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Eintagsküken


von Ciel2001
06.03.2014
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 Kennt ihr Eintagsküken? Das sind Küken die nur einen Tag leben. Klar! Aber warum?

Täglich werden viele Küken geboren. Firmen der Massentierhaltung können nicht alle Tiere behalten. Die männlichen Küken werden aussortiert, da diese weniger Fleisch geben, und schwieriger zu mesten sind. Auserdem ist Hahnenhaltung nicht ganz einfach und auch um einiges teurer. Aussortiert werden diese zum Beispiel auf Fließbändern. Geschulte Mitarbeiter packen die Tiere und werfen sie in die dahinter liegenden Kisten.

Danach kommen die Küken über eine sogenannte "Rutsche" in einen Häcksler. Dort werden sie getötet. Eine andere Weise die nicht brauchbaren Männchen zu töten, ist das Vergasen in Kisten. 

Dort piepen die Kleinen noch ein bisschen nach ihren Müttern, bevor sie ihr kurzes Leben beenden.

Nur um Geld zur sparen werden jährlich in ganz Deutschland 40.000.000 Küken getötet. Obwohl im Tierschutzgesetz §1 steht, dass das nicht in Ordnung ist.

Einen richtigen Grund gab es noch nirgends zu hörent. Zwar sagen einige, dass die Tiere als Futter für Zootiere verwendet werden, dass ist aber eigentlich nur ein Nebengrund. Der eigentliche Zweck des Töten, ist die Aufrichterhaltung der Produktion.

Es gibt aber auch Bauern die die kleinen Hähne großziehen. 

Gert Lindemann, der Landwirtschaftsminister Niedersachsen zum Beispiel hält die Tierschützer hin. Er sagt:,,Es ist die Vorgehensweise, aus wirtschaftlichen Gründen männliche Eintagsküken zu töten und zu verfüttern. Auch aus unserer Perspektive nur ein vorrübergehend akzeptierbarer Akt." Trotzdem stand in seinem Tierschutzplan, dass er jetzt nach Alternativen schaut. Verbieten will er das Ganze nicht. Er meint das wenn er es verbieten würde, die Produktion ins Ausland verlegt werden würde, und dort noch unkontrollierbarer sei. 

Das Ganze ist schon länger her, aber ich musste trotzdem lange darüber nachdenken und hab immernoch die Bilder im Kopf. Deshalb habe ich diesen Bericht für euch geschrieben

 

Infos & Bilder:

www.youtube.com/watch?v=9IoQZxe_88Q

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Kommentare (16)
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17.03.2014
RabanJ hat geschrieben:
Schrecklich, diese Menschen behandeln diese tiere wie nicht gutgereiftes Gemüse das sie in den Mixer schmeißen.
10.03.2014
gelöschter User hat geschrieben:
@Line: Die Technologie ist derzeit noch ziemlich kostspielig und steckt noch in den Kinderschuhen und das Ziel ist es natürlich das Geschlecht bereits an der Keimscheibe erkennen zu können, um die Eier dann tatsächlich noch für die Industrie usw. nutzen zu können. Bei den "normalen" Verbrauchern wird man diese nämlich kaum absetzen können, weil die Hühner, von denen sie stammen ja im Käfig leben und die Verbraucher ja wahrscheinlich auch keine Eier kaufen würden, von denen sie wissen, dass sie befruchtet sind (obwohl auch die meisten Freilandeier befruchtet sind - das weiß nur kaum einer)...
Auch wenn die Eier dann wenigstens nicht weggeworfen würden finde ich es trotz allem traurig, dass es diese riesigen Brütereien überhaupt gibt! Dadurch gibt es immer weniger Rassehühner und so gut wie kein Bauer kann mit seinen Hühnern überhaupt noch was verdienen. Bei uns gibt es ein paar Höfe die noch richtige Senfhühner (da hat jeder seinen Senf zugegeben ;D) haben die frei rumlaufen und erst nach 2 oder 3 Jahren vielleicht mal als Suppenhuhn für 5 Euro den Besitzer wechseln, wenn sie denn dann überhaupt mal eingefangen werden. Dort muss auch kein Hahn sein Leben lassen, bevor er nicht mindestens 1 Jahr alt ist, die Tiere suchen sich ihr Futter zudem weitestgehend selbst und bekommen sonst halt nur ein paar Körner. Was ich besonders gut finde ist, dass es hier jemanden gibt, der solche Höfe anfährt und die Eier einsammelt und sie dann auf dem Wochenmarkt verkauft (ich muss da zwar keine kaufen, weil ich meine eigenen Eierleger habe, aber meiner Oma bringe ich oft welche vom Markt mit).
Früher war das auf dem Land die Regel aber heute wird ja leider alles industrialisiert und genormt damit wir noch billiger einkaufen können :(
10.03.2014
Line hat geschrieben:
@mitternachtsEule: ich meinte das auc nicht böse oder so :) das mit der lasertechnologie wusste ich gar nicht... weißt du zufällig was mit den aussortierten eiern passiert? würde mich echt interessieren. oder kann man die zu dem zeitpunkt dasnn noch essen?
09.03.2014
gelöschter User hat geschrieben:
@Line: Klar ist ein Verbot auf jeden Fall sinnvoll, vor allem weil dann die Lasertechnologie dann wesentlich schneller vorangetrieben werden wird. Mit der kann dann bereits schon nach ein paar Tagen im Ei schon erkannt werden, ob das zukünftige Huhn männlich ist. Ist dem so, wird das Ei dann gar nicht erst weiter bebrütet.
Mit meinem Kommentar wollte ich eher verdeutlichen, wie schrecklich die Haltungsbedingungen zum Teil sind.
Dabei gibt es so viele Alternativen, wenn man nur bereit ist ein wenig mehr für sein Fleisch (wenn es denn dann unbedingt Fleisch sein muss) zu bezahlen...
08.03.2014
Line hat geschrieben:
@mitternachtseule und 4lexschneegans: ich hab auch schon überlegt ob es nicht wirklich besser für die küken ist gleich getötet zu werden anstatt nach einem qualvollen leben. es ist nur so dass sie nur getötet werden weil man sie nicht so gut groß und dick gezogen bekommt. wenn jetzt verboten wird die küken einfach so zu töten werden wahrscheinlich auch weniger, man könnte fast sagen, produziert. und das ist doch eindeutig die bessere variante...
08.03.2014
Himbaerchen hat geschrieben:
Das ist wirklich schrecklich … Die Armen! Oo
07.03.2014
4lexSchneegans hat geschrieben:
Die Männchen haben eig auch keine schmerzen, ich hab mal eine doku gesehen, wo sie nur eingeschläfert werden, die Weibchen haben es echt schlimmer ...
07.03.2014
gelöschter User hat geschrieben:
Gut, dass du darauf aufmerksam machst :)
Der Bericht von Panorama 3 ist aber wirklich schon was älter oder?
Der niedersächsische Landwirtschaftsminister Meyer sucht nämlich derweil nach einem Stichtag, um das Töten von Eintagsküken zu verbieten und folgt damit dem guten Beispiel von NRW. Dort wird das Kükenschreddern nämlich seit dem 01.01.2014 endlich strafrechtlich verfolgt - zumindest soll es das, denn zur Zeit gehen viele Brütereien noch gerichtlich dagegen vor, zögern die Umsetzung also noch ein wenig heraus.

Übrigens gibt es auch eine Aktion, die schon länger gegen den üblichen Umgang mit Eintagsküken arbeitet. Sie heißt "Bruderhahn" und zieht viele Hähnchen auf, was durch einen höheren Preis für die Eier ihrer Schwestern ermöglicht wird.

Ich muss allerdings sagen, dass ich mich mittlerweile öfter mal frage, ob es nicht vielleicht manchmal sogar "besser" für die Küken (zumindest für die aus der konventionellen Haltung) ist, direkt zu sterben anstatt 6 Wochen Dauerstress und -qual zu ertragen um dann schließlich einen genauso grausamen Tod zu sterben...
06.03.2014
EvaUll hat geschrieben:
Einfach nur schrecklich! !! :(
Ich finde, man sollte die Menschen mehr über solche Grausamkeiten informieren!
06.03.2014
Ronja96 hat geschrieben:
Es ist wirklich schrecklich. Vor allem, dass sie in den Häcksler geworfen werden. Das ist eine wirklich grausame Vorstellung...
06.03.2014
Line hat geschrieben:
dass so was gemacht wird war mir schon klar, aber dass es so viele Kücken sind die dort getötet werden.... unbegreiflich schrecklich......
06.03.2014
Ciel2001 hat geschrieben:
Ihr hättet das Video sehen müssen..... Wie die Kleinen piepsen bei der Vergasung.... So Herz zerreißend. :-0
06.03.2014
LenaLuchs hat geschrieben:
Ja das ist echt schrecklich... Es geschieht so vieles was so unglaublich ist. Da muss man echt was dagegen tun! :(
06.03.2014
ThereseW hat geschrieben:
Wow, das ist ja einfach nur verrückt :O
Das kann man sich garnicht richtig vorstellen. Meiner Meinung nach muss unbedingt gegen die "Bauern" vorgegangen werden, die so etwas tun.
06.03.2014
Ciel2001 hat geschrieben:
Ja genau so ist es. Sie drehen das Gesetz so lange bis es ihnen passt.
06.03.2014
Luke24 hat geschrieben:
Das Tierschutzgesetz ist leider teilweise sehr allgemein gehalten, sodass es je nach Lesart auch unterschiedlich ausgelegt werden kann. Wahrscheinlich soll es auch so sein, damit einerseits die Industrie nicht verärgert ist und andererseits im Wahlkampf gesagt werden kann, man hätte was für den Tierschutz getan.
Auf der anderen Seite sind natürlich Verbote ohnehin immer fraglich. Die Änderung sollte aus der Gesellschaft kommen, wovon wir leider (siehe Bericht) noch weit entfernt sind.
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