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© R. Hellmich  / WWF

Hilfsprojekte

Wann, wenn nicht jetzt? Wer, wenn nicht wir?

© Anton Vorauer/WWF-Canon

Auch in Deutschland gibt es schützenswerte Naturwunder. Eines davon ist unser Projektgebiet Naturpark Uckermärkische Seen, quasi direkt vor deiner Haustür. Zu dessen Schutz haben wir gemeinsam mit vielen Partnern verschiedenste Maßnahmen ergriffen. Die lebendige Vielfalt der Uckermark schützen, Wildnis zurückbringen, lautet die Devise.

Naturraum zurückerobern

© Ruediger Mauersberger/WWF

Soviel ist schon sicher: Gemeinsam mit dem Förderverein Feldberg-Uckermärkische Seenlandschaft e. V. gelang es dem WWF bis heute, 7.337 Hektar wertvoller Buchenwälder, Moore, Orchideenwiesen und Klarwasserseen durch Ankauf zu sichern. Darunter befindet sich auch der ehemalige Truppenübungsplatz Tangersdorfer Heide, der gemeinsam mit dem Brandenburger Naturschutzfonds gekauft werden konnte.

Freunde für's Leben gesucht! Für das "Land der 200 Seen" ist die finanzielle Unterstützung durch WWF-Förderer ganz wichtig, denn mit 1 Euro Spende werden 9 Euro öffentliche Zuschüsse für das Projekt eingeworben. Dadurch konnten bereits entwässerte Feuchtgebiete wieder angestaut werden. Monotone Stangenwälder werden zu Urwäldern entwickelt. Diese Naturlandschaften bieten wieder Platz für Sumpfschildkröte, Biber, Seeadler und Kranich.

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Hilfe durch Zusammenarbeit

© Bernd Lammel/WWF

Naturschutz klappt nur, wenn die ortsansässigen Menschen mitgenommen werden. Der WWF und die Naturparkverwaltung wollen die brandenburgische Wildnis erhalten - aber dabei die Land- und Forstwirtschaft, die Fischerei, den Tourismus sowie Handel und Gewerbe mit ins Boot holen. Das gemeinsame Ziel: die Reize der Uckermark nutzen, um Umwelt-, Wirtschafts- und kulturelle Ziele zu erreichen.

Sind ihre Projekte vielversprechend, erhält die Region finanzielle Unterstützung von der Europäischen Union und dem Land Brandenburg. So konnten schon einige Kommunen und Geschäftsleute einen naturverträglichen Tourismus aufbauen oder die Herstellung und Vermarktung regionaler Produkte ankurbeln. Das hilft der Natur und schafft Arbeitsplätze.

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'Sanfter' Tourismus schließt Action nicht aus.

© Bernd Lammel/WWF

Natursport ohne Naturmord: Im Naturpark Uckermärkische Seen könnt ihr die Gewässer mit Kanus und Kajaks befahren. Diese führen allerdings zum Teil durch Naturschutzgebiete. Deshalb haben die Naturparkverwaltung und der WWF ein Informations- und Leitsystem für Paddler aufgebaut. Jetzt bleiben die Kanuten auf Öko-Kurs und werden optimal gelenkt. So ist das ganze für Flora und Fauna weitaus weniger nervtötend.

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