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Essen im Müll


von Cata
21.10.2010
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Hab ihr euch schon mal gefragt, was mit den Lebensmitteln passiert, die nicht mehr gut sind? Das übliche, wie „Die Tafel“ oder den Müllberg, wo übrigens über die Hälfte unserer Lebensmittel landen kennt ihr wahrscheinlich schon.

Doch schon die Kartoffeln zum Beispiel, die in den Supermärkten landen, sind nur noch 80% von dem, was der Bauer mal angebaut hat. Denn manche sind zu dick, oder zu klein. Er kann sie so nicht verkaufen.

Niemand kauf mehr eine Schüssel Erdbeeren, in der eine Beere etwas faul aussieht. Dabei sind diese Erdbeeren aus Spanien oder Peru angeflogen worden, und das nur, um bei uns auf dem Müll zu landen?

Ich finde es eh schon schräg, wenn man im Winter unbedingt Erdbeeren braucht, aber wenn diese dann schon die Schadstoffreiche Reise mit dem Flugzeug hinter sich haben, und dann auf dem Müll landen, könnte man sich aufregen.

Wieso brauchen wir Verbraucher die Auswahl zwischen 100 verschiedenen Jogurts? Wieso kann ich keine Krumme Gurke essen? Und wieso müssen für Deutschland extra gute Bananen aussortiert werden? Wieso wird immer mehr produziert, als genutzt wird?

Es gibt Leute, die sich an den Mülltonnen der Supermärkte bedienen, und die haben jeden Abend etwas Ordentliches auf dem Tisch.

In Amerika haben manche Krankenhäuser eine Wage eingerichtet, auf der das Essen gewogen wird, was weggeschmissen wird. Und somit wissen die Köche sehr schnell, was sie zu viel gekocht haben.

Und sie haben die ACI Organisation gegründet in den Vereinigten Staaten. Da bringen Bauern ihre Biowaren auf einen kleinen Markt, die nicht der Norm des Staates oder der Verbraucher entspricht. Die Mitglieder können dort für 50 Cent am Tag einkaufen was sie wollen.

Für mich ist hier eine Frage offen: „WIESO WIRD SO VIEL WEGGESCHMISSEN, WENN AUF DER WELT MENSCHEN AN HUNGER STERBEN????“

Außerdem ist dieses Verhalten auch nicht gerade Umweltbewusst. Der ganze Schadstoff für den Transport, die ganzen weggeschmissenen Lebensmittel, die noch gut wären und die Düngemittel, um die Lebensmittel so hinzukriegen, dass der Verbraucher sie kauft.

Doch was ist, wenn wir nicht mal die Wahl haben? Supermärkte verkaufen keine krummen Gurken, weil sie so schlecht in die Kartons passen. Was ist das für ein Grund? Meiner Ansicht nach ein sehr schlechter!!

Die Milch wird 2 Tage vor dem Ablaufdatum weggeschmissen, da man davon ausgeht, dass sie bei uns zu Hause noch eine Weile stehen muss.

Früher hat Wasser eineinhalb Jahre gehalten heute teilweise nur 6 Monate.
Wieso sollte Wasser so schnell schlecht sein? Wenn überhaupt. Habt ihr schon mal geschimmeltes Wasser gesehen?

Ich könnte bei dem Verhalten, was die Menschheit hier zeigt nur die Krise kriegen!!
 

Grüße

Cata

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Kommentare (10)
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27.10.2010
Maggi97 hat geschrieben:
Ich hab den Artikel nicht gesehen und habe einen etwas änlichen geschrieben :o) Trotzdem, ganz meiner Meinung, man sollte echt mal über sein verhalten nachdenken und an die Konsequezen die dieses für andere Tiere und Menschen hat... *auch kopfschüttel*
25.10.2010
KatevomDorf hat geschrieben:
wie marielle schon sagt es ist ein MINDESThaltbarkeitsdatum... *kopfschüttel*

24.10.2010
Marielle hat geschrieben:
Was ich nicht mag, ist dass auf den meisten Lebensmitteln die Zeit bis dieses angeblich "abläuft" immer kürzer wird.
Viele denken halt, dass man etwas, was "abgelaufen" ist, wirklich schlecht ist.
Und das machen sich die Firmen zu nutze indem sie sie ein Datum auf die Verpackung drucken was gar nicht stimmt.
Wenn zum beispiel bei einem Joghurt steht, dass er bis 25.11 haltbar ist, kann es sein, dass er in wirklichkeit sogar mindestens bis zum 2.12 haltbar ist.
Da die meisten verbraucher sich aber von den haltbarkeitsdaten zu doll beeinflussen lassen, landet ein guter joghurt bis zu 2 wochen vor dem eigentlichen mindesthaltbarkeitsdatum schon im müll.
Und wasser ist ewig haltbar.
24.10.2010
Schmusetigerle hat geschrieben:
In Afrika werden viele Lebensmittel exportiert wie Bananen, Kakao... und kommen nun bei uns an. Doch hier werden sie weggeschmissen und haben den weiten Weg umsonst gemacht. Wir stellen uns die Frage wie wir den Welthunger lösen können also schicken wir wieder Güter und Lebensmittel nach Afrika. Doch was ist dass denn bitte schön für ein Kreislauf?!
22.10.2010
Paddy hat geschrieben:
Frage nicht zum Thema:
Wie kann ich einen Blog erstellen?
21.10.2010
Cata hat geschrieben:
@ 1Phil1 ja das habe ich.und ich fand das teilweise echt erschreckend.

ja ich sehe das genauso wie du. wo sollen die denn ihre eigenen Sachen anbauen, wenn wir ihnen die Flächen dazu nehmen?
21.10.2010
1Phil1 hat geschrieben:
@Cata Du hast den Bericht auf ARD gestern gesehen. ? Ich auch und ich war genauso geschockt.
Ähm und hier geht es nicht "nur " um unser Gewissen. Fakt ist wenn 50 % von den importierten Waren weggeschmissen wird, also der Wirkungsgrad =0% ist bzw. der Verlust an Arbeitskraft, Ackerland -100%. ist, dann gehts hier darum, dass für diese Waren (Bananen, Erdbeeren....) wertvolles Ackerland verwendet wird ,das armen Bauern in diesen Regionen von sog. CashCrops- Plantagen-Firmen genommen wird( ohne Entschädigung)! Außerdem müssen sich die EntwicklungsLänder immer mehr auf Monkulturen einstellen und damit immer abhängiger vom Marktpreis werden. und alles dafür, dass wir dann eh alles wieder wegwerfen. Pervers! Die Situation wird nicht dadurch verbessert, dass wir Geld in die Länder schicken, das ist ein grundlegendes Problem.
21.10.2010
Cata hat geschrieben:
Ja das stimmt. aber wieso sind wir konsumenten so, dass wir solche gurken nicht annehmen? ist das nicht ein bisschen bescheuert?

und an Paddy: klar kann man essen nicht so gut verschicken, aber für mich hat das was mit meinem gewissen zu tun. ich schmeiße gutes essen weg, während andere verhungern.
21.10.2010
Morgan hat geschrieben:
Krumme Gurken sehen nicht so schön aus und sprechen den Käufer nicht richtig an.So hats mir mal jemand erklärt...
21.10.2010
Paddy hat geschrieben:
Du hast schon recht, aber ueber das mit dem “...,WENN AUF DER WELT MENSCHEN AN HUNGER STERBEN????“ kann man noch viel reden:
Ich z.B. wuerde gern das meiste Gemuese und Obst aus meinem Kuehlschrank oder Obstkorb nach Afrika schicken, da ich das sowieso nicht mag, aber der Transport nach Afrika kostet Geld.
Manche Organisationen wie UNICEF kaufen die “schlechteren“ Produkte fuer einen guenstigen Preis und schicken sie nach Afrika, dass koennen aber einfache Bauern nicht machen, darum schmeissen sie das schelchte Gemuese oder was auch immer weg, da es keiner kaufen wuerde. Ausserdem ist es besser Geld zu senden, als Essen. Fuer das Geld von dem Transport 5tonnen Aepfel koennten sie sich 50 tonnen kaufen.

Und jetzt noch zu einem aehnlichen Thema:
Wieso schicken Menschen ueberhaupt armen Leuten essen?
Waere es nicht besser und guenstiger denen Leuten eine Plantage oder Vieh kaufen? Dann haetten sie nie Hunger.
So Essenschickereien finde ich sowieso dumm, da die Armen am einen Tag damit zwar ihren Hunger stillen, am naechsten aber schon wieder verhungern, weil nix mehr da ist.
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