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Eine Fleischsteuer? Oder reichen mehr Mu(h)t und Grunzsätze?


von MarkusS
07.11.2009
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Liebe Fleisch- und Nichtfleischesser,

Ich bin kein Vegetarier. Ich bezeichne mich vielmehr als semi-bekehrten Inkonsequentarier.

Was das ist? Eigentlich ganz einfach. Ich nenne so Leute wie mich, die grundsätzlich mit dem

 vegetarischen Gedanken,sympathisieren, aber nicht vollständig von den Grunzsätzen

völligen Fleischverzichts überzeugt sind. Oder denen schlichtweg der Mu(h)t fehlt.

 

Daher bin ich also nur semi-bekehrt. Ich halte Fleisch essen nicht für generell falsch, das tun

Menschen ja schon seit Ewigkeiten. Aber damals herrschten ganz andere

Rahmenbedingungen. Da war das Schwein noch rosa und die Kuh noch schwarz-weiß und

nicht lila. Heute spricht man hingegen von "Fleischproduktion". Tiere (auch Fische) sind

nicht mehr als ein Produktionsfaktor. Das finde ich schon erschreckend.

 

Hinzu kommt, das Fleischessen enorm zum Klimawandel beiträgt. Die meisten CO2-

Emissionen entstehen nicht etwa durch den Verkehr, sondern mit Abstand am meisten

durch unseren Konsum. Und vor allem der Fleischverzehr hat einen riesigen Anteil daran.

Bevor Schwein oder Rind bei uns auf dem Teller liegen, hat es quasi eine Weltreise hinter

sich. Der Transport trägt dabei nur zu 7 % an den Emissionen bei. Vor allem die

Kühlung beim Transport, beim Schlachter im Supermarkt etc. kosten viel Energie.

Außerdem ensteht bei der Viehhaltung das viel klimaschädlichere Gas Methan

(im Verleich zum CO2). Wie das genau entsteht? Nun ja, das möchte ich hier nicht erläutern,

ich denke das wisst ihr ;-).

 

Was also tun, damit die Kuh wieder glücklich muht und das Schwein noch fröhlich grunzt?

Ich selber habe meinen Fleischkonsum auf jeden Fall eingeschränkt, esse nur noch ca. 3

mal pro Woche Fleisch. Das ist ganz toll, aber die meisten machen das leider nicht.

Toll ist auch Biofleisch, das ist artgerechter und klimafreundlicher. Nur: viel ändern an dem

Massenkonsum von Fleisch wird das nicht.

 

In meiner Bachelorarbeit mit dem Thema "Umweltschäden durch die Landwirtschaftspolitik"

habe ich gelernt, dass es in Deutschland sogar eine Überproduktion (oh Gott, jetzt verwende

ich auch dieses Wort) an Fleisch gibt und diese auch nur teilweise auf dem Weltmarktab-

gesetzt werden kann. Außerdem habe ich eine Seminararbeit zur Ökosteuer geschrieben.

Ähnlich wie bei der Tabaksteuer werden Mineralöl und Strom besteuert, damit der Verbrauch

teurer wird und dadurch zurückgeht. Eigentlich eine ganze einfache Idee: je teurer ein

Produkt wird, desto weniger wird es nachgefragt. Als Ökonom überzeugt mich das. Wo die

Moral für weniger Fleischkonsum bei mir scheitert, macht dieser einfache Zusammenhang

irgendwie Sinn bei mir. Wieso kaufen so wenig Menschen im Biomarkt? Weil es sehr teuer

ist! So würde das bestimmt auch beim Fleisch wirken. Würde das Minutenschnitzel bei

Lidl nicht mehr 1, 20 € sonder 2,40 € Kosten, würde man sicherlich den Verzehr

einschränken.

 

Und nun konkret: Man könnte doch eine Steuer auf Fleischprodukte erheben, die nicht von

Biobetrieben stammen. Dadurch würde sich eventuell auch ein Strukturwandel zugunsten

dieser Betriebe ergeben. Denn die tierunwürdigen Massenprodukte wären dann ja (fast) so

teuer wie das Biofleisch. Außerdem würde das sicherlich auch die deutsche Landwirtschaft

stärken, da deutsche Biobetriebe dann auch preislich mit den Billiganbietern aus dem Aus-

land mithalten könnten. Die eingenommen Steuergelder (da dürfte sich eine Menge

ansammeln bei unserem Fleischkonsum...) könnten dann u. a. zur Förderung von

Biobetrieben und für eine artgerechte Tierhaltung verwendet werden.

 

Was haltet ihr von der Idee? Glaubt ihr, dass sich das "Fleischproblem" nur durch Moral l

ösen lässt? Was könnte man sonst noch tun? Welche Schwächen seht ihr in so einer Steuer?

 

Würd mich freuen über eure Kommentare! Beste Grüße, Markus

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Kommentare (21)
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14.01.2010
joshixxl hat geschrieben:
stimmt und mann solllte eben fleisch in maßen essen und das schont auch den geldbeutel ;)

mfg joshixxl
19.11.2009
Lasse hat geschrieben:
Ich esse fast nur Bio :) ich finde das hier eine guten Beitrag muss noch weiter nachdenken :|
17.11.2009
Maide hat geschrieben:
Ein sehr schöner Beitrag! Ich denke genauso wie du! Der Evolution nach sind Menschen Allesfresser, was jedoch nicht bedeutet, dass sie es auch so vollziehen müssen. Früher jagte man auf Notwendigkeit. Früher trug man auch Pelz. Und Pelz bezeichnen wir heutzutage auch als barbarisch, warum dann kein Fleischkonsum?
Wie auch immer, als Allesfresser und als Tierschützer sollte man wennschon darauf achten, dass man keine Jungtiere isst, nur Tiere, die ein schönes Leben führen durften, unter freiem Himmel, in Freiheit zusammen mit vielen Artgenossen. Dann finde ich (begrenzten) Fleischverzehr auch oke.
17.11.2009
stini hat geschrieben:
also ich hab für mich entschieden das fleisch ganz weg zu lassen auch wenn meine eltern das nicht so gut finden , wegen des eisenspiegels...aber ich finde das sollte jeder für sich entscheiden...ich finde es schrecklich, wenn tiere nur geboren werden, um damit menschen zu füttern...für mich ist das einfach nicht zu verantworten und ich kämpf dagegen an...außerdem finde ich auch das heutzutage der fleischkonsum außer kontrolle geraten ist...ich mein wenn sich jemand beschwert weil er seit 5 tagen kein fleisch mehr gegessen hat, dann läuft hier so einiges falsch...und auch in der zeit als menschen ihr fleisch noch selber jagen mussten, waren sie mit seltenem fleischverzehr zufrieden...also ich find heutzutage muss so einiges geändert werden...
11.11.2009
Doro hat geschrieben:
ganz im gegenteil! es könnte wieder eine essKULTUR aufkommen!
heutzutage stopft doch jeder fleisch in sich rein, ohne wirklich mitzukriegen, was er da eigentlich isst, weil es für ihn ganz normal ist. wenn fleisch teurer wäre, würde man fleisch wieder ganz bewusst essen - und aus bewusstem essen entsteht dann esskultur.

das problem ist, dass das fleisch "anonym" ist. die menschen (is jetzt ne verallgemeinerung, aber ihr wisst sicher wen ich meine) sehen einfach keine lebewesen hinter dem braunen klumpen, der da zwischen den zwei brötchenhälften und dem salatblaat liegt. wenn alle menschen bei der haltung und schlachtung der tiere zusehen müssten, würde sich ein großteil sicher anders entscheiden. würde irgendjemand seinen hund essen? NEIN, aber "das ist ja auch was ganz anderes". denkste! als ob wir das recht hätten, tieren nach unterschiedlicher "wichtigkeit" einzuteilen.

und fleisch braucht man wirklich nicht zum leben. ich bin vegetarierin, kann aber verstehen, wenn man nicht verzichten will (ist ja teilweise auch einfach zu lecker), aber zwei-, dreimal die woche reicht absolut. meine gesundheit ist auch ohne fleisch top und, wie schon von anderen gesagt, gibt es viele (leistungs-) sportler, die vegetarier/veganer sind.
10.11.2009
Taki hat geschrieben:
Ich meine ich als Verbraucher / Genießer kann wie Jeder Andere auch selbst entscheiden ob und wieviel Fleich er ist. Zumal man ja aus den Fladen Biogas erzeugen kann. Hinzu kommt noch das es viel Arbeitsplätze kosten wird, wenn wir konsiquent auf Fleisch verzichten. Stellt Euch mal vor das saftige riesengroße Kobestaek liegt am Sonntag nicht mehr auf den Teller. Keine Friekadelle mehr im Auto. Keinen Döner mehr in Der Pommesbude. Irgendwie geht da eine Eskultur verloren.
10.11.2009
Jade hat geschrieben:
die denkweise finde ich auch sehr gut..

ich bin selber zum vegetarier geworden zum größten teil wegen dem co2 ausstoß
ich komme jetzt schon bald 6 monate ohne fleisch perfekt aus. =)

10.11.2009
Heiko hat geschrieben:
Netter Beitrag Markus, danke!

Zuerst mal zum Thema Fleischkonsum allgemein: Ich esse ca 1x pro Woche Fleisch und schaffe das ohne große Anstrengung. Es sei denn es jagt im Sommer gerade ein Grillfest das nächste, dann kann es schon mal schwer werden. Aber dann esse ich eben danach mal 2 Wochen gar kein Fleisch...
Wenn ich dann Fleisch esse, versuche ich drauf zu achten was vernünftiges zu essen. Pute zB esse ich überhaupt nicht mehr, da die in den Supermärkten verkaufte Pute dermaßen überzüchtet ist, dass es einem Horrorfilm entstammen könnte was Menschen da machen. ICh gehe jetzt nicht ins Detail, aber sie werden so fett, dass ihre eigenen Knochen das nicht mehr mitmachen... Wie das dann aussieht überlasse ich eurer Fantasie...

@MJ1499: Tja, auch so ein Problem. Der Gedanke dass Fleisch ein sehr wichtiger Bestandteil unserer Nahrung und unverzichtbar ist, der sitzt leider tief. Ist aber falsch. Wenn man sich bewusst ernährt, kann man wenig bis gar kein Fleisch schon ausgleichen. Es gibt sogar vegane (!) Bodybuilder! :)
Wenn jemand meint aus gesundheitlichen Gründen Fleisch zu essen, dann sollte er aber auch ganz genau hingucken was er da isst. Meiner Meinung nach schadet der Konsum von Salami, Formschinken, Würstchen etc eher, als dass der Körper etwas davon hat...

Jetzt zu der Steuer-Idee: Witzig wäre es, aber leider unrealistisch denke ich. Mit welchem Recht sollte die Politik Fleisch extra besteuern und Obst nicht? Und warum dann kein Bio-Fleisch? Die Menschen würden sich quer stellen bis sie platzen...
Aber hey, wegen mir gerne! :)


Zu deiner Abschlussfrage: Für mich ist der Konsum von Fleisch in unserer Gesellschaft gar nicht nur ein moralisches Problem. Er ist auch ein gesundheitliches und damit auch ein wirtschafttliches (Thema Krankenkassen und die Beiträge). Das Bewusstsein der Bevölkerung hat sich in den letzten 10 Jahren enorm gewandelt. So muss es weiter gehen. Mehr Aufklärungsarbeit wäre zB eine gute Sache. Viele Menschen machen sich doch gar keine Gedanken darüber wo die Chicken Nuggets her kommen, die sie jeden zweiten Tag in sich reinstopfen...

-Heiko-
09.11.2009
MJ1499 hat geschrieben:
Also ich muss sagen, grundsätzlich symphatisiere ich auch mit dem gedanken, andersrum ist Fleisch auch ein sehr wichtiger Grundbestandteil der Nahrung...und für Sportler teilweise auch unabdinglich...wenn die Fleischsteuer nicht so extrem isrt, dann würde ich sie aber befürworten...und so könnte man gleichzeitig 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen: Essen nicht mehr so viele Menschen Fleicsch, wodurch auch die Massentierhaltung eingedämmt würde.
09.11.2009
Samy hat geschrieben:
also erst mal: mir geht es genauso. irgendwie würde ich gerne vegetarier sein, aber schaffe das nie. und die idee mit der fleischsteuer finde ich echt gut. natürlich braucht sowas, bis man es durchgesetzt hat, aber im großen und ganzen ein super anfang. ^^
08.11.2009
Fredi hat geschrieben:
dann kommt die fleischsteuer ja bald. 2014 ist nicht mehr lange hin... ;)
08.11.2009
franzi94 hat geschrieben:
Wenn die Moral nicht ausreicht, muss mans eben per Gesetz durchbringen, genau wie bei der Energiesparlampe. Wär auf jeden Fall eien gute Idee, aber wie willst du die Politiker zu so einer Steuer bringen?
07.11.2009
MarkusS hat geschrieben:
Geilomat, gerade entdeckt: http://www.fleischsteuer.ch/
07.11.2009
MarkusS hat geschrieben:
hey leute,

@ Doro: also für Bioprodukte gibt es ja feste Kriterien, dass heisst, man könnte die Steuer wirklich nur auf Produkte einführen, die eben nicht dieses Biosiegel tragen.

Tja, der Großteil der Bevölkerung dürfte gegen so eine Steuer sein. Aber: Auf Alkohol, Zigaretten und vor allem auf Öl und Benzin gibt es sehr hohe Steuersätze. Dafür sind die meisten Leute auch sicherlich nicht. Aber natürlich, eine Partei, die sich für solch eine Steuer einsetzen würde, würde sich vielleicht nicht wahnsinnig beliebt machen.

Daher müsste solch eine Steuer so konzipiert werden, dass die Leute das Geld indirekt wieder zurückerhalten. Bei der Ökosteuer werden zum Beispiel die Einnahmen zur Kürzung der Rentenbeiträge verwendet, wodurch die Lohnkosten für Betriebe sinken und die Beschäftigung steigt.

Auch die Ökosteuer müsste man so gestalten, dass Netto für die Bevölkerung kein oder nur ein geringer Nachteil ensteht. Man könnte anstatt dessen z.B. die Einkommenssteuersätze senken, Elektroautos subventionieren etc. (am besten irgendwas umweltförderndes). Man nennt das eine aufkommensneutrale Steuer, da die Steuermittel wieder indirekt durch Umverteilung an die Bevölkerung zurückfliessen.

Frage wär aber vor allem: Auf was konkret könnte man dann Steuernachlässe geben etc., um die Bevölkerung dafür zu begeistern? habt ihr ne Idee?
07.11.2009
Fredi hat geschrieben:
ich bin auch nur ein semi-vegatarier. allerdings aus anderen gründen. ;)
die idee finde ich vom prinzip her eigentlich auch super. nur wird die umsetzung vermutlich schwer, weil ,wie doro schon angemerkt hat, sich die meisten deutschen ja gerne erstmal über alles beschweren...
07.11.2009
Speedy hat geschrieben:
also ich fände eine Fleischsteuer auch eine supper idee. Es ist ja auch so das die landwirtschaftlichen Betriebe heutzutage nur dadurch überleben können, dass sie subventionen vom staat bekommen . Würden die landwirte z. B. mehr geld bekommen für ihre Produkte, dann ständen sie auch nicht so unter Druck, so riesige Mengen an Fleisch zu produzieren, weil sie mehr für ihr geld bekommen würden. Dann müssten sie sicher auch nicht so riesige tierherden halten und würden sicher eher bereit sein, dafür zu sorgen, dass die Tiere ein argerechtes Leben haben.
Und wenn die Menschen weniger Fleisch essen würden, weil es teurer wird, würde das auch der Gesundheit zugute kommen,

Wenn der Fleischkonsum zurückgeht, wäre das auch für die Trinkwasservoräte von Vorteil, denn um 1 Kg fleisch zu produzieren, werden ja ca. 10.000 Liter (Trink)Wasser verbraucht, um aber 1 Kg gemüse zu produzieren zwischen 250-1500 liter, je nach Gemüseart.
Auch die hungernden menschen dieser Erde hätten mehr zu essen, wenn wir (die Reichen in den Industireländern) weniger Fleisch essen würden. Ich habe mal gehört, würden die ganze Menschheit nur an einem Tag in der Woche aufhören fleisch zu essen, könnte man den welthunger besiegen

die europäische Union ist sich ja im moment auch noch nicht einig, wie der Klimaschutz eigentilch finanziert werden soll, eine Fleischsteuer könnte dafür ja ein Anfang sein, finde ich, wenn der Fleischkonsum so wesentlich am Klimawandel beteiligt ist, wäre das doch nur gerecht, nicht wahr?
07.11.2009
Jacquesschen hat geschrieben:
Ich finde die Idee auf jeden fall total gut =)
Steuern die den Tieren zu guten kommen ist wenigstens sinnvoll.
Ich bin auch kein Vegetarier,aber esse nicht allzu viel und auch nicht gerne Fleisch.
Aber wenn ich dann sehe was man allein so an einem Familien Geburtstag oder unter der Woche weg putzt.Und wenn die Tiere schon für uns sterben könnten sie vorher weigstens artgerecht gelebt haben ;)
Und wenn eine solche Steuer das ermöglicht wäre ich auf jeden fall dafür =)
lg =)
07.11.2009
Doro hat geschrieben:
find ich echt eine super idee!
is wahrschienlich aber sehr schwer umzusetzten, wenn man noch zwischen "normalen" fleisch und biofleisch unterschieden müsste (und da vllt auch noch verschieden abstufungen, je nach konsequenter umsetzung?!)

aber an sich wäre das natürlich richtig cool, weil der mensch, wenn er das geld in seinem portemonnaie schwinden sieht, viel eher mal auf die idee komt, weniger fleisch zu essen (und vllt sich auch ganz allgemein gedanken über die konsumproblematik macht). denn nur reden und aufklärung schient ja nicht alle leute zu erreichen. also falls es so eine steuer geben sollte, müsste man auch allen leuten klar machen, wofür sie denn da bezahlen, denn die deutschen meckern ja bekanntlich sehr gerne und vorallem über den staat und die steuern^^
07.11.2009
MarkusS hat geschrieben:
Hey isabella,

also die Steuer wird ja nicht generell für jeden Haushalt erhoben. Genau wie bei Zigaretten wird die Steuer quasi auf den Preis aufgeschlagen, so dass das Produkt teurer wird.

Beispiel: Das (unter grausamen Bedingungen in Massentierhaltung) produzierte Fleisch kostet eigentlich 2 ?. Wenn das Fleisch dann im Laden angeboten wird, werden bsp. 1,50 Cent (man kann die Steuerhöhe z.B. nach dem Gewicht erheben) auf den Preis aufgeschlagen. Das Fleisch kostet dann also 3,50 ?. Die Einnahmen muss der Laden dann abführen an den Staat.

Dich als Vegetarier interessiert es also nicht die Bohne, wenn Fleisch teurer wird.
Hoffe man versteht das jetzt so einigermaßen.

Es ist leider auch wissenschaftlich nachgewiesen, dass Moral sich nur sehr begrentzt eignet, um Umweltprobleme zu lösen. Deswegen werden immer mehr ökonomische Instrumente eingesetzt (z.B. CO2-Zertifikate), um die Proble zu reduzieren.

Beste Grüße und bitte weitere Disukussion, Markus
07.11.2009
isabella hat geschrieben:
zu erst mal klasse artikel...
die ideen sind eig auch ganz gut...nur sind bio produkte ja nun nicht gaaaanz sooo teuer, aber dennoch teer,da muss ich dir recht geben. man sollte vill etw mehr aufklärung starten, da nicht viele menschen über dieses problem geschweige denn über die haltung von nicht bio-tieren bescheid wissen.ich glaube das mit der steuer ist im grunde gar keine so schlechte idee, nur was würden 'vegis' dazu sagen, müssen die diese auch bezahlen, obwohl sie gar kein fleisch essen??
lg isabella
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