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Die dunkle Seite der Vegetarier?


von MaRyLoU
27.01.2013
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Jung, weiblich, Abiturientin, single… und depressiv?

Darf ich vorstellen? Lisa Veggie. 20* Jahre alt, single und lebt in Hamburg. Letztes Jahr hat sie ihr Abitur gemacht. Charakterlich könnte man sie als emotional sensibel, gewissenhaft und selbstkritisch bezeichnen. Außerdem denkt sie stärker in ethnischen Kategorien und nimmt häufig ihre Verschiedenheit zu Fleischessern nur allzu deutlich war. Denn das wichtigste – Lisa Veggie ist vielleicht unser deutscher Durchschnittsvegetarierer.

Vegetarismus ist in Deutschland zum Trend geworden. Ganze 9% der deutschen Bevölkerung sind Vegetarier und 2/3 aller Frauen, sowie knapp 40% der Männer bezeichnen sich schon als Teilzeitvegetarier. Lange Zeit wurde Vegetarismus medizinisch hinterfragt, doch gilt es als sicher, dass Vegetarismus gesund ist und Vorteile für die Gesundheit bringt.

 

Lisa Veggie kann auf jeden Fall froh sein, dass sie in der heutigen Zeit vegetarisch lebt, denn früher waren Vegetarier nicht sonderlich hoch angesehen in der Gesellschaft und teilweise sogar ausgegrenzt.

Ihnen wurden Eigenschaften nachgesagt, die ziemlich haarsträubend sind. Vegetarier sollten tyrannisch, sadistisch, pazifistisch, liberal, hypochondrisch*, dem Drogenkonsum zugeneigt und ums Gewicht besorgt sein. Dagegen ist der Spruch „Vegetarier essen meinem Essen das Essen weg“ nichts mehr. Doch auch heute haben es Vegetarier nicht immer leicht. Und damit meine ich nur die kleinen Unannehmlichkeiten, die entstehen können, wenn man irgendwo zum Essen eingeladen ist und es ein saftiges Rumpsteak gibt. Denn bis heute fühlen sich manche Fleischkonsumer durch die bloße Existenz von Vegetariern kritisiert und daher betrachten sie ihrerseits die Vegetarier nun negativer. Insgesamt ist dabei noch so, dass Frauen den Vegetariern noch wohlwollender gegenüberstehen als die männliche Seite.

Doch kommen wir zurück zu der heutigen Situation in der Lisa Veggie lebt. Da medizinisch die Frage geklärt wurde, ob Vegetarismus ungesund ist, beschäftigt man sich heute mehr mit der Psychologie von Vegetariern. Nach dem Motto: „Essen & Kultur“, was ist die Motivationen auf Fleisch zu verzichten und was unterscheidet einen Veggie von einem Fleischesser. Eine der ersten Studien kommt dabei übrigens aus Deutschland.

Auf den ersten Blick betrachtet bieten die Studienergebnisse aber keinen Grund zu Freude. Unsere Lisa Veggie scheint sehr anfällig für Angststörungen, Depressionen, somatoforme Störungen (körperliche Beschwerden wie Schmerzen oder Übelkeit, die sich nicht auf eine somatische Erkrankung zurückführen lassen) und Essstörungen zu sein!

Bei einer Studie aus dem Jahr 2012 bei dem mehr als 4000 Vegetarier teilnahmen, zeigte sich, dass Vegetarier mit höherer Wahrscheinlichkeit die Kriterien für eine psychiatrische Diagnose besaßen als die Nichtvegetarier. Diese Ergebnisse kamen aus einstündigen Interviews und damit man Einflüsse auf die psychische Gesundheit ausschließen konnte, die nichts mit dem vegetarischen Lebensstil zu tun haben, wurden die Vegetarier nicht nur mit der Gesamtgruppe aller anderen Probanden verglichen, sondern auch mit einer aus den Daten herausgefilterten Gruppe von Fleischessern, die den Vegetariern in soziodemographischer Hinsicht vollkommen entsprach.

Direkt am Anfang erwähnte ich, dass Lisa Veggie der deutsche Durchschnittsvegetarier sei. Ganz so kann man es vielleicht nicht formulieren. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass die Vegetarier so waren wie Lisa Veggie lag bei einer viel größeren Wahrscheinlichkeit als bei den Fleischessern - in der Studie.Vegetarier waren jünger, häufiger weiblich, hatten mit höherer Wahrscheinlichkeit Abitur, lebten häufiger in Städten und als Single als der Durchschnitt aller Probanden. Vegetarier hatten mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit wie ihnen in anderen Eigenschaften gleichende Nichtvegetarier eine Angststörung; die Rate an Depressionen war um fünfzehn Prozent erhöht“, zeigten die Studienergebnisse.

Ich kann aber Entwarnung geben. Die Ergebnisse so alleine reichen noch nicht aus, um sagen zu können, dass Vegetarismus zum Beispiel depressiv macht. Viel wichtiger ist dabei noch die Frage nach der Motivation. Der Leiter der Studie, Johannes Michalak von der Universität Hildesheim, hält es zwar für möglich, dass Vegetarismus der Auslöser für Depressionen und sonstiges ist, aber eher unwahrscheinlich. „Dieser Zusammenhang wäre denkbar, weil Vegetarier beispielsweise weniger Omega-3-Fettssäuren zu sich nehmen, was wiederum den Gehirnstoffwechsel beeinflussen und die Vulnerabilität für psychische Erkrankungen erhöhen könnte“, sagt der Psychologe. Bei den meisten Probanden lag es aber nicht direkt am Vegetarismus. Bei den allermeisten Probanden lag der Beginn der psychischen Erkrankung vor dem Zeitpunkt, zu dem mit der vegetarischen Ernährung begonnen wurde.“ Im Gegenteil, es könnte sogar sein, dass Vegetarismus in solchen Fällen eher dem Selbstschutz dient. Sie werden Vegetarier um ihre Lebensgewohnheiten zu ändern und sich selbst in gewisser Weise zu therapieren. „Bei Angststörungen könnte Vegetarismus auch eine Art von Sicherheitsverhalten sein, da mit Fleisch durch viele Lebensmittelskandale Ängste verbunden sind“, erklärte Michalak. „Oder es gibt eine Drittvariable, einen Faktor, der sowohl die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass jemand Vegetarier wird, als auch, dass er an einer psychischen Störung erkrankt. Dazu könnte beispielsweise eine größere emotionale Sensibilität beitragen. Vegetarier sind möglicherweise gewissenhafter, denken stärker in ethischen Kategorien.“ In einer Bilanz sagte Michalak, dass Vegetarismus kein Auslöser psychische Störungen ist.

Das heißt Lisa Veggie muss sich also keine Sorgen um Depressionen machen, falls sie sie nicht schon vor ihrer Veggie-Zeit hatte. Aber auf eines sollte sie achten: Essstörungen!

Vor allem prädisponierte, also mit genetisch bedingter Anlage bzw. Vorbelastung/Empfänglichkeit einer bestimmten Krankheit gegenüber, junge Frauen könnten über den Vegetarismus Einstieg in die Essstörungen bekommen. Und es ist oft so, dass essgestörte Patienten eher Vegetarier sind oder es waren als gesunde Vergleichsgruppen. Was aber nicht heißen soll, dass jeder Vegetarier anfällig für Essstörungen ist. Also wenn Lisa Veggie auch nicht prädisponiert ist, braucht sie sich gar keine Sorgen machen, dass ihr ihr Vegetarismus Schaden zufügt. Eher das Gegenteil­­­­.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Übrigens kam bei der Studie auch heraus, dass Kinder mit höheren IQ-Werten 30 Jahre später mit großer Wahrscheinlichkeit Vegetarier werden. Das klingt doch schon viel besser. Und wichtig bei dem ganzen psychologischen Analysieren ist und bleibt die Motivfrage, warum man Vegetarier wird. Die Medizin hat da noch keine Ahnung und so bleibt es uns anscheinend überlassen, selbst zu wissen warum wir es eventuell sind. Ob nun aus gesundheitlichen, ethnischen, mit der Absicht die Umwelt mehr zu schützen oder weil man Fleisch/Fisch einfach geschmacklich nicht mag.

 

Anmerkungen/Erklärungen/Quellengabe:

*20 Jahre – Bei den Studien/Umfragen wurden meistens junge Leute befragt. Das hat das Ergebnis auch sehr beeinflusst und dadurch entstand auch keine Allgemeingültigkeit.

* Hypochondrie – Betroffene leiden unter ausgeprägten Ängsten, eine ernsthafte Erkrankung zu haben, ohne dass sich dafür ein objektiver Befund finden lässt

Quellen: www.faz.net/aktuell/feuilleton/forschung-und-lehre/vegetarier-sensibel-klug-und-ausgegrenzt-11998071.html,Frankfuhrter Allgemeine; wikipedia; bilder wikimedia commons

 

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Kommentare (23)
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18.07.2013
helfer hat geschrieben:
Hi ich lebe schon seit über 10 Jahren Vegan und bin Kerngesund (auch seelisch ) und mache Leistungssport.

Hier ein schöner link über einen der Stärksten Menschen Deutschland, der übrigens auch Vegan lebt.
: http://www.youtube.com/watch?v=inlNElIWPNc
15.05.2013
isabella hat geschrieben:
Danke für den Bericht,
bin 20 und ganz gesund sowohl vom seelischen als auch vom körperlichen, also ist es glaube ich ehr Mencshen abhängig ob man sich fühlt oder nicht...

Ansonsten finde ich hast du den Bericht sehr umfassend und schön geschriebenen:-)
27.04.2013
Smilex hat geschrieben:
also ehrlich ... warte - danke für den bericht erstmal xD ... ich bin vegetarier und habe keine psychische störung (zum. keine schlimme xDD) und alle meine vegetarischen freunde haben auch keine ..
06.04.2013
Baerchen hat geschrieben:
Echt ein super toller Bericht!!!
Ist alles ziemlich verständlich erklärt und das man als Vegetarier mehr auf sein Essen achtet stimmt wirklich!!! Ich esse jetzt zum Beispiel fast gar keine Süßigkeiten mehr, da ich immer darauf achte, ob nun Gelantine drin ist oder nicht!!!
20.02.2013
Westernpferdle hat geschrieben:
Großes Lob an dich!
Ich finde der Bericht fasst alles super zusammen! (:
10.02.2013
Himbeere hat geschrieben:
Ich verstehe wenn mich jemand überzeugen will kein Fleisch zu essen (auch wenn ich es nicht gut finde, wenn ich mal ein Stake esse will ich das genießen), umgekehrt finde ich es daneben. Ich würde auch kein Fleisch essen, wenn es nicht irgendwie immer da wäre.... Verseht ihr was ich meine?

Das mit den psychischen Störungen, denke ich, ist eher umgekehrt - wer eine hat wird leichter Veggie. Alle Menschen mit psychischer Störung, die ich kenne sind Veggie (es sind so um die 10). Ich kenne aber auch viele Veggies denen es gut geht.
Wäre ich einer (was so sein wird, wenn ich ausgezogen bin), wäre ich jedenfall ein sehr stabiler.... ^^
09.02.2013
RonjaJanina hat geschrieben:
Danke für diesen Bericht!
09.02.2013
Dragongirl hat geschrieben:
Vielleicht sind Vegetarier ja depressiv weil man sie immer deswegen kritisiert. Ich verstehe nicht warum es jemand anderen kümmern muss ob ich Fleisch esse, aber ich finde trotzdem immer wieder leute die versuchen mich zu überzeugen nicht Vegetarierin zu sein.
08.02.2013
VerenaMainExit hat geschrieben:
Ich bin echt froh, dass ich mal so einen Beitrag gefunden habe!
Ich meine, ich weiß, dass vegetarisch leben gut ist, aber jetzt
habe ich es sozusagen nochmal auf Schwarz-Weiss. :)
Der bericht war sehr gut zu lesen und ebenfals wirklich
informativ. Großes Lob an dich. :)
29.01.2013
Leijona hat geschrieben:
Interessanter und definitiv lesenswerter Bericht!
Aus der Perspektive gesehen, dass Vegetarier sich moralisch und ethisch vermutlich mehr mit der Frage was sie essen beschäftigen, geben die Ergebnisse dieser Studie wirklich interessante und nachvollziehbare Denkanstöße.
Psychische Erkrankungen gehen denke ich eher selten aus einer einzigen Problematik hervor, sondern enstehen vielmehr durch das Anhäufen mehrerer charakterischen und umweltbedingten Einflüsse, sodass der in der Studie genannte Aspekt durchaus nachvollziehbar ist.
29.01.2013
Lautlos hat geschrieben:
Toller Bericht und interessanter Gedanke dahinter, wobei ich zu dem Thema Essstörungen und Vegetarismus mehr Richtung Zerschmetterlings Theorie gehe. Ich selbst bin kein Vegetarier, aber ich mache mir ebenfalls sehr viele Gedanken über meine Ernährung und über das Leben meiner Ernährung, wenn man das so ausdrücken kann. Ich achte darauf, nur einmal die Woche Fleisch/Fisch zu essen, wobei ich andere tierische Produkte fast jeden Tag konsumiere, einfach weil ich weiß, wo meine Milch und meine Eier herkommen.
Von demher denke ich nicht, dass sich Vegetarier und "Normal"esser in ihrem psychischen Zustand unterscheiden. Es gibt in jeder Bevölkerungsgruppe Menschen mit instabilerem Gefühlsleben als andere.
28.01.2013
Alexbeppo hat geschrieben:
Echt toller Artikel und sehr interessante Quellen!
28.01.2013
Juliaaa hat geschrieben:
Sehr interessant :-)
28.01.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Echt ein Super interessanter Bericht!
Ich glaube aber dass diese sogenannten psychischen Probleme daher kommen,
Dass Vegetarier einfach höhere Moralvorstellungen haben, denen sie auch Nachkommen wollen. Auch die Entwicklung der Gesellschaft zum Thema fleischloser Ernährung finde ich interessant. Und leider ist es trotzdem noch oft so, dass ein Vegetarier ohne einen Grund scharf angegriffen wird, weil Leute sich kritisiert vorkommen. Das finde ich schade.
Jeder muss für sich selbst entscheiden welches leben er führen möchte oder??
28.01.2013
Zerschmetterling hat geschrieben:
Ich finde den Bericht auch interessant. Ich kann mir aber vorstellen, dass nicht unbedingt Vegetarier öfter Essstörungen haben, sondern Essgestörte auf Fleisch verzichten. Damit wäre der Ausgangspunkt ein anderer. (In dem Fall entwickelt sich nicht aus dem Vegetarismus die Essstörung, sondern aus der Essstörung der Vegetarismus.)

Ich persönlich achte auch auf meine Ernährung. Ich merke einfach, dass es mir besser geht, dass ich mich vitaler fühle, und mehr Kraft habe, wenn ich mich ausgewogen ernähre. Ich höre auf meinen Körper. Und wenn ich mal Heißhunger auf Eis verspüre, dann gönne ich mir eins. Und genieße es mit jedem Bissen.

@ Urmeli: Toller Spruch: "Einmal ungesund essen macht dich genauso wenig fett, wie einmal gesund essen dein Gewicht reduziert"

Ich kenne noch einen der besagt: "Es gibt nur eine Ernährungsregel, an die man sich halten sollte. Sich an keine zu halten."
Den finde ich auch richtig gut. Denn immer wieder wird man aus den unterschiedlichsten Richtungen mit den sich ständig ändernden, vermeintlich besseren Ernährungsarten bombadiert.
Dabei kommt es darauf an, sich ausgewogen zu ernähren. Man muss sich nichts verbieten. Aber man sollte auch nicht gedankenverloren alles in sich hineinstopfen.

LG :)
28.01.2013
gelöschter User hat geschrieben:
Klingt nach einer interessanten Studie.

Ich kann mir teilweise vorstellen, dass Veggies eher anfällig für Essstörungen oder Depressionen sein können. Zunächst mal machen sie sich einfach mehr Gedanken um ihr Essen und ihr Essverhalten. Und die Gedanken wo das Essen herkommt sind nicht gerade schön. Vorallem junge Veggies fühlen sich oftmals allein gelassen und sind gerade in der Schule Hohn und Spott ausgesetzt. Diese Nebenfaktoren könnten ein Einstieg in Essstörungen und Depressionen sei - wobei ich mich auch eher "befreiter" und glücklicher fühle als zu meiner Fleischzeit.
Andere Veggies essen gesünder, weil sie sich so viele Gedanken ums Essen machen. Es kommt vermutlich immer auf den individuellen Charakter an.

@Uli:
Die Gedanken über das Essen kann ich gut nachvollziehen. Bei mir kommen die aber eher vom Sport. Ich achte deswegen sehr auf Zucker- und Fettanteile etc. Aber manchmal muss man eben sündigen.

"Einmal ungesund essen macht dich genauso wenig fett, wie einmal gesund essen dein Gewicht reduziert" ;)

@LSternus:
Guter Gedankenansatz ;)
27.01.2013
Sandsturm hat geschrieben:
Schöner Artikel. Ich glaube nicht, dass Vegetarismus zu Essstörungen oder Depressionen direkt führt. Da spielt eventuell ein dritter Faktor mit.
27.01.2013
LSternus hat geschrieben:
Guter Artikel. Ich selbst bin kein Vegetarier, habe aber keine Probleme damit wenn jemand sich zum Vegetarismus bekennt.
Eine Sache die mir lustiger Weise, glaube ich erst jetzt auf fällt:
Wenn man davon ausgeht, dass der Mensch von Natur aus ein Allesfresser ist, bedeutet das doch, dass der Mensch von Natur aus doch ein Teilzeizvegetarier ist. ich bin zumindest noch niemandem begegnet der sich NUR von Fleisch und Fisch ernährt.
27.01.2013
AlinaSky hat geschrieben:
Klasse Artikel!!! Bin selber Vegetarierin, für mich ist es eher erleichternd und gut...
@Sophal: Ja da hast du wohl Recht! Man denk viel bewusster nach was man isst und wie es entstanden ist, wer dafür leiden musste....vorallem wenn ich sehe wie andere Essen wegschmeißen ohne einen Gedanken daran zu verschwenden das andere Menschen auf anderen Teilen der Erde hungern und Tiere sterben
27.01.2013
Sophal hat geschrieben:
Ein guter Atikel, das mit dem Depressionen stimmt teilweise, weil man auch mehr über das Leid der Tiere liest/hört/nachdenkt und man dadurch immer wieder an die grausamkeit der Welt erinnert wird .
27.01.2013
midori hat geschrieben:
Klasse Bericht!

Ich muss sagen, ich kann mir gut vorstellen, dass man vom Vegetarismus zur Essstörung kommt. Es gibt Momente, in denen ich mir selbst das Essen verbiete, weil ich es für zu fett oder süß halte. Ich denke sehr viel über mein Essen nach und das ist sicher auch schon etwas ungesund. Vegetarier und Veganer denken generell mehr über ihr Essverhalten nach und mitunter habe ich das Gefühl, bei mir nimmt das etwas zu sehr Oberhand. Dann muss ich mich immer etwas bremsen. Denn manchmal sollte man einfach essen, worauf man Lust hat. Auch, wenn das vielleicht nicht ganz so gesund ist! ;o)
27.01.2013
Jayfeather hat geschrieben:
toller bericht :)
ich kann mir vorstellen, dass der zusammenhang von vegetarismus und essstörung darin besteht, dass fleisch einfach sehr fetthaltig ist und die menschen mit einer essstörung es deshalb nicht essen wollen.
ich habe mal gelesen, dass man mit fleisch die angshormone der tiere isst, da sie nach dem tod nciht mehr abgebaut werden können. deshalb müssten fleischesser ja theroetisch anfälliger für angststörungen sein...
also ich bin auch vegetarier und ich kann bis jetzt keine negativen wirkungen feststellen :)
27.01.2013
JoannaB hat geschrieben:
Sehr spannender und toll gestalteter Beitrag :)
Nur zu empfehlen!
Ich als Vegetarier sehe zwar keinen direkten Zusammenhang zwischen psychischen Störungen und der vegetarischen Lebenseinstellung und empfinde meinen Verzicht auf Fleisch eher als "erleichternd" und angenehm, aber jeder wie er meint... ;)
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