Nimm dich in Acht, Tiger!


von NinaFlo
16.02.2010
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#7 Indien: Mensch-Tiger-Konflikte
 

Indien ist das Land, in dem die meisten wild lebenden Tiger vorkommen. Etwa 1400 der getigerten Raubkatzen streifen durch die indischen Wälder. Doch die Bestandszahlen schrumpfen rasant. Denn auf dem Subkontinent nimmt das Bevölkerungswachstum immer weiter zu und damit auch der Druck auf den Tiger.

Die Menschen bauen neue Siedlungen und Straßen im Tigerlebensraum. Sie jagen für den eigenen Bedarf die Beutetiere des Tigers. Weil die Rückzuggebiete für die scheuen Katzen immer kleiner werden, kommt es zunehmend zu Konflikten mit der einheimischen Bevölkerung. Ist das natürliche Beutespektrum der Tiger durch Jagd und Wilderei dezimiert, lernen Tiger schnell, Nutztiere der Menschen zu reißen.

Die Tiger werden sehr häufig zum Schutz der eigenen Viehherden und aus Angst um die Familie getötet. Damit Tiger und Menschen auch zukünftig in Indien möglichst konfliktfrei zusammen leben können, muss ein ausführlicher Plan ausgearbeitet werden.

Foto: © Staffan Widstrand/ WWF
 

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Kommentare (2)
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16.02.2010
NinaFlo hat geschrieben:
Ja das stimmt, deshalb leistet der WWF auch Aufklärungsarbeit vor Ort. In Schulen und örtlichen Gemeinden gibt es Informationsveranstaltungen, wie Menschen eine Begegnung mit dem Tiger in freier Wildbahn möglichst vermeiden können. Auch in den Medien wird über die Tigerschutz-Arbeit berichtet. Für die Menschen werden auch alternative Einkommensquellen entwickelt, damit sie zum Beispiel nicht mehr in den Tigerwald zum Holzschlagen müssen. Es gibt auch speziell geschulte Ranger, die einen Tiger notfalls betäuben könnten. Sie untersuchen außerdem, wo sich Tiger genau aufhalten und können dann reagieren, wenn sie zu nah an menschlichen Siedlungen sind.
Hat ein Tiger Nutztiere von Menschen gerissen, so muss der Schaden ausgeglichen werden. Denn oft handelt es sich dabei um die Lebensgrundlage einer ganzen Familie. All das soll in einem sogenannten Tiger-Monitoringplan ausgearbeitet und berücksichtigt werden, der WWF ist hier auch im Gespräch mit den Regierungen der Tigerverbreitungsstaaten.
16.02.2010
Hannah hat geschrieben:
Man sollte nicht nur die Menschen die dort leben verantwortlich machen, ich denke, dass es Programme geben sollte, in denen die Menschen vor Ort aufgeklärt werden. Desweiteren sollte es Subventionierungen von der Regierung geben, den auch die "Aufklärung" kostet was, solange die Regierung aber nicht hilft, werden die Tigerbestände stets schrumpfen...
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