DIE RAUBKATZE

Meister der Vielfalt

© Martin Harvey/ WWF-Canon

Der Tiger ist nicht nur der König des Dschungels, sondern auch der asiatischen Savanne, der Berge, der Mangrovensümpfe und der russischen Taiga. Dort herrschen ganz unterschiedliche Umweltbedingungen. An eine besonders kalte Region sind die Tiere ganz anders angepasst, als an eine mit tropischer Hitze.

Das spiegelt sich auch im Aussehen der Tiere wieder. So schützt den Amurtiger ein besonders dickes Winterfell vor dem Erfrieren. Der Sumatra-Tiger hingegen kühlt sich gelegentlich im Wasser ab. Er hat sogar Schwimmhäute zwischen den Zehen und ist ein guter Schwimmer.

Welche Tiger gibt es?

Heute leben noch sechs verschiedene Unterarten
© getty images/ WWF

Unbestritten ist, dass Amur-Tiger, Indochinesischer Tiger, Bengal- oder Indischer Tiger, Südchinesischer Tiger und Sumatra-Tiger jeweils eine eigene Unterart bilden. Der Malaysia-Tiger wurde erst nach einer Genanalyse 2004 als eigene Unterart erkannt. Er stellt die Verbindung von den indonesischen zu den Festland-Unterarten dar. Der Südchinesische Tiger ist zwar als eigene Tiger-Unterart registriert, wurde allerdings schon seit Jahrzehnten nicht mehr gesichtet.

Der weiße Tiger, den man von den beiden Magiern Siegfried und Roy kennt, stellt übrigens keine eigene Tiger-Unterart dar. Er ist vielmehr eine genetische Mutation, ein Albino, die bei vielen Säugetierarten vorkommen kann. Alle in Gefangenschaft lebenden weißen Tiger stammen vom selben Männchen ab, das vor fast sechzig Jahren in Indien gefangen wurde.

Wo kommen Tiger in freier Wildbahn vor?

In dreizehn Ländern Asiens
© WWF

Die gelben Flächen auf der Karte zeigen das frühere Verbreitungsgebiet der Tiger. Einst waren sie von der Türkei über Russland und China bis nach Bali verbreitet. Doch in den vergangenen 150 Jahren haben sie über 90 Prozent ihres Lebensraumes eingebüßt.

Die orangefarbenen Flecken auf der Karte markieren das heutige Verbreitungsgebiet. In freier Wildbahn kommt der Tiger nur noch in dreizehn Ländern Asiens vor: Bangladesh, Bhutan, China, Kambodscha, Indien, Indonesien, Laos, Malaysia, Myanmar, Nepal, Russland, Thailand und Vietnam.

Tiger-Wissen kompakt

Sechs Dinge die man nicht so schnell vergisst
© Martin Harvey/ WWF

Die Jungensterblichkeit liegt bei wilden Tigern bei etwa 60 Prozent.

Ein wilder Tiger kann etwa 18 bis 27 kg Fleisch auf einmal fressen. Auf dem Speiseplan von Tigern stehen je nach Region zum Beispiel Wildschweine, Hirsche, Rehe oder Tapire.

Weibliche Tiger machen ihre Paarungsbereitschaft durch laute Rufe deutlich. Sehr laute Rufe...

Tiger hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ihre Duftmarken können drei bis vier Wochen überdauern.

Es kann vorkommen, dass ein männlicher Tiger die Jungen eines Weibchens tötet, wenn er nicht der Vater ist.

Tiger in der Wildnis werden bis zu 15 Jahre alt.

Login
E-Mail


Passwort


Kostenlos registrieren
Mitglied werden
Mitglied des Monats
teaser_221.png


Deine Ansprechpartner
Marcel
Marcel Gluschak
WWF Jugend Community Manager
zum Profil
Luise
Luise Neßler
WWF Jugend Community Moderatorin
zum Profil
MarcelB
Marcel Brüssow
WWF Jugend Redaktion
zum Profil
Ronja96
Ronja Post
WWF Jugend Aktionsteamer
zum Profil
HannahFee
Hannah Fesseler
hilft dir bei technischen Fragen
zum Profil
AndreaRentschler
Andrea Rentschler
hilft dir bei Fragen zur WWF Jugend Mitgliedschaft
zum Profil
NicoleB
Nicole Barth
hilft dir bei Fragen rund um die WWF Jugend Camps
zum Profil
Folgen und mit Freunden teilen