Mythos Wolf:


Er ist kein


blutrünstiger Dämon!


© J. Noack / WWF

Die Bedrohung

Der Wolf - als Bestie verschrien und gejagt

© naturepl.com / Edwin Giesbers / WWF-Canon

Seit dem Mittelalter wurde der Wolf in vielen Regionen dämonisiert, als blutrünstiges Monster verschrien und systematisch verfolgt. Über hundert Jahre lang gab es deswegen keine Wölfe mehr in Deutschland. Erst seit der Wolf auch nach EU-Recht zu den streng geschützten Arten gehört, steigt die Zahl der Wölfe wieder langsam an. Die kleine Zentraleuropäische Flachlandpopulation besteht derzeit aus mindestens 26 Rudeln und Paaren.

Schmusehündchen oder blutrünstiger Dämon?

Wer hat Angst vorm bösen Wolf?

Wenn Märchen und Aberglauben die Existenz bedrohen
© naturepl.com / Edwin Giesbers / WWF-Canon

Wer kennt sie nicht - die Geschichten vom bösen Wolf von den Brüdern Grimm bis zu Hollywood. Dank Märchen und Horrorfilmen bekommen viele von uns schon von klein auf ein bedrohliches Bild des grauen Jägers vermittelt. Forscher haben jedoch bewiesen, dass man vor Wölfen keineswegs grundsätzlich Angst haben muss. Sie sind im Allgemeinen eher scheu. Außerdem passen wir nicht in ihr Beuteschema.

Wer das nicht weiß, ist misstrauisch gegenüber dem tierischen Neubürger. Kann ich noch unbesorgt im Wald spazieren gehen? Was ist mit meinen Kindern, die am Waldrand spielen? Der WWF will Ängste abbauen und Vertrauen schaffen. Denn nur wenn die Mehrheit der Bevölkerung ihn akzeptiert, kann der Wolf auch dauerhaft bei uns leben.

Woher kommt die Kugel im Herzen des Wolfes?

Durch Unwissenheit greifen Menschen zum Gewehr
© Klein & Hubert / WWF

Der Wolf ist heute in den meisten europäischen Ländern geschützt und darf deswegen nicht bejagt werden. Jäger haben Wölfe schon erschossen, weil sie sie angeblich mit wildernden Hunden verwechselt haben. Viele Jäger befürchten aber auch, dass die Wildbestände durch die Wölfe einbrechen könnten.

Auch einige Landwirte fühlen sich durch den Wolf bedroht, da er frei grasende Nutztiere töten könnte. Und schließlich gibt es von Vorurteilen getriebene Menschen, die Wölfe verfolgen. Zum Glück geschieht dies eher selten, da die scheuen Tiere sich vor Menschen meistens nicht blicken lassen.

Höchste Zeit für ein neues Wolfsbild in unseren Köpfen!

Straßen halten Wölfe auf!

Überqueren endet tödlich...
© Ralph Frank / WWF

Die meisten Wölfe in Deutschland sterben im Straßenverkehr beim Überqueren von belebten Straßen. Wie auch andere Tiere können sie die Geschwindigkeit von Fahrzeugen schlecht einschätzen und kommen dadurch leider immer wieder unter die Räder. Hier helfen nur Wildkorridore, die den Wölfen Ausweichmöglichkeiten bei ihren Wanderungen von einem Schutzgebiet ins nächste bieten.

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