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Antibiotika in der Tierzucht


von littlebrandy
10.01.2012 - 16:26h
69 P
6

Den meisten Tierschützern ist es seit Jahren ein Anliegen, dass man in der Tierzucht kein Antibiotika verwendet. Nachdem Keime auf Supermarkt-Hähnchenfleisch gefunden worden sind, die eine Resistenz gegen das Antibiotikum aufweisen, fordernt zum Beispiel auch der Tierarzt und Epiddemiologe Bernd-Alois Tenhagen ein Überdenken des vorzeitigen Verabreichens von Medikamenten in der Tierzucht. Im Interview mit dem Fernsehsender "ARD" schildert er seine er siene Sichtweise.

Auf die Frage, welche Erreger gefunden worden sind antwortete er, dass die zwei gefundenen Erreger eine Resistenz gebildet hätten. Da diese aber schon länger unter Beobachtung stehen kann man sie einordnen. Es handelt sich um zwei ungefährliche Arten (MRSA-Erreger ,E.coli Bakterien) die meistens nur eine Wundinfektion auslösen. Was aber weitaus gefährlicher ist, dass die MRSA-Erreger durch eine Person die viel mit Tieren zu tun hat und dadurch  diesen Erreger wahrscheinlich in sich trägt in ein Krankenhaus gelangen könnten. Im Falle eines Austauch des besagten Erregers und einem anderen Bakterium könnte dieses danach ebenfalls eine Resistenz aufweisen. Spezielle Vorsichtsmaßnahmen wurden nicht genannt nur die üblichen wie Fleisch mir mindestens 70 Grad Celsius braten, Hände öfters waschen und das Messer wechseln. Herr Tenhagen stellte auch die Frage in den Raum, ob man Antibotika generell benutzen muss. Das größte Problem sieht er darin, dass wir uns selber die Theraphiemethoden stehlen, dadurch das wir resistente Bakterien "züchten". 

Quelle:http://www.tagesschau.de/inland/keime104.html

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Kommentare (6)
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13.01.2012 20:30
littlebrandy hat geschrieben:
Die Medien pushen immer alles für kurze Zeit hoch. Redet heut noch wer von ehec,dioxin,vogelgrippe,schweinegrippe,bse....Das wird immer so sein außer wir tun etwas dagegen!
13.01.2012 20:00
Isabelle254 hat geschrieben:
@Tasha: Das mit dem riesigen Tamtam stimmt. Doch das wird auch nach ein paar Wochen wieder verschwinden und alles wird wieder so sein wie es vorher war. Wenn dieses Thema dann doch mal wieder aktuell wird, werden alle wieder davon reden. Und so wird das immer weiter gehen und keiner wird was unternehmen, damit sich etwas in der Tierhaltung ändert. Und genau das finde ich traurig.
12.01.2012 11:23
hat geschrieben:
Es ist wirklich ärgerlich, wie das Thema immer "wie neu" aufgerollt wird, als würde jetzt erst rauskommen, dass Antibiotika verwendet werden und diese auf Dauer resistente Keime fördern. Doch jedes Mal, wenn erneut ein Fall von Rückständen von Antibiotikum in Nahrung ans Licht kam, wurde außer Angst und einem riesigen Tamtam nichts unternommen.
11.01.2012 13:16
Urmeli hat geschrieben:
@Babbuina: Genau das hab ich mir auch gesagt, als es das Thema zum ersten Mal im Radio gehört hab....
11.01.2012 10:27
Babbuina hat geschrieben:
Man gut, dass ich kein Fleisch esse. :D
10.01.2012 21:55
Ulstara hat geschrieben:
Es ist wirklich wiederlich, dass die Tiere so gehalten werden das sie ohne Antibiotika nicht überleben können! Das ist ja auch der Grund warum Bio-Produkte soviel gesünder sind. Guter Artikel
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