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Eure Hilfe! - Grüne Ernährung.


von midori
15.02.2012
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Liebe Community!

Ich möchte mich heute mal ganz privat an Euch wenden! :o)  Wie einige von Euch vielleicht wissen, studiere ich Politikwissenschaften und die nächste Hausarbeit steht nun an. Folgende Frage möchte ich in dieser Hausarbeit beantworten

"Inwieweit setzen sich Bündnis90/Die Grünen aktuell für eine 'grüne' Ernährung in der Bundesrepublik Deutschland ein?"

Nun brauche ich Eure Hilfe und Anregungen. Deshalb meine Frage an Euch:

Was bedeutet für Euch "grüne" Ernährung und vor allem, warum?

Ich bin total gespannt auf Eure Ansichten und Meinungen! :o)
Vielen Dank und beste Grüße an meine liebste Community! :o)

Eure Uli

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Kommentare (20)
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22.04.2012
fia4earth hat geschrieben:
"Grüne" Ernährung heißt für mich bio, gesund, fairtrade und vegetarisch oder vegan zu essen. Gentechnik und Fast Food gehören nicht zu "grüner" Ernährung.
19.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Grüne Ernährung heißt für mich, Lebensmittel die nicht mit chemischen Dingen in Berührung kamen und das von Anfang an. Ich denke bei "grün" auch eher an gesunde Nahrung, also hauptsächlich Obst und Gemüse.
16.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
@midori:

Zur Gerechtigkeit: ja, aber ich denke dass das an anderen Dingen liegt.

Zum Verbraucherschutz: Das ist auch eine Variante, und das sollte mehr so sein. Am besten erstmal dein Konzept, was dann auf meins langsam umgewandelt wird^^
16.02.2012
RebekkaH hat geschrieben:
Zu Gerechtigkeit sind mir auch noch faire Preise, bzw. Löhne eingefallen. Und eben dass die Arbeiter gerecht behandelt werden (zB wie bei Fairtrade).
16.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
"Grüne Gentechnik" bedeutet, es geht um Gentechnik in der Pflanzenzüchtung. Das macht den namentlichen Unterschied zur roten und weißen Gentechnik. Allerdings ist diese Bezeichnung irreführend - da "grün" mit natürlich, sauber und gut assoziiert wird. Hat damit aber rein gar nichts zutun.
Gentechnik und "grün" ist unvereinbar - zumindest auf die Art und Weise wie sie auf diesem Planeten derzeit praktiziert wird.
16.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Die Grüne Jugend Berlin isst seit ein paar Jahren auf Landesvollversammlungen nurnoch vegan. ;) fällt mir spontan noch speziell zu den Grünen ein.
16.02.2012
midori hat geschrieben:
@Maurice

*haha* :D

Mit Gerechtigkeit war vorallem auch die Verteilung der Lebensmittel weltweit gemeint. Eine Milliarde Menschen auf dieser Erde leiden täglich Hunger. Eine Milliarde Menschen ist übergewichtig. Und Europa und Amerika werfen genau so viel Essen weg, wie die Hungernden bräuchten, um satt zu werden. Außerdem führt unser Ernährungsstil [viel Fleisch, exotische Früchte] zur Ausnutzung indigener Völker und Zerstörung einzigartiger Lebensräume. Auch das ist nicht gerecht.

Die Sache mit dem Verbraucherschutz finde ich interessant. Ich bin der Ansicht, dass Verbraucherschutz vor allem so funktionieren sollte, dass er den Käufern genau zeigt, welche Lebensmittel "grün" sind. Eben durch Zertifizierungen, Siegel, eindeutige Inhaltsangaben und und und. Und grüner Verbraucherschutz wäre eben auch - im Hinblick auf die Gerechtigkeit - Lebensmittel nicht zu hoch zu normen.
15.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Ach Uli, für dich immer gerne :P außer du machst wieder sowas wie in deinem Kommentar... ;)

Nein, im Ernst, du verwendest da gerade zwei Wörter in einem Satz, die nicht zueinander passen. Gentechnik ist nicht grün und kann in meinen Augen auch nicht grün sein/werden. Wenn wir Gentechnik brauchen, um manche Gebiete auf der Erde zu kultivieren, dann sollten wir uns fragen, ob wir nicht was falsch machen. Das würde jetzt zu weit führen, wenn ich das ausführe, aber Gentechnik ist nicht grün!

Grüne Tierhaltung ist für mich Tierhaltung, bei dem das Tier natürlich lebt, sprich Schafe/Heidschnucken (schreibt man die so??) und Ziegen freilaufend in der Lüneburger Heide, Kühe freilaufend in den Bergen oder sonstwo, Rehe etc. im Wald usw...grüne Tierhaltung ist eine Haltung, wo der Mensch nicht (oder nur in geringen Maßen und dann mit Naturfutter) dazufüttert, wo die Tiere sich bewegen können.

Gerechtigkeit kann nur dann grün sein, wenn der Mensch die Tiere nicht mehr ausnutzt, sondern wieder mit ihnen lebt, so wie früher, als man sich mit ihnen noch den Schlafplatz geteilt hat, und ihre Sorgen waren deine Sorgen. Gerechtigkeit zwischen Menschen und Tieren ist erst dann wieder erreicht, wenn der Mensch die Tiere als gleichberechtigt anerkennt und sie nicht ausnutzt, sondern beide für das Wohl des jeweils anderen sorgen.

Verbraucherschutz ist nicht grün und kann nicht grün sein. Verbraucherschutz verhindert, dass "nicht grüne" Lebensmittel (mit Pestiziden und Antibiotika ÜBERMÄSSIG verseuchte Lebensmittel) nicht an die Öffentlichkeit kommen. Solange wir Verbraucherschutz bei Nahrung brauchen leben wir nicht in einer grünen Welt. Des Weiteren werden vom sogenannten Verbraucher"schutz" wenn ich es richtig verstanden habe auch lebensmittel genormt, was zu hohen Wegerfquoten führt, die alles andere als grün sind. Verbraucherschutz und grün passt eben so wenig, wie Gentechnik und grün :)

Wie wäre es wenn du die Hausarbeit auf japanisch schreibst? Ein Wort würde ich verstehen ;) und sei es allein wegen de Häufung xD und damit eine gute Nacht^^
15.02.2012
midori hat geschrieben:
Ach ihr seid die reinsten Schätze! Besten Dank für so viele Anregungen :o)
Und ja - ich werde Spaß haben bei meiner Hausarbeit! ;o)

Kleine extra Frage: Was bedeutet für euch "grün" in Bezug auf Gentechnik, Tierhaltung, Gerechtigkeit und Verbraucherschutz? :o)
15.02.2012
Marina89 hat geschrieben:
Grüne Ernährung bedeutet für mich - wie bereits genannt :-) - ökologisch Nachhaltige Ernährung.

Für mich ist grüne Ernährung automatisch vegetarisch - aber ich bin ja auch Vegetarierin ;-)

Saisonale Produkte aus der Region - ganz ohne weite Transportwege, reif geerntet - dadurch aromatisch und vitaminreich, frisch und ohne Plastikverpackung!

Würde ich die Augen zumachen und mir grüne Ernährung vorstellen wollen: es wäre ein Marktstand voller bunter Gemüsesorten und verschiedenen Kräutern.
15.02.2012
Sarah25 hat geschrieben:
Also grüne Ernährung ist für mich definitiv gesunde Ernährung, die aus ökologischem Anbau kommt und am Besten aus der Region und saisonal, d.h. eine Ernährung, die so gering wie möglich auf Kosten der Umwelt geht. Zum Beispiel ist es, das Obst und Gemüse vom nächsten Bauern zu kaufen und möglichst auf Güter wie Ananas, Bananen etc zu verzichten.
Viel Spaß bei deiner Arbeit Uli :)
15.02.2012
Peet hat geschrieben:
@Maura: "grüner Ernährung" steht in meinen Augen für Nachhaltigkeit und ich stimme da MJ1499 durchaus zu - bio-Produkte sind größtenteils Nachhaltig, auch wenn da teilweise noch mehr geht (kommt auf das bio-Siegel an)! Viel Spaß bei der Hausarbeit!
15.02.2012
MJ1499 hat geschrieben:
Ich denke an Biofleisch, Biogemüse und andere regionale, saisonale oder Bio-zwetifizierte Nahrungsmittel.

Viel Erfolg bei deiner Hausarbeit ;)
15.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Naja, gehts hier um Vegetarismus oder um Bio? Das ist ein Unterschied.
15.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
Ich denke bei grüner Ernährung eigentlich automatisch an vegane oder zumindest vegetarische Ernärhung. ^^ Also Gemüse und Obst. Das Wort "grün" erinnert einfach an Pflanzen und nicht an Tiere :) Und deshalb finde ich "grüne Ernährung" auch gut, da schon George Bernard Shaw sagte: "Tiere sind meine Freunde, und ich esse meine Freunde nicht".

Ich wünsche dir noch viel Erfolg bei deiner Arbeit ;)
15.02.2012
MaRyLoU hat geschrieben:
Für mich klingt es nach BIO/Öko...von wegen "grüner" Strom, dass sagt man ja auch und soll für ökologisch stehen, oder? :)
15.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
gelöscht
15.02.2012
Girty hat geschrieben:
Ich denke bei grüner Ernährung als aller erstes an gesundes Essen, also vor allem eben grünes Gemüse usw :D Aber eigentlich geht es da mehr um Essen, das 'gesund' ist für die Umwelt, denke ich. Also ökologischer und biologischer Anbau. Meiner Meinung nach setzen die Grünen diese Überzeugung aber nicht um. Denn im Grunde genommen gehören Aspekte Schlachthöfe und Ähnliches abzuschaffen auch zur grünen Ernährung. Immerhin produzieren Schlachthöfe Abfall und vor allem Abgase, die gesamte Fleischindustrie schadet der Umwelt. In diesem Sinne setzt sich eigentlich niemand so wirklich gegen Umweltverschmutzung ein, macht also auch kaum etwas für die grüne Ernährung!
15.02.2012
Gluehwuermchen hat geschrieben:
Grüne Ernährung...da denke ich spontan an Salat, Gurken, Spinat...eben alles was grün ist :D Ich finde den Begriff komisch. Auch gentechnisch veränderte oder pestizidbelastete Pflanzen sind Pflanzen...und somit grün.
Warum spricht man hier nicht einfach von Ernährung mit ökologisch erzeugten Produkten?!
15.02.2012
gelöschter User hat geschrieben:
grüne ernährung bedeutet für mich das meine ernährung ökologisch ist was soviel heißt das ich weiß was mit meinem essen passiert ist und das es mit der umwelt verantwortbar ist, denn für mich bedeutet auch eine "grüne politische Bewegung" hauptsächlich naturverbundenheit und das heißt es auch für mein essen ;)
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