrieben:
Der Vegi-Burger von ist übrigens wegen dem Käse auch nicht vegetarisch. (:
25.12.2010
SirLovealot hat geschrieben:
Es ging nun aber um den "Standart"-Vegetarier. Sprich der Verzicht von Produkten die zum direkten Tot des Tieres führen, sprich die Ermordung ist Vorraussetzung zum nutzen des Produktes. Und deshalb sind die Gummitierchen von Haribo auch nicht vegetarisch etc. Und soweit ich weiß gibt es keine Gelatin-Vegetarier die dennoch Gelatine essen oder ähnliches.
25.12.2010
LushandPeace hat geschrieben:
naja, es ibt aber auch noch Lacto-Ovo Vegetarier [essen auch Milchprodukte und Ei] oder nur Lacto- oder nur Ovo-Vebetarier :)
25.12.2010
SirLovealot hat geschrieben:
Ein Vegetarier isst übrigens auch keine Gelatine (Gummitiere, viele Puddings, viele Fruchtsäfte und und und) und auch den meisten Käse nicht (Lab = Kalbsmagen). Wollte ich nur mal angemerkt haben um TarjaVivienne zu vervollständigen. :)
25.12.2010
Alltagsheldin hat geschrieben:
@BackToNature Vegetarierin zu sein ist auch auf jeden fall anerkennungswert, dass möchte ich gar nicht mit dem Artikel abstreiten! Das mit deinen Eltern kann ich sehr gut nachvollziehen. Die sache mit mcdonalds finde ich etwas zwiegespalten. natürlich ist das eine art von umdenken und bewirkt etwas. jedoch ist es von mc's eher eine deckung einer marktlücke und neue gewinn erbringung. Aber ist ja egal, es zeigt andere lebenstile gewinnen an respekt. danke für die kommentare :) ist mein erster artikel :)
25.12.2010
BackToNature hat geschrieben:
Dein Artikel regt echt zum Nachdenken an... Ich selbst bin Vegetarierin, vor allem weil ich Massentierhaltung furchtbar finde. Nun könnte man natürlich gut mit Biofleisch leben, aber ehrlich gesagt, bin ich der Meinung damit sich etwas ändert muss erst der gesamte Fleischkonsum etwas abnehmen! Es findet ja schon erstes Umdenken statt! Warum würden sonst Unternehmen wie McDonalds den VeggieBurger einführen???
Ich muss allerdings auch zugeben, dass es für mich sehr einfach war kein Fleisch mehr zu essen... Ich habe kein schlechtes Gewissen mehr und so lecker fand ich es auch noch nie!
Fisch ist so eine Sache: Ich esse Fisch! Allerding nicht viel! Selber kaufen tue ich ihn nie, aber da meine Eltern nun mal für mich kochen und sie für mich immerhin auf Fleisch verzichten, möchte ich es ihnen nicht noch schwerer machen.
Fische aus Bio Aquakulturen werden außerdem nicht grausam gehalten und vorallem nicht mit Medikamenten vollgepumpt. Trotzdem hast du völlig recht, unseren Meeren geht es verdammt schlecht. Und wer sagt mir das mein Thunfisch aus der Dose tatsächlich ohne Schleppnetzte gefangen wurde nur weil es draufsteht???
Sich das bewusst machen und einfach nicht mehr wahllos alles in sich hinein stopfen ist glaube ich der richtige Weg!
25.12.2010
SirLovealot hat geschrieben:
Vielleicht hilft dir der Tipp bei deinen Überlegungen weiter: Vegan bedeutet das Vermeidbare zu vermeiden. Mehr nicht. (:
Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Könnte dir auch gefallen
Vegan - Da haben wir den Salat! Kürbis-Curry und Schokobrownies
Vegan - Da haben wir den Sa...
Ich bin immer noch dabei, die Kürbisse zu verarbeiten, die auf meiner Fensterbank lagern.... weiter lesen
Vegan- Da haben wir den Salat!-
Vegan- Da haben wir den Sal...
Unsere Gesellschaft ist im Wandel. Dies zieht eine Konfrontation verschiedener Lebensweisen nac... weiter lesen
Vegan - Da haben wir den Salat! Arabischer Kichererbseneintopf und himmlisches Bananenbrot
Vegan - Da haben wir den Sa...
Es ist nicht immer leicht, im Alltag vegan zu essen. In vielen Schulmensen gibt es keine vegan... weiter lesen
Lebensmittel als wertloses Wegwerfprodukt?
Lebensmittel als wertloses ...
Wie oft werft ihr zuhause Lebensmittel weg? Hoffentlich weniger als der Durchschnitt, denn allei... weiter lesen
Mineralölrückstände im Adventskalender von Netto Marken-Discount
Mineralölrückstände im A...
Vorweihnachtszeit ist Adventskalenderzeit. Das brachte Netto Marken-Discount auf eine Idee: Je... weiter lesen
Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil